{"id":10629,"date":"2012-12-24T00:01:31","date_gmt":"2012-12-23T23:01:31","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10629"},"modified":"2012-12-24T07:53:49","modified_gmt":"2012-12-24T06:53:49","slug":"der-chefvolkswirtstaatsschuldenkrise-sparen-hat-vorrang-vor-wachstumsforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10629","title":{"rendered":"<small>Der Chefvolkswirt<\/small><br>Staatsschuldenkrise: Sparen hat Vorrang vor Wachstumsf\u00f6rderung"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts mangelnder Konsolidierungserfolge und sehr schwacher Konjunkturdaten in einigen hochverschuldeten Eurostaaten hat eine Diskussion um den \u201erichtigen\u201c Weg aus der Schuldenkrise eingesetzt. W\u00e4hrend bislang die schnellstm\u00f6gliche R\u00fcckf\u00fchrung der \u00f6ffentlichen Defizite \u00fcber Ausgabenk\u00fcrzungen und Steuererh\u00f6hungen als einzige Option gesehen worden ist, war zuletzt fast nur noch von <strong>Wachstumsf\u00f6rderung<\/strong> als notwendige Erg\u00e4nzung zu Sparma\u00dfnahmen die Rede. Durch die Ankurbelung des Wachstums, so die Idee, lie\u00dfe sich der Teufelskreis aus Sparma\u00dfnahmen, die das Wachstum d\u00e4mpfen und somit selbst zu einer Verschlechterung der Einnahmesituation des Staates beitr\u00fcgen, durchbrechen. Von Verfechtern dieser Idee wird gerne auf das Beispiel Griechenland verwiesen, wo sich die Wirtschaft seit vielen Jahren in einer Rezession befindet, ohne dass signifikante Fortschritte in der Haushaltskonsolidierung erkennbar sind. Wachstumsf\u00f6rdernde Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden die Konjunktur ankurbeln und somit auch zu steigenden Einnahmen des Staates f\u00fchren. Gleichzeitig lie\u00dfe sich \u2013 so die Hoffnung \u2013 auf diesem Wege der schmerzhafte Anpassungsprozess hin zu mehr Wettbewerbsf\u00e4higkeit der betreffenden Staaten abmildern.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Diese Sichtweise verkennt indes v\u00f6llig die Ursachen der aktuellen Krise. Die Peripheriestaaten der Eurozone haben jahrelang \u00fcber ihre Verh\u00e4ltnisse gelebt und auf diesem Wege immense <strong>Au\u00dfenhandels- und Haushaltsdefizite<\/strong> aufgebaut (vgl. <em>Abb.<\/em> 1). Gemessen an der Leistungsf\u00e4higkeit der heimischen Wirtschaft waren sowohl die L\u00f6hne wie auch der staatliche und private Konsum \u00fcber viele Jahre deutlich zu hoch. Erm\u00f6glicht wurde diese Entwicklung durch die Einf\u00fchrung des Euro und den Spielraum zur Ausgabenausweitung, den diese Staaten durch das niedrigere Zinsniveau in der W\u00e4hrungsunion gewonnen haben. Auf diesem Wege sind hohe Au\u00dfenhandelsdefizite entstanden, die einen permanenten Kapitaltransfer in die Defizitl\u00e4nder beinhalten. Gleichzeitig konnte die \u00f6ffentliche Verschuldung wegen der niedrigeren Zinsbelastung stark ausgeweitet werden. Als die Wirtschaftsleistung im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise zur\u00fcckging und zu einer rapiden Verschlechterung der Verschuldungsrelationen f\u00fchrte, waren die Investoren nicht mehr bereit, die Defizite zu den bis dahin sehr vorteilhaften Konditionen zu finanzieren. Bekannterma\u00dfen mussten Griechenland, Irland und Portugal zur Finanzierung ihrer Haushaltsdefizite unter den Euro-Rettungsschirm schl\u00fcpfen, w\u00e4hrend die Finanzierung der Au\u00dfenhandelsdefizite der hochverschuldeten Peripheriestaaten im Wesentlichen \u00fcber Target2-Salden erfolgt (vgl. <em>Sinn\/Wollmersh\u00e4user<\/em>, 2012).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/saldemand.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Haushaltssaldo und Nachfrage\" src=\"\/wordpress\/bilder\/saldemand.png\" alt=\"Haushaltssaldo und Nachfrage\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Lohnr\u00fcckg\u00e4nge in Defizitl\u00e4ndern sind unvermeidlich<\/strong><\/p>\n<p>Um die Defizite auf ein wieder tragbares Niveau zur\u00fcckzuf\u00fchren, m\u00fcssen staatliche und private Ausgaben zur\u00fcckgefahren werden. Da f\u00fcr die zu hohen Ausgaben in der Regel exzessive Lohnsteigerungen verantwortlich waren, f\u00fchrt an einer Anpassung der Einkommen kein Weg vorbei. Lohnr\u00fcckg\u00e4nge f\u00fchren \u00fcber zwei Wirkungskan\u00e4le zu einer Verbesserung der Au\u00dfenhandelsbilanz. Zum einen bewirken sinkende Einkommen einen R\u00fcckgang der Importnachfrage und damit einen Anstieg des Au\u00dfenhandelssaldos. Zum anderen verbessert sich die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der heimischen Wirtschaft, wenn die sogenannten <strong>Lohnst\u00fcckkosten<\/strong> geringer ansteigen als im Ausland, so dass auch \u00fcber verbesserte Exportchancen eine Zunahme des Au\u00dfenhandelssaldos zu erwarten ist. Ein Vergleich der Entwicklung der Lohnst\u00fcckkosten seit Einf\u00fchrung des Euro zeigt, dass insbesondere die hochverschuldeten Peripheriestaaten der Eurozone bis zum Ausbruch der Krise einen erheblichen Verlust ihrer Wettbewerbsf\u00e4higkeit infolge starker Lohnanstiege erleiden mussten. In Irland stiegen die Lohnst\u00fcckkosten um kumuliert 34% st\u00e4rker als im Durchschnitt der Euro-L\u00e4nder, in Griechenland um 24% und in Spanien um 12%. Unter den Euro-Peripheriestaaten kann Irland bisher die gr\u00f6\u00dften Erfolge beim Abbau der zu hohen Lohnst\u00fcckkosten verzeichnen (vgl. <em>OECD<\/em>, 2012).<\/p>\n<p>Zwar f\u00fchrt eine Reduzierung der L\u00f6hne in allen Defizitl\u00e4ndern \u00fcber eine verringerte Importnachfrage tendenziell zu einer Verbesserung des Au\u00dfenhandelssaldos. Die Auswirkungen auf die <strong>internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit<\/strong> und damit die Exportchancen eines Landes m\u00fcssen indes differenziert beurteilt werden. W\u00e4hrend die Exportstruktur im Falle Italiens, Portugals und Spaniens erheblich positive Effekte nahelegen, w\u00fcrde sich der Au\u00dfenhandelssaldo Griechenlands allein durch eine Absenkung der Lohnst\u00fcckkosten nicht wesentlich verbessern (vgl. <em>J\u00fcppner<\/em>, 2012). Dies liegt daran, dass in Griechenland Wirtschaftszweige, die auf internationalen M\u00e4rkten preislich konkurrieren k\u00f6nnten, praktisch nicht vorhanden sind. Damit ist auch der strukturelle Anpassungsprozess im Falle Griechenlands besonders schmerzhaft. Wenn kurzfristig keine Ma\u00dfnahmen zur Ausweitung der Exporte greifen, muss die gesamte Anpassung \u00fcber die Importseite erfolgen. Damit wird auch der Einkommens- und Konsumverzicht vergleichsweise stark ausfallen, wenn sich der Au\u00dfenhandelssaldo einem dauerhaft tragbaren Niveau ann\u00e4hern soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ohne K\u00fcrzung der Staatsausgaben keine Beseitigung der Defizite m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n<p>K\u00fcrzungen bei den <strong>Staatsausgaben<\/strong> m\u00fcssen einen wesentlichen Beitrag zum Abbau von Ungleichgewichten in den hochverschuldeten Defizitl\u00e4ndern leisten. In einigen Staaten sind die Ausgaben der \u00f6ffentlichen Hand in den Jahren vor der Krise enorm gewachsen und haben \u00fcber eine h\u00f6here Binnennachfrage erheblich zur Entstehung von Au\u00dfenhandelsdefiziten beigetragen. In Irland sind die staatlichen Konsumausgaben seit Einf\u00fchrung des Euro bis 2007, dem Jahr der Finanzkrise, um 56% gestiegen (vgl. <em>OECD<\/em>, 2012 und <em>Abb. <\/em>2). In Griechenland und Spanien nahm der \u00f6ffentliche Verbrauch im gleichen Zeitraum um 42% resp. 48% zu, w\u00e4hrend im Euroraum insgesamt nur ein moderater Zuwachs von 17%, in Deutschland sogar nur von 6% zu verzeichnen war. Insofern ist ein erheblicher Anteil der zu hohen gesamtwirtschaftlichen Binnennachfrage und des damit verbundenen Au\u00dfenhandelsdefizits auf die stark gewachsenen Staatsausgaben zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/staatsausg.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Entwicklung der Staasausgaben\" src=\"\/wordpress\/bilder\/staatsausg.png\" alt=\"Entwicklung der Staatsausgaben\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Inwieweit eine Ver\u00e4nderung der Staatsausgaben die gesamtwirtschaftliche Nachfrage beeinflusst, h\u00e4ngt nicht nur vom Ausma\u00df des fiskalischen Impulses, sondern auch von der H\u00f6he des Staatsausgabenmultiplikators ab. Eine aktuelle Analyse der <em>OECD<\/em> hat gezeigt, dass sich der <strong>Staatsausgabenmultiplikator<\/strong> in den Euro-Mitgliedsl\u00e4ndern teilweise erheblich voneinander unterscheidet (vgl. <em>Barrell\/Holland\/Hurst<\/em>, 2012). Einen besonders hohen Wert weist der Multiplikator in Griechenland auf. In Irland ist der gesamtwirtschaftliche Effekt von \u00c4nderungen bei den Staatsausgaben dagegen vergleichsweise gering. Andere \u201eProblem\u201c-L\u00e4nder der Eurozone befinden sich im Mittelfeld. Ein wesentlicher Grund f\u00fcr Unterschiede im Staatsausgabenmultiplikator liegt in der jeweiligen Offenheit einer Volkswirtschaft. Allgemein gilt: Je offener eine Volkswirtschaft desto geringer der Multiplikator (et vice versa), da ein gr\u00f6\u00dferer Teil der Wachstumseffekte an das Ausland weitergegeben wird. Dies d\u00fcrfte auch erkl\u00e4ren, warum insbesondere Irland, wo die Importe etwa drei Viertel des Bruttoinlandsprodukts betragen, in den vergangenen Jahren gro\u00dfe Fortschritte bei der Reduzierung seines Leistungsbilanzdefizits erzielen konnte. Seit 2010 weisen die Iren sogar wieder einen \u00dcberschuss auf. Die K\u00fcrzungen der Staatsausgaben haben hier in relativ starkem Ma\u00dfe zum Abbau des Leistungsbilanzdefizits beigetragen. L\u00e4nder mit einem unterdurchschnittlichen Offenheitsgrad wie Griechenland und Spanien haben es diesbez\u00fcglich schwerer, da die K\u00fcrzungen bei den Staatsausgaben deutlich h\u00f6her ausfallen m\u00fcssen und\/oder der private Sektor einen gr\u00f6\u00dferen Teil der Anpassungslast tragen muss, um zu einer ausgeglichenen Leistungsbilanz zu gelangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Defizitl\u00e4nder m\u00fcssen Gro\u00dfteil der Anpassungslast tragen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wachstumsf\u00f6rdernde Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen den Prozess hin zu einem geringeren Lohn- und Konsumniveau verz\u00f6gern, \u00e4ndern am Ergebnis aber grunds\u00e4tzlich nichts. Eine isolierte F\u00f6rderung des BIP-Wachstums in den Defizitl\u00e4ndern k\u00f6nnte sogar zu einem weiteren Anstieg der au\u00dfenwirtschaftlichen Ungleichgewichte f\u00fchren. Dies w\u00e4re bspw. bei traditionellen Konjunkturprogrammen der Fall, die auf eine Ankurbelung der Binnennachfrage \u00fcber Subventionen, Steuererleichterungen oder h\u00f6here Staatsausgaben zielen. Denn diese Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden, sofern sie wirksam w\u00e4ren, zu einer Zunahme der Importnachfrage f\u00fchren und damit ceteris paribus eine Verschlechterung des Au\u00dfenhandelssaldos bewirken. Anders zu beurteilen sind dagegen Ma\u00dfnahmen, die am Wachstumspotenzial einer Volkswirtschaft ansetzen. Investitionen in die Infrastruktur oder Bildung k\u00f6nnen die Produktivit\u00e4t einer Volkswirtschaft erh\u00f6hen und somit das mit einem au\u00dfenwirtschaftlichen Gleichgewicht vereinbare Lohnniveau erh\u00f6hen. Der Anpassungsprozess w\u00fcrde damit tats\u00e4chlich weniger schmerzhaft ausfallen als ohne produktivit\u00e4tssteigernde Investitionen. Derartige Ma\u00dfnahmen wirken allerdings erst auf l\u00e4ngere Sicht. Kurzfristige Erfolge, die aufgrund des hohen politischen Drucks in den stark verschuldeten Euro-Staaten w\u00fcnschenswert erscheinen, sind hiervon nicht zu erwarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessanterweise w\u00e4ren mit Blick auf die au\u00dfenwirtschaftlichen Ungleichgewichte kurzfristige Erfolge am ehesten \u00fcber Konjunkturprogramme in Staaten mit einem Au\u00dfenhandels\u00fcberschuss zu erreichen. Sofern hierdurch die Binnennachfrage stimuliert wird, w\u00fcrde sich die Importnachfrage in den betreffenden \u00dcberschuss-L\u00e4ndern erh\u00f6hen. Hiervon w\u00fcrden insbesondere Defizitl\u00e4nder mit einem hohen Anteil der Exporte in diese Staaten profitieren. Von Deutschland wird in diesem Zusammenhang verschiedentlich gefordert, durch h\u00f6here L\u00f6hne den Konsum anzufeuern und auf diese Weise zu einem Abbau des Handels\u00fcberschusses beizutragen. Neben einer Verbesserung des Au\u00dfenhandelssaldos \u00fcber eine h\u00f6here Importnachfrage in Deutschland k\u00f6nnte sich auch die Wettbewerbsposition der anderen Euro-Staaten verbessern, sofern sich die Lohnst\u00fcckkosten dort in geringerem Ausma\u00df erh\u00f6hen. Allerdings w\u00fcrden m\u00fchsam errungene Wettbewerbsvorteile gegen\u00fcber Staaten au\u00dferhalb der Eurozone auf diesem Weg verspielt. Letztendlich w\u00fcrden der EWU insgesamt hierdurch wirtschaftliche Vorteile verlorengehen. Auch die Peripheriestaaten st\u00fcnden am Ende schlechter da, da Deutschland die Transferzahlungen an diese L\u00e4nder aufgrund seiner verschlechterten Wettbewerbsposition nicht mehr tragen k\u00f6nnte. Lohnerh\u00f6hungen d\u00fcrfen daher auch in Deutschland nur mit Augenma\u00df erfolgen und m\u00fcssen sich grunds\u00e4tzlich an den Produktivit\u00e4tsfortschritten orientieren. An einer Absenkung der L\u00f6hne in den hochverschuldeten Defizitstaaten f\u00fchrt daher kein Weg vorbei, soll die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Eurozone als ganzes nicht gef\u00e4hrdet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Barrell, R., D. Holland und I. Hurst , Fiscal Consolidation \u2013 Part 2. Fiscal Multipliers and Fiscal Consolidations, in: <em>OECD<\/em> Economics Department Working Papers, Nr. 933 (2012), S.11f.<\/p>\n<p>J\u00fcppner, M., EWU-L\u00e4nder: Wie gro\u00df ist der au\u00dfenwirtschaftliche Anpassungsbedarf? in: Allianz Gruppe: Economic Research &amp; Corprate Development, Working Paper Nr. 152, Mai 2012, S. 5f.<\/p>\n<p><em>OECD<\/em>, Main Economic Indicators, in: Quarterly Unit Labor Costs, Juli 2012.<\/p>\n<p><em>OECD<\/em>, Main Economic Indicators, in: Government Final Consumption Expenditure, Juli 2012.<\/p>\n<p>Sinn, H.-W., T. Wollmersh\u00e4user, Target loans, current account balances and capital flows: the ECB\u2019s rescue facility, Mai 2012, verf\u00fcgbar <a href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/portal\/page\/portal\/DocBase_Extern\/External_Publications\/Im_Erscheinen\/sinn-itax-2012-target.pdf\">hier<\/a> (September 2012).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Hinweis<\/strong><\/p>\n<p>Die Langfassung des Standpunktes von Dr. Marco Bargel k\u00f6nnen Sie in der <a href=\"http:\/\/vahlen-online.beck.de\/?vpath=bibdata%2fzeits%2fWIST%2f2012%2fcont%2fWIST.2012.H11.NAMEINHALTSVERZEICHNIS.htm#A\">November-Ausgabe<\/a> der Fachzeitschrift WiSt nachlesen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts mangelnder Konsolidierungserfolge und sehr schwacher Konjunkturdaten in einigen hochverschuldeten Eurostaaten hat eine Diskussion um den \u201erichtigen\u201c Weg aus der Schuldenkrise eingesetzt. 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