Eine andere Meinung
Die Verteidigung des Euro: ein österreichischer Ansatz
Mit einer Kritik der Fehler der EZB und des Interventionismus aus Brüssel

Donnerstag, den 21. Juni 2012

1. Einleitung: das ideale Geldsystem Die Theoretiker der Österreichischen Schule haben große Anstrengungen unternommen, um das ideale Geldsystem einer Marktwirtschaft zu erläutern. Auf theoretischer Ebene haben sie eine Konjunkturtheorie entwickelt, die erklärt, wie ein wiederkehrender Zyklus durch eine nicht durch reale Ersparnisse gedeckte Kreditausweitung generiert wird. Diese Kreditausweitung durch ein auf Teildeckung operierendes Bankensystem wird [...]

Krise und Ordnung: Vom Markt zum Staat

Mittwoch, den 29. Februar 2012

Unsere Wirtschaftsordnung ist im Wandel. Bestimmten bis in die 1980er Jahre die Gütermärkte die wirtschaftliche Entwicklung, nehmen jetzt die Finanzmärkte eine zentrale Rolle ein. Sie treiben überschwängliche Boomphasen, die in hässliche Krisen münden. Im Verlauf von Krisen übernimmt der Staat das Ruder. Banken werden nationalisiert und durch günstige Liquidität vorm Kollaps gerettet. Im Ergebnis regiert [...]

Hayek und Europa

Montag, den 3. Oktober 2011

Wie weit sollten die Zuständigkeiten der Europäischen Union reichen? Auf diese wichtige Frage hat Friedrich A. v. Hayek schon sehr früh eine wegweisende Antwort gegeben: „There must be a power which can restrain the different nations from action harmful to their neighbours, a set of rules what a state may do, and an authority capable [...]

Gastbeitrag:
Erklärung der Weltfinanzkrise durch die österreichische Kapital- und Konjunkturtheorie

Donnerstag, den 1. September 2011

Die von Ludwig von Mises und Friedrich A. von Hayek entwickelte österreichische Konjunkturtheorie (ÖKT) eignet sich ausgezeichnet zur Erklärung der Finanzkrise. Die ÖKT stützt sich auf die von Carl Menger und Eugen von Böhm-Bawerk entwickelte Kapitaltheorie. Deren Haupterkenntnis ist, dass menschliche Handlungen und Investitionen Zeit brauchen. Um Investitionsprojekte erfolgreich zu Ende zu führen, sind reale [...]

Hayek versus Keynes Reloaded

Freitag, den 24. Juni 2011

Econstories hat einen neuen Videoclip mit dem Titel „Fight of the Century: Hayek versus Keynes Round Two“ produziert. Der etwa zehnminütige Clip, der dem Clip „Fear the Boom and Bust: A Hayek vs. Keynes Rap Anthem“ folgt, stellt mit Blick auf die noch schleichende globale Krise den dominierenden keynesianischen Therapieansätzen eine hayekianische Kritik gegenüber. Visuell [...]

Der Schaden, der aus der Zinsmanipulation erwächst

Sonntag, den 27. März 2011

In der Wissenschaft gibt es kumulativen, substitutiven und regressiven Erkenntnisfortschritt. Kumulativ bedeutet, dass der Erkenntnisbestand im Zeitablauf wächst, substitutiv, dass herkömmliche durch bessere Erkenntnis ersetzt wird, und zirkulär, dass Erkenntnis, zwischenzeitlich vergessen, wiederentdeckt wird. Diese Einsicht sollte zur Reflektion akzeptierter Theorien ermutigen – dies gilt zum Beispiel für die Zins- und Kapitaltheorie.

Weihnachten mit ein bißchen Hayek

Donnerstag, den 23. Dezember 2010

In Weihnachten bündelt sich Tradition. Weihnachten mag man als moralische Überlieferung bezeichnen, Überlieferung von christlichem Glauben und Verhaltensregeln, ohne daß Menschen Weihnachten bewußt erfunden hätten. Weihnachten ist also keine vergängliche konstruktivistische Idee, es ist vielmehr eine für viele Menschen wunderbare Vorstellung, die der heute zuweilen unangebrachten Überheblichkeit menschlicher Vernunft etwas Einhalt gebietet.

Die Verfassung der Freiheit und das Elend des ökonomischen Liberalismus

Mittwoch, den 28. April 2010

In Zeiten der Finanzmarktkrise hat der ökonomische Liberalismus einen schweren Stand. Und dies ist nicht ganz unverschuldet. Gleichzeitig hat der klassische Liberalismus einer ökonomisch gebildeten, aber weit ins Sozial- und Rechtsphilosophische ausgreifenden Art  wieder deutliche Aufmerksamkeit verdient. Hierfür stellvertretend steht die Haltung von Friedrich A. von Hayek, spätestens seit der vor genau 50 Jahren veröffentlichten [...]

Märkte sind unvollkommen. Nutzen wir sie!
Mehr Markt am Arbeitsmarkt

Mittwoch, den 5. August 2009

“No one spends someone else’s money as carefully as he spends his own.” (Milton Friedman) Was seit langem befürchtet wurde, wird nun leider wahr: Die Wirtschaftskrise kommt auf den Arbeitsmärkten an. Ein schrumpfendes BIP lässt die Arbeitslosenquoten in die Höhe schnellen. Noch wird das wahre Ausmaß der Krise auf den Arbeitsmärkten verdeckt. Maßnahmen der aktiven [...]