Warum ein Mindestlohn keine gute Idee ist

Donnerstag, den 23. Mai 2013

I. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn: Kein Lohn soll unter 8,50 Euro pro Stunde liegen. Mit der Einführung eines Mindestlohns wird eine Reihe von Zielen verfolgt. Hierzu zählen, dass Arbeitseinkommen „gerechter“ werden; dass die Arbeitnehmer besser an der Gewinnerzielung der Unternehmen beteiligt werden, dass der Staatshaushalt entlastet wird und anderes mehr. […]

Ordnungsruf
Denn sie wissen, was sie tun
Mindestlöhne zerstören die Marktwirtschaft

Montag, den 4. März 2013

„The minimum wage law is most properly described as a law saying, ‚Employers must discriminate against people who have low skills.‘” (Milton Friedman) Der Zug ist nicht mehr aufzuhalten. Alle politischen Parteien setzen auf gesetzliche Mindestlöhne. Umstritten ist nur die Höhe. Für eine Mehrheit der Bürger sind Mindestlöhne gerecht. Dieser Weg führt in die Irre. […]

Varianten des Kapitalismus
Was ist faul im Staate Dänemark?
Flexicurity im Härtetest

Mittwoch, den 5. Dezember 2012

„Aktive Arbeitsmarktpolitik ohne betriebliche Lohnfindung ist wie Hamlet ohne den Prinzen von Dänemark.“ (Norbert Berthold) Die Eurokrise lenkt noch von der miserablen Lage auf den Arbeitsmärkten ab. In der EU waren im September 2012 über 10,6 %, in der Eurozone noch ein Prozentpunkt mehr Arbeitnehmer arbeitslos. Der negative Trend ist ungebrochen. Bevor es besser werden […]

Junge Ordnungsökonomik
Small is beautiful
Kleinere Länder haben geringere Arbeitslosenquoten

Donnerstag, den 4. Oktober 2012

„One might have hoped that, with 30 years of data, we would now have an operational theory of unemployment. I do not think that we do.” (Olivier Blanchard) Seit dem starken Anstieg der Arbeitslosenquoten im Europa der 1970er Jahre diskutieren Ökonomen nunmehr intensiv über die Ursachen der Arbeitslosigkeit. Zwar herrscht heute weitgehende Einigkeit darüber, dass […]

Der europäische Albtraum
Das Schicksal des Euro entscheidet sich am Arbeitsmarkt

Montag, den 23. April 2012

„Letztlich wird die Währungsunion nicht durch Hilfspakete, sondern nur durch Reformen in den Peripherieländern gerettet“ (Jörg Krämer) Zuerst die gute Nachricht: Seit März schaut die EWU nicht mehr direkt in den finanziellen Abgrund. Die EZB flutete im Februar 2012 zum zweiten Mal nach Dezember 2011 die Geldmärkte. Für viele hat dieses monetäre Doping das Schlimmste […]

Quellen des Elends

Montag, den 19. März 2012

Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts in unruhigen Zeiten. Das gilt sowohl im Guten wie auch im Schlechten: Zunächst lief der deutsche Konjunkturmotor von 2005 bis hinein in das Jahr 2008 auf vollen Touren. Infolge der globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise – ausgelöst durch die Verwerfungen am US-Immobilienfinanzierungsmarkt – wurde der Rückwärtsgang […]

Die Wendehälse der CDU
Mindestlöhne statt Marktwirtschaft

Sonntag, den 6. November 2011

„Mindestlöhne bleiben maximaler Unsinn, weil sie Arbeitsplätze gefährden“. (Rainer Brüderle am 22. 8. 2009) Die Zeiten sind turbulent, die Meinungen volatil, die Politiker opportunistisch. Was gestern richtig war, kann heute falsch sein und umgekehrt. Es gibt aber auch Dinge, die ändern sich nie. Dazu zählt in Marktwirtschaften, dass sich der Einsatz von Arbeit für private […]

Verkehrte Welt: Eurosklerosis in Amerika, Wirtschaftswunder in Deutschland?
Arbeitsmarktmodelle im Wettbewerb

Montag, den 1. November 2010

„Es steht außer Frage, dass die Arbeitslosenzahlen in angelsächsischen Ländern stärker schwanken. Im Trend der letzten 20 Jahre sind sie in Amerika aber geringer als unsere […]. Daher wäre ich […] vorsichtig mit der Behauptung, dass wir besser sind.“ (Hans-Olaf Henkel) Die Finanzkrise hat die Welt auf den Kopf gestellt. Nichts ist mehr so, wie […]

Eine unendliche Geschichte
Mindestlöhne, Arbeitslosigkeit und Strukturwandel

Dienstag, den 5. Januar 2010

„Wir halten gesetzlich festgelegte Mindestlöhne nach wie vor für problematisch, da sie eine Gefahr für die Tarifautonomie bedeuten“. (Berthold Huber, IG-Metall) Die kontroverse Diskussion über gesetzliche Mindestlöhne scheint kein Ende zu nehmen. In den USA geraten sich Befürworter und Gegner wieder einmal in die Haare. Mitten im verbalen Getümmel ist wie immer Paul Krugman. Auslöser […]

Strukturwandel statt Staatsverschuldung
Warum Konjunkturprogramme ein Ende haben müssen

Donnerstag, den 3. Dezember 2009

„Macroeconomics is mostly ex-post storytelling.“ (Russel Roberts, GMU) Der Gegensatz könnte kaum größer sein. Die Börsen weltweit sind schon seit Monaten in euphorischer Stimmung. Ein steiler wirtschaftlicher Aufschwung scheint kaum noch zu verhindern. Die reale Wirtschaft teilt diesen Optimismus allerdings (noch) nicht. Das Ende des Abschwungs zeichnet sich zwar ab, der Aufschwung ist aber labil. […]