Der organisierte Sport in der „Corona“-Krise
Der Staat als Helfer in der Not?

Ausgangslage

Die Maßnahmen der öffentlichen Stellen zur Reduzierung der Covid-19-Problematik beeinträchtigen das Berufs- und Alltagsleben der Bevölkerung und werden teils heftig diskutiert. Auch der Sport bleibt von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. Vielmehr schlagen sich die Maßnahmen auf der gesamten Bandbreite der Sportorganisationen nieder – sowohl der in Vereinen und Verbänden organisierte Sport als auch der ungebundene Sport, wie er etwa in Fitnessstudios ausgeübt wird. Es ist offensichtlich, dass der von der Exekutive beabsichtigte Gesundheitsschutz durchaus teuer erkauft wird. Wenngleich die erwarteten materiellen und immateriellen Kosten für Bürger und Organisationen bislang noch kaum beziffert werden können, dürften sich die sozialen, ökonomischen und psychischen Folgen der abrupten Stilllegung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens doch mittelfristig ihren Weg bahnen.

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Sollen Vereine die Kosten für Polizeieinsätze im professionellen Fußball tragen?

„Deutscher Randalemeister 2011“- damit schmückten sich die bereits abgestiegenen Frankfurter Ultras am 34. Spieltag der Saison 2010/11 der ersten Fußball-Bundesliga. Eine Woche vorher hatten sie in der heimischen Frankfurter Commerzbank-Arena den Platz gestürmt und sich mit den Sicherheitskräften angelegt und diese tätlich angegriffen (Leppert & Durstewitz, 2011).

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