Europe drops the Euro’s market-based fundamentals
A drama in five acts

“The Euro will come, but it will not be sustainable“ (Alan Greenspan, 1999)

The condition of the European patient is again showing signs of improvement. Research institutes are easily revising their forecasts upwards for economic growth in Europe. The debt crisis no longer invokes the type of fear that it once did. Only Greece continues to be the odd one out. However, this is only half the story. Here, neither structural reforms nor consolidated budgets are the drivers of economic growth. Rather, significantly cheaper oil is improving the economic atmosphere. And with the trillion-euro asset purchase program the ECB is noticeably decreasing the value of the Euro and keeping interest rates at historically low levels. The debt crisis is being temporarily swept under the carpet. A glance at the labor markets, however, shows where in Europe the shoe really pinches. Mass (youth) unemployment is not decreasing. Only in Germany is the situation wholly different. The fate of the EMU rests on the labor market, and there the future is anything but rosy.

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Griechenland (14)
Allein gegen Alle
Griechenland spielt weiter Vabanque

Die griechische Regierung von Alexis Tsipras steht vor einer „mission impossible“. Erfüllt sie die Reformauflagen der „Brüsseler Gruppe“, schicken sie die Wähler in die politische Wüste. Hält sie sich aber an die vollmundigen Wahlversprechen, drehen ihr die Gläubiger den Geldhahn zu. In beiden Fällen ist sie politisch erledigt. Ihre Strategie war von Anfang an, die Auflagen der “Troika” weich zu spülen, noch besser einen Schuldenschnitt zu organisieren. Das versuchte sie mal mit Zuckerbrot, mal mit der Peitsche. Erfolg hatte sie bisher mit beidem nicht. Nun ist das geliehene Geld fast alle. Es ist zwölf Uhr mittags.

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Griechenland (12)
Griechische Manöver in der Eurozone
Droht aus Spanien ähnliches Ungemach?

In die Eurozone will Normalität einfach nicht einkehren.

  • Zwar ist die Wirtschaft auf einen moderaten Wachstumspfad eingeschwenkt, und die von Rezession geplagten Euroländer Südeuropas befinden sich ebenfalls auf Erholungskurs. Die Konjunkturaussichten für das laufende Jahr sind günstig und dort, wo die Arbeitslosigkeit und insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit sehr hoch ist (Griechenland, Spanien) mehren sich die Anzeichen einer leichten Besserung.
  • Aber: Es ist beklemmend, dass ein einziges Euroland – Griechenland -, zumal eines mit einer vergleichsweise geringen Wirtschaftsleistung (anteilig zwei Prozent) seit nun schon fünf Jahren am Rande der Staatsinsolvenz verharrt und die europäischen Entscheidungsträger (Euro-Gruppe, Ecofin-Rat, Europäischer Rat der Staats- und Regierungschefs, EZB-Rat) in einen permanenten Krisenmodus versetzt. Die neue, aus den Parlamentswahlen im Januar hervorgegangene Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras, Chef der linksradikalen Syriza-Partei, setzt jetzt noch einen drauf, indem er die Vereinbarungen der Vorgängerregierungen mit ausländischen Kreditgebern (EFSF, IWF, EZB) in Sachen Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen für obsolet erklärt.

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