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	<title>Kommentare zu: Viele K&#246;che verderben den Brei ARGEn, Arbeitsagenturen, Optionskommunen und wettbewerblicher F&#246;deralismus</title>
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	<description>Ordnungspolitischer Blog</description>
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		<title>Von: Norbert Berthold</title>
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		<dc:creator>Norbert Berthold</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 14:53:23 +0000</pubDate>
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		<description>Wettbewerb, auch der f&#246;derale, hat in Deutschland einen sehr schweren Stand. Einheitliche, zentrale L&#246;sungen haben hierzulande einen besseren Ruf. Es ist deshalb zumindest ein Teilerfolg, da&#223; die Kommunen in Zukunft maximal ein Viertel der Job-Center in eigener Regie f&#252;hren d&#252;rfen. Mit der gr&#246;&#223;eren Zahl an Optionskommunen wird nicht nur die kommunale Selbstverwaltung gest&#228;rkt. Der Wettbewerb hat auch in der Arbeitsmarktpolitik f&#252;r Langzeitarbeitslose zumindest einen Fu&#223; in der T&#252;r. Besser w&#228;re es allerdings gewesen, die Optionsklausel f&#252;r alle Kommunen zu &#246;ffnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wettbewerb, auch der f&#246;derale, hat in Deutschland einen sehr schweren Stand. Einheitliche, zentrale L&#246;sungen haben hierzulande einen besseren Ruf. Es ist deshalb zumindest ein Teilerfolg, da&#223; die Kommunen in Zukunft maximal ein Viertel der Job-Center in eigener Regie f&#252;hren d&#252;rfen. Mit der gr&#246;&#223;eren Zahl an Optionskommunen wird nicht nur die kommunale Selbstverwaltung gest&#228;rkt. Der Wettbewerb hat auch in der Arbeitsmarktpolitik f&#252;r Langzeitarbeitslose zumindest einen Fu&#223; in der T&#252;r. Besser w&#228;re es allerdings gewesen, die Optionsklausel f&#252;r alle Kommunen zu &#246;ffnen.</p>
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		<title>Von: Norbert Berthold</title>
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		<dc:creator>Norbert Berthold</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 14:28:01 +0000</pubDate>
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		<description>Der Kommentar von Stefan Dietrich in der FAZ vom 27. Januar 2010 zum Vorschlag von Arbeitsministerin von der Leyen zur Reform der Jobcenter triftt den Nagel auf den Kopf: 



&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot; ... tr&#228;gt das Papier aus dem Hause von der Leyen doch noch immer die Handschrift des fr&#252;heren Hausherrn Scholz. Wie er gibt es den Kommunen, welche die Arbeitsverwaltung in Eigenregie betreiben wollen, keinen Fu&#223;breit nach. Die willk&#252;rlich gegriffene Zahl von 69 Optionskommunen soll eingefroren werden. Wie Scholz pl&#228;diert auch Frau von der Leyen f&#252;r mehr Zentralismus. Die Bundesagentur bek&#228;me nach ihren Vorstellungen die Entscheidungskompetenz in allen wesentlichen Grundfragen, die Kommunen d&#252;rften nach deren Vorgaben gerade noch die Warmmiete f&#252;r die Arbeitslosen berechnen. Der einzige Unterschied zu Scholz besteht darin, dass die SPD diese Manifestation des Misstrauens in eine b&#252;rgernahe Verwaltung auch noch ins Grundgesetz schreiben wollte. ...&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;



Die beiden Regierungsparteien CDU und FDP sollten sich vielleicht daran erinnern, dass sie vor nicht allzu langer Zeit mehr kommunale Verantwortung im SBG II gefordert haben. Das macht auch weiter Sinn. Wenn sich gegenw&#228;rtig von den 240 in ARGEn engagierten Landkreisen 171 daf&#252;r entscheiden wollen, Langzeitarbeitslose in eigener Regie zu betreuen und zu vermitteln, liegt die politische Antwort auf der Hand: Die Institution der Optionskommunen muss nicht nur entfristet werden, sie muss auch f&#252;r alle offen sein. 

&lt;strong&gt;Update&lt;/strong&gt;: Heute legt Stefan Dietrich in einem &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E9EB095BE0D4448A78300327493DEE276~ATpl~Ecommon~Sspezial.html&quot;&gt;Kommentar&lt;/a&gt; noch einmal nach. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kommentar von Stefan Dietrich in der FAZ vom 27. Januar 2010 zum Vorschlag von Arbeitsministerin von der Leyen zur Reform der Jobcenter triftt den Nagel auf den Kopf: </p>
<blockquote><p><em>&#8221; &#8230; tr&#228;gt das Papier aus dem Hause von der Leyen doch noch immer die Handschrift des fr&#252;heren Hausherrn Scholz. Wie er gibt es den Kommunen, welche die Arbeitsverwaltung in Eigenregie betreiben wollen, keinen Fu&#223;breit nach. Die willk&#252;rlich gegriffene Zahl von 69 Optionskommunen soll eingefroren werden. Wie Scholz pl&#228;diert auch Frau von der Leyen f&#252;r mehr Zentralismus. Die Bundesagentur bek&#228;me nach ihren Vorstellungen die Entscheidungskompetenz in allen wesentlichen Grundfragen, die Kommunen d&#252;rften nach deren Vorgaben gerade noch die Warmmiete f&#252;r die Arbeitslosen berechnen. Der einzige Unterschied zu Scholz besteht darin, dass die SPD diese Manifestation des Misstrauens in eine b&#252;rgernahe Verwaltung auch noch ins Grundgesetz schreiben wollte. &#8230;&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Die beiden Regierungsparteien CDU und FDP sollten sich vielleicht daran erinnern, dass sie vor nicht allzu langer Zeit mehr kommunale Verantwortung im SBG II gefordert haben. Das macht auch weiter Sinn. Wenn sich gegenw&#228;rtig von den 240 in ARGEn engagierten Landkreisen 171 daf&#252;r entscheiden wollen, Langzeitarbeitslose in eigener Regie zu betreuen und zu vermitteln, liegt die politische Antwort auf der Hand: Die Institution der Optionskommunen muss nicht nur entfristet werden, sie muss auch f&#252;r alle offen sein. </p>
<p><strong>Update</strong>: Heute legt Stefan Dietrich in einem <a href="http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E9EB095BE0D4448A78300327493DEE276~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">Kommentar</a> noch einmal nach.</p>
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