Semiprofessionelle Fußballligen:
Drop out ohne Berufsperspektive – Ist der Staat in der Verantwortung?

In den Amateurligen des deutschen Fußballs haben sich in den letzten Jahrzehnten verstärkt durch das medienwirksame Vorbild des Profifußballs semi-professionelle Arbeitsverhältnisse herausgebildet. Die daraus resultierenden gezahlten Entgelte erfordern während der sportlichen Laufbahn in vielen Fällen keinen Nebenerwerb, reichen aber oftmals nicht aus, um auf eine berufliche Betätigung nach der sportlichen Karriere verzichten zu können. Deshalb ist eine Karriere nach der Karriere für eine Vielzahl an Fußballspielern unumgänglich. Vor diesem Hintergrund sollten sich Fußballspieler eigentlich schon während ihrer sportlichen Laufbahn für ihr berufliches Fortkommen danach vorbereiten. Tatsächlich belegen Studien jedoch, daß sich ein Großteil der aktiven Fußballspieler nur unzulänglich mit der Thematik beschäftigt (Daumann & Römmelt 2009).

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Drop out ohne Berufsperspektive – Ist der Staat in der Verantwortung?”
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