Gastbeitrag
UEFA Financial Fair Play: Katz-und-Maus-Spiel zu erwarten

Der jüngst erschienene Bundesliga Report 2013 der Deutschen Fußball Liga liest sich wie eine einzige Erfolgsgeschichte: Erstmals in der Historie der Bundesliga konnte die Umsatzschwelle von 2 Milliarden Euro überschritten werden. Dabei verbuchten 14 von 18 Bundesligisten einen Gewinn. Im Durchschnitt konnte die Personalkostenquote von 40,2 % auf 37,8 % gesenkt werden. Der Bundesliga-Boom geht also weiter. Während sich die Bundesliga eine solide und nachhaltige wirtschaftliche Basis geschaffen hat, kämpft die internationale Konkurrenz mit Problemen. Gemäß dem Benchmarking-Bericht des europäischen Fußballverbandes UEFA wiesen im Finanzjahr 2011 63 % der europäischen Erstligavereine Betriebsverluste aus. Dabei verbuchten 20 der europäischen Top-Klubs Betriebsverluste von insgesamt 574 Mio. Euro – und das trotz insgesamt steigender Umsätze. Viele europäische Spitzenklubs greifen auf die Hilfe externer Geldgeber (Mäzene, Investoren) zurück und verzerren damit den Wettbewerb. Die UEFA hat deshalb das sogenannte Financial Fair Play beschlossen, welches nun sukzessive für die europäischen Klubwettbewerbe umgesetzt wird. Ist das Reglement geeignet, tatsächlich faire Wettbewerbsbedingungen im europäischen Klubfußball zu schaffen?

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