Wirtschaftspolitisches Handeln: Thesen zu den Notwendigkeiten und Grenzen

1. Die Notwendigkeiten und  Grenzen wirtschaftspolitischen Handelns lassen sich aus der ordnungspolitischen Perspektive einfacher aufzeigen als unter Berücksichtigung politökonomischer Zusammenhänge.[1]

Ordnungspolitische Perspektive: drei originäre Staatsaufgaben

2. Erstens: Der Staat muss einen funktionsfähigen Wettbewerb der Anbieter gewährleisten. Das ist einfacher gesagt als getan, weil  Produzenten, Handwerker und Freiberufler häufig nicht gerade Freunde des Wettbewerbs sind und gegenüber dem Staat einen aufwendigen Lobbyismus betreiben, damit ihnen unliebsame Konkurrenten vom Hals gehalten werden (durch spezifische Regulierungen, Subventionen, Importbarrieren).

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Schubsen und geschubst werden: Der neue Paternalismus und seine Probleme

Als ich beginne, diesen Beitrag zu schreiben, gehen die Tagesthemen gerade zu Ende. Es ist also schon recht spät, dennoch steht auf dem Schreibtisch neben dem Notebook auch eine kleine, frisch gefüllte Schale mit Cashewnüssen. Das macht etwa 550 Kalorien pro hundert Gramm. Eigentlich unangemessen für diese Uhrzeit. Gesalzen sind sie auch noch. Ob das so gut für den Blutdruck ist? Andererseits habe ich nach den Weihnachtsferien das regelmäßige Cardiotraining sofort wieder aufgenommen, schließlich will ich im Sommer wieder in die Berge. Irgendwo zwischen dieser Schale mit Cashewnüssen und dem Watzmann versteckt sich wohl eine Inkonsistenz meiner Präferenzen. Das sollte mir Sorgen machen. Gerade auch als Ökonom. Brauche ich vielleicht Hilfe?

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