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	<title>Kommentare zu: Die &#8220;Krise&#8221; ist nicht vorbei</title>
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	<description>Ordnungspolitischer Blog</description>
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		<title>Von: Hardcorelibertarian</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700&#038;cpage=1#comment-89569</link>
		<dc:creator>Hardcorelibertarian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 04:38:07 +0000</pubDate>
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		<description>Zur Mont Pelerin Society:

http://vimeo.com/channels/114000#12597116</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Mont Pelerin Society:</p>
<p><a href="http://vimeo.com/channels/114000#12597116" rel="nofollow"></a><a href='http://vimeo.com/channels/114000#12597116'>http://vimeo.com/channels/114000#12597116</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Karin Pfeiffer-Stolz</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700&#038;cpage=1#comment-73963</link>
		<dc:creator>Karin Pfeiffer-Stolz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 07:34:05 +0000</pubDate>
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		<description>Markt oder Befehl? Herr Braunberger ist Anh&#228;nger des zweiteren. Da helfen keine Argumente.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Markt oder Befehl? Herr Braunberger ist Anh&#228;nger des zweiteren. Da helfen keine Argumente.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Sedlaczek</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700&#038;cpage=1#comment-72592</link>
		<dc:creator>Stefan Sedlaczek</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 15:39:16 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Braunberger,

zun&#228;chst war mir unklar, wie man den Zusammenhang zwischen Zins und Investitionen nicht sehen kann. Ist doch der Zins Indikator im Sinne eines Preises f&#252;r Investitionen, also der Verwendung von Kapitalien zur Investition anstatt zum Konsum.
Freilich gilt dies nur unter Marktbedingungen. Da Zinsen aber inzwischen festgesetzt werden, sind sie nat&#252;rlich nur noch Ausdruck politischen Wollens und Sollens und ihrer Preis- und Indikationsfunktion beraubt.
Noch einmal anders: Selbstverst&#228;ndlich - un da stimme ich Ihnen zu - ist die vorgefundene Zinsh&#246;he zum Zeitpunkt x nicht der einzige Beweggrund, ob man investiert oder nicht. Die getroffene Entscheidung aber wirkt sich in einem freien System auf die zuk&#252;nftige Zinsh&#246;he aus. Das macht den Zins in einem freien System zum Indikator. Ein Indikator vermittelt einen Gehalt an Information (der in &#220;berlegungen einflie&#223;en kann), die zutreffend ist, weil sie das Ergebnis von Entscheidungen von Marktteilnehmern sind, also wirklich. Der Zins in seiner H&#246;he ist hier also aussagef&#228;hig.
Wird dagegen der Zins politisch festgesetzt, fehlt diese Information. Die Marktteilnehmer werden get&#228;uscht. Und dies ist ja auch beabsichtigt, denn ein niedriger Zins soll ja das Verh&#228;ltnis Konsum/Investition beeinflussen. Durch diese Manipulation ist aber die ganze Praxis sozusagen nichts mehr wert, denn die Praxis hat (fast) keinen Einflu&#223; mehr auf den Informationsgehalt des Preises Zins. Ein potentieller Investor verliert entscheidungsrelevante Information. Der politisch festgesetzte Zins ist also gar kein Zins mehr im eigentlichen Sinne, nur noch rechnerisch, aber gerade nicht mehr im Hinblick auf Wertentscheidungen, insbesondere solchen, die die Zukunft betreffen.
Der Sozialismus mit seiner Planwirtschaft ist ganz wesentlich an dem mit der Festsetzung von G&#252;terpreisen einhergehenden Verlust von Informationsgehalt zugrundegegangen. Soweit geht man im politischen Kapitalismus nicht, setzt aber immerhin den Preis f&#252;r Zukunftsentscheidungen politisch fest. Auch dieses System kann darum keine Zukunft haben. Wo Information fehlt, sind Fehlentscheidungen sehr wahrscheinlich (Zufallstreffer bleiben m&#246;glich), da Entscheidungen auf Informationsbasis geschehen. Selbst das mehr intuitive Bauchgef&#252;hl ist durch Handlungen und Erfahrungen als Information gespeist.
Preise sind Marktpreise, Zinsen sind Marktzinsen - oder es sind keine. Pr&#228;ferenzen, welcher Natur auch immer, dr&#252;cken sich in diesen aus. Der handelnde Mensch ist die Quelle der Pr&#228;ferenzbildung, die sich in Preisen auf M&#228;rkten ausdr&#252;ckt und als derart wahre Information weiteres Handeln bestm&#246;glich erfolgbar macht und als Zinsen ausgedr&#252;ckt (nicht bestimmt!) zukunftsbezogenes Handeln bestm&#246;glich antizipierbar macht. Antizipation ist ja die gro&#223;e Unternehmerkunst. Kapitalakkumulation (Kapital im weitesten Sinne) folgt einer zuk&#252;nftigen Erwartungshaltung. Wenn die in der Zinsh&#246;he akkumulierte Information schlichtweg fehlt, wird die Antizipationsleistung kritischer bis unm&#246;glich. (Dies erkl&#228;rt m&#246;glicherweise auch, warum die Entscheidung zu &quot;Investitionen&quot; in einem Zinsbefehlssystem weniger von der Zinsh&#246;he abh&#228;ngt, zumal bestimmte Priviligierte Zugriff auf &quot;Geld&quot;mittel in gar nicht knapper H&#246;he haben, also leichthin auch hier politisch agieren k&#246;nnen.) 
Was den Liberalismus angeht: Jede politisch-interventionistische Spielart ist gegen die Freiheit gerichtet. Auch wer zu mehr &quot;Freiheit&quot; steuern will, hat diese nicht verstanden. Wer den Menschen Information nimmt, bef&#246;rdert ganz sicher nicht deren Freiheit.

Ihr
Stefan Sedlaczek</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Braunberger,</p>
<p>zun&#228;chst war mir unklar, wie man den Zusammenhang zwischen Zins und Investitionen nicht sehen kann. Ist doch der Zins Indikator im Sinne eines Preises f&#252;r Investitionen, also der Verwendung von Kapitalien zur Investition anstatt zum Konsum.<br />
Freilich gilt dies nur unter Marktbedingungen. Da Zinsen aber inzwischen festgesetzt werden, sind sie nat&#252;rlich nur noch Ausdruck politischen Wollens und Sollens und ihrer Preis- und Indikationsfunktion beraubt.<br />
Noch einmal anders: Selbstverst&#228;ndlich &#8211; un da stimme ich Ihnen zu &#8211; ist die vorgefundene Zinsh&#246;he zum Zeitpunkt x nicht der einzige Beweggrund, ob man investiert oder nicht. Die getroffene Entscheidung aber wirkt sich in einem freien System auf die zuk&#252;nftige Zinsh&#246;he aus. Das macht den Zins in einem freien System zum Indikator. Ein Indikator vermittelt einen Gehalt an Information (der in &#220;berlegungen einflie&#223;en kann), die zutreffend ist, weil sie das Ergebnis von Entscheidungen von Marktteilnehmern sind, also wirklich. Der Zins in seiner H&#246;he ist hier also aussagef&#228;hig.<br />
Wird dagegen der Zins politisch festgesetzt, fehlt diese Information. Die Marktteilnehmer werden get&#228;uscht. Und dies ist ja auch beabsichtigt, denn ein niedriger Zins soll ja das Verh&#228;ltnis Konsum/Investition beeinflussen. Durch diese Manipulation ist aber die ganze Praxis sozusagen nichts mehr wert, denn die Praxis hat (fast) keinen Einflu&#223; mehr auf den Informationsgehalt des Preises Zins. Ein potentieller Investor verliert entscheidungsrelevante Information. Der politisch festgesetzte Zins ist also gar kein Zins mehr im eigentlichen Sinne, nur noch rechnerisch, aber gerade nicht mehr im Hinblick auf Wertentscheidungen, insbesondere solchen, die die Zukunft betreffen.<br />
Der Sozialismus mit seiner Planwirtschaft ist ganz wesentlich an dem mit der Festsetzung von G&#252;terpreisen einhergehenden Verlust von Informationsgehalt zugrundegegangen. Soweit geht man im politischen Kapitalismus nicht, setzt aber immerhin den Preis f&#252;r Zukunftsentscheidungen politisch fest. Auch dieses System kann darum keine Zukunft haben. Wo Information fehlt, sind Fehlentscheidungen sehr wahrscheinlich (Zufallstreffer bleiben m&#246;glich), da Entscheidungen auf Informationsbasis geschehen. Selbst das mehr intuitive Bauchgef&#252;hl ist durch Handlungen und Erfahrungen als Information gespeist.<br />
Preise sind Marktpreise, Zinsen sind Marktzinsen &#8211; oder es sind keine. Pr&#228;ferenzen, welcher Natur auch immer, dr&#252;cken sich in diesen aus. Der handelnde Mensch ist die Quelle der Pr&#228;ferenzbildung, die sich in Preisen auf M&#228;rkten ausdr&#252;ckt und als derart wahre Information weiteres Handeln bestm&#246;glich erfolgbar macht und als Zinsen ausgedr&#252;ckt (nicht bestimmt!) zukunftsbezogenes Handeln bestm&#246;glich antizipierbar macht. Antizipation ist ja die gro&#223;e Unternehmerkunst. Kapitalakkumulation (Kapital im weitesten Sinne) folgt einer zuk&#252;nftigen Erwartungshaltung. Wenn die in der Zinsh&#246;he akkumulierte Information schlichtweg fehlt, wird die Antizipationsleistung kritischer bis unm&#246;glich. (Dies erkl&#228;rt m&#246;glicherweise auch, warum die Entscheidung zu &#8220;Investitionen&#8221; in einem Zinsbefehlssystem weniger von der Zinsh&#246;he abh&#228;ngt, zumal bestimmte Priviligierte Zugriff auf &#8220;Geld&#8221;mittel in gar nicht knapper H&#246;he haben, also leichthin auch hier politisch agieren k&#246;nnen.)<br />
Was den Liberalismus angeht: Jede politisch-interventionistische Spielart ist gegen die Freiheit gerichtet. Auch wer zu mehr &#8220;Freiheit&#8221; steuern will, hat diese nicht verstanden. Wer den Menschen Information nimmt, bef&#246;rdert ganz sicher nicht deren Freiheit.</p>
<p>Ihr<br />
Stefan Sedlaczek</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Norbert Berthold</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700&#038;cpage=1#comment-71617</link>
		<dc:creator>Norbert Berthold</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 06:02:49 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Braunberger,

dann w&#252;nsche ich Ihnen weiter viel Spa&#223; bei der Lekt&#252;re von Willem Buiters FT-BLOG und freue mich auf Ihre polemischen Kommentare dort. 

Norbert Berthold</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Braunberger,</p>
<p>dann w&#252;nsche ich Ihnen weiter viel Spa&#223; bei der Lekt&#252;re von Willem Buiters FT-BLOG und freue mich auf Ihre polemischen Kommentare dort. </p>
<p>Norbert Berthold</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arne Krueger</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700&#038;cpage=1#comment-71543</link>
		<dc:creator>Arne Krueger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 05:20:09 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Braunberger,

Wenn die Musik woanders spielt, dann versuchen Sie doch die Musikanten zu sich zu holen. Ich erinnere hier nur an Singapur. 1960 war es nichts, heute ist es der reichste Staat der Welt. Und nun fragen Sie sich doch einmal, warum dies so ist ? Ich bleibe dabei, es ist die Politik, die denkt Sie sei Gott, aber ihr track-record ist einfach kl&#228;glich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Braunberger,</p>
<p>Wenn die Musik woanders spielt, dann versuchen Sie doch die Musikanten zu sich zu holen. Ich erinnere hier nur an Singapur. 1960 war es nichts, heute ist es der reichste Staat der Welt. Und nun fragen Sie sich doch einmal, warum dies so ist ? Ich bleibe dabei, es ist die Politik, die denkt Sie sei Gott, aber ihr track-record ist einfach kl&#228;glich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerald Braunberger</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700&#038;cpage=1#comment-71457</link>
		<dc:creator>Gerald Braunberger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 00:30:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich w&#252;rde die Debatte aus meiner Sicht auch gerne abschlie&#223;en, weil es nicht mehr gibt als ein &quot;We agree to disagree&quot;.

Ich denke, dass Sie (und Herr Polleit) sich zun&#228;chst einmal dar&#252;ber klar werden solllten, was Sie eigentlich als &#246;sterreichisch verstehen. Wenn Sie darunter nur mehr die Mises-Schule in Auburn verstehen und die praxeologische Methodologie (dazu haben Sie sich &#252;berhaupt nicht ge&#228;u&#223;ert), werden Sie kaum mehr Herrn Boettke und George Mason anf&#252;hren k&#246;nnen. Die sind n&#228;mlich ganz woanders und Sie werden wissen, dass Auburn versus Boettke erst vor wenigen Wochen &#246;ffentlich auf www.mises.org eine w&#252;ste Kontroverse gef&#252;hrt haben, wie sie f&#252;r in ihrer Verve f&#252;r Streitigkeiten unter Sektariern typisch sind. Das interessiert aber keinen &quot;Mainstream&quot; (was immer man von ihm halten mag.) 

Dass Hayeks Problem in den drei&#223;iger Jahren nur in der Unverst&#228;ndlichkeit seiner Theorie bestanden haben soll, ist absurd. Es war eine &#220;bung in Neoklassik und in der Neoklassik erfahrene Leute wie Sraffa haben das auseinandergenommen. Hayek hat sich doch selbst sp&#228;ter bei mehreren Gelegenheiten kritisch zu seinen damaligen Ansichten ge&#228;u&#223;ert. Wollen Sie behaupten, er habe seine eigene Theorie nicht verstanden?

Niedrigzinspolitik als Ursache von Krisen? Ich habe doch weiter oben geschrieben, dass dies eine Krisenanalyse sp&#228;testens seit Wicksell gewesen ist und dass Monetaristen wie Keynesianer das &#228;hnlich sehen. Man muss kein &#214;sterreicher sein, um das zu erkennen. Warum muss ich mich auf praxeologische Absurdit&#228;ten einlassen, wenn ich ein bestimmtes Politikversagen mithilfe traditioneller Theorie erkl&#228;ren kann? Wicksell, Keynes und Friedman reichen mir v&#246;llig, dazu brauche ich keinen Mises mit seiner verqueren Methodologie.

Ihr Problem ist doch ein ganz anderes: Was ist Liberalismus heute? Sie haben einmal ein Buch &#252;ber R&#252;stow herausgegeben und, wenn ich nicht ganz falsch liege, sich auch positiv &#252;ber R&#246;pke ge&#228;u&#223;ert. Sie werden R&#252;stows Brief an R&#246;pke kennen, in dem er vorschlug, Hayek und Mises in Spiritus einzulegen, damit die mit ihrem Extremismus keinen Schaden mehr anrichten k&#246;nnen. Heute sind Sie bei Mises gelandet, der auf einer Tagung der Mont Pèlerin Society Hayek und Friedman als Sozialisten bezeichnet hat. Absurder geht es nicht mehr.

Aus meiner Sicht darf der Liberalismus keine Sektenveranstaltung sein, daf&#252;r ist er zu wichtig und wir brauchen ihn dringend. Der moderne Liberalismus braucht Friedman, Eucken, R&#246;pke und Keynes (der ein Liberaler und kein Sozialist war, was immer die Betonk&#246;pfe in Auburn erkl&#228;ren m&#246;gen) so wie er moderne Nobelpreistr&#228;ger braucht, weil dieser Liberalismus die Menschen ansprechen kann. Die Sektenleute wie Rothbard oder Hoppe oder die anderen Auburn-Leute schaden dem Liberalismus nur, weil sie ihn zu einer wissenschaftsfeindlichen Ideologie degenerieren. Hier gilt der Satz, dass die schlimmsten Feinde des Liberalismus seine rein ideologischen und unwissenschaftlichen Anh&#228;nger sind. 

Der deutsche Ordoliberalismus hat aus den selben Gr&#252;nden versagt, weil er seine theoretischen Wurzeln abgeschnitten und sich zum Beispiel politisch in einer blinden Euro-Feindschaft eingekesselt hat, anstatt sich mit modernen Theorien und ihren empirischen Folgen zu besch&#228;ftigen. Es w&#228;re aller Ehren wert, den Liberalismus in Deutschland zu rekonstruieren, aber dazu bed&#252;rfte es Leuten, die sich unvoreingenommen mit zeitgen&#246;ssischen Theorien und der Realit&#228;t befassen. Darauf warte ich als interessierter Journalist schon seit Jahren, aber alles, was ich lese (auch in diesem Blog), verdeutlicht, dass ich auch weiterhin vor allem Autoren aus der englischsprachigen Welt lesen muss, wenn ich wissen will, was sich in der Wissenschaft tut. Kein Beitrag in diesem Blog besitzt die Aktualit&#228;t und die konkrete Ansprache, die zum Beispiel ein Willem Buiter immer wieder in seinem FT-Blog anspricht (wobei man Buiter nicht zustimmen muss, aber darum geht es nicht.) Nat&#252;rlich haben wir Martin Hellwig und Hans-Werner Sinn und auch noch ein oder zwei andere, die im &#252;brigen sich nicht als Vertreter eines deutschen Ordoliberalismus verstehen w&#252;rden. Aber die Musik spielt woanders - was ich bedaure, aber als Journalist einfach so konstatieren muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#252;rde die Debatte aus meiner Sicht auch gerne abschlie&#223;en, weil es nicht mehr gibt als ein &#8220;We agree to disagree&#8221;.</p>
<p>Ich denke, dass Sie (und Herr Polleit) sich zun&#228;chst einmal dar&#252;ber klar werden solllten, was Sie eigentlich als &#246;sterreichisch verstehen. Wenn Sie darunter nur mehr die Mises-Schule in Auburn verstehen und die praxeologische Methodologie (dazu haben Sie sich &#252;berhaupt nicht ge&#228;u&#223;ert), werden Sie kaum mehr Herrn Boettke und George Mason anf&#252;hren k&#246;nnen. Die sind n&#228;mlich ganz woanders und Sie werden wissen, dass Auburn versus Boettke erst vor wenigen Wochen &#246;ffentlich auf <a href="http://www.mises.org" rel="nofollow"></a><a href='http://www.mises.org'>http://www.mises.org</a> eine w&#252;ste Kontroverse gef&#252;hrt haben, wie sie f&#252;r in ihrer Verve f&#252;r Streitigkeiten unter Sektariern typisch sind. Das interessiert aber keinen &#8220;Mainstream&#8221; (was immer man von ihm halten mag.) </p>
<p>Dass Hayeks Problem in den drei&#223;iger Jahren nur in der Unverst&#228;ndlichkeit seiner Theorie bestanden haben soll, ist absurd. Es war eine &#220;bung in Neoklassik und in der Neoklassik erfahrene Leute wie Sraffa haben das auseinandergenommen. Hayek hat sich doch selbst sp&#228;ter bei mehreren Gelegenheiten kritisch zu seinen damaligen Ansichten ge&#228;u&#223;ert. Wollen Sie behaupten, er habe seine eigene Theorie nicht verstanden?</p>
<p>Niedrigzinspolitik als Ursache von Krisen? Ich habe doch weiter oben geschrieben, dass dies eine Krisenanalyse sp&#228;testens seit Wicksell gewesen ist und dass Monetaristen wie Keynesianer das &#228;hnlich sehen. Man muss kein &#214;sterreicher sein, um das zu erkennen. Warum muss ich mich auf praxeologische Absurdit&#228;ten einlassen, wenn ich ein bestimmtes Politikversagen mithilfe traditioneller Theorie erkl&#228;ren kann? Wicksell, Keynes und Friedman reichen mir v&#246;llig, dazu brauche ich keinen Mises mit seiner verqueren Methodologie.</p>
<p>Ihr Problem ist doch ein ganz anderes: Was ist Liberalismus heute? Sie haben einmal ein Buch &#252;ber R&#252;stow herausgegeben und, wenn ich nicht ganz falsch liege, sich auch positiv &#252;ber R&#246;pke ge&#228;u&#223;ert. Sie werden R&#252;stows Brief an R&#246;pke kennen, in dem er vorschlug, Hayek und Mises in Spiritus einzulegen, damit die mit ihrem Extremismus keinen Schaden mehr anrichten k&#246;nnen. Heute sind Sie bei Mises gelandet, der auf einer Tagung der Mont Pèlerin Society Hayek und Friedman als Sozialisten bezeichnet hat. Absurder geht es nicht mehr.</p>
<p>Aus meiner Sicht darf der Liberalismus keine Sektenveranstaltung sein, daf&#252;r ist er zu wichtig und wir brauchen ihn dringend. Der moderne Liberalismus braucht Friedman, Eucken, R&#246;pke und Keynes (der ein Liberaler und kein Sozialist war, was immer die Betonk&#246;pfe in Auburn erkl&#228;ren m&#246;gen) so wie er moderne Nobelpreistr&#228;ger braucht, weil dieser Liberalismus die Menschen ansprechen kann. Die Sektenleute wie Rothbard oder Hoppe oder die anderen Auburn-Leute schaden dem Liberalismus nur, weil sie ihn zu einer wissenschaftsfeindlichen Ideologie degenerieren. Hier gilt der Satz, dass die schlimmsten Feinde des Liberalismus seine rein ideologischen und unwissenschaftlichen Anh&#228;nger sind. </p>
<p>Der deutsche Ordoliberalismus hat aus den selben Gr&#252;nden versagt, weil er seine theoretischen Wurzeln abgeschnitten und sich zum Beispiel politisch in einer blinden Euro-Feindschaft eingekesselt hat, anstatt sich mit modernen Theorien und ihren empirischen Folgen zu besch&#228;ftigen. Es w&#228;re aller Ehren wert, den Liberalismus in Deutschland zu rekonstruieren, aber dazu bed&#252;rfte es Leuten, die sich unvoreingenommen mit zeitgen&#246;ssischen Theorien und der Realit&#228;t befassen. Darauf warte ich als interessierter Journalist schon seit Jahren, aber alles, was ich lese (auch in diesem Blog), verdeutlicht, dass ich auch weiterhin vor allem Autoren aus der englischsprachigen Welt lesen muss, wenn ich wissen will, was sich in der Wissenschaft tut. Kein Beitrag in diesem Blog besitzt die Aktualit&#228;t und die konkrete Ansprache, die zum Beispiel ein Willem Buiter immer wieder in seinem FT-Blog anspricht (wobei man Buiter nicht zustimmen muss, aber darum geht es nicht.) Nat&#252;rlich haben wir Martin Hellwig und Hans-Werner Sinn und auch noch ein oder zwei andere, die im &#252;brigen sich nicht als Vertreter eines deutschen Ordoliberalismus verstehen w&#252;rden. Aber die Musik spielt woanders &#8211; was ich bedaure, aber als Journalist einfach so konstatieren muss.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael von Prollius</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700&#038;cpage=1#comment-71387</link>
		<dc:creator>Michael von Prollius</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 20:52:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700#comment-71387</guid>
		<description>Herr Braunberger,

leider haben wir es noch nicht geschafft unsere Debatte in eine produktive Richtung zu lenken. Vielleicht sollten wir beim n&#228;chsten Mal sehr dicht am Artikel bleiben. Ich kann Ihre Skepsis gegen&#252;ber der &#214;sterreichischen Konjunkturtheorie (ABCT) nachvollziehen, einen weitreichenden &quot;Verriss&quot; jedoch nicht (&quot;f&#252;r die Erkl&#228;rung schwerer Konjunkturkrisen empirisch nicht sehr relevant&quot;, &quot;ideologischer Nebel&quot;, &quot;Hilflosigkeit&quot;, „Wagenburgmentalit&#228;t&quot;).
Tyler Cowen hat mit Risk and Business Cycles (1997) eine kritische und zugleich sehr ausgewogene Kritik der ABCT vorgelegt und kommt zu einem weitaus differenzierteren Urteil als Ihre auf Lucas beruhende Ablehnung.
Mark Skousen hat in Vienna &amp; Chicago. Friend or Foes? (2005) &#214;sterreichische Schule und Monetarismus verglichen. Ich entnehme dem einen Punktsieg f&#252;r die &#214;sterreicher und einen eindeutigen &#246;sterreichischen Vorteil bei der Konjunkturtheorie.
Der von Ihnen ins Feld gef&#252;hrte Roger W. Garrison hat in seiner beinahe legend&#228;ren Pr&#228;sentation (Capital Based Macroeconomics) am Mises Institute die &#220;berlegenheit der &#246;sterreichischen gegen&#252;ber der keynesianischen Theorie demonstriert. An der LSE schloss er mit dem Aufruf: „I can hope that in Austrian circles the year 2003 will be remembered as the year that Hayekian economics returned to LSE. Keynesianism there, like elsewhere, has become splintered into sub-schools, and mainstream macroeconomics in general seems to have no cutting edge.“
Seinen Untersuchungen k&#246;nnen Sie ebenfalls entnehmen, dass die &#214;sterreicher Ende der 30er Jahre kein „Debakel“ erlitten haben, sondern es vers&#228;umt haben, ihre Theorie durchschlagend zu „popularisieren“ und auch weiter zu entwickeln.
Wissenschaftliche Anh&#228;nger der Niedrigszinsbegr&#252;ndung f&#252;r den k&#252;nstlichen Boom gibt es en masse – spontan einige (fast alle Lehrstuhlinhaber): Mario Rizzo, Steven Horrwitz, Peter Boettke, George Selgin, Jesus Huerta de Soto, Russ Roberts, Donald Boudreaux, Anthony Evans, Arnold Kling, Alfred Sch&#252;ller und John B. Taylor (!). 
Schlie&#223;lich zeigt die George Mason University mit ihrem interdisziplin&#228;ren, &#246;sterreichischen oder &#246;sterreichisch inspirierten Forschungs- und Lehrprogramm (Wirtschaft, Recht, Soziologie – Ideengeschichte, Public Choice, Institutionen&#246;konomik etc.) die anhaltende und k&#252;nftige Fruchtbarkeit der &#214;sterreichischen Schule mit wachsendem Erfolg auf. 
Ich halte daher kritischen Respekt f&#252;r eine angebrachte Umgangsform, ich werde gute Polemik an der richtigen Stelle aber weiter sch&#228;tzen.
Bei diesen Bemerkungen m&#246;chte ich es in diesem Post belassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Braunberger,</p>
<p>leider haben wir es noch nicht geschafft unsere Debatte in eine produktive Richtung zu lenken. Vielleicht sollten wir beim n&#228;chsten Mal sehr dicht am Artikel bleiben. Ich kann Ihre Skepsis gegen&#252;ber der &#214;sterreichischen Konjunkturtheorie (ABCT) nachvollziehen, einen weitreichenden &#8220;Verriss&#8221; jedoch nicht (&#8220;f&#252;r die Erkl&#228;rung schwerer Konjunkturkrisen empirisch nicht sehr relevant&#8221;, &#8220;ideologischer Nebel&#8221;, &#8220;Hilflosigkeit&#8221;, „Wagenburgmentalit&#228;t&#8221;).<br />
Tyler Cowen hat mit Risk and Business Cycles (1997) eine kritische und zugleich sehr ausgewogene Kritik der ABCT vorgelegt und kommt zu einem weitaus differenzierteren Urteil als Ihre auf Lucas beruhende Ablehnung.<br />
Mark Skousen hat in Vienna &amp; Chicago. Friend or Foes? (2005) &#214;sterreichische Schule und Monetarismus verglichen. Ich entnehme dem einen Punktsieg f&#252;r die &#214;sterreicher und einen eindeutigen &#246;sterreichischen Vorteil bei der Konjunkturtheorie.<br />
Der von Ihnen ins Feld gef&#252;hrte Roger W. Garrison hat in seiner beinahe legend&#228;ren Pr&#228;sentation (Capital Based Macroeconomics) am Mises Institute die &#220;berlegenheit der &#246;sterreichischen gegen&#252;ber der keynesianischen Theorie demonstriert. An der LSE schloss er mit dem Aufruf: „I can hope that in Austrian circles the year 2003 will be remembered as the year that Hayekian economics returned to LSE. Keynesianism there, like elsewhere, has become splintered into sub-schools, and mainstream macroeconomics in general seems to have no cutting edge.“<br />
Seinen Untersuchungen k&#246;nnen Sie ebenfalls entnehmen, dass die &#214;sterreicher Ende der 30er Jahre kein „Debakel“ erlitten haben, sondern es vers&#228;umt haben, ihre Theorie durchschlagend zu „popularisieren“ und auch weiter zu entwickeln.<br />
Wissenschaftliche Anh&#228;nger der Niedrigszinsbegr&#252;ndung f&#252;r den k&#252;nstlichen Boom gibt es en masse – spontan einige (fast alle Lehrstuhlinhaber): Mario Rizzo, Steven Horrwitz, Peter Boettke, George Selgin, Jesus Huerta de Soto, Russ Roberts, Donald Boudreaux, Anthony Evans, Arnold Kling, Alfred Sch&#252;ller und John B. Taylor (!).<br />
Schlie&#223;lich zeigt die George Mason University mit ihrem interdisziplin&#228;ren, &#246;sterreichischen oder &#246;sterreichisch inspirierten Forschungs- und Lehrprogramm (Wirtschaft, Recht, Soziologie – Ideengeschichte, Public Choice, Institutionen&#246;konomik etc.) die anhaltende und k&#252;nftige Fruchtbarkeit der &#214;sterreichischen Schule mit wachsendem Erfolg auf.<br />
Ich halte daher kritischen Respekt f&#252;r eine angebrachte Umgangsform, ich werde gute Polemik an der richtigen Stelle aber weiter sch&#228;tzen.<br />
Bei diesen Bemerkungen m&#246;chte ich es in diesem Post belassen.</p>
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		<title>Von: Gerald Braunberger</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700&#038;cpage=1#comment-71226</link>
		<dc:creator>Gerald Braunberger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 22:09:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700#comment-71226</guid>
		<description>Herr von Prollius, Herr Polleit,

zur Kritik des Goldstandards wie der Goldw&#228;hrung &#252;berhaupt ist immer noch eine Referenz:

John Maynard Keynes: Ein Traktat &#252;ber W&#228;hrungsreform.

Aus meiner bescheidenen Sicht sind die Argumente von Keynes immer noch schlagend, und alle Versuche, die sp&#228;ter z.B.von H&#252;lsmann angef&#252;hrt werden (und die selbst innerhalb der &#214;sterreicher umstritten sind; fragen Sie doch einmal Herrn Salin), taugen nicht, Keynes zu widerlegen.

Zur Kritik der Praxeologie sind lesenswert:

Wilhelm Meyer: Ludwig von Mises und das subjektivistische Erkenntnisprogramm, in ders: Grundlagen des &#246;konomischen Denkens. T&#252;bingen 2002.

Helge Peukert:Das Handlungsparadigma in der National&#246;konomie. Kapitel V. Marburg 1998.

In diesen Quellen findet der geneigte Leser gen&#252;gend Hinweise auf die Defizite der Praxeologie.

Ansonsten verweise ich gerne noch einmal darauf, dass es gen&#252;gend empirische Hinweise f&#252;r die Fragw&#252;rdigkeit der von Ihnen vertretenen Theorien gibt. Sie machen sich v&#246;llig unglaubw&#252;rdig, indem Sie diese Hinweise aus methodologischen Gr&#252;nden zur&#252;ckweisen, dann aber eine empiriefreie Methodologie vertreten, mit deren reinem &quot;arm-chair-thinking&quot; sich alles vertreten l&#228;sst, was Ihnen gef&#228;llt, unabh&#228;ngig davon, ob es irgendetwas mit der Realit&#228;t zu tun hat.

Das h&#228;tten Sie gerne: Eine Debatte auf Ihrem Terrain, bei dem alle Argumente, die gegen Ihre Theorien sprechen, von Ihnen als methodologisch unzureichend zur&#252;ckgewiesen werden. Das ist doch genau der Grund, warum 99,9 Prozent der &#214;konomen Ihre Ansichten zur&#252;ckweisen. Das wesentliche Gegenargument gegen die Mises-Ideologie ist ein empirisches, ob es Ihnen passt oder nicht.

Damit zusammenh&#228;gend ist es nat&#252;rlich kein Zufall, dass Sie sich mit meinen obigen Ausf&#252;hrungen nicht detailliert auseinandersetzen: Wie sollten Sie auch? Sie h&#228;tten ja auch keine Argumente.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr von Prollius, Herr Polleit,</p>
<p>zur Kritik des Goldstandards wie der Goldw&#228;hrung &#252;berhaupt ist immer noch eine Referenz:</p>
<p>John Maynard Keynes: Ein Traktat &#252;ber W&#228;hrungsreform.</p>
<p>Aus meiner bescheidenen Sicht sind die Argumente von Keynes immer noch schlagend, und alle Versuche, die sp&#228;ter z.B.von H&#252;lsmann angef&#252;hrt werden (und die selbst innerhalb der &#214;sterreicher umstritten sind; fragen Sie doch einmal Herrn Salin), taugen nicht, Keynes zu widerlegen.</p>
<p>Zur Kritik der Praxeologie sind lesenswert:</p>
<p>Wilhelm Meyer: Ludwig von Mises und das subjektivistische Erkenntnisprogramm, in ders: Grundlagen des &#246;konomischen Denkens. T&#252;bingen 2002.</p>
<p>Helge Peukert:Das Handlungsparadigma in der National&#246;konomie. Kapitel V. Marburg 1998.</p>
<p>In diesen Quellen findet der geneigte Leser gen&#252;gend Hinweise auf die Defizite der Praxeologie.</p>
<p>Ansonsten verweise ich gerne noch einmal darauf, dass es gen&#252;gend empirische Hinweise f&#252;r die Fragw&#252;rdigkeit der von Ihnen vertretenen Theorien gibt. Sie machen sich v&#246;llig unglaubw&#252;rdig, indem Sie diese Hinweise aus methodologischen Gr&#252;nden zur&#252;ckweisen, dann aber eine empiriefreie Methodologie vertreten, mit deren reinem &#8220;arm-chair-thinking&#8221; sich alles vertreten l&#228;sst, was Ihnen gef&#228;llt, unabh&#228;ngig davon, ob es irgendetwas mit der Realit&#228;t zu tun hat.</p>
<p>Das h&#228;tten Sie gerne: Eine Debatte auf Ihrem Terrain, bei dem alle Argumente, die gegen Ihre Theorien sprechen, von Ihnen als methodologisch unzureichend zur&#252;ckgewiesen werden. Das ist doch genau der Grund, warum 99,9 Prozent der &#214;konomen Ihre Ansichten zur&#252;ckweisen. Das wesentliche Gegenargument gegen die Mises-Ideologie ist ein empirisches, ob es Ihnen passt oder nicht.</p>
<p>Damit zusammenh&#228;gend ist es nat&#252;rlich kein Zufall, dass Sie sich mit meinen obigen Ausf&#252;hrungen nicht detailliert auseinandersetzen: Wie sollten Sie auch? Sie h&#228;tten ja auch keine Argumente.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thorsten Polleit</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700&#038;cpage=1#comment-71118</link>
		<dc:creator>Thorsten Polleit</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 13:27:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700#comment-71118</guid>
		<description>Herr Braunberger,

wenn hier von &quot;Papiergeld&quot; gesprochen wird, ist   jede Art von Fiat-Geld gemeint (ob nun Gedrucktes oder in Form von Bits + Bytes), Geld also, das nicht freies Marktgeld ist.   
 
Beste Gruesse

Thorsten Polleit</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Braunberger,</p>
<p>wenn hier von &#8220;Papiergeld&#8221; gesprochen wird, ist   jede Art von Fiat-Geld gemeint (ob nun Gedrucktes oder in Form von Bits + Bytes), Geld also, das nicht freies Marktgeld ist.   </p>
<p>Beste Gruesse</p>
<p>Thorsten Polleit</p>
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		<title>Von: Thorsten Polleit</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700&#038;cpage=1#comment-71117</link>
		<dc:creator>Thorsten Polleit</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 13:14:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=1700#comment-71117</guid>
		<description>Herr Braunberger,

Praxeologie ist nicht mehr und nicht weniger als angewandte Logik. (des menschlichen Handelns).

Sie koennten Ihre Auffassung sicherlich am besten deutlich machen, indem Sie (in einem eigenen Aufsatz) Ihre Widerlegung systematisch Stueck fuer Stueck abfassen; ad hoc und aus-dem-Bauch-Kritik fuehrt uns nicht weiter.

Das Berufen auf &quot;Mehrheitsmeinung&quot; und &quot;Konsens&quot; ist nun wirklich nicht ueberzeugend.

Ich selbst kenne die positivistische-empirische Lehre nur zu gut - und ich bin froh, dass ich im Laufe der Zeit dazugelernt habe.

Beste Gruesse

Thorsten Polleit</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Braunberger,</p>
<p>Praxeologie ist nicht mehr und nicht weniger als angewandte Logik. (des menschlichen Handelns).</p>
<p>Sie koennten Ihre Auffassung sicherlich am besten deutlich machen, indem Sie (in einem eigenen Aufsatz) Ihre Widerlegung systematisch Stueck fuer Stueck abfassen; ad hoc und aus-dem-Bauch-Kritik fuehrt uns nicht weiter.</p>
<p>Das Berufen auf &#8220;Mehrheitsmeinung&#8221; und &#8220;Konsens&#8221; ist nun wirklich nicht ueberzeugend.</p>
<p>Ich selbst kenne die positivistische-empirische Lehre nur zu gut &#8211; und ich bin froh, dass ich im Laufe der Zeit dazugelernt habe.</p>
<p>Beste Gruesse</p>
<p>Thorsten Polleit</p>
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