Monatsarchiv für Juni 2009

Jetzt aber schnell! Höchste Zeit für eine dritte Föderalismusreform!

Montag, den 29. Juni 2009

Sie, liebe Leserinnen und Leser, fragen sich jetzt angesichts der Überschrift vielleicht gerade, ob man es mit dem Reformieren nicht auch übertreiben kann. Immerhin wurde ja gerade erst die zweite Föderalismusreform im Bundesrat beschlossen. Reicht es damit nicht erst einmal? Wurde nicht in den letzten Jahren am deutschen Föderalismus genug herumreformiert? Ich denke nein. Aber [...]

Von der Finanzkrise in die Staatswirtschaft?

Donnerstag, den 25. Juni 2009

Gegenwärtig rätseln die Auguren, wann wir aus der globalen Wirtschaftskrise herauskommen werden. Langfristig wichtiger ist allerdings die Frage, wie wir aus der Krise herauskommen werden – mit einer gestärkten oder einer geschwächten Marktwirtschaft.
Sorgen um die Marktwirtschaft kommen auf, wenn man sich all die Deutschland- und Rettungsfonds, die Verstaatlichungsgesetze, die Rettungsschirme, die Staatsbürgerschaften und vieles anderes [...]

Es gibt ein Leben nach der Krise

Montag, den 22. Juni 2009

Die Weltwirtschaft erlebt derzeit den größten Einbruch seit dem zweiten Weltkrieg. Die Finanzmarktkrise hat mehr und mehr auf die Realwirtschaft durchgeschlagen. Rund um den Globus rutschten bereits im vergangenen Jahr viele Volkswirtschaften in die Rezession. Dies wird sich im Jahr 2009 trotz vieler nationaler Konjunkturpakete fortsetzen. Ob es in diesem Jahr bereits zu einer sachten [...]

Gastbeitrag:
Reale Folgen der Krise – Aus Wachstums- werden Rezessionstreiber

Donnerstag, den 18. Juni 2009

Die Wachstumstreiber der Vergangenheit werden aktuell zu Rezessionstreibern. Je nach Land stehen die Bau-, die Finanz- oder die Exportindustrie vor erheblichen Korrekturen. Die realen Folgen der Krise werden Jahre dauern, auch für die deutschsprachigen Länder. Die zentrale Ursache der aktuellen Krise ist mittlerweile bekannt: Eine exzessive Kreditvergabe in etlichen Ländern führte zu Spekulationsblasen auf den [...]

Weiß der Gesetzgeber, was unternehmerisches Handeln ist? Das Beispiel der neuen Erbschaftsteuer

Montag, den 15. Juni 2009

Wenn über die Erbschaftsteuer diskutiert wird, dann dauert es oft nicht lange, bis die Diskutanten sich in eine aufgeregte bis hitzige Stimmungslage steigern und unversöhnliche Standpunkte offenbar werden. Man landet nämlich meist schnell bei der ganz grundsätzlichen Frage, ob der Staat diese Steuer überhaupt erheben sollte. Die einen beklagen eine Doppelbesteuerung von Vermögen, das doch [...]

Gastbeitrag:
Pilze, Birnen, Badewannen

Donnerstag, den 11. Juni 2009

Saarbrücken will die Heizpilze verbieten. In fünf Berliner Innenstadt-Bezirken sind sie seit dem 1. Januar Geschichte, in Nürnberg bereits seit Anfang 2008. Weitere Verbote werden diskutiert, u.a. in Hannover und München. Die Tage der herkömmlichen Glühbirne sind bereits in ganz Europa gezählt – bis 2012 wird sie aus den Geschäften verschwunden sein. Stromfressende Kühlschränke, Waschmaschinen [...]

Der Lord und die Löhne
Krugman auf den Spuren von Keynes

Montag, den 8. Juni 2009

„In the short run ideas are unimportant and ineffective, but in the long run they can rule the world” (Lionel Robbins)

Geschichte wiederholt sich nicht. Das gilt allerdings nicht für Diskussionen, die kehren immer wieder. Die Frage, wie Löhne die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen, ist heute genauso umstritten wie in den Zeiten der großen Depression. Es ist [...]

Interventionismus ist Destruktivismus

Donnerstag, den 4. Juni 2009

Im 20. Jahrhundert wurde die Menschheit Zeuge von Anfang und Ende eines der wohl furchtbarsten sozialen Experimente: dem Sozialismus. Er stand Pate für Schreckensregime, von Josef Stalin, Mao Tse-tung, Adolf Hitler bis hin zu Pol Pot, die unbeschreibliches Leid und wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zerstörung brachten. Es sind diese bis heute unvergessenen historischen Erfahrungen, die [...]

Hoppe sei Dank! – Plädoyer für eine Priorisierungsdebatte

Montag, den 1. Juni 2009

Ärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe hat mit seiner Rede vor dem Deutschen Ärztetag in Mainz großes Aufsehen erregt, weil er es gewagt hat, ein „Unwort“ wie das der „Priorisierung“ zu benutzen. Was immer den obersten Ärztefunktionär zu seinem Tabubruch gebracht haben mag, ihm ist dafür zu danken, eine überfällige Diskussion in die Öffentlichkeit getragen zu haben. Wir [...]