{"id":10709,"date":"2012-11-28T09:10:09","date_gmt":"2012-11-28T08:10:09","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709"},"modified":"2012-11-28T09:11:21","modified_gmt":"2012-11-28T08:11:21","slug":"die-eurozone-braucht-eine-langfristig-ausgerichtete-wirtschaftspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709","title":{"rendered":"Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik"},"content":{"rendered":"<p>Nun scheint sie wohl doch zu scheitern, die Euro-Rettungspolitik des Durchwurschtelns. Zum wiederholten Mal wird dar\u00fcber diskutiert, ob bzw. inwieweit Griechenland letztmalig Hilfszahlungen erhalten soll, die das \u00dcberschuldungsproblem l\u00f6sen sollen. Von Mal zu Mal wird es schwieriger, Bundestagsmehrheiten f\u00fcr das n\u00e4chste Rettungspaket zu organisieren, und die \u00d6konomenzunft kritisiert die Rettungspolitik gleich von zwei Seiten: Den einen sind die Hilfszahlungen zu gering, die anderen betrachten sie nur als Placebos. Vertrauen in Wirtschaftspolitik sieht anders aus. Fatal ist zudem, dass man der Opposition nicht wirklich glaubt, dass sie eine substantiell andere Politik betreiben w\u00fcrde. Was m\u00fcsste man anders machen?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>1. Die zwei Problemdimensionen in der Eurozone<\/strong><\/p>\n<p>Vor der Empfehlung von Ma\u00dfnahmen empfiehlt sich eine Diagnose der zu bew\u00e4ltigenden Probleme. Meines Erachtens steht die Eurozone vor einer doppelten Problemstellung. Auf der einen Seite \u2013 und dies d\u00fcrfte weitgehend unstrittig sein \u2013 haben die Nationen in den vergangenen Jahrzehnten ein \u00dcberma\u00df an Staatsverschuldung aufgebaut. Dies erfordert langfristig Konsolidierungsma\u00dfnahmen. Doch Steuererh\u00f6hungen oder Ausgabensenkungen weisen konjunkturell unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen auf.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite \u2013 und schon hier w\u00fcrden mir viele meiner Fachkollegen nicht mehr folgen \u2013 ist die europ\u00e4ische Wirtschaft durch eine strukturelle Fehlentwicklung gekennzeichnet, die dringend einer Korrektur bedarf. Die in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter vorangetriebene Zinssenkungspolitik hat (nicht nur in Europa!) zu einer Kapitalstruktur gef\u00fchrt, die langfristig nicht tragf\u00e4hig ist. Ohne auf die dahinter stehenden kapitaltheoretischen \u00dcberlegungen (Lachmann, 1978; Lewin, 2011) im Detail eingehen zu k\u00f6nnen, sei der Grundgedanke anhand eines einfachen Beispiels (Erlei, 2012; Garrison, 2001; Hayek, 1931; Huerta de Soto, 2009) erl\u00e4utert: Mit dem Eintritt in die W\u00e4hrungsunion haben nicht nur die Regierungen, sondern auch die Unternehmen in den s\u00fcdeurop\u00e4ischen Probleml\u00e4ndern Zugang zu zinsg\u00fcnstigen Krediten bekommen. Dies hat etwa im Falle Spaniens zu einem explosionsartigen Ausbau des Immobiliensektors gef\u00fchrt. G\u00fcnstige Zinsen lie\u00dfen bei den jeweiligen (sogar ansteigenden)\u00c2\u00a0 Immobilienpreisen Investitionen in Immobilien au\u00dferordentlich ertragreich erscheinen. Um sie umsetzen zu k\u00f6nnen, musste eine Restrukturierung der Wirtschaft erfolgen. Arbeitnehmer wurden mittels h\u00f6herer Lohns\u00e4tze aus anderen Sektoren in die Baubranche gelockt. Auf diese Weise gingen Arbeitspl\u00e4tze in anderen Sektoren verloren und der Bausektor boomte. Mit dem Platzen der Immobilienblase zeigte sich jedoch, dass die neuen Immobilienbest\u00e4nde und Produktionskapazit\u00e4ten nicht im Einklang mit den Bed\u00fcrfnissen der Konsumenten stehen. H\u00e4user, Produktionsanlagen und Unternehmen mussten neu bewertet werden und viele erwiesen sich als nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig. Ben\u00f6tigt wird somit eine zumindest teilweise Umkehrung des k\u00fcnstlich geschaffenen Baubooms. Ungl\u00fccklicherweise sind die fr\u00fcher vorhandenen Arbeitspl\u00e4tze inzwischen abgebaut worden. Eine Restrukturierung braucht mithin Zeit. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die Arbeitnehmer auf ihren ehemaligen Arbeitspl\u00e4tzen nicht mehr die inzwischen gewohnten h\u00f6heren Einkommen verdienen. Lohneinbu\u00dfen sind demnach kaum zu vermeiden. Dass ein solcher Prozess f\u00fcr jede Gesellschaft mit gr\u00f6\u00dften Spannungen verbunden ist, d\u00fcrfte offensichtlich sein.<\/p>\n<p>Diese Feststellung \u00e4ndert jedoch nichts daran, dass die aktuellen Strukturen nicht tragf\u00e4hig sind. Das gilt \u00fcbrigens nicht nur f\u00fcr die s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4nder. Auch in Deutschland ist eine Kapitalstruktur entstanden, die zum Teil auf dem k\u00fcnstlichen Boom in S\u00fcdeuropa und den damit verbundenen Exportm\u00f6glichkeiten basiert. Kein Wunder, dass (neben den Banken auch) die exportorientierte Industrie das Loblied auf Hilfsprogramme f\u00fcr die Schuldenl\u00e4nder singt.<\/p>\n<p>In der Fachdiskussion dominieren m.E. zwei Argumentationsstr\u00e4nge. Eine Gruppe von \u00d6konomen betrachtet die oben genannten Probleme als struktureller Natur und sieht keinen anderen Weg als eine forcierte Konsolidierung. Die andere Gruppe, man mag sie als mehr oder weniger keynesianisch ausgerichtet bezeichnen, sieht im vermehrten \u201eSparen\u201c des Staates vorrangig eine Belastung der Konjunktur. Eine Verschlechterung der konjunkturellen Lage senkt die Steuereinnahmen und versch\u00e4rft dadurch die Schuldenproblematik. Wichtig seien \u201eWachstumsimpulse\u201c, worunter vor allem vermehrte Staatsausgaben der Schuldenl\u00e4nder und der weniger hoch verschuldeten europ\u00e4ischen L\u00e4nder verstanden werden. Was ist hiervon zu halten?<\/p>\n<p><strong>2. Das theoretische Fundament der Konsolidierungsgegner<\/strong><\/p>\n<p>Im Wesentlichen beruht die Sicht dieser \u00d6konomen auf den in fast allen einschl\u00e4gigen Lehrb\u00fcchern zur Makro\u00f6konomik verwendeten keynesianischen Modellen. Sowohl die eher traditionellen IS-LM-AS-AD-Ans\u00e4tze als auch die neukeynesianischen Modelle dynamisch-stochastischer allgemeiner Gleichgewichte basieren auf der Grundidee unvollst\u00e4ndig flexibler, \u201eklebriger\u201c Preise. Die nicht hinreichend schnelle Anpassung von Preisen an neue Gegebenheiten \u2013 die auch in diesem Beitrag nicht in Frage gestellt wird \u2013 f\u00fchrt in diesen Ans\u00e4tzen zu (gleichgewichtigen!) Einkommens- und Besch\u00e4ftigungsschwankungen. Diese sind grunds\u00e4tzlich kurzfristiger Natur, da die Preise in der langen Frist ihren Gleichgewichtswert annehmen werden. Eine pl\u00f6tzliche Verringerung der Staatsausgaben h\u00e4tte bei langsam reagierenden Preisen einen Nachfrage- und Produktionseinbruch mit den oben bereits angesprochenen Konsequenzen f\u00fcr die Verschuldung zur Folge.<\/p>\n<p>Dieser einen Restrukturierungsprozess deutlich erschwerende Aspekt, der aus der etablierten Makro\u00f6konomik folgt, wird hier explizit nicht in Frage gestellt. Problematisch ist die \u00dcbertragung dieser Modelle auf die aktuelle Lage nicht deshalb, weil die dort abgebildete Logik falsch w\u00e4re, sondern weil sie bestimmte Aspekte vernachl\u00e4ssigt.<\/p>\n<p>Die herrschenden Ans\u00e4tze der modernen Makro\u00f6konomik blenden strukturelle Aspekte der Wirtschaft (bewusst) systematisch aus. Die modellierten Wirtschaftssubjekte passen sich den Gegebenheiten (inkl. den Preisstarrheiten) bestm\u00f6glich an und antizipieren das zeitlich Folgende perfekt (bis auf stochastische Einfl\u00fcsse). Aus diesem Grund besteht in diesen Modellen kein Raum f\u00fcr Fehlinvestitionen oder eine verzerrte Kapital<em><span style=\"text-decoration: underline;\">struktur<\/span><\/em>.<\/p>\n<p>Geht man jedoch davon aus, dass die Niedrigzinspolitik der Vergangenheit in Verbindung mit nicht perfekt rationalen Investoren Fehlinvestitionen und eine nicht tragf\u00e4hige Kapitalstruktur hervorgebracht hat, dann verfehlen die an sich \u00fcberzeugend vorgetragenen Argumente schlicht den Kern des zu l\u00f6senden Problems. Dann ist es zwar richtig, dass eine weitere Ausgabenerh\u00f6hung eine stimulierende Wirkung hat, doch wird dadurch das Strukturproblem nicht gel\u00f6st. Wenn die kurze Wirkung des konjunkturellen Impulses schlie\u00dflich nachl\u00e4sst, treten die strukturellen Probleme in versch\u00e4rfter Form erneut zutage. Auf diese Weise kauft man Zeit, und der Preis, der daf\u00fcr zu zahlen ist, besteht in einer Erh\u00f6hung der Schuldenlast sowie der k\u00fcnstlichen Aufrechterhaltung ineffizienter Strukturen.<\/p>\n<p>Die Konsequenzen kann man am Beispiel Japans (vgl. G. Schnabls <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9007\">Blog-Beitrag<\/a> zur japanischen Krise) ablesen. Auch dort begann die Krise mit dem Platzen einer Immobilienblase. Doch fast zwanzig Jahre anhaltend hoher Staatshaushaltsdefizite und niedriger Zinsen haben die Wirtschaft nicht nachhaltig belebt. Heute \u00fcbertrifft die Verschuldungsquote 220 Prozent und noch immer zeichnet sich kein nachhaltiges Wachstum ab.<\/p>\n<p>Aus der Sicht dieses Beitrags sind die Argumentationsmuster der Konsolidierungsgegner somit zwar nicht falsch, doch verfehlen sie das zu l\u00f6sende Problem. Dieses ist ein strukturelles und kann nur anhand einer langfristig orientierten Wirtschaftspolitik bew\u00e4ltigt werden.<\/p>\n<p><strong>3. Elemente einer langfristig ausgerichteten Wirtschaftspolitik <\/strong><\/p>\n<p>Ein zentraler, unverzichtbarer Bestandteil einer dauerhaft tragf\u00e4higen Wirtschaftspolitik besteht in der Konsolidierung der Staatshaushalte. Ob dies \u00fcber Steuererh\u00f6hungen oder Ausgabensenkungen f\u00fchrt, kann vermutlich nicht universell beantwortet werden. So w\u00e4re es denkbar, dass Griechenland schon allein dadurch, dass bestehende Steuerforderungen auch eingeholt werden, gro\u00dfe Fortschritte erzielen k\u00f6nnte. Auch geht es hier nicht um ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen Minimalstaat. Ein funktionsf\u00e4higer Staat ist Voraussetzung f\u00fcr einen funktionierenden Markt, und diese Funktion geht auch \u00fcber den reinen Schutz der Eigentumsrechte weit hinaus. Ob es allerdings gute Gr\u00fcnde gibt, den Staatsanteil in L\u00e4ndern wie Deutschland zu erh\u00f6hen, darf bezweifelt werden. <strong><\/strong><\/p>\n<p>Es ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung der Staatshaushalte negative konjunkturelle Impulse aus\u00fcben wird. Dies wird jedoch zeitweise in Kauf genommen werden m\u00fcssen. In der langen Frist wird auch nach Einsch\u00e4tzung der Lehrbuch-Makromodelle dieser Effekt \u00fcberwunden. Auf einen g\u00fcnstigen Zeitpunkt f\u00fcr den Beginn des Sparens zu warten, hei\u00dft, den Sankt Nimmerleinstag zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Neben dem Staatssektor wird sich aber auch die private Wirtschaft neu strukturieren m\u00fcssen. In Spanien wird vermutlich der Bausektor schrumpfen m\u00fcssen, damit andere wachsen k\u00f6nnen. Das wird m\u00f6glicherweise mit Reallohneinbu\u00dfen der betroffenen Arbeitnehmer verbunden sein. Ob und in welchem Umfang dies geschehen muss, kann niemand verl\u00e4sslich beantworten. Man wird dem \u201eWettbewerbsprozess als Entdeckungsverfahren\u201c die Freiheit lassen m\u00fcssen, eine Antwort zu liefern. Die Preise werden sich derart anpassen, dass auch die Leistungsbilanzungleichgewichte zumindest teilweise abgebaut werden. F\u00fcr die Defizitl\u00e4nder wird dies mit einer Konsumeinbu\u00dfe verbunden sein. Es ist jedoch davon auszugehen, dass auch in den heutigen \u00dcberschussl\u00e4ndern schmerzhafte Anpassungsprozesse ablaufen werden. Unternehmen oder Sektoren, deren gute Gesch\u00e4ftslage heute darauf basiert, dass hohe Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse mit den Defizitl\u00e4ndern bestehen, k\u00f6nnten negativ betroffen sein. Andere Bereiche werden hiervon profitieren. Dauerhafte Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse k\u00f6nnen jedoch kein Ziel der Wirtschaftspolitik sein. Letztendlich stellen sie nur ein volkswirtschaftliches Verschenken von Waren dar.<\/p>\n<p>Ein besonderes Problem bildet die griechische Volkswirtschaft. Sie befindet sich bald wieder dort, wo sie schon vor dem letzten Schuldenschnitt im M\u00e4rz 2012 war. Damit soll nicht gesagt werden, die griechische Politik h\u00e4tte nichts bewirkt. Tats\u00e4chlich wurde den B\u00fcrgern einiges zugemutet, viel mehr als den deutschen Arbeitnehmern im Rahmen der Agenda 2010. Anderes wurde nur beschlossen, aber nicht wirksam umgesetzt. In jedem Fall waren die Opfer so gro\u00df, dass die griechische Bev\u00f6lkerung anscheinend nicht mehr willens ist, weitere Ma\u00dfnahmen zu ertragen. Dies ist wohl auch die Sicht des Ministerpr\u00e4sidenten Samaras, der bei der Verabschiedung des letzten Reformpakets im griechischen Parlament verk\u00fcndete, es seien die letzten Opfer, die den B\u00fcrgern abverlangt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Trotz aller Leiden, Opfer und Proteste muss festgestellt werden: Es hat nicht gereicht. Jetzt neue Kredite oder Zinserleichterungen zu geben, die zwar den unmittelbaren Bankrott verhindern, einen Ausweg aus der Krise jedoch nicht erm\u00f6glichen, kann das Fass zum \u00dcberlaufen bringen. Damit bleibt nur der erneute Schuldenschnitt. Er m\u00fcsste wohl noch gr\u00f6\u00dfer ausfallen als im M\u00e4rz und direkt zu Lasten der Steuerzahler gehen.<\/p>\n<p>Dies wird jedoch Begehrlichkeiten wecken. Andere Nationen, insbesondere Italien, Spanien und Portugal, werden eine Gleichbehandlung fordern. Damit w\u00e4re die Gemeinschaft der Euro-W\u00e4hrungszone jedoch eindeutig \u00fcberfordert. Zur Abwendung eines solchen Szenarios muss Griechenland ein Preis auferlegt werden, den es zu tragen in der Lage ist und der die anderen Regierungen davon abhalten wird, eine gleiche Behandlung einzufordern. Den einzigen Beitrag den Griechenland allerdings noch bringen k\u00f6nnte, w\u00e4re der Austritt aus der W\u00e4hrungsunion, der sogar noch zur Steigerung der griechischen Wettbewerbsf\u00e4higkeit beitragen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>4. Ausblick<\/strong><\/p>\n<p>Eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik hat das Potential, die aktuellen Probleme an der Wurzel zu packen und eine wirtschaftlich nachhaltige Korrektur einzuleiten. Wichtig wird dabei sein, dass die Neuorientierung <em>glaubhaft<\/em> ist. In der Vergangenheit wurde regelm\u00e4\u00dfig zu viel versprochen und zu wenig umgesetzt. Es d\u00fcrfte in jeder Hinsicht besser sein, moderate Ziele zu verk\u00fcnden und sie einzuhalten, als st\u00e4ndig ambitionierte Ziele vorzugeben, die letztlich doch nicht realisiert werden. Das wiederholte Entt\u00e4uschen der Erwartungen f\u00fchrt zu Frustration und Zorn bei den B\u00fcrgern (aller Staaten) und zur Verunsicherung der Investoren.<\/p>\n<p>Eine glaubhafte Neuausrichtung h\u00e4tte berechtigte Hoffnung auf eine zuversichtliche Bewertung durch die M\u00e4rkte zur Folge. Die vorteilhafte Marktbewertung wird helfen, die Zinslast geringer zu halten und die Anpassungsrezession k\u00fcrzer ausfallen zu lassen. Das wird allerdings erst dann m\u00f6glich sein, wenn ein angek\u00fcndigtes Ziel auch einmal erreicht wird.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend stellt sich noch die Frage, ob eine solche Politik besser auf zentraler europ\u00e4ischer Ebene koordiniert werden soll oder nicht. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass eine zentrale Koordinierung stets Anlass zu Verteilungsk\u00e4mpfen liefert. Sie bestehen im fortw\u00e4hrenden Bestreben, eigene Lasten auf andere zu \u00fcbertragen. Im Umfang, in dem das gelingt, sinken die Anreize der einzelnen Nationen, vor ihrer eigenen T\u00fcr zu kehren. Im politischen Alltag entstehen zumeist Kompromisse, die letztlich zur Folge haben, dass Verantwortlichkeiten verwischen. Das ist gleichbedeutend mit der Aush\u00f6hlung aller Bem\u00fchungen um eine langfristig orientierte Wirtschaftspolitik.<\/p>\n<p>Der Ausweg aus der Krise l\u00e4uft nur \u00fcber die St\u00e4rkung der Eigenverantwortlichkeit der Nationen und die R\u00fcckbesinnung auf das Subsidiarit\u00e4tsprinzip. Das ist wahrhaftig kein bequemer Weg, f\u00fcr keinen der Beteiligten, aber es ist der einzig nachhaltige.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Erlei, M. (2012): \u201eDie Wirtschaftskrise aus Sicht der \u00d6sterreichischen Konjunkturtheorie\u201c, in: Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der \u00d6konomik, Bd. 11, 2012, S. 183-213.<\/p>\n<p>Garrison, R.W. (2001): Time and Money. The Macroeconomics of Capital Structure, London und New York.<\/p>\n<p>Hayek, F. A. von (1935): Prices and Production, 2. Auflage, London.<\/p>\n<p>Huerta de Soto, J. (2009): Money, Bank Credit, and Economic Cycles, 2. Auflage, Auburn, Alabama.<\/p>\n<p>Lachmann, L. (1978): Capital and its Structure, Kansas City, Montana.<\/p>\n<p>Lewin, P. (2011): Capital in Disequilibrium, 2. Aufl., Aubrun, Alabama.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun scheint sie wohl doch zu scheitern, die Euro-Rettungspolitik des Durchwurschtelns. Zum wiederholten Mal wird dar\u00fcber diskutiert, ob bzw. inwieweit Griechenland letztmalig Hilfszahlungen erhalten soll, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,33],"tags":[199,976,301],"class_list":["post-10709","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaisches","category-makrooekonomisches","tag-eurozone","tag-kapitalstruktur","tag-wirtschaftspolitik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik  - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik  - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Nun scheint sie wohl doch zu scheitern, die Euro-Rettungspolitik des Durchwurschtelns. Zum wiederholten Mal wird dar\u00fcber diskutiert, ob bzw. inwieweit Griechenland letztmalig Hilfszahlungen erhalten soll, &hellip; \u201eDie Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2012-11-28T08:10:09+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2012-11-28T08:11:21+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Mathias Erlei\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Mathias Erlei\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709\"},\"author\":{\"name\":\"Mathias Erlei\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6cfa1a2113d67306e3d492e92fae566b\"},\"headline\":\"Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik\",\"datePublished\":\"2012-11-28T08:10:09+00:00\",\"dateModified\":\"2012-11-28T08:11:21+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709\"},\"wordCount\":2060,\"commentCount\":1,\"keywords\":[\"Eurozone\",\"Kapitalstruktur\",\"Wirtschaftspolitik\"],\"articleSection\":[\"Europ\u00e4isches\",\"Makro\u00f6konomisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709\",\"name\":\"Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2012-11-28T08:10:09+00:00\",\"dateModified\":\"2012-11-28T08:11:21+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6cfa1a2113d67306e3d492e92fae566b\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6cfa1a2113d67306e3d492e92fae566b\",\"name\":\"Mathias Erlei\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/mathias_erlei.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/mathias_erlei.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/mathias_erlei.jpg\",\"caption\":\"Mathias Erlei\"},\"description\":\"Technische Universit\u00e4t Clausthal\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=71\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik  - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik  - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Nun scheint sie wohl doch zu scheitern, die Euro-Rettungspolitik des Durchwurschtelns. Zum wiederholten Mal wird dar\u00fcber diskutiert, ob bzw. inwieweit Griechenland letztmalig Hilfszahlungen erhalten soll, &hellip; \u201eDie Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2012-11-28T08:10:09+00:00","article_modified_time":"2012-11-28T08:11:21+00:00","author":"Mathias Erlei","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Mathias Erlei","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709"},"author":{"name":"Mathias Erlei","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6cfa1a2113d67306e3d492e92fae566b"},"headline":"Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik","datePublished":"2012-11-28T08:10:09+00:00","dateModified":"2012-11-28T08:11:21+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709"},"wordCount":2060,"commentCount":1,"keywords":["Eurozone","Kapitalstruktur","Wirtschaftspolitik"],"articleSection":["Europ\u00e4isches","Makro\u00f6konomisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709","name":"Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2012-11-28T08:10:09+00:00","dateModified":"2012-11-28T08:11:21+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6cfa1a2113d67306e3d492e92fae566b"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10709#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die Eurozone braucht eine langfristig ausgerichtete Wirtschaftspolitik"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6cfa1a2113d67306e3d492e92fae566b","name":"Mathias Erlei","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/mathias_erlei.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/mathias_erlei.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/mathias_erlei.jpg","caption":"Mathias Erlei"},"description":"Technische Universit\u00e4t Clausthal","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=71"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10709","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/71"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10709"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10709\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10763,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10709\/revisions\/10763"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}