BlogDialog
„Ordnungspolitisch zeigen wir klare Kante”
VDMA-Präsident Thomas Lindner im Interview


Herr Dr. Lindner, der deutsche Maschinen- und Anlagenbau kann seit ihrem Amtsantritt im Oktober des vergangenen Jahres überwiegend mit satten zweistelligen Wachstumsraten bei den Auftragseingängen aufwarten. Was ist das Erfolgsrezept Ihrer Branche?

Thomas Lindner: Unser Erfolgsrezept lautet: Qualität, Zuverlässigkeit und Termintreue. Das hat sich wieder einmal bewährt. Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer haben, nicht selten gegen den Rat von Banken und Beratern, ihre Mitarbeiter gehalten und konnten so, anders als viele der internationalen Wettbewerber, sehr flexibel in der gewohnt sehr hohen Qualität auf die wieder anziehende Nachfrage reagieren. Das kommt bei den Kunden gut an.

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Der Chefvolkswirt
Maschinen- und Anlagenbau im Konjunkturzyklus

In Konjunkturgesprächen rund um den Maschinen- und Anlagenbau kommen regelmäßig zwei Fragen hoch: Erstens, in welcher Phase der Konjunktur befindet sich die Branche aktuell? Zweitens, welche Teilbranchen sind Vorreiter, welche Nachzügler im Zyklus? Mit dem VDMA Konjunkturmonitor wird im Folgenden ein Ansatz vorgestellt, mit dem wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisnah Antworten auf diese beiden Fragen gegeben werden können. Die Grundlagen sind dabei der klassische Zyklus und der Wachstumszyklus.

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Die Politische Ökonomie der Revolution
Was man als Ökonom zu den Ereignissen in Ägypten sagen kann

Der nun offene Widerstand der ägyptischen Bevölkerung gegen das Regime des Husni Mubarak wird in den Medien auch als Internet-Phänomen dargestellt. Von einer sogenannten Facebook-Revolution ist da die Rede, anspielend darauf, daß die Koordinierung der Proteste offenbar wenigstens zum Teil über soziale Netzwerke erfolgte. Es scheint, als seien zwei Dinge als Auslöser der aktuellen Entwicklungen zusammengekommen: Der in der Bevölkerung schon lange weit verbreitete, latente Wunsch nach einem Sturz des Regimes sowie die erfolgreiche Vertreibung des tunesischen Diktators als konkreter Auslöser und unmittelbares Vorbild. Aber was genau ist da eigentlich passiert?

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Alles Cluster, oder was?
Warum die staatliche Förderung regionaler Netzwerke begrenzt werden sollte

„Europa mangelt es nicht an Clustern, aber an Clustern von Weltrang.“ (Carsten Schierenbeck)

In der Chemie sind Cluster eine Ansammlung von Atomen und Molekülen mit besonderen Attributen. Sie werden erforscht, um den Übergang der kleinsten Teilchen in einen makroskopischen Festkörper zu erklären. Auch in der Ökonomie haben Cluster eine besondere Funktion. Sie stehen zwischen der Mikro- und der Makroökonomie und sind im Idealfall ein Treiber für den Wohlstand einer Volkswirtschaft. Das hat auch die Politik auf den Plan gerufen. Die Zahl der Clusterinitiativen ist in Europa seit Ende der neunziger Jahre rapide in die Höhe geschnellt.

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Standortvorteile durch F&E-Kooperationen

Derzeit dominieren in wirtschaftspolitischen ebenso wie in unternehmenspolitischen Diskussionen eher kurzfristig orientierte Themen. Konjunktur und Kreditklemme stehen im Vordergrund. Doch mit der Aufhellung der wirtschaftlichen Perspektiven ist es an der Zeit, wieder langfristige und strukturelle Weichenstellungen in das Blickfeld zu nehmen, zum Beispiel den Innovationsstandort Deutschland und seine Bedeutung für in- und ausländische Unternehmen.

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Innovationswettbewerb der Bundesländer
Viele Wege führen nach Rom

«Die Klage über die Stärke des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.» (Walter Rathenau)

Düstere Prognosen von Instituten und Regierung versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. Das BIP soll in diesem Jahr mit 6 % so stark schrumpfen wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Wenn es schlecht läuft, kann es aber auch mehr werden. Beschäftigung, Einkommen und Wohlstand werden spürbar sinken. Diese Rezession ist zwar kurz- und mittelfristig schmerzlich, vor allem für gering qualifizierte Arbeitnehmer. Längerfristig wird die Finanzkrise aber nur eine kleine Delle in der Entwicklung des Wohlstandes sein. Das setzt allerdings voraus, dass es gelingt, die Quellen des wirtschaftlichen Wachstums möglichst bald wieder sprudeln zu lassen. Ohne nachhaltige Innovation ist das aber nicht möglich.

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Viele Wege führen nach Rom
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