Wie sinnvoll sind Kosten-Nutzen-Analysen bei Sportgroßveranstaltungen?

Letztes Wochenende wurde entschieden, wer neuer Basketball Europameister wird. Die deutsche Nationalmannschaft hatte keine Chance auf den Titel und verpasste somit zumindest vorerst die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio. Trotz zum Teil guter Leistungen gegen starke Gegner, wie Serbien, Italien oder Spanien, hat sich die deutsche Nationalmannschaft bereits in der Vorrunde im eigenen Land von der Europameisterschaft verabschiedet. Dabei sollte diese ursprünglich in der Ukraine stattfinden. Aber aufgrund der aktuellen militärischen Unruhen wurde kurzfristig nach alternativen Austragungsorten gesucht. Deutschland, Kroatien, Lettland und Frankreich, die alle über die notwendigen organisatorischen und infrastrukturellen Kapazitäten verfügen, haben sich als gemeinsame Ausrichter zur Verfügung gestellt.

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Sportevents: Sinnvolle öffentliche Investitionen oder Geldverschwendung?

Die Fußball-WM 2006, die Handball-WM im Jahr darauf, die Leichtathletik-WM 2009 und jüngst die alpine Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen: Die Anzahl internationaler Sportevents in Deutschland ist in den letzten Jahren fraglos hoch. Offiziell werden derartige Veranstaltungen durch die jeweiligen Verbände wie den DFB oder den DLV bzw. nationale Organisationskomitees verantwortet. Faktisch ist die öffentliche Hand jedoch in großem Umfang mit in die Planung, die notwendigen Investitionen und die Umsetzung involviert. Aktuell zeigt sich dies bei der Bewerbung Münchens zur Austragung der olympischen Spiele 2018. So sind neben dem DOSB (Deutschen Olympischen Sportbund) die Landeshauptstadt München, der Freistaat Bayern, die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen und der Landkreis Berchtesgadener Land als Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft vertreten.

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