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	<title>Kommentare zu: Bildungspflicht ist besser als Schulzwang</title>
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	<description>Ordnungspolitischer Blog</description>
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		<title>Von: VerenaF</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=85&#038;cpage=1#comment-9617</link>
		<dc:creator>VerenaF</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 17:33:09 +0000</pubDate>
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		<description>@ Herr Hank,

ob das wirklich mehr Freiheit ist? Gibt es keine Schulpflicht, dann gibt es eine Bildungspflicht. Der Staat muss quasi dann kontrollieren, was in den elterlichen Wohnr&#228;umen passiert (bei wirklichem home schooling), ob eine Indoktrination stattfindet oder nicht.

Die gerichtlichen Auseinandersetzungen hierzu m&#246;chte ich mir aber lieber nicht vorstellen. Nat&#252;rlich kann man kontrollieren, ob das Kind in Mathematik oder Englisch ein entsprechendes Niveau erreicht hat. Aber in geisteswissenschaftlichen F&#228;chern wird es schwieriger. 

Hat der Jugendliche z.B. eine antidemokratische Gesinnung, liegt dies an ihm selbst, seinem Umgang au&#223;erhalb der home school (auch in einer staatlichen Schule gibt es ja Jugendliche mit einer antidemokratischen Gesinnung) oder ist ihm diese in der home school indoktriniert worden? Wer will dies wirklich &#252;berpr&#252;fen oder entscheiden?

Zu ihren beiden Beispielen: In Kanada liegt diese Freigabe vor allem daran, dass das Land so gro&#223; ist. Kinder k&#246;nnten ansonsten von ihren Eltern in der Wildnis gar nicht aufgezogen werden. Da geht es praktisch gar nicht ohne home schooling. Diese Verh&#228;ltnisse haben wir im dichtbev&#246;lkerten Deutschland nicht. 

In &#214;sterreich kann man home schooling beim Bezirksschulrat anmelden. Widerspricht dieser jedoch, kann man hiergegen keinen Widerspruch einlegen. Daher ist dies auch f&#252;r den Fall unproblematisch, dass ein Jugendlicher eine antidemokratische Gesinnung hat. Der Bezirksschulrat widerruft dann seine Erlaubnis einfach. Da ein Widerspruch dagegen nicht m&#246;glich ist, braucht der Schulrat auch nicht zu &#252;berpr&#252;fen, ob die Eltern daran schuld sind oder nicht. Da dies ausserdem eh kaum jemand macht (unter 0,5% der Eltern gehen diesen Weg), gibt es hierzu auch keine umfangreiche Diskussion in &#214;sterreich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Herr Hank,</p>
<p>ob das wirklich mehr Freiheit ist? Gibt es keine Schulpflicht, dann gibt es eine Bildungspflicht. Der Staat muss quasi dann kontrollieren, was in den elterlichen Wohnr&#228;umen passiert (bei wirklichem home schooling), ob eine Indoktrination stattfindet oder nicht.</p>
<p>Die gerichtlichen Auseinandersetzungen hierzu m&#246;chte ich mir aber lieber nicht vorstellen. Nat&#252;rlich kann man kontrollieren, ob das Kind in Mathematik oder Englisch ein entsprechendes Niveau erreicht hat. Aber in geisteswissenschaftlichen F&#228;chern wird es schwieriger. </p>
<p>Hat der Jugendliche z.B. eine antidemokratische Gesinnung, liegt dies an ihm selbst, seinem Umgang au&#223;erhalb der home school (auch in einer staatlichen Schule gibt es ja Jugendliche mit einer antidemokratischen Gesinnung) oder ist ihm diese in der home school indoktriniert worden? Wer will dies wirklich &#252;berpr&#252;fen oder entscheiden?</p>
<p>Zu ihren beiden Beispielen: In Kanada liegt diese Freigabe vor allem daran, dass das Land so gro&#223; ist. Kinder k&#246;nnten ansonsten von ihren Eltern in der Wildnis gar nicht aufgezogen werden. Da geht es praktisch gar nicht ohne home schooling. Diese Verh&#228;ltnisse haben wir im dichtbev&#246;lkerten Deutschland nicht. </p>
<p>In &#214;sterreich kann man home schooling beim Bezirksschulrat anmelden. Widerspricht dieser jedoch, kann man hiergegen keinen Widerspruch einlegen. Daher ist dies auch f&#252;r den Fall unproblematisch, dass ein Jugendlicher eine antidemokratische Gesinnung hat. Der Bezirksschulrat widerruft dann seine Erlaubnis einfach. Da ein Widerspruch dagegen nicht m&#246;glich ist, braucht der Schulrat auch nicht zu &#252;berpr&#252;fen, ob die Eltern daran schuld sind oder nicht. Da dies ausserdem eh kaum jemand macht (unter 0,5% der Eltern gehen diesen Weg), gibt es hierzu auch keine umfangreiche Diskussion in &#214;sterreich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lars Michael Lehmann</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=85&#038;cpage=1#comment-7515</link>
		<dc:creator>Lars Michael Lehmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 16:38:36 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Hallo Herr Hank,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wie schon Herr Sprich kommentiere kann ich Ihnen auch nur sagen: &quot;Sie haben vollkommen recht&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Bildungssystem ist sehr angeschlagen, wir produzieren viel Bildungsversager. Ich weis von was ich hier rede, den ich spreche hier f&#252;r die Gruppe der Legastheniker die bis heute keine Chancengleichheit auf Bildung erhalten, Sie werden bis heute Diskriminiert und Sitmatisiert, und von der Bildung ferngehalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;nach den neuesten Stand der Wissenschaft, ist die Legasthenie aber keine Krankheit oder Behinderung sondern ist ein p&#228;dagogisch didaktisches Problem. Aufgrund der falschen Handhabung legasthener Menschen im Bildungssystem entsteht ein enorm hoher Schaden. Obwohl diese Menschen nicht selten eine &#252;berdurchschnittliche Intelligenz besitzen, w&#228;hlen Sie in unseren staatlichen Bildungssystem nicht gem&#228;&#223; dem Grundgesetz gef&#246;rdert und unterst&#252;tzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich k&#228;mpfe schon mehr als 14 Jahre f&#252;r die Rechte legasthener Menschen in der Bundesrepublik. Es ist ein vielschichtiges Thema, wenn wir dieses aber verstehen w&#252;rden, k&#246;nnten wir mit Sicherheit so einige gute Fachkr&#228;fte generieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber da m&#252;ssten wir unser ganzes Bildungssystem erst einmal entr&#252;mpeln, wie schon Herr Sprich sagte: &quot;weg von staatlichen Lehr Anstalten und hin zu leistungsf&#228;higen Wissens Unternehmen mit mehr Bildungsautonomie&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist ein ganz besonders wichtiger Aspekt! gerade im Zuge der Entwicklung der Wissensgesellschaft k&#246;nnen wir uns so ein Bildungssystem was den Kindern und Jugendlichen unser Land keine Chancenfreiheit einr&#228;umt, uns nicht mehr leisten. Au&#223;erdem d&#252;rfen wir nicht den demographischen Faktor vergessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fachkr&#228;fte in vielen Bereichen werden bald Mangelware sein, und Kinder sowieso.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine gesunde Konkurrenz von Privatschulen und weniger Staatsschulden w&#228;re sehr vern&#252;nftig. Dies w&#252;rde ich sogar eher staatlich f&#246;rdern...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesen wird eines der wichtigen BIPs f&#252;r die Zukunft werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beste Gr&#252;&#223;e, lars-michael lehman&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;------------------------------------------------&lt;br /&gt;
Legasthenie ist keine Schande&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hank,</p>
<p>wie schon Herr Sprich kommentiere kann ich Ihnen auch nur sagen: &#8220;Sie haben vollkommen recht&#8221;.</p>
<p>Unser Bildungssystem ist sehr angeschlagen, wir produzieren viel Bildungsversager. Ich weis von was ich hier rede, den ich spreche hier f&#252;r die Gruppe der Legastheniker die bis heute keine Chancengleichheit auf Bildung erhalten, Sie werden bis heute Diskriminiert und Sitmatisiert, und von der Bildung ferngehalten.</p>
<p>nach den neuesten Stand der Wissenschaft, ist die Legasthenie aber keine Krankheit oder Behinderung sondern ist ein p&#228;dagogisch didaktisches Problem. Aufgrund der falschen Handhabung legasthener Menschen im Bildungssystem entsteht ein enorm hoher Schaden. Obwohl diese Menschen nicht selten eine &#252;berdurchschnittliche Intelligenz besitzen, w&#228;hlen Sie in unseren staatlichen Bildungssystem nicht gem&#228;&#223; dem Grundgesetz gef&#246;rdert und unterst&#252;tzt.</p>
<p>ich k&#228;mpfe schon mehr als 14 Jahre f&#252;r die Rechte legasthener Menschen in der Bundesrepublik. Es ist ein vielschichtiges Thema, wenn wir dieses aber verstehen w&#252;rden, k&#246;nnten wir mit Sicherheit so einige gute Fachkr&#228;fte generieren.</p>
<p>Aber da m&#252;ssten wir unser ganzes Bildungssystem erst einmal entr&#252;mpeln, wie schon Herr Sprich sagte: &#8220;weg von staatlichen Lehr Anstalten und hin zu leistungsf&#228;higen Wissens Unternehmen mit mehr Bildungsautonomie&#8221;.</p>
<p>Dies ist ein ganz besonders wichtiger Aspekt! gerade im Zuge der Entwicklung der Wissensgesellschaft k&#246;nnen wir uns so ein Bildungssystem was den Kindern und Jugendlichen unser Land keine Chancenfreiheit einr&#228;umt, uns nicht mehr leisten. Au&#223;erdem d&#252;rfen wir nicht den demographischen Faktor vergessen.</p>
<p>Fachkr&#228;fte in vielen Bereichen werden bald Mangelware sein, und Kinder sowieso.</p>
<p>Eine gesunde Konkurrenz von Privatschulen und weniger Staatsschulden w&#228;re sehr vern&#252;nftig. Dies w&#252;rde ich sogar eher staatlich f&#246;rdern&#8230;</p>
<p>In diesen wird eines der wichtigen BIPs f&#252;r die Zukunft werden.</p>
<p>Beste Gr&#252;&#223;e, lars-michael lehman</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Legasthenie ist keine Schande</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: euckenserbe</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=85&#038;cpage=1#comment-6240</link>
		<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 15:48:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=85#comment-6240</guid>
		<description>http://fdog.org/?s=home: hier findet sich mein Kommentar</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fdog.org/?s=home" rel="nofollow"></a><a href='http://fdog.org/?s=home'>http://fdog.org/?s=home</a>: hier findet sich mein Kommentar</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Sprich</title>
		<link>http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=85&#038;cpage=1#comment-6234</link>
		<dc:creator>Christoph Sprich</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 09:12:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=85#comment-6234</guid>
		<description>Lieber Herr Hank,

ich gratuliere Ihnen zu diesem Beitrag. Auf diesem Gebiet haben die Freunde der Freiheit noch viel zu arbeiten. Dabei geht es aber nicht alleine um die Eind&#228;mmung paternalistischer Staatserziehung, sonder letztlich auch darum, den Problemen PISA und Fachkr&#228;ftemangel zu begegnen. Wir brauchen deutlich mehr Wettbewerb im Bildungswesen, wir m&#252;ssen weg von den staatlichen Lehranstalten und hin zu leistungsf&#228;higen Wissensunternehmen und zu mehr Bildungsautonomie.

Ihr Christoph Sprich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Hank,</p>
<p>ich gratuliere Ihnen zu diesem Beitrag. Auf diesem Gebiet haben die Freunde der Freiheit noch viel zu arbeiten. Dabei geht es aber nicht alleine um die Eind&#228;mmung paternalistischer Staatserziehung, sonder letztlich auch darum, den Problemen PISA und Fachkr&#228;ftemangel zu begegnen. Wir brauchen deutlich mehr Wettbewerb im Bildungswesen, wir m&#252;ssen weg von den staatlichen Lehranstalten und hin zu leistungsf&#228;higen Wissensunternehmen und zu mehr Bildungsautonomie.</p>
<p>Ihr Christoph Sprich</p>
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