Darf’s noch ein bisschen mehr sein?
Zur Debatte um eine vermeintliche „Investitionslücke“ in Deutschland

Samstag, den 20. Dezember 2014

Internationale Organisationen wie Währungsfonds oder EU-Kommission sehen eine Ursache für die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Europa in der vermeintlich schwachen Nachfrageentwicklung, die wiederum (auch) eine Folge übermäßiger Konsolidierungsbemühungen in den öffentlichen Haushalten sei. Bis dahin ist es nur ein kurzer Schritt hin zur Forderung, dass insbesondere Deutschland durch Abkehr von seiner auf Nachhaltigkeit hin ausgerichteten […]

Gastbeitrag
Blame Germany for bad policies, not its reluctance to spend more

Montag, den 8. Dezember 2014

Imagine you are asked to give advice to a country on its economic policy. The country enjoys near-full employment; its growth is above, or at least at full potential. There is no under-usage of resources – what economists call an output gap – and the government’s budget is balanced, but the debt level is far […]

“2. Würzburger Ordnungstag”
Niedrigzinsen: Vorübergehendes Phänomen oder neue Normalität?

Sonntag, den 2. November 2014

Seit dem Höhepunkt der Finanzkrise im Herbst 2008 sind niedrige Zinsen in den großen Industriestaaten ein gängiges Phänomen. Während die Notenbanken der USA, Großbritanniens und Japans ihre Leitzinsen bereits im Herbst 2008 auf Null bzw. nahe Null setzen, tat die EZB dies erst Ende 2013. Niedrige Zinsen in der Eurozone gibt es allerdings schon seit […]

Unternehmensinsolvenzen: Trügerische Ruhe
Null-Zins-Politik, Zombie-Banken, Zombie-Unternehmen

Samstag, den 19. Juli 2014

Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform meldet für das erste Halbjahr 2014 eine Zahl von 12 100 Unternehmensinsolvenzen, während die Zahl im Vorjahreszeitraum noch bei 13 310 lag. Und der Jahreswert für 2013 liegt um 8,4 Prozent unter dem Vorjahreswert und damit auf dem niedrigsten Stand seit Einführung der neuen Insolvenzordnung im Jahre 1999. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland […]

Junge Ordnungsökonomik
Zu viele Banken, zu viele Kredite?
Eine kritische Würdigung des Finanzsektors

Montag, den 7. Juli 2014

“It is not by augmenting the capital of the country, but by rendering a greater part of that capital active and productive than would otherwise be so, that the most judicious operations of banking can increase the industry of the country.”(Adam Smith) Nationale Regierungen über den gesamten Globus hinweg formulieren eine klare Erwartungshaltung an den […]

Griechenlands Rückkehr an den Kapitalmarkt

Freitag, den 25. April 2014

Am Donnerstag, den 10. April 2014, gelang es Griechenland, Staatsanleihen mit fünfjähriger Laufzeit im Umfang von drei Milliarden Euro zu einem Kuponzins von 4,75 Prozent an Anleger zu verkaufen. Der vergleichsweise niedrige Zinssatz ergab sich dabei durch die hohe Nachfrage, die einer achtfachen Überzeichnung entsprach und zu einer Rendite von 4,95 Prozent führte. Damit zahlt […]

Export und Wachstum
Verwirrung und Entwirrung

Mittwoch, den 22. Januar 2014

Die Ökonomen machen es der breiten Öffentlichkeit manchmal wirklich nicht leicht. Zum einen dreht derzeit folgende Meldung die Runde: Deutschland verzeichnete im vergangenen Jahr einen neuen Rekord beim Leistungsbilanzüberschuss. Zum anderen wird fast zeitgleich gemeldet, dass der Außenbeitrag im Jahr 2013 das Wirtschaftswachstum in Deutschland gebremst hat. Wie passt das zusammen?

Ungleichheit heute (18)
Bildung hilft, die Ungleichheit zu reduzieren

Mittwoch, den 18. Dezember 2013

Die Verteilung der Einkommen wird weltweit zunehmend ungleicher. Im Laufe unserer Serie wurde deutlich, dass der technische Fortschritt eine Ursache dieser Entwicklung darstellt. Wann immer technologische Neuerungen asynchron auf die Beschäftigung und die Einkommen wirken, wird die Einkommensverteilung ungleicher. Arbeitnehmer mit hohem Bildungsgrad sind zumeist eher in der Lage, die technologischen Errungenschaften produktiv in den […]

Gastbeitrag
Wirtschaftliche Freiheit weltweit – Economic Freedom Report 2013

Montag, den 16. September 2013

Bereits Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts verfolgte eine Gruppe liberaler Ökonomen um Rose und Milton Friedman und Michael Walker vom kanadischen Free-Market Thinktank Fraser Institute die Idee eines Index der wirtschaftlichen Freiheit. Ziel war es, für möglichst viele Länder und Regionen ein klar definiertes und methodisch konsistent konstruiertes Maß für die Gewährleistung wirtschaftlicher […]

Gastbeitrag
Wenig Schwung bei der Privatisierung im Eurogebiet

Donnerstag, den 29. August 2013

Bei der Sanierung ihrer öffentlichen Finanzen nutzen die hoch verschuldeten Euroländer ein Instrument bislang weithin eher nur zögerlich: die Veräußerung von Staatsvermögen. Dabei kann Privatisierung wichtige Konsolidierungsbeiträge leisten. Dementsprechend spielt sie auch eine bedeutende Rolle in den Konsolidierungsprogrammen, welche die Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und Europäischer Kommission mit betroffenen Ländern bei […]