Jahreswirtschaftsbericht, ESG & Co.
Der Siegeszug der Beliebigkeit und seine Gefahren

1. „It is better to be vaguely right than exactly wrong.” (Carveth Read)

Vor kurzem hat Jörn Quitzau in diesem Blog die strukturelle Veränderung des Jahreswirtschaftsberichts unter dem neuen Bundesminister für Wirtschaft und (!) Klimaschutz Robert Habeck treffend kommentiert (http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=30549). Wie er schreibt, ist die für den neuen Aufbau des Berichts wohl maßgebliche Idee nicht neu: Der Wohlstand eines Landes bzw. seiner Bürger kann kaum durch die Betrachtung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) hinreichend beschrieben werden. Vielmehr droht durch die alleinige Beachtung einer exakt ermittelbaren Kennzahl eine zwangsläufige Fehleinschätzung, die schlechter sein kann als eine grobe Abschätzung des infrage stehenden Aspekts.

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Gastbeitrag
Jetzt auch im Jahreswirtschaftsbericht auf dem Prüfstand
Was taugt das BIP als Wohlfahrtsindikator?

Der Bundeswirtschaftsminister präsentiert alten Wein in neuen Schläuchen: Der alte Wein ist die Frage, ob das Bruttoinlandsprodukt (BIP) den Wohlstand eines Landes richtig abbildet oder ob es durch weitere Indikatoren ergänzt werden muss. Der neue Schlauch ist der Jahreswirtschaftsbericht 2022. Die aktuelle Ausgabe enthält nämlich das Sonderkapitel „Nachhaltiges und inklusives Wachstum – Dimensionen der Wohlfahrt messbar machen“. Darin werden mehr als 30 Einzelindikatoren vorgestellt, um mit ihnen „den Stand der gesamtgesellschaftlichen Wohlfahrt in ausgewählten Teilen abzubilden“.

Gastbeitrag
Jetzt auch im Jahreswirtschaftsbericht auf dem Prüfstand
Was taugt das BIP als Wohlfahrtsindikator?
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