Credit market turmoil to cause real economic troubles

In the last decade, many important central banks have pursued an ultra low interest rate policy, thereby having provoked and extraordinary rise in credit and money supply. It might no longer be a popular view: but too much credit and money chasing too few goods and services is a recipe for inviting big trouble, as monetary history shows.

Current credit market developments suggest that monetary history might repeat itself: the international credit boom is bursting. The costs can be expected to be substantial. They are unlikely to be confined to the financial sector. The real economy will suffer as well, and the German economy won’t escape these costs.

„Credit market turmoil to cause real economic troubles“ weiterlesen

Zinssenkung ist die falsche Therapie

Für die einen ist und bleibt es das gewohnte Schauspiel, für die anderen mutet es zusehends grotesk, mitunter tragisch an: Ein nicht endendes Wiederkehren von Finanz- und Wirtschaftskrisen, zu deren Heilung sich die Gesellschaften immer wieder genau die Arznei verabreichen, die für die Krankheit mitverantwortlich ist: immer niedrigere Notenbankzinsen und immer mehr Kredit und Geld. Eine solche Therapie scheint sich auch im Zuge der jetzt geplatzten Kreditmarktblase wieder anzubahnen.

„Zinssenkung ist die falsche Therapie“ weiterlesen

Credit crisis – threat to sound money

The problems in the US market for low rated mortgage loans (“subprime“) are increasingly spilling over into world financial markets. Investor concern is rising as far as credit quality is concerned, making itself felt in greatly diminished market liquidity – that is the ability to buy and sell an asset at any time without causing significant price changes. The fear of potentially destabilising effects on financial systems has made central banks to take action.

On 10 August 2007, the European Central Bank (ECB) injected €94.8bn into the euro money market. A few hours later, the US Federal Reserve (Fed) followed, adding US$24bn in temporary reserves to the US banking system. Canada’s central bank put C$1.64bn (U$1.5bn) into the money market, while the Bank of Japan added 1 trillion yen (US$8.39bn). On 11 August, the ECB injected another €61.05bn.

By making available virtually any amount of base money demanded, central banks want to bolster investor confidence, thereby solving the liquidity crisis issue. How high is the risk of a major financial and banking crisis? Would monetary policy measures be successul in fending it off? When thinking about these questions, it might be worthwhile to start by taking a look at the causes of the crisis.

„Credit crisis – threat to sound money“ weiterlesen

Umdenken bei der Inflationsmessung: das Geldmengenwachstum bestimmt die Geldentwertung

Die Zentralbanken werden nicht müde zu versichern, der Geldwert bleibe erhalten, wenn die Konsumentenpreise um nicht mehr als etwa 2 Prozent pro Jahr steigen. Doch Inflation anhand der Veränderung von Konsumentenpreisindices zu bemessen, ist trügerisch; und daher ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem zentralen Versprechen, dass die Notenbanken geben, geboten.

Die Inflation kommt im „neuen Gewand“ daher. Seit Mitte der 90er Jahre zeigt sie sich weniger in den Konsumgüterpreisen als vielmehr in den Preisen des Bestandsvermögens (z. B. Häuser, Grundstücke, Aktien und Rentenpapiere). Da aber „Vermögenspreisinflation“ die Kaufkraft des Geldes genau so zerstört wie „klassische“ Konsumgüterpreisinflation, ist die Frage: Kann das Beschränken der Geldpolitik auf das Stabilisieren der Konsumgüterpreise den Geldwert überhaupt (noch) erhalten?

„Umdenken bei der Inflationsmessung: das Geldmengenwachstum bestimmt die Geldentwertung“ weiterlesen

Government Money, Crisis, and the Loss of Freedom

The global financial system is awash with credit and money, a direct result of the “low interest rate policy“ pursued by governments’ central banks. In most western industrialised countries, credit and money supply growth has been exceeding real output gains in the last decades. As a result, debt-to-GDP ratios have been increasing markedly. Also, prices of many assets – such as, for instance, stocks, real estate and housing – have been inflating substantially.

„Government Money, Crisis, and the Loss of Freedom“ weiterlesen

Gastbeitrag:
Wie stabil ist die Europäische Währungsunion?

Wer sich Gedanken über die Nachhaltigkeit der Europäischen Währungsunion (EWU) macht und gar danach fragt, ob sie scheitern könne, darf nicht darauf hoffen, in der praktischen Politik auf größeres Interesse zu stoßen. Hier wird er schnell als Bedenkenträger und grundloser Skeptiker abgetan, gilt doch der auf Dauer gesicherte Erfolg der EWU allgemein als ausgemacht. Gern wird dabei auf die Unumkehrbarkeit der Integrationsschritte verwiesen, da der Maastrichter Vertrag kein Austrittsrecht aus der EWU vorsehe. Zudem wird die im zeitlichen wie auch im Ländervergleich relativ hohe Stabilität des Euro als Beleg für den Erfolg der EWU angeführt. Gegen die nach allen Umfragen trotzdem weit verbreitete Euroskepsis („Der Euro ist ein Teuro“) können Untersuchungen u.a. des Statistischen Bundesamtes ins Feld geführt werden, die belegen, dass die subjektive „gefühlte“ Inflationsrate seit Einführung des Euro deutlich über der objektiv anhand des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessenen Preissteigerungsrate liegt. In der Tat ist es der Europäischen Zentralbank (EZB) in den nunmehr acht Jahren seit seiner Einführung gelungen, den Euro zu einer der stabilsten Währungen der Welt zu machen. Als Folge liegen die langfristigen Zinsen deutlich unter denen in den USA und verdrängte der Euro den US-Dollar als wichtigste Anlagewährung auf den internationalen Märkten für festverzinsliche Wertpapiere. Der Euro ist also stabil, aber was ist mit der EWU? Gastbeitrag:
Wie stabil ist die Europäische Währungsunion?“
weiterlesen