Zum 28. Mal FC Bayern München
Ist die Champions League Gift für die Fußballbundesliga?

Die Ausgeglichenheit einer Liga wird von vielen als wichtige – vielleicht sogar als wichtigste Determinante für die Zuschauernachfrage von Fußballspielen in einer Profiliga identifiziert. Dabei wird folgender Wirkungsmechanismus impliziert: Eine ausgeglichene sportliche Leistungsfähigkeit der Klubs einer Liga (competitive balance) erhöht den Spannungsgrad; es ist evtl. bis zum letzten Spieltag nicht klar, welcher Klub die Meisterschaft gewinnt. Ein hoher Spannungsgrad führt zu einem höheren Zuschauerinteresse und damit zu höheren Einnahmen der Klubs.[1] Da jedoch jeder einzelne Klub nach maximaler Spielstärke strebt – jeder Klub möchte nach Möglichkeit alle Spiele gewinnen –, gerät die individuelle Rationalität in Konflikt mit der kollektiven. Der Spannungsgrad ist ein Kollektivgut. Im Interesse der Liga muß es demnach sein, daß die Spielstärken der Klubs nicht zu stark voneinander abweichen. Freilich spielt auch der Zufall oder das Glück beim Ausgang eines Spiels eine nicht gänzlich zu vernachlässigende Rolle.

Wir wirkt sich nun vor diesem Hintergrund die Champions League aus?

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Teamorder im Hochleistungssport

Auch wenn die Formel 1 aktuell pausiert – das nächste Rennen findet am 29.08.2010 in Belgien statt –, werden die Ereignisse des Großen Preises von Deutschland die Teams wie auch die Medien weiter beschäftigen: Ferrari-Pilot Massa wurde in Führung liegend per Funk dazu aufgefordert, seinen Teamkollegen Alonso überholen zu lassen. In der Königsklasse des Motorsports sind derartige Absprachen (Teamorder) innerhalb einer Mannschaft derzeit verboten. Neben einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 EUR drohen dem Rennstall nun weitere Strafen, über die der FIA-Weltrat Anfang September berät.

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