Keine Angst vor der Globalisierung!
Erfahrungen mit der EU-Osterweiterung

Zum 1. Mai 2004 traten acht Länder aus Mittel- und Osteuropa – Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ungarn – sowie die Mittelmeerstaaten Malta und Zypern der Europäischen Union (EU) bei. Die wirtschaftliche Integration der mittel- und osteuropäischen Länder war schon zur Jahrtausendwende weit vorangekommen. Die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und den Ländern Mittel- und Osteuropas wurden bereits in den 1990er Jahren weit ausgebaut. Deutsche Unternehmen waren zudem schon vor der formellen EU-Osterweiterung im Jahr 2004 mit Produktionsstätten vor Ort vertreten.

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Es fehlt das Vertrauen

Die Staatschuldenkrisen in vielen Ländern haben das Tempo der Weltwirtschaft im vergangenen Jahr heftig abgebremst. Vor allem der Euroraum leidet unter den Anpassungslasten, die mit den hohen Schuldenbergen und den einsetzenden Korrekturen einhergehen. Die reale Wirtschaftsleistung ging – nach einem bereits vergleichsweisen schwachen Wachstumsjahr 2011 – im Jahr 2012 um 0,6 Prozent zurück. Dabei gaben alle verwendungsseitigen Aggregate im Euroraum nach: Der private Konsum sank um 1,3 Prozent, der Staatskonsum um 0,3 Prozent und die Anlageinvestitionen brachen sogar um fast 4 Prozent ein. Vor allem Letzteres markiert die hohe unternehmerische Unsicherheit, die sich im Gefolge der Staatsschulden- und Strukturkrisen im Euroraum aufgebaut hat.

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