Archiv der Kategorie 'Makroökonomisches'

Hilft nicht, schadet nur
Zentralbanken machen trotzdem weiter

Freitag, den 15. Mai 2015

„A world-system of payments, however, which relies to a large proportion on credit money, is subject to rapid deflation, if this airy credit structure is once shaken and crushed down.“ (Gottfried Haberler, 1996, Money and the Business Cycle, S. 59).   I. Lässt sich der Wohlstand einer Volkswirtschaft mehren, wenn die Geldmenge ausgeweitet wird? Nein. […]

The worst isn’t over yet for the Euro
Is Germany to blame?

Sonntag, den 29. März 2015

“Economists exert a minor and scarcely detectable influence on the societies in which they live.”(George Stigler) The mess in the European currency area continues, and the Euro isn’t out of the woods yet. The three trouble areas infecting one another continue to smolder: a number of countries in the EU continue to be less competitive, […]

Griechenland (13)
Die EWU am Scheideweg
Permanente Transfers oder temporärer Grexit?

Freitag, den 20. März 2015

“I am prepared not only to retract anything I said but to deny under oath that I ever said it.” (Mort Sahl, Humorist) Der Euro spaltet Europa. Griechische Schuldner und internationale Kreditgeber streiten seit der Regierungsübernahme durch Syriza wie die Kesselflicker. Sachliche Argumente zählen längst nicht mehr. Persönliche Verunglimpfungen sind an der Tagesordnung. Das alles […]

Re-Industrialisierung in Europa – sieht man schon was?

Sonntag, den 1. März 2015

Im Gefolge der Staatsschuldenkrise in Europa stehen auch die Wirtschaftsstrukturen der einzelnen Länder verstärkt im Blickfeld. Dabei wird die Bedeutung der Industrie erheblich positiver beurteilt, als dies oftmals in den vergangenen Dekaden der Fall war. Es wird sogar eine Reindustrialisierung Europas gewünscht – um Wachstum und Wohlstand zu generieren. Wie stark unterscheiden sich die Länder […]

Griechenland (8)
Nach der Rettung ist vor der Rettung
Griechenland und kein (Rettungs-)Ende!

Dienstag, den 24. Februar 2015

Nun ist es (fast) vollbracht – vorbehaltlich der Zustimmung einiger nationaler Parlamente – darunter der Deutsche Bundestag – wird das bereits einmal verlängerte Hilfsprogramm für Griechenland nochmals um weitere vier Monate bis Ende Juni 2015 verlängert. Und wie so häufig im politischen Poker feiern sich hinterher alle Beteiligten als Sieger, die ihre Interessen (weitgehend) durchgesetzt […]

Griechenland (5)
Scheidung auf griechisch
Wie realistisch ist der „Grexit“?

Mittwoch, den 18. Februar 2015

Seit Amtsantritt der neuen griechischen Regierung unter Alexis Tsipras wachsen Spekulationen, dass Griechenland aus der Eurozone ausscheiden und es zu einem „Grexit“ kommen könnte. Solche Befürchtungen wurden genährt durch die jüngsten Äußerungen von Finanzminister Yanis Varoufakis, der mit dem Austritt seines Landes aus der Gemeinschaftswährung drohte, sofern die Sparvorgaben beibehalten oder die Hilfsprogramme eingestellt würden. […]


Ölpreise im Sinkflug

Montag, den 2. Februar 2015

Seit Mitte des vergangenen Jahres, in dem der Preis für Rohöl über 100 US-Dollar pro Barrel lag, hat ein dramatischer Preisverfall (siehe Abbildung 1) stattgefunden. Mitte Januar 2015, also nach nur etwa einem halben Jahr, ist er auf weniger als die Hälfte dieses Ausgangswertes gesunken. Einen derartigen Preiseinbruch gab es zuvor nur in der großen […]


Ordnung in der Währungspolitik (2)
Schweizer Nationalbank löst Tsunami an den Finanzmärkten aus

Dienstag, den 27. Januar 2015

Nach knapp dreieinhalb Jahren hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Wechselkursuntergrenze des Schweizer Frankens (CHF) gegenüber dem Euro am 15. Januar überraschend aufgehoben und damit erhebliche Schockwellen nicht nur an den Devisen- sondern auch an anderen Finanzmärkten ausgelöst. Der Chef des Uhrenherstellers Swatch, Nick Hayek, sprach in diesem Zusammenhang von einem Tsunami. Abbildung 1 zeigt, […]


Monetäre Fiskalpolitik aus Frankfurt
Mario Draghi führt die EZB in die babylonische Gefangenschaft der Politik

Donnerstag, den 22. Januar 2015

„Um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muss man ihr Geldwesen verwüsten.“ (Wladimir I. Lenin) Nun will sie es doch tun. Darauf hat die Mannschaft um Mario Draghi in den letzten Monaten systematisch hin gearbeitet. Die EZB plant, Staatspapiere in ganz großem Stil zu kaufen. 1,14 Billionen Euro sollen es bis September nächsten Jahres mindestens sein. […]


Eine Billion – was ist das schon?
Zu Draghis Expansionsplänen

Mittwoch, den 7. Januar 2015

Seit längerem spricht Mario Draghi in seinen monatlichen Pressekonferenzen von allerlei neuen Maßnahmen, mit denen die EZB die Bankkreditgewährung an die Wirtschaft stimulieren und die allgemeine Preissteigerungsrate an das „Preisstabilitätsziel“ einer Rate von unter aber nahe zwei Prozent heranführen werde. Man arbeite daran, die Bilanz der EZB erheblich auszuweiten. Nur müsse man über einige Details […]