Kapitalmarkteffizienz und Corporate Governance
Passive und (hyper)aktive Investoren

In der jüngeren Vergangenheit findet man in den Medien immer häufiger Berichte, deren Wurzel sich trotz unterschiedlicher Ausprägung des jeweiligen Themas auf die zunehmende Bedeutung passiver Investoren am Kapitalmarkt verdichten lässt. Gemeint sind damit Institutionen, die mit von ihnen herausgegebenen Anlagevehikeln die Wertentwicklung bereits am Kapitalmarkt gehandelter Titel bzw. vor allem von Titelportfolios in einem vorgegebenen Verhältnis abbilden bzw. duplizieren – vorzugsweise unter dem Kürzel ETF für „Exchange Traded Funds“. Nun sind solche Bemühungen unter anderer institutioneller Einkleidung beileibe nicht neu und auch ETF gibt es nicht erst seit gestern, doch zeigen sich bei genauerem Hinsehen einige Aspekte, die durchaus Verständnis für das Aufgreifen dieses Phänomens begründen, ohne indessen ein Unverständnis für seine Behandlung in Einzelfall zu beheben:

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Sanft entschlafen
Der Deutsche Corporate Governance Kodex vor dem Aus?

Im Mai dieses Jahres keimte kurz eine Diskussion auf, deren Bedeutung durch ihre schnelle Beendigung in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF, forderte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“ im Zuge des Rücktritts ihres Vorsitzenden Klaus-Peter Müller aufzulösen. Ein Teil ihrer Mission, die Übersetzung deutscher Besonderheiten für internationale Investoren, sei erfüllt, der andere, die Abschottung von Unternehmensführungen vor politischen Regelungen, nicht, aber wohl auf Sicht auch unerfüllbar – also wozu das Ganze fortsetzen?

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