Archiv der Kategorie 'Makroökonomisches'

Auf der Suche nach Inflation
Zur Abe-Strategie der Bank von Japan eines aggressiven Anleiheerwerbs

Dienstag, den 16. September 2014

In einem Beitrag zu diesem Blog hatte ich auf die Konsequenzen unterschiedlicher Techniken der Basisgeldschaffung aufmerksam gemacht (NEUMANN, 2014). Die EZB emittiert Basisgeld hauptsächlich indem sie den Banken so viel Kredit gibt, wie die zum festgesetzten Refinanzierungssatz der EZB nachfragen. Die Basisgeldnachfrage der Banken wird daher zum limitierenden Faktor der monetären Expansion. Die FED dagegen […]

‚Abenomics‘ für die Eurozone?
Chance und Risiken einer `aggressiven´ Geldpolitik durch die EZB

Samstag, den 6. September 2014

Weil die Inflationsrate in der Eurozone seit einiger Zeit schwächelt und inzwischen auf 0,3 % gesunken ist, wächst der Druck auf das Eurosystem, eine expansivere, wenn nicht sogar „aggressive“ Geldpolitik zu betreiben. Dies forderte bereits im Frühjahr der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Banken, der sich für ein Aufkaufprogramm von marktgängigen Wertpapieren seitens der EZB […]

Die Umverteilungseffekte geldpolitischer Rettungsaktionen

Dienstag, den 2. September 2014

(…) mit jeder Gewährung völliger Sicherheit an eine Gruppe (wird) die Unsicherheit der übrigen notwendigerweise größer (…). Garantiert man jemand eine bestimmte Menge eines Kuchens von veränderlicher Größe, so muß notwendig der Anteil, der für alle anderen übrig bleibt, verhältnismäßig stärkeren Schwankungen unterworfen sein als die wechselnde Größe des ganzen Kuchens.” Friedrich August von Hayek […]

Ungleichheit heute (24)
Wie ungleich ist die Welt?
Mythen, Fakten und Politik

Dienstag, den 26. August 2014

„Wenn wir zur Marktwirtschaft stehen, so deshalb, weil sie eine der unerlässlichen Voraussetzungen für Freiheit, Recht, Menschenachtung, Friede und Gerechtigkeit ist.“ (Wilhelm Röpke) Die Kritiker der Globalisierung lassen nicht locker. Weltweit offenere Märkte seien ökonomisches Teufelszeug. Mit der Globalisierung nehme das wirtschaftliche, soziale und politische Unheil seinen Lauf. Einkommen und Vermögen würden immer ungleicher verteilt. […]

“Keep it going!”
Geldpolitik betäubt Kreditausfallsorgen

Samstag, den 23. August 2014

„I have often been struck in the course of my life by the readiness and ease with which the rankest injustice can be clothed with the invulnerable robe of legislative and judicial authority.“ (Thomas Mellon (1813–1908), Thomas Mellon and His Times, S. 250) Die meisten Volkswirtschaften rund um den Globus haben sich – glaubt man […]

Die große Illusion von Expansion
Zur Geldpolitik der EZB

Dienstag, den 19. August 2014

Seit längerem haben Wissenschaftler, Journalisten und Banker vor einer weltweit zu expansiven Geldpolitik gewarnt,[1] und im Unterschied zu ihrem Vorgänger Ben Bernanke spricht Janet Yellen, die neue Präsidentin des Federal Reserve Board, nicht nur über einen notwendigen Ausstieg der Fed aus dem expansiven Kurs der amerikanischen Geldpolitik, sondern sie hat mit Amtsantritt begonnen, die monatlichen […]

Junge Ordnungsökonomik
Das Scheitern historischer Währungsräume
Kann sich die Geschichte für die Eurozone wiederholen?

Dienstag, den 12. August 2014

Die Gründung der Europäischen Währungsunion (EWU) war ein Meilenstein in der wirtschaftlichen und politischen Integration in Europa, ein Novum per se ist sie jedoch nicht. In den letzten 300 Jahren gab es mehrmals den Versuch einen stabilen Währungsraum aus souveränen Staaten zu bilden. Vier historische Beispiele sollen mit ihrer Entstehungsgeschichte und ihrem Zerfall Aufschluss darüber […]

Irgendwie, irgendwo, irgendwann
Deflation, Inflation oder Stagflation?

Dienstag, den 29. Juli 2014

“Die Zentralbankgeldmenge, international als Geldbasis bezeichnet, ist das Schlüsselaggregat der Geld- und Kreditschöpfung. Diese Geldmenge hat die EZB innerhalb der noch kurzen Amtszeit Draghis um gut 50 Prozent auf 1,8 Billionen Euro angehoben…So beträgt die Verschuldung der italienischen Banken beim Eurosystem inzwischen das 7-fache ihrer Basisgeldreserven, die entsprechende Verschuldung der griechischen Banken sogar das 24-fache. […]

Der Chefsvolkswirt
Investitionsgüterindustrie – Nachhaltiger Erfolg basiert auf zahlreichen Faktoren

Sonntag, den 27. Juli 2014

Das weltwirtschaftliche Wachstum wird seit Beginn des letzten Jahrzehnts maßgeblich durch eine dynamische Entwicklung in den Emerging Markets bestimmt, die vor allem mit einer forcierten Industrialisierung einhergeht (vgl. Abb. 1). Deren Motor ist der enorme Nachholbedarf an industriellen Produkten in diesen Ländern. Aktuell gibt es zwar manche Fragezeichen, ob nicht die wirtschaftliche Entwicklung namentlich in […]

Junge Ordnungsökonomik
Zu viele Banken, zu viele Kredite?
Eine kritische Würdigung des Finanzsektors

Montag, den 7. Juli 2014

“It is not by augmenting the capital of the country, but by rendering a greater part of that capital active and productive than would otherwise be so, that the most judicious operations of banking can increase the industry of the country.”(Adam Smith) Nationale Regierungen über den gesamten Globus hinweg formulieren eine klare Erwartungshaltung an den […]