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	<title>Kommentare zu: Der Schutz der Leistungseliten in der Demokratie</title>
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	<description>Ordnungspolitischer Blog</description>
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		<item>
		<title>Von: VerenaF</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17&#038;cpage=2#comment-1786</link>
		<dc:creator>VerenaF</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 12:27:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17#comment-1786</guid>
		<description>@ MarkH,

dass es mehr Transfergeldempf&#228;nger als Steuerzahler gibt, ist ein Mythos. Zum einen werden im ersten Fall Kinder mitgez&#228;hlt, die naturgem&#228;&#223; keine (direkten) Steuern zahlen, zum anderen werden als Steuerzahler nur die betrachtet, die direkte Steuern zahlen. W&#252;rde man diejenigen betrachten, die z.B. Mehrwertsteuer zahlen, w&#228;re eine solche Betrachtung naturgem&#228;&#223; nicht m&#246;glich. Ob bei den Transfergeldempf&#228;nger auch Doppelz&#228;hlungen herausberechnet worden sind, m&#246;chte ich mal anzweifeln.

Absurd ist auch die &#220;berlegung, dass nur ausgegeben werden darf, was auch eingenommen wird. Denn das hiesse: der Staat wirft Geld in Boomzeiten zum Fenster raus und k&#252;rzt in der Rezession. 

@ Horst Werner,

wie Sie richtig schreiben: Erhard hat sich so 1967 ge&#228;u&#223;ert. Da mittlerweile dieser Begriff eine Inhaltsver&#228;nderung erfahren hat, ist dieses Zitat schlicht irrelevant, will man erkl&#228;ren, was HEUTE unter Neoliberalismus verstanden wird.
&quot;Neoliberalism refers to a historically-specific reemergence of economic liberalism&#039;s influence among economic scholars and policy-makers during the 1970s through 1990s.&quot;
http://en.wikipedia.org/wiki/Neoliberalism</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ MarkH,</p>
<p>dass es mehr Transfergeldempf&#228;nger als Steuerzahler gibt, ist ein Mythos. Zum einen werden im ersten Fall Kinder mitgez&#228;hlt, die naturgem&#228;&#223; keine (direkten) Steuern zahlen, zum anderen werden als Steuerzahler nur die betrachtet, die direkte Steuern zahlen. W&#252;rde man diejenigen betrachten, die z.B. Mehrwertsteuer zahlen, w&#228;re eine solche Betrachtung naturgem&#228;&#223; nicht m&#246;glich. Ob bei den Transfergeldempf&#228;nger auch Doppelz&#228;hlungen herausberechnet worden sind, m&#246;chte ich mal anzweifeln.</p>
<p>Absurd ist auch die &#220;berlegung, dass nur ausgegeben werden darf, was auch eingenommen wird. Denn das hiesse: der Staat wirft Geld in Boomzeiten zum Fenster raus und k&#252;rzt in der Rezession. </p>
<p>@ Horst Werner,</p>
<p>wie Sie richtig schreiben: Erhard hat sich so 1967 ge&#228;u&#223;ert. Da mittlerweile dieser Begriff eine Inhaltsver&#228;nderung erfahren hat, ist dieses Zitat schlicht irrelevant, will man erkl&#228;ren, was HEUTE unter Neoliberalismus verstanden wird.<br />
&#8220;Neoliberalism refers to a historically-specific reemergence of economic liberalism&#8217;s influence among economic scholars and policy-makers during the 1970s through 1990s.&#8221;<br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Neoliberalism" rel="nofollow"></a><a href='http://en.wikipedia.org/wiki/Neoliberalism'>http://en.wikipedia.org/wiki/Neoliberalism</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Horst Werner, Liberales Institut</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17&#038;cpage=2#comment-163</link>
		<dc:creator>Dr. Horst Werner, Liberales Institut</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 08:14:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17#comment-163</guid>
		<description>&quot;Neoliberalismus&quot; in Deutschland: 

Zur Aufkl&#228;rung gegen verbreiteten Bildungsnotstand von Bsirske bis Gei&#223;ler und ...die Originale selbst, auf die man sich so gern beruft, zu Unrecht oder zu Recht, wie Otto Graf Lambsdorff, das im Bundestag f&#252;r die FDP getan hat, Professor Uwe Jens als wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD, bevor die SPD ihn abl&#246;ste:

1. Ludwig Erhard, nicht irgendwann oder irgendwo, sondern in seiner Gedenkrede auf den neoliberalen Gr&#252;ndungsvater der Bundesrepublik Deutschland, vor der Universit&#228;t Marburg am 17. Juni 1967, auf R&#246;pke:

&quot;Wilhelm R&#246;pkes B&#252;cher und Schriften sind getragen und erf&#252;llt von strengen Ordnungsvorstellungen. Ja, man kann schlechthin sagen, da&#223; dieses Ordnungsdenken das verbindende Element aller National&#246;konomen ist, die sich bewu&#223;t zum sogen. &#039;Neo-Liberalismus&#039; bekennen oder ihm doch &#039;zugeordnet&#039; werden.&quot;

(Daher auch das Motto des Neffen und Sch&#252;lers von Wilhelm R&#246;pke, des wissenschaftlichen Enkels von Walter Eucken, Hans Willgerodt: &quot;National&#246;konomie ist Charaktersache.&quot;) 

Ludwig Erhard weiter:

&quot;Dieser gro&#223;e, alle Lebensbereiche der Menschen und V&#246;lker umspannende Geist ..., mein Freund Wilhelm R&#246;pke (hat; H.W.) sich darin ersch&#246;pft, den Menschen... wieder einen festen Halt zu geben und sie zu innerer Gl&#228;ubigkeit an den Wert und Segen von Freiheit, Recht und Moral hinzuf&#252;hren.&quot; (Wer will da noch von einem Gegensatz zwischen angeblichen &quot;Wirtschaftsliberalen&quot; und &quot;Rechtsstaatsliberalen&quot; reden?! (H.W.))

Und zu &quot;Freiheit braucht Mut und Charakter&quot; R&#246;pke selbst &quot;im September 1930 in einem Aufruf an das nieders&#228;chsische Landvolk&quot;:

&quot;Niemand, der am 14. September nationalsozialistisch w&#228;hlt, soll sp&#228;ter sagen k&#246;nnen, er habe nicht gewu&#223;t, was daraus entstehen k&#246;nnte. Er soll wissen, da&#223; er Chaos statt Ordnung, Zerst&#246;rung statt Aufbau w&#228;hlt. Er soll wissen, da&#223; er f&#252;r den Krieg nach innen und nach au&#223;en f&#252;r sinnlose Zerst&#246;rung stimmt... W&#228;hlen Sie! Aber w&#228;hlen Sie so, da&#223; Sie sich nicht mitschuldig f&#252;hlen k&#246;nnen an dem Unheil, das m&#246;glicherweise &#252;ber uns hereinbricht!&quot; (Zitiert von Eva R&#246;pke in &quot;Wilhelm R&#246;pke, Briefe, Erlenbach-Z&#252;rich 1976, S. 7.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Neoliberalismus&#8221; in Deutschland: </p>
<p>Zur Aufkl&#228;rung gegen verbreiteten Bildungsnotstand von Bsirske bis Gei&#223;ler und &#8230;die Originale selbst, auf die man sich so gern beruft, zu Unrecht oder zu Recht, wie Otto Graf Lambsdorff, das im Bundestag f&#252;r die FDP getan hat, Professor Uwe Jens als wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD, bevor die SPD ihn abl&#246;ste:</p>
<p>1. Ludwig Erhard, nicht irgendwann oder irgendwo, sondern in seiner Gedenkrede auf den neoliberalen Gr&#252;ndungsvater der Bundesrepublik Deutschland, vor der Universit&#228;t Marburg am 17. Juni 1967, auf R&#246;pke:</p>
<p>&#8220;Wilhelm R&#246;pkes B&#252;cher und Schriften sind getragen und erf&#252;llt von strengen Ordnungsvorstellungen. Ja, man kann schlechthin sagen, da&#223; dieses Ordnungsdenken das verbindende Element aller National&#246;konomen ist, die sich bewu&#223;t zum sogen. &#8216;Neo-Liberalismus&#8217; bekennen oder ihm doch &#8216;zugeordnet&#8217; werden.&#8221;</p>
<p>(Daher auch das Motto des Neffen und Sch&#252;lers von Wilhelm R&#246;pke, des wissenschaftlichen Enkels von Walter Eucken, Hans Willgerodt: &#8220;National&#246;konomie ist Charaktersache.&#8221;) </p>
<p>Ludwig Erhard weiter:</p>
<p>&#8220;Dieser gro&#223;e, alle Lebensbereiche der Menschen und V&#246;lker umspannende Geist &#8230;, mein Freund Wilhelm R&#246;pke (hat; H.W.) sich darin ersch&#246;pft, den Menschen&#8230; wieder einen festen Halt zu geben und sie zu innerer Gl&#228;ubigkeit an den Wert und Segen von Freiheit, Recht und Moral hinzuf&#252;hren.&#8221; (Wer will da noch von einem Gegensatz zwischen angeblichen &#8220;Wirtschaftsliberalen&#8221; und &#8220;Rechtsstaatsliberalen&#8221; reden?! (H.W.))</p>
<p>Und zu &#8220;Freiheit braucht Mut und Charakter&#8221; R&#246;pke selbst &#8220;im September 1930 in einem Aufruf an das nieders&#228;chsische Landvolk&#8221;:</p>
<p>&#8220;Niemand, der am 14. September nationalsozialistisch w&#228;hlt, soll sp&#228;ter sagen k&#246;nnen, er habe nicht gewu&#223;t, was daraus entstehen k&#246;nnte. Er soll wissen, da&#223; er Chaos statt Ordnung, Zerst&#246;rung statt Aufbau w&#228;hlt. Er soll wissen, da&#223; er f&#252;r den Krieg nach innen und nach au&#223;en f&#252;r sinnlose Zerst&#246;rung stimmt&#8230; W&#228;hlen Sie! Aber w&#228;hlen Sie so, da&#223; Sie sich nicht mitschuldig f&#252;hlen k&#246;nnen an dem Unheil, das m&#246;glicherweise &#252;ber uns hereinbricht!&#8221; (Zitiert von Eva R&#246;pke in &#8220;Wilhelm R&#246;pke, Briefe, Erlenbach-Z&#252;rich 1976, S. 7.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ben</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17&#038;cpage=2#comment-162</link>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 23:10:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17#comment-162</guid>
		<description>Zugegeben kann ich aus terminlichen Gr&#252;nden leider erst recht sp&#228;t antworten - ich muss halt f&#252;r mein Geld arbeiten. ;-) Ich m&#246;chte es mit ein paar grunds&#228;tzlichen Dingen beschlie&#223;en.

@Jens Maul:
Ich sehe ein, dass hinter dem Erbe durchaus eine Leistung stehen kann. Ihre Beispiele waren mal wieder fragw&#252;rdig, aber mir fallen bessere ein, die Ihre Argumentation durchaus st&#252;tzen. Zum Beispiel, wenn die Erben sich zwei Jahrzehnte um die Instandhaltung des vererbten Hauses gek&#252;mmert haben.
Das Erbe kann sicherlich als Entlohnung f&#252;r eine Leistung angesehen werden, das stimmt. Und st&#252;tzt damit meine Argumentation fast noch besser als vorher. Einkommen aus Leistung wird hierzulande besteuert, und es gibt keinen Grund, hier unterschiedliche Ma&#223;st&#228;be anzulegen. Bevor Sie hyperventilieren, ein kleiner Trost: Ihr Argument hat mich insbesondere dahingehend &#252;berzeugt, dass ein im Vergleich zu normalen Arbeitseinkommen h&#246;herer Steuersatz nicht fair w&#228;re. Das ist etwas, was ich vorher nicht ausgeschlossen h&#228;tte, jetzt aber schon. Meine Kernthese st&#252;tzen Sie allerdings de facto, wenn auch ungewollt:

Es gibt keinen vern&#252;nftigen Grund, Arbeits-
einkommen mit mehr Abz&#252;gen zu versehen,
als Einkommen aus Schenkungen oder Erb-
schaften.

Sehr lustig, und typisch neoliberal war hingegen die Rechnung mit der negativen Steuerschuld. Wenn mein Arbeitgeber mir aus seinem bereits besteuertem Verm&#246;gen einen Lohn auszahlt, erh&#228;lt er auch keine auf mich &#252;bertragbare negative Steuerschuld. Selbst dann nicht, wenn er wollte.

Was es Christian betrifft:

&gt; Wenn Du schon so richtig erkennst, dass
&gt; der Staat die Arbeiter und gering Verdienenden
&gt; im Stich l&#228;sst, dann sei doch bitte so konsequent
&gt; und lehne den Staat ab. Gib ihm nicht noch
&gt; mehr Macht und Kompetenzen!

Ich lehne diverse heutige Zust&#228;nde im Staat ab, finde seine generelle Existenz aber erstrebenswert. Letztlich handelt es sich beim Staat nur um ein ziemlich gro&#223;es Feld von Regeln und mehr oder weniger danach handelnden Akteuren. Auch du lehnst den Staat nicht ab, sondern nur die Regeln, die dir nicht gefallen. W&#252;rdest du als einzige Regel gelten lassen, dass es keine Regeln und keine &quot;Schiedsrichter&quot; gibt, dann w&#252;rde der n&#228;chste Stra&#223;enr&#228;uber, der dir einen Kopfschuss gibt, und sich daf&#252;r dein Verm&#246;gen nimmt, ebenfalls regelkonform verfahren.

Generell (und das geht an alle) m&#246;chte ich eine Gesellschaft, in der das Individuum seinen Platz weitgehend durch seine Leistung bestimmt, und in der gleichwertige Leistungen m&#246;glichst gleichwertig belohnt werden. Insbesondere sollte der Einfluss der eigenen Leistung weit wichtiger sein, als die Herkunft. Ich bin der festen &#220;berzeugung, dass davon langfristig das Wohl aller abh&#228;ngt. Die gro&#223;en Imperien sind allesamt zu einem Zeitpunkt in ihre Endphase eingetreten, zu dem Macht und Verm&#246;gen zu stark bei Einzelpersonen konzentriert waren - zu Ungunsten aller anderen. Die oben gemachten Vorschl&#228;ge des Professors f&#252;hren, konsequent durchgedacht und rationales Verhalten der Beteiligten vorausgesetzt, irgendwann in eine Gesellschaft, in der die prozentualen Abz&#252;ge der Wohlhabenden und Wohlverdienenden deutlich unter den Abz&#252;gen der &#228;rmeren Bev&#246;lkerung, insbesondere aber der Mittelschicht bleiben werden. Die Implosion dieser Schicht w&#228;re eine fast zwangsl&#228;ufige Folge - und somit w&#252;rde das Tor zum Aufstieg durch Leistung mal wieder zugeschlagen. Aber nun gut, wer denkt, dass er auf der Gewinnerseite stehen wird, f&#252;r den ist die Aussicht auf einen neuen Feudalismus nat&#252;rlich extrem attraktiv. Mir bleibt pers&#246;nlich, dass ich in dieser Diskussion beobachten konnte, wie diverse Vorurteile meinerseits bez&#252;glich Argumentationsniveau und Ethik von modernen Neoliberalen nicht nur in ihrer Richtung best&#228;tigt, sondern sogar noch von der Realit&#228;t als zu milde deklassiert wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben kann ich aus terminlichen Gr&#252;nden leider erst recht sp&#228;t antworten &#8211; ich muss halt f&#252;r mein Geld arbeiten. <img src='http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich m&#246;chte es mit ein paar grunds&#228;tzlichen Dingen beschlie&#223;en.</p>
<p>@Jens Maul:<br />
Ich sehe ein, dass hinter dem Erbe durchaus eine Leistung stehen kann. Ihre Beispiele waren mal wieder fragw&#252;rdig, aber mir fallen bessere ein, die Ihre Argumentation durchaus st&#252;tzen. Zum Beispiel, wenn die Erben sich zwei Jahrzehnte um die Instandhaltung des vererbten Hauses gek&#252;mmert haben.<br />
Das Erbe kann sicherlich als Entlohnung f&#252;r eine Leistung angesehen werden, das stimmt. Und st&#252;tzt damit meine Argumentation fast noch besser als vorher. Einkommen aus Leistung wird hierzulande besteuert, und es gibt keinen Grund, hier unterschiedliche Ma&#223;st&#228;be anzulegen. Bevor Sie hyperventilieren, ein kleiner Trost: Ihr Argument hat mich insbesondere dahingehend &#252;berzeugt, dass ein im Vergleich zu normalen Arbeitseinkommen h&#246;herer Steuersatz nicht fair w&#228;re. Das ist etwas, was ich vorher nicht ausgeschlossen h&#228;tte, jetzt aber schon. Meine Kernthese st&#252;tzen Sie allerdings de facto, wenn auch ungewollt:</p>
<p>Es gibt keinen vern&#252;nftigen Grund, Arbeits-<br />
einkommen mit mehr Abz&#252;gen zu versehen,<br />
als Einkommen aus Schenkungen oder Erb-<br />
schaften.</p>
<p>Sehr lustig, und typisch neoliberal war hingegen die Rechnung mit der negativen Steuerschuld. Wenn mein Arbeitgeber mir aus seinem bereits besteuertem Verm&#246;gen einen Lohn auszahlt, erh&#228;lt er auch keine auf mich &#252;bertragbare negative Steuerschuld. Selbst dann nicht, wenn er wollte.</p>
<p>Was es Christian betrifft:</p>
<p>&gt; Wenn Du schon so richtig erkennst, dass<br />
&gt; der Staat die Arbeiter und gering Verdienenden<br />
&gt; im Stich l&#228;sst, dann sei doch bitte so konsequent<br />
&gt; und lehne den Staat ab. Gib ihm nicht noch<br />
&gt; mehr Macht und Kompetenzen!</p>
<p>Ich lehne diverse heutige Zust&#228;nde im Staat ab, finde seine generelle Existenz aber erstrebenswert. Letztlich handelt es sich beim Staat nur um ein ziemlich gro&#223;es Feld von Regeln und mehr oder weniger danach handelnden Akteuren. Auch du lehnst den Staat nicht ab, sondern nur die Regeln, die dir nicht gefallen. W&#252;rdest du als einzige Regel gelten lassen, dass es keine Regeln und keine &#8220;Schiedsrichter&#8221; gibt, dann w&#252;rde der n&#228;chste Stra&#223;enr&#228;uber, der dir einen Kopfschuss gibt, und sich daf&#252;r dein Verm&#246;gen nimmt, ebenfalls regelkonform verfahren.</p>
<p>Generell (und das geht an alle) m&#246;chte ich eine Gesellschaft, in der das Individuum seinen Platz weitgehend durch seine Leistung bestimmt, und in der gleichwertige Leistungen m&#246;glichst gleichwertig belohnt werden. Insbesondere sollte der Einfluss der eigenen Leistung weit wichtiger sein, als die Herkunft. Ich bin der festen &#220;berzeugung, dass davon langfristig das Wohl aller abh&#228;ngt. Die gro&#223;en Imperien sind allesamt zu einem Zeitpunkt in ihre Endphase eingetreten, zu dem Macht und Verm&#246;gen zu stark bei Einzelpersonen konzentriert waren &#8211; zu Ungunsten aller anderen. Die oben gemachten Vorschl&#228;ge des Professors f&#252;hren, konsequent durchgedacht und rationales Verhalten der Beteiligten vorausgesetzt, irgendwann in eine Gesellschaft, in der die prozentualen Abz&#252;ge der Wohlhabenden und Wohlverdienenden deutlich unter den Abz&#252;gen der &#228;rmeren Bev&#246;lkerung, insbesondere aber der Mittelschicht bleiben werden. Die Implosion dieser Schicht w&#228;re eine fast zwangsl&#228;ufige Folge &#8211; und somit w&#252;rde das Tor zum Aufstieg durch Leistung mal wieder zugeschlagen. Aber nun gut, wer denkt, dass er auf der Gewinnerseite stehen wird, f&#252;r den ist die Aussicht auf einen neuen Feudalismus nat&#252;rlich extrem attraktiv. Mir bleibt pers&#246;nlich, dass ich in dieser Diskussion beobachten konnte, wie diverse Vorurteile meinerseits bez&#252;glich Argumentationsniveau und Ethik von modernen Neoliberalen nicht nur in ihrer Richtung best&#228;tigt, sondern sogar noch von der Realit&#228;t als zu milde deklassiert wurden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MarkH</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17&#038;cpage=2#comment-161</link>
		<dc:creator>MarkH</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 20:03:35 +0000</pubDate>
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		<description>Da es inzwischen mehr Transferempf&#228;nger als Steuerzahler gibt, ist eine Diskussion &#252;ber das demokratische Zustandekommen von Mehrheiten zur Verteilung der Steuern nur legitim.

Die Abschaffung das Wahlrechts w&#252;rde sicherlich zu weit gehen aber warum nicht eine Gewichtung der &quot;Wahlstimmen&quot; anhand der gezahlten Steuer (das was verteilt wird).

Mit dem j&#228;hrlichen Steuerbescheid wird der Wahlschein ausgestellt:

0-2000 Euro eine Stimme
2001-4000 Euro zwei Stimmen
4001-8000 Euro drei Stimmen

usw.

Mit diesen Stimmen w&#228;hlt man direkt einen Finanzminister oder einen &quot;Finanzrat&quot; der aus seinen Reihen einen Finanzminister bestimmt. Einzige Beschr&#228;nkung f&#252;r den Finanzminister: Es darf nur ausgegeben werden was  eingenommen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da es inzwischen mehr Transferempf&#228;nger als Steuerzahler gibt, ist eine Diskussion &#252;ber das demokratische Zustandekommen von Mehrheiten zur Verteilung der Steuern nur legitim.</p>
<p>Die Abschaffung das Wahlrechts w&#252;rde sicherlich zu weit gehen aber warum nicht eine Gewichtung der &#8220;Wahlstimmen&#8221; anhand der gezahlten Steuer (das was verteilt wird).</p>
<p>Mit dem j&#228;hrlichen Steuerbescheid wird der Wahlschein ausgestellt:</p>
<p>0-2000 Euro eine Stimme<br />
2001-4000 Euro zwei Stimmen<br />
4001-8000 Euro drei Stimmen</p>
<p>usw.</p>
<p>Mit diesen Stimmen w&#228;hlt man direkt einen Finanzminister oder einen &#8220;Finanzrat&#8221; der aus seinen Reihen einen Finanzminister bestimmt. Einzige Beschr&#228;nkung f&#252;r den Finanzminister: Es darf nur ausgegeben werden was  eingenommen wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Ulrich Bijok</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17&#038;cpage=2#comment-160</link>
		<dc:creator>Dr. Ulrich Bijok</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 19:45:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17#comment-160</guid>
		<description>Ich bin der, der Meritokratie und Gott in die Diskussion vergeblich geworfen hatte! Mich wurmt immer noch das Kleinkapitalisten nur auf Grund ihrer nationalen Herkunft maximale Renditen mit Hilfe unserer Demokratie trotz brillianter liberaler oder sozialistischer Standpunkte herauspressen k&#246;nnen!
 Alle sind wir einig ,dass Unterschiede zwischen Menschen beseitigt werden d&#252;rfen!
Liberale oder sozialistische Phrasen werden dann aber nicht die &#246;kologische und &#246;konomische Stampede von 5 Milliarden Menschen aufhalten--wie uns auch der irrsinnige Blogverlauf zeigt!!
Wer lernen will der lerne!!___</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin der, der Meritokratie und Gott in die Diskussion vergeblich geworfen hatte! Mich wurmt immer noch das Kleinkapitalisten nur auf Grund ihrer nationalen Herkunft maximale Renditen mit Hilfe unserer Demokratie trotz brillianter liberaler oder sozialistischer Standpunkte herauspressen k&#246;nnen!<br />
 Alle sind wir einig ,dass Unterschiede zwischen Menschen beseitigt werden d&#252;rfen!<br />
Liberale oder sozialistische Phrasen werden dann aber nicht die &#246;kologische und &#246;konomische Stampede von 5 Milliarden Menschen aufhalten&#8211;wie uns auch der irrsinnige Blogverlauf zeigt!!<br />
Wer lernen will der lerne!!___</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Ralf Henrichs</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17&#038;cpage=2#comment-159</link>
		<dc:creator>Dr. Ralf Henrichs</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 17:15:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17#comment-159</guid>
		<description>@ Alexander Brunner,

Sie haben Recht, die Diskussion hier abzubrechen. Ich werde demn&#228;chst versuchen, stets darauf zu achten, wie sehr sich mein Beitrag noch auf das Ursprungsthema bezieht. Dies war am Ende tats&#228;chlich nicht mehr der Fall.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alexander Brunner,</p>
<p>Sie haben Recht, die Diskussion hier abzubrechen. Ich werde demn&#228;chst versuchen, stets darauf zu achten, wie sehr sich mein Beitrag noch auf das Ursprungsthema bezieht. Dies war am Ende tats&#228;chlich nicht mehr der Fall.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Brunner</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17&#038;cpage=2#comment-157</link>
		<dc:creator>Alexander Brunner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 10:23:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17#comment-157</guid>
		<description>Liebe Kommentatoren!

Die Kommentare sind inzwischen inhaltlich weit von dem urspr&#252;nglichen Thema entfernt. Sie k&#246;nnen gerne jeweils noch einen (!) abschlie&#223;enden Kommentar zu diesem Thema abgeben. Eine entsprechende Diskussion ist zielgerichteter, falls einmal ein Beitrag zum Thema Erbschaftssteuer erscheinen sollte. 

In jedem Fall vielen Dank f&#252;r Ihre bisherigen &#196;u&#223;erungen. Bitte versuchen Sie weiterhin polemische und diffarmierende &#196;u&#223;erungen - auch bei den anderen Themen -  zu vermeiden.

Alexander Brunner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kommentatoren!</p>
<p>Die Kommentare sind inzwischen inhaltlich weit von dem urspr&#252;nglichen Thema entfernt. Sie k&#246;nnen gerne jeweils noch einen (!) abschlie&#223;enden Kommentar zu diesem Thema abgeben. Eine entsprechende Diskussion ist zielgerichteter, falls einmal ein Beitrag zum Thema Erbschaftssteuer erscheinen sollte. </p>
<p>In jedem Fall vielen Dank f&#252;r Ihre bisherigen &#196;u&#223;erungen. Bitte versuchen Sie weiterhin polemische und diffarmierende &#196;u&#223;erungen &#8211; auch bei den anderen Themen &#8211;  zu vermeiden.</p>
<p>Alexander Brunner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Ralf Henrichs</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17&#038;cpage=2#comment-156</link>
		<dc:creator>Dr. Ralf Henrichs</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 05:45:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17#comment-156</guid>
		<description>@ Christian Hoffmann,

nein, sie haben vom Ausgangspunkt von Pinochets Wirtschaftspolitik gesprochen. Dieser Ausgangspunkt war nun mal ein faschistischer. Da meines Erachtens Adenauers Wirtschaftspolitik nicht faschistisch war, denke ich nicht, dass man die beiden Wirtschaftspolitiken seri&#246;s gleichsetzen kann - auch nicht in ihrem Ausgangspunkten.

Der Einsatz der chilenischen Wirtschaftspolitik lie&#223; sich ja nur in einer Milit&#228;rdiktatur verwirklichen. Die Chicago Boys um Friedman mussten erst die Demokratie beseitigen, um ihre Wirtschaftspolitik zum Ungl&#252;ck eines Volkes durchzusetzen. Moralisch sind die Chicago Boys und Friedman seither v&#246;llig diskreditiert.

&quot;Dennoch hatte ich ehrlich gesagt den Eindruck, dass die “Logik” der Einkommenssteuer oder Mehrwertsteuer die ist, dass eine Transaktion, ein Tausch belastet wird, der einen Mehrwert erzeugt. Wenn Arbeit gegen Lohn oder Geld gegen Ware getauscht wird, stellen sich beide Tauschpartner subjektiv besser, es wird Wert geschaffen.&quot;

Das ist richtig. Bei der Erbschaftssteuer stellt sich die eine Seite in der Regel nicht besser. Weil die Bedingung hierf&#252;r ja ist, das ist stirbt. In der Regel ja kein erstrebenswerter Zustand. Ist aber irrelevant, da hier eine Wertung einbezogen wird. Wertfrei wird es erst, wenn der Staat alle Einkommenszunahmen besteuert, egal woher dieser Einkommenszuwachs kommt. 

&quot;Die Logik, dass jede Verm&#246;gensbewegung durch Steuern bestraft werden soll, f&#252;hrt in letzter Konsequenz zu einer statischen Gesellschaft mit minimalem zwischenmenschlichem Austausch.&quot;

Erstens: warum bestrafen? Ich habe mich immer gefreut, wenn ich Steuern zahlen durfte und damit etwas gutes f&#252;r die Allgemeinheit tun konnte. Zweitens: Betrachten Sie doch mal die Realit&#228;t. In den USA und GBR gibt es eine Erbschaftssteuer (und Verm&#246;genssteuer und - zumindest in GBR, f&#252;r die USA weiss ich es nicht - eine B&#246;rsenumsatzsteuer). Haben wir dort eine &quot;statische Gesellschaft mit minimalem zwischenmenschlichem Austausch&quot;? Ich habe den Eindruck, Sie unterstellen stets eine Erbschaftssteuer von 100%. Darum geht es doch gar nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Christian Hoffmann,</p>
<p>nein, sie haben vom Ausgangspunkt von Pinochets Wirtschaftspolitik gesprochen. Dieser Ausgangspunkt war nun mal ein faschistischer. Da meines Erachtens Adenauers Wirtschaftspolitik nicht faschistisch war, denke ich nicht, dass man die beiden Wirtschaftspolitiken seri&#246;s gleichsetzen kann &#8211; auch nicht in ihrem Ausgangspunkten.</p>
<p>Der Einsatz der chilenischen Wirtschaftspolitik lie&#223; sich ja nur in einer Milit&#228;rdiktatur verwirklichen. Die Chicago Boys um Friedman mussten erst die Demokratie beseitigen, um ihre Wirtschaftspolitik zum Ungl&#252;ck eines Volkes durchzusetzen. Moralisch sind die Chicago Boys und Friedman seither v&#246;llig diskreditiert.</p>
<p>&#8220;Dennoch hatte ich ehrlich gesagt den Eindruck, dass die “Logik” der Einkommenssteuer oder Mehrwertsteuer die ist, dass eine Transaktion, ein Tausch belastet wird, der einen Mehrwert erzeugt. Wenn Arbeit gegen Lohn oder Geld gegen Ware getauscht wird, stellen sich beide Tauschpartner subjektiv besser, es wird Wert geschaffen.&#8221;</p>
<p>Das ist richtig. Bei der Erbschaftssteuer stellt sich die eine Seite in der Regel nicht besser. Weil die Bedingung hierf&#252;r ja ist, das ist stirbt. In der Regel ja kein erstrebenswerter Zustand. Ist aber irrelevant, da hier eine Wertung einbezogen wird. Wertfrei wird es erst, wenn der Staat alle Einkommenszunahmen besteuert, egal woher dieser Einkommenszuwachs kommt. </p>
<p>&#8220;Die Logik, dass jede Verm&#246;gensbewegung durch Steuern bestraft werden soll, f&#252;hrt in letzter Konsequenz zu einer statischen Gesellschaft mit minimalem zwischenmenschlichem Austausch.&#8221;</p>
<p>Erstens: warum bestrafen? Ich habe mich immer gefreut, wenn ich Steuern zahlen durfte und damit etwas gutes f&#252;r die Allgemeinheit tun konnte. Zweitens: Betrachten Sie doch mal die Realit&#228;t. In den USA und GBR gibt es eine Erbschaftssteuer (und Verm&#246;genssteuer und &#8211; zumindest in GBR, f&#252;r die USA weiss ich es nicht &#8211; eine B&#246;rsenumsatzsteuer). Haben wir dort eine &#8220;statische Gesellschaft mit minimalem zwischenmenschlichem Austausch&#8221;? Ich habe den Eindruck, Sie unterstellen stets eine Erbschaftssteuer von 100%. Darum geht es doch gar nicht.</p>
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		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17&#038;cpage=2#comment-155</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 22:15:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17#comment-155</guid>
		<description>@Dr. Henrichs: Ich finde diese Unterstellungen nicht get&#228;tigter Aussagen etwas m&#252;hsam. Ich habe nie von einer &quot;faschistischen&quot; Wirtschaftspolitik gesprochen. Ich habe, im Gegenteil, die unterschiedlichen Ausgangspunkte der Adenauerschen und Pinochetsen Politik betont. Sie haben behauptet, dass die auf die Chicago Boys gest&#252;tzte Chilenische Wirtschafts(!)Politik eine wesentlich andere gewesen sei, als die Adenauer/Erhardsche. Das wage ich zu bezweifeln - beide Ans&#228;tze waren durchaus ordo-/neoliberal. Die eine wurde in einer stark zentralisierten, faktisch pr&#228;sidentialen Jungdemokratie etabliert, die andere in einer Milit&#228;rdiktatur, das ist mir schon auch klar. Ich kann aber nicht erkennen, wo der wesentliche Unterschied dieser beiden Wirtschafts(!)politiken liegen soll.

Es f&#228;llt mir zugegebenermassen schwer, die &quot;Logik&quot; einer Steuer zu beschreiben, da die grundlegende Logik ist &quot;Ich nehm dir was weg und entscheide dann wie&#039;s mir passt, ob und was du daf&#252;r zur&#252;ck bekommst&quot;. Aber wir hatten ja schon festgestellt, dass ich kein Freund von Steuern bin. Dennoch hatte ich ehrlich gesagt den Eindruck, dass die &quot;Logik&quot; der Einkommenssteuer oder Mehrwertsteuer die ist, dass eine Transaktion, ein Tausch belastet wird, der einen Mehrwert erzeugt. Wenn Arbeit gegen Lohn oder Geld gegen Ware getauscht wird, stellen sich beide Tauschpartner subjektiv besser, es wird Wert geschaffen. Der Staat &quot;beteiligt&quot; sich an diesen Transaktionen, indem er sich bereichert oder einen Teil dieses Mehrwerts absch&#246;pft. Die Erbschaft ist ebenso wie die Schenkung eine einseitige Verm&#246;gens&#252;bertragung, kein Tausch. Es wird hier kein Wert generiert, es gibt nichts, was der Staat &quot;absch&#246;pfen&quot; k&#246;nnte. Die Logik, dass jede Verm&#246;gensbewegung durch Steuern bestraft werden soll, f&#252;hrt in letzter Konsequenz zu einer statischen Gesellschaft mit minimalem zwischenmenschlichem Austausch. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes asozial.
Im Falle des Lohns kommt noch hinzu, dass dieser ja auch als Kostenfaktor steuermindernd geltend gemacht werden kann...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dr. Henrichs: Ich finde diese Unterstellungen nicht get&#228;tigter Aussagen etwas m&#252;hsam. Ich habe nie von einer &#8220;faschistischen&#8221; Wirtschaftspolitik gesprochen. Ich habe, im Gegenteil, die unterschiedlichen Ausgangspunkte der Adenauerschen und Pinochetsen Politik betont. Sie haben behauptet, dass die auf die Chicago Boys gest&#252;tzte Chilenische Wirtschafts(!)Politik eine wesentlich andere gewesen sei, als die Adenauer/Erhardsche. Das wage ich zu bezweifeln &#8211; beide Ans&#228;tze waren durchaus ordo-/neoliberal. Die eine wurde in einer stark zentralisierten, faktisch pr&#228;sidentialen Jungdemokratie etabliert, die andere in einer Milit&#228;rdiktatur, das ist mir schon auch klar. Ich kann aber nicht erkennen, wo der wesentliche Unterschied dieser beiden Wirtschafts(!)politiken liegen soll.</p>
<p>Es f&#228;llt mir zugegebenermassen schwer, die &#8220;Logik&#8221; einer Steuer zu beschreiben, da die grundlegende Logik ist &#8220;Ich nehm dir was weg und entscheide dann wie&#8217;s mir passt, ob und was du daf&#252;r zur&#252;ck bekommst&#8221;. Aber wir hatten ja schon festgestellt, dass ich kein Freund von Steuern bin. Dennoch hatte ich ehrlich gesagt den Eindruck, dass die &#8220;Logik&#8221; der Einkommenssteuer oder Mehrwertsteuer die ist, dass eine Transaktion, ein Tausch belastet wird, der einen Mehrwert erzeugt. Wenn Arbeit gegen Lohn oder Geld gegen Ware getauscht wird, stellen sich beide Tauschpartner subjektiv besser, es wird Wert geschaffen. Der Staat &#8220;beteiligt&#8221; sich an diesen Transaktionen, indem er sich bereichert oder einen Teil dieses Mehrwerts absch&#246;pft. Die Erbschaft ist ebenso wie die Schenkung eine einseitige Verm&#246;gens&#252;bertragung, kein Tausch. Es wird hier kein Wert generiert, es gibt nichts, was der Staat &#8220;absch&#246;pfen&#8221; k&#246;nnte. Die Logik, dass jede Verm&#246;gensbewegung durch Steuern bestraft werden soll, f&#252;hrt in letzter Konsequenz zu einer statischen Gesellschaft mit minimalem zwischenmenschlichem Austausch. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes asozial.<br />
Im Falle des Lohns kommt noch hinzu, dass dieser ja auch als Kostenfaktor steuermindernd geltend gemacht werden kann&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Dr. Ralf Henrichs</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17&#038;cpage=2#comment-154</link>
		<dc:creator>Dr. Ralf Henrichs</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 20:58:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=17#comment-154</guid>
		<description>Ich schrieb doch von der permanenten Einkommenshypothese. Beispiel: Ein 20-j&#228;hriger &#252;berlegt sich, ob er studieren soll. Daf&#252;r muss er erst einmal Schulden aufnehmen und ob er anschlie&#223;end einen angemessenen Job hat, ist heute nicht mehr sicher. Daher wird er sich anders entscheiden, wenn er seine Schulden langfristig aufgrund eines sicheren Einkommenszugangs sicher zur&#252;ckzahlen kann, als wenn er dies nicht kann.

Insofern geht das erwartbare Erbe in dieses Einkommen ein. Oder wollen Sie wirklich sagen, dass Friedman Unrecht hatte?

Daher k&#246;nnen die Auswirkungen dieses Einkommenszugang betr&#228;chtlich sein, auch wenn sie nicht ins BSP eingeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schrieb doch von der permanenten Einkommenshypothese. Beispiel: Ein 20-j&#228;hriger &#252;berlegt sich, ob er studieren soll. Daf&#252;r muss er erst einmal Schulden aufnehmen und ob er anschlie&#223;end einen angemessenen Job hat, ist heute nicht mehr sicher. Daher wird er sich anders entscheiden, wenn er seine Schulden langfristig aufgrund eines sicheren Einkommenszugangs sicher zur&#252;ckzahlen kann, als wenn er dies nicht kann.</p>
<p>Insofern geht das erwartbare Erbe in dieses Einkommen ein. Oder wollen Sie wirklich sagen, dass Friedman Unrecht hatte?</p>
<p>Daher k&#246;nnen die Auswirkungen dieses Einkommenszugang betr&#228;chtlich sein, auch wenn sie nicht ins BSP eingeht.</p>
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