Ordnungspolitischer Kommentar
Wohnraumstärkungsgesetz – WohnStg
Wird das Home-Sharing zukünftig seinem Namen gerecht?

Die Sharing Economy hat die Tourismusbranche verändert. Mit Home-Sharing hat sich ein Geschäftsmodell mit lokalen Nebenwirkungen für den Wohnungsmarkt etabliert.

Unter Sharing Economy werden so genannte peer-to-peer Plattformen im Internet verstanden, auf denen Privatpersonen Ressourcen mit anderen Verbrauchern teilen. Im Folgenden steht die kurzzeitige Überlassung von Wohnraum gegen eine finanzielle Vergütung im Fokus, wie sie auf Plattformen wie Airbnb angeboten wird.

Das rasante Wachstum des Kurzzeitvermietungs- Angebots hat vielerorts für Diskussionen, um mögliche unerwünschte Folgen dieses Geschäftsmodells gesorgt. Im Fokus steht dabei meist die Wohnraumverknappung auf den oft schon angespannten Wohnungsmärkten und die damit verbundenen Mietpreissteigerungen. In Nordrhein- Westfalen ist zum 1. Juli 2021 das Wohnraumstärkungsgesetz in Kraft getreten, welches das Wohnungsaufsichtsgesetz ablöst. Das Gesetz ermöglicht es, Gemeinden in Gebieten mit erhöhtem Wohnungsbedarf eine Wohnraumschutzsatzung zu erlassen. Hierdurch sollen den Kommunen Handlungsmöglichkeiten gegeben werden, um gegen die vermehrt auftretende Zweckentfremdung von Wohnraum durch Kurzzeitvermietungen vorzugehen.

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Wohnraumstärkungsgesetz – WohnStg
Wird das Home-Sharing zukünftig seinem Namen gerecht?
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Gastbeitrag
Berliner Wohnungsmarkt
Corona-Krise reduziert Mangel an Wohnungen

Im Februar 2020 publizierten wir eine erste Einschätzung zum Berliner Mietendeckel. Im Jahresverlauf 2019 fiel die Zahl der Baugenehmigungen kräftig und die Zahl der Wohnräume pro Wohnung erhöhte sich. Beides interpretierten wir als Beleg für ein künftig sinkendes Wohnungsangebot.

Entgegen unseren Erwartungen erhöhte sich die Zahl der Genehmigungen zuletzt wieder. Ob dies auf Einmaleffekten beruht oder ob die striktere Mietregulierung geringe Effekte auf das Wohnungsangebot hat, ist derzeit offen. Womöglich werden erst die Fertigstellungszahlen für das Jahr 2020 eine Antwort geben.

Gastbeitrag
Berliner Wohnungsmarkt Corona-Krise reduziert Mangel an Wohnungen
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Gastbeitrag
Der Planungswertausgleich
Mehr Geisterdebatte als substantieller Vorschlag

Bild: Pixabay

Der Ko-Vorsitzende der SPD, Norbert Walter Borjans, hat jüngst eine Steuer auf Bodenwertsteigerungen vorgeschlagen und damit eine hitzige Debatte ausgelöst. Nach anfänglicher Verwirrung hat die SPD klargestellt, dass sie keine allgemeine Bodenwertzuwachssteuer, sondern einen Planungswertausgleich anstrebt. Angestrebt wird also eine einmalige Abschöpfung von planungsbedingten Wertzuwächsen bei der Umwandlung von Ackerland in Bauland. Im Folgenden werde ich zeigen, dass dieser auf den ersten Blick einleuchtend erscheinende Vorschlag bei einer tiefergehenden Analyse große Fallstricke beinhaltet.

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Der Planungswertausgleich
Mehr Geisterdebatte als substantieller Vorschlag
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