Archiv der Kategorie 'Interventionistisches'

Austerität als Zeitsignatur
Oder: Warum Paternalismus auch keine Lösung ist

Mittwoch, den 23. Juni 2010

Das Regime, unter dem nicht erst seit der aktuellen Fiskalkrise alle Wohlfahrtsstaaten stehen, heißt Austerität: Es ist der disziplinierende Zwang, künftig mit weniger oder gar keinen Schulden auszukommen. Griechenland kürzt die Beamtenpensionen, Spanien lockert den Kündigungsschutz und Deutschland streicht den Heizkostenzuschuss. Wie hilflos und letztlich unzureichend auch immer dies sein mag: Schulden zu machen ist [...]

Erwartungen bei Yen und Yuan außer Kontrolle

Montag, den 19. April 2010

Der Druck auf die chinesische Dollar-Bindung ist wieder einmal stärker geworden. US-Finanzminister Geithner hat den Bericht über die Wirtschafts- und Währungspolitik der Handelspartner, der China als “Währungsmanipulator” einstufen soll, zwar verschoben. Doch das Ultimatum läuft. Spätestens im Juni soll das G20-Treffen auf mulitlateraler Ebene den Durchbruch zu mehr Wechselkursflexibilität, d.h. Yuan-Aufwertung, bringen. Gelingt das nicht, [...]

Gastbeitrag:
Regulierung ist ein Krisentreiber

Freitag, den 16. April 2010

„Die Vorstellung, staatliche Einmischungen seien eine ‘Lösung’ für wirtschaftliche Probleme, bewirkt in jedem Land Zustände, die zumindest äußerst unbefriedigend und oft geradezu chaotisch sind. Wenn der Staat nicht rechtzeitig damit aufhört, führen solche Eingriffe unvermeidlich zum Sozialismus.“ konstatierte Ludwig von Mises 1959 in Buenos Aires während seiner Vorlesung „Interventionismus“. Dokumentiert in dem Band „Vom Wert [...]

Staatshilfen für Opel: Europäische Zwickmühlen

Mittwoch, den 7. April 2010

Ende vergangenen Jahres hatte es bereits den Anschein, als sei die Subventionierung der deutschen Opel-Standorte vom Tisch. In beispielloser Offenheit hatte der Mutterkonzern General Motors versucht, die Regierungen der Länder, in denen Opel und Vauxhall präsent sind, gegeneinander auszuspielen, um möglichst hohe Staatszuschüsse zu seinem Restrukturierungsprogramm herauszuholen. Damals war es die EU-Kommission, die alle beteiligten [...]

Saldenmechanik, Wirtschaftslenkung, Zentrali-sierung
Die schleichende Dominanz französischen Wirtschaftsdenkens in der EU

Sonntag, den 4. April 2010

Die mit der Einführung des Euro implizierte Abschaffung der nominalen Wechselkurse innerhalb der Euro-Zone wird  nach wie vor – trotz Griechenland-Krise  – vielfältig gepriesen. Die höchste Eloge bezieht sich auf die einheitliche Währung als Garant für den Frieden in Europa: „Wir brauchen eine gemeinsame europäische Währung, weil Länder mit einer gemeinsamen Währung nie mehr Krieg [...]

Stabilitätssicherheitszone Euroland

Donnerstag, den 14. Januar 2010

Das Kasino ist wieder eröffnet! Getrieben von historisch niedrigen Zinsen in den großen Kapitalmärkten rollen die Carry Trades in alle Winkel der Welt. Die Preise ostasiatischer Immobilien, arabischen Öls, der Währungen von aufstrebenden Volkswirtschaften sowie die Kurse multinationaler Unternehmen schießen nach oben. Die Erwartungen sind selbsterfüllend: Wenn eine ausreichende Anzahl an Investoren an die Spekulationsgewinne [...]