BlogDialog
Bernd Frick über die Fußball-Weltmeisterschaft
Der Sportökonom aus Paderborn im Interview

Herr Professor Frick, wer wird kommender Fußball-Weltmeister?

Frick: Spanien.

Vor der letzten WM hätten Sie mit dieser Prognose noch Hohn und Spott geerntet.

Frick: Ich habe bereits bei der EM 2008 mit Erfolg auf Spanien als Titelträger gewettet und war damit der Einzige in meinem Umfeld. Zudem hatte ich im vergangenen November das Privileg, den FC Barcelona im Heimspiel gegen den AC Mailand zu sehen. Was Xavi und Iniesta seinerzeit auf dem Platz veranstalteten, war unbeschreiblich. Wenn die Beiden bei der WM Normalform erreichen, wird die spanische Mannschaft nicht zu schlagen sein.

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Der Sportökonom aus Paderborn im Interview
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Gastbeitrag:
Öffentlich-rechtliches Fernsehen ohne Werbung?

Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, hat vorgeschlagen, Werbung und Sponsoring bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten schrittweise zu vermindern, um letztendlich ganz darauf zu verzichten. Die Finanzierung des Ausstiegs aus der Werbung könnte über die Erhebung der Vollgebühr für PCs vorgenommen werden. Diejenigen, die bisher nur die Grundgebühr von 5,76 Euro zahlen, müssten dann den vollen Betrag von monatlich 17,98 Euro abführen. Gewinner dieser möglichen neuen Finanzierungsstruktur wären zum einen die Öffentlich-Rechtlichen, da sie nun unabhängig davon, welches Empfangsgerät von einer Person genutzt wird, den vollen Betrag der Gebühr einnehmen könnten. Damit würde die Gebühr noch stärker als eine Steuer wahrgenommen, da die Zahl derjenigen, die weder ein Fernsehgerät, noch ein Radio oder ein sogenanntes „neuartiges Rundfunkgerät“ (wie etwa einen entsprechenden PC oder ein Smart Phone mit Empfangsmöglichkeit) besitzen, langsam aber sicher gegen Null gehen dürfte.

Gastbeitrag:
Öffentlich-rechtliches Fernsehen ohne Werbung?“
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