Gastbeitrag:
Option Nord-EURO

Einer Emnid-Umfrage zufolge wünschen sich 50 % der Bundesbürger die alte Deutsche Mark zurück. Wie realistisch ist ein deutscher Ausstieg aus der Währungsunion und die Einführung einer Neuen Deutschen Mark (NDM)? Die Geschichte gescheiterter Währungsunionen (Skandinavische Münzunion 1872; Kronenzone 1918) weist auf die Gefahren eines Zerfalls der politischen Union hin. Mit einem Austritt Deutschlands wäre ein Austrittswettlauf weiterer Länder wahrscheinlich. Der deutsch-französische Motor der europäischen Integration würde auseinander brechen. Selbst die Errungenschaften des freien Binnenmarktes ständen durch Handelssanktionen infrage.

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Gastbeitrag:
Das Prinzip Glaubwürdigkeit zum Vorgehen gegen bankrotte EURO-Staaten

Belohnungen und Bestrafungen stellen verhaltenslenkende Anreize dar, die ein Handeln wahrscheinlicher bzw. unwahrscheinlicher machen. Daher benennen Psychologen diese Lernmethode auch ein Lernen von Konsequenzen. Nur eine hohe Bestrafungsrate zeigt Wirkung. Wird von einer Bestrafung abgesehen, so wirkt dies indirekt wie eine Belohnung für das unerwünschte Verhalten.

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Gastbeitrag:
Mindestlohn in der Pflege – Der Schatten wächst

Seit August 2010 gilt in der Pflegebranche ein Mindestlohn von 8,50 €/Std. in Westdeutschland und 7,50 €/Std. in Ostdeutschland. Dies erstaunt bei oberflächlicher Betrachtung umso mehr, als dass gerade in der Pflege ein ausgesprochener Mangel an Arbeitkräften besteht und der Pflegenotstand vielerorts tägliche Realität darstellt.

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Gastbeitrag:
Die EZB als ,Marktmacher’

Die EZB hat auf zweifache Weise ihre bisherigen Grundsätze einer stabilitätsorientierten Politik aufgegeben – durch eine Absenkung ihrer Anforderungen an die Beleihungssicherheiten sowie durch den Ankauf von Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt. Seit dem 3. Mai 2010 können griechische Staatsanleihen unabhängig der externen Bewertung durch Rating-Agenturen zur Refinanzierung eingereicht werden. Auf Beschluss des EZB-Rats wurde am 10. Mai 2010 mit dem Ankauf griechischer, portugiesischer und irischer Anleihen durch die Notenbanken Deutschlands, Frankreichs und Italiens begonnen.

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Gastbeitrag:
Drei Gründe für ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone

Griechenland kann im Falle seiner Zahlungsunfähigkeit nicht auf Hilfen anderer Euro-Mitglieder hoffen. Der Lissabon-Vertrag schließt diese Möglichkeit kategorisch aus. Auf den Anleihemärkten herrscht jedoch eine andere Meinung vor. Ein Risikoaufschlag von nur 3 %-Punkten für die letzte griechische Neuemission zeigt klar die Spekulation auf einen Bail-out. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären?

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