{"id":11388,"date":"2013-02-05T00:01:38","date_gmt":"2013-02-04T23:01:38","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11388"},"modified":"2013-02-08T08:34:33","modified_gmt":"2013-02-08T07:34:33","slug":"ungleichheit-heute-4geringe-stundenlohne-kurze-arbeitszeitentreiben-frauen-die-ungleichheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11388","title":{"rendered":"<small>Ungleichheit heute (4)<\/small><br>Geringe Stundenl\u00f6hne, kurze Arbeitszeiten<br><small>Treiben Frauen die Ungleichheit?<\/small>"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>&#8222;Are Europeans lazy or Americans crazy?&#8220; (Stephen Nickell)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ungleichheit der Einkommen gilt als neue Plage der reichen Welt. Kein Wunder, dass \u00fcberall das politische Gesch\u00e4ft mit der \u201eGerechtigkeit\u201c bl\u00fcht. Bei Wahlen \u00fcberbieten sich die Parteien, den W\u00e4hlern mehr \u201esoziale Gerechtigkeit\u201c zu versprechen. Das wird auch bei der Bundestagswahl im Herbst nicht anders sein. Eine wichtige Rolle spielen die L\u00f6hne. Der naive Glaube ist weit verbreitet, h\u00f6here gesetzliche Mindestl\u00f6hne k\u00f6nnten helfen, die wachsende Ungleichheit der Einkommen aufzuhalten. Tats\u00e4chlich ist die Verteilung der L\u00f6hne aber nur einer von mehreren Treibern materieller Ungleichheit. Verteilungspolitisch wichtiger ist, wie sich die Arbeitseinkommen auf die Lohnklassen verteilen. Damit bestimmen die Verteilungen der Stundenl\u00f6hne und Arbeitszeiten \u00fcber die Ungleichheit der Arbeitseinkommen. Arbeiten \u201eNiedrigl\u00f6hner\u201c l\u00e4nger als \u201eHochl\u00f6hner\u201c, verteilen sich die Arbeitseinkommen gleicher als die L\u00f6hne. Gehen geringe Stundenl\u00f6hne und kurze Arbeitszeiten allerdings Hand in Hand, ist die Ungleichheit der Arbeitseinkommen gr\u00f6\u00dfer. Das ist in den meisten OECD-L\u00e4ndern der Fall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Lohn- und Einkommensverteilung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo die L\u00f6hne ungleich verteilt sind, sind es meist auch die Arbeitseinkommen. Allerdings ist die Verteilung der L\u00f6hne nur ein Grund f\u00fcr materielle Ungleichheit. Ein anderer sind individuell ungleich lange Arbeitszeiten. Lohnh\u00f6he und Arbeitszeit bestimmen \u00fcber die H\u00f6he des Arbeitseinkommens. In fr\u00fcheren Zeiten konnte man ohne gro\u00dfe Fehler aus ungleich verteilten L\u00f6hnen auf ungleich verteilte Arbeitseinkommen schlie\u00dfen. Die individuellen Arbeitszeiten unterschieden sich nicht sehr stark. Das hat sich grundlegend ge\u00e4ndert. L\u00e4ngst arbeiten nicht mehr alle Arbeitnehmer in Vollzeit. Sie entscheiden sich immer \u00f6fter, nicht mehr den ganzen Tag, die ganze Woche, den ganzen Monat oder das ganze Jahr \u00fcber zu arbeiten. Neben einem \u201ePreis-Effekt\u201c (L\u00f6hne) spielt auch ein \u201eMengen-Effekt\u201c (Arbeitszeit) bei der Verteilung der Arbeitseinkommen eine Rolle. Noch immer haben die L\u00f6hne zwar ein leichtes \u00dcbergewicht, das Niveau der Ungleichheiten der Arbeitseinkommen zu erkl\u00e4ren. Die Arbeitszeiten haben aber stark aufgeholt. Bei der Erkl\u00e4rung der Dynamik der Ungleichheit ist der \u201eMengeneffekt\u201c mit dem \u201ePreiseffekt\u201c schon gleichauf.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/ug111.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Ungleichheit der Arbeitseinkommen vs. Ungleichheit der Stundenl\u00f6hne\" src=\"\/wordpress\/bilder\/ug111.png\" alt=\"Ungleichheit der Arbeitseinkommen vs. Ungleichheit der Stundenl\u00f6hne\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die OECD hat in ihrer Studie \u201eDivided we stand\u201c versucht, den Einfluss individuell ungleich langer Arbeitszeiten auf die Verteilung der Arbeitseinkommen empirisch zu ermitteln. In Abb. 1 sind die Zusammenh\u00e4nge f\u00fcr die OECD-L\u00e4nder zumeist f\u00fcr das Jahr 2004 dargestellt. Auf der Abszisse sind die Gini-Koeffizienten f\u00fcr die Lohn-, auf der Ordinate die Gini-Werte f\u00fcr die Arbeitseinkommen abgetragen. W\u00fcrden alle Arbeitnehmer in den L\u00e4ndern gleich lang arbeiten, l\u00e4gen alle L\u00e4nder auf der 45-Grad-Linie. Die gemessene Ungleichheit von Stundenl\u00f6hnen und Arbeitseinkommen w\u00e4re gleich. Tats\u00e4chlich weichen die L\u00e4nder aber mehr oder weniger stark davon ab. Meist sind die Arbeitseinkommen ungleicher verteilt als die L\u00f6hne. Ein Grund liegt darin, dass in diesen L\u00e4ndern die Arbeitnehmer weniger lang arbeiten. Die gr\u00f6\u00dften Unterschiede zwischen Lohn- und Einkommensverteilung existieren in Deutschland und den Niederlanden. Es gibt aber auch L\u00e4nder, wie etwa \u00d6sterreich, Griechenland und Mexiko, in denen l\u00e4nger gearbeitet wird. Hier wird die Ungleichheit der Lohnverteilung durch l\u00e4ngere Arbeitszeiten verringert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Stundenl\u00f6hne und Arbeitszeiten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit individuell unterschiedlich wachsenden Arbeitszeiten wird die Ungleichheit ver\u00e4ndert, die aus der Verteilung der Stundenl\u00f6hne resultiert. Die Verteilung der Arbeitseinkommen kann ungleicher oder gleichm\u00e4\u00dfiger werden. Entscheiden sich die Arbeitnehmer individuell unterschiedlich, weniger Vollzeit und mehr Teilzeit zu arbeiten, wird die Ungleichheit aus der Lohnverteilung verst\u00e4rkt. Das gilt auch, wenn hoch bezahlte Arbeitnehmer l\u00e4nger als gering Entlohnte arbeiten. Das ist etwa dann der Fall, wenn \u201eNiedrigl\u00f6hner\u201c nur schwer einen Arbeitsplatz finden oder sie starke Anreize haben, weniger Stunden als Vollzeit zu arbeiten. Der umkehrte Fall tritt ein, wenn Teilzeit weniger attraktiv als Vollzeit ist und \u201e\u00e4rmere\u201c Arbeitnehmer l\u00e4nger als \u201ereichere\u201c arbeiten. Ein sehr aufnahmef\u00e4higer Arbeitsmarkt f\u00fcr einfache Arbeit und starke Anreize der &#8222;Niedrigl\u00f6hner&#8220;, mehr Arbeitsstunden anzubieten, k\u00f6nnen diese ungleichheitsverringernde Entwicklung beg\u00fcnstigen. Empirische Untersuchungen der OECD f\u00fcr die Zeit zwischen Mitte der 80er und Mitte der 00er Jahre zeigen allerdings, dass das Gegenteil eingetreten ist. Besser bezahlte Arbeitnehmer haben ihre Arbeitszeiten weniger stark zur\u00fcckgefahren als weniger gut entlohnte Arbeitnehmer. Das gilt zumindest f\u00fcr das oberste und unterste Quintil.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/ug222.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Arbeitsstunden\" src=\"\/wordpress\/bilder\/ug222.png\" alt=\"Arbeitsstunden\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entwicklung der Arbeitszeiten hat es in sich. Immer h\u00f6here Produktivit\u00e4ten der Arbeit werden auf h\u00f6here L\u00f6hne und k\u00fcrzere Arbeitszeiten verteilt. Dabei unterscheiden sich die L\u00e4nder allerdings erheblich. Vor allem in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern haben die Arbeitnehmer eine Vorliebe f\u00fcr k\u00fcrzere Arbeitszeiten. Das ist nichts Neues. Auf den ersten Blick erstaunlich ist allerdings, dass die Arbeitszeiten der unteren 20 % in der Einkommenshierarchie zwischen Mitte der 80er und Mitte der 00er Jahre signifikant st\u00e4rker zur\u00fcckgegangen sind als die Arbeitszeiten der oberen 20 % (Abb. 2). Besonders starke R\u00fcckg\u00e4nge bei den unteren 20 % waren in den Niederlanden und in Finnland zu beobachten. Aber auch in Deutschland waren die R\u00fcckg\u00e4nge \u00fcberdurchschnittlich hoch. Das war in den USA grundlegend anders: Dort stiegen die Arbeitszeiten dieser Einkommensgruppe um \u00fcber 25 %. Demgegen\u00fcber stiegen die Arbeitszeiten bei den oberen 20 % vor allem in Australien, Finnland und Gro\u00dfbritannien sp\u00fcrbar. In den USA waren die Anstiege dieser Gruppe dagegen kaum messbar. Die wachsende Ungleichheit der Einkommen war auf stark steigende L\u00f6hne der \u201eHochl\u00f6hner\u201c zur\u00fcckzuf\u00fchren. In Deutschland nahm die Arbeitszeit der oberen 20 % der Arbeitnehmer leicht zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Globalisierung und Teilzeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum \u201eNiedrigl\u00f6hner\u201c k\u00fcrzer arbeiten als \u201eHochl\u00f6hner\u201c ist umstritten. Die Globalisierung und kompetenzbasierter technischer Fortschritt sind die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen. Beide meinen es nicht gut mit schlecht entlohnter, einfacher Routine-Arbeit. In reichen L\u00e4ndern stirbt diese Arbeit, die im industriellen Sektor noch weit verbreitet ist, langsam aber sicher aus. Rationalisierungen und \u201eoff shoring\u201c leisten ganz Arbeit. Anders sieht es bei einfacher Arbeit aus, die f\u00fcr personennahe Dienstleistungen gebraucht wird. In diesem Bereich stieg in vielen L\u00e4ndern die Nachfrage. Die These der Polarisierung der Besch\u00e4ftigung scheint vor allem f\u00fcr die USA zumindest der 80er Jahre nicht von der Hand zu weisen. Da passt es empirisch gut ins Bild, dass die Arbeitszeiten amerikanischer \u201eNiedrigl\u00f6hner\u201c in dieser Zeit sp\u00fcrbar gestiegen sind. Diese Entwicklung ging bisher allerdings an Deutschland vorbei. Hierzulande ist von einem u-f\u00f6rmigen Verlauf des Lohn- und Besch\u00e4ftigungswachstums wenig zu sehen. Der empirische Befund der OECD, dass die Arbeitszeiten deutscher \u201eNiedrigl\u00f6hner\u201c gesunken sind, best\u00e4tigt diese Entwicklung.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/ug333.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Vollzeit vs. Teilzeit\" src=\"\/wordpress\/bilder\/ug333.png\" alt=\"Vollzeit vs. Teilzeit\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die plausibelste Erkl\u00e4rung f\u00fcr den Mix von niedrigen Stundenl\u00f6hnen und k\u00fcrzeren Arbeitszeiten ist die Entwicklung der Teilzeitarbeit (Abb. 3). Die Teilzeitquoten haben vor allem in den Niederlanden und in Deutschland die h\u00f6chsten Werte entwickelter L\u00e4nder erreicht. In beiden L\u00e4ndern verst\u00e4rkt diese Form k\u00fcrzerer Arbeitszeiten die Ungleichheit der Arbeitseinkommen erheblich. Ein Blick auf die Zusammensetzung der Teilzeitbesch\u00e4ftigten zeigt, dass Frauen dominieren. In Deutschland sind weit \u00fcber 80 % der Teilzeitbesch\u00e4ftigten weiblich. Der signifikante Anstieg der Frauenerwerbsquote fand vor allem in diesem Segment des Arbeitsmarktes statt. Ein gro\u00dfer Teil der Teilzeitbesch\u00e4ftigten arbeitet im Niedriglohnbereich des Dienstleistungssektors. Der sp\u00fcrbare Aufschwung der Teilzeitbesch\u00e4ftigung entspricht weitgehend den individuellen Pr\u00e4ferenzen der Arbeitnehmer. Unfreiwillige Teilzeitarbeit spielt nur die zweite Geige, in den neuen Bundesl\u00e4ndern allerdings mehr als in den alten. Die Teilzeitarbeit wurde vor allem in Europa in einigen L\u00e4ndern politisch forciert und arbeitsrechtlich erleichtert. Die Besch\u00e4ftigungsquote stieg, die Ungleichheit der Arbeitseinkommen auch.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><br \/>\nPr\u00e4ferenzen und Mindestl\u00f6hne<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Trend zur Teilzeitarbeit ist ungebrochen. Er spiegelt die ver\u00e4nderte Arbeitsteilung in der Familie und eine st\u00e4rkere Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Freizeit wider. Die Einkommensverteilung wird ungleicher, weil \u201eNiedrigl\u00f6hner\u201c k\u00fcrzer als \u201eHochl\u00f6hner\u201c arbeiten. Verteilungspolitischer Handlungsbedarf besteht dennoch nicht. Wirtschaftspolitische Aktivit\u00e4ten sind allerdings notwendig, wenn institutionelle Fehlanreize das Arbeitsangebot verringern. Das ist bei der Grundsicherung der Fall, in Europa mehr als in den USA. In Deutschland schr\u00e4nken hohe Transferentzugsraten des ALG II und ein geringer Lohnabstand vor allem bei verheirateten, alleinverdienenden Arbeitnehmern mit Kindern das Arbeitsangebot vieler \u201eNiedrigl\u00f6hner\u201c ein. Anders ist die Entwicklung in den USA. Dort schafft der \u201eEarned Income Tax Credit\u201c f\u00fcr Geringverdiener einen Anreiz, Arbeit anzubieten. Steigende Arbeitsstunden amerikanischer \u201eNiedrigl\u00f6hner\u201c zeigen, dass die Grundsicherung das Arbeitsangebot weniger verzerrt. Mit geringeren Trans-ferentzugsraten und Leistungen, die das Lohnabstandsgebot einhalten, w\u00e4ren wir in Deutschland auf dem richtigen Weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nirgends ist der Kampf von \u201ePreiseffekt\u201c und \u201eMengeneffekt\u201c der Einkommensverteilung besser zu sehen als beim Mindestlohn. Mit steigender Ungleichheit der Einkommen nimmt auch in Deutschland die Bereitschaft der Politik zu, fl\u00e4chendeckende gesetzliche Mindestl\u00f6hne als verteilungspolitische Wunderwaffe einzusetzen. Eine solche Lohnuntergrenze senkt den \u201ePreiseffekt\u201c der Ungleichheit. Steigt der Mindestlohn, verringert sich die Ungleichheit. H\u00f6here Mindestl\u00f6hne haben aber auch einen kontr\u00e4ren \u201eMengeneffekt\u201c. \u00dcber kurz oder lang fragen Unternehmen bei h\u00f6heren Arbeitskosten weniger Arbeit nach. Diese Entwicklung der Arbeitsnachfrage erh\u00f6ht aber die Ungleichheit der Einkommen. Eine hohe Reallohnelastizit\u00e4t der Arbeitsnachfrage tr\u00e4gt dazu bei, dass der \u201eMengeneffekt\u201c den \u201ePreiseffekt\u201c \u00fcberwiegt. H\u00f6here Mindestl\u00f6hne machen die Einkommensverteilung ungleicher. Da passt es ins Bild, dass seit den 80er Jahren ein r\u00fcckl\u00e4ufiger realer Mindestlohn in den USA mit dazu beigetragen hat, die Arbeitszeiten der \u201eNiedrigl\u00f6hner\u201c entgegen dem Trend in der OECD zu erh\u00f6hen. Wir sollten deshalb in Deutschland die Finger von gesetzlichen Mindestl\u00f6hnen lassen. Das gilt f\u00fcr branchenbezogenen und fl\u00e4chendeckende Mindestl\u00f6hne gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u00f6ffentliche Diskussion um immer ungleicher verteilte Arbeitseinkommen konzentriert sich auf die L\u00f6hne. Das ist bestenfalls ein\u00e4ugig. Der mindestens so wichtige Aspekt individuell ungleich verteilter Arbeitszeiten kommt dabei zu kurz. \u201eNiedrigl\u00f6hner\u201c arbeiten in der OECD fast \u00fcberall weniger lang als \u201eHochl\u00f6hner\u201c. Noch wichtiger ist allerdings, dass die Arbeitszeiten gering Qualifizierter st\u00e4rker sinken als die hoch Qualifizierter. Der Grund f\u00fcr individuell ungleiche Arbeitszeiten sind meist freiwillige individuelle Entscheidungen. Neue Strukturen der Spezialisierung in der Familie und wachsende Pr\u00e4ferenzen f\u00fcr mehr Freizeit beschleunigen diese Entwicklung der Arbeitszeiten. Die Frauen sind die Speerspitze des Prozesses. Ein verteilungspolitischer Handlungsbedarf besteht dennoch zumeist nicht. Eine Ausweitung der Umverteilung ist nicht angesagt, um die \u201eMengeneffekte\u201c der Ungleichheit zu korrigieren. Was Not tut, ist ein besser funktionierender Arbeitsmarkt. Damit lassen sich die unterschiedlichen Pr\u00e4ferenzen der Arbeitnehmer besser erf\u00fcllen. Wir brauchen nicht mehr Umverteilungs-, sondern eine bessere Ordnungspolitik.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Bertelsmann (2010): Traditionelle Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse im Wandel, G\u00fctersloh. Verf\u00fcgbar <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/bst\/de\/media\/xcms_bst_dms_30593_30594_2.pdf\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>OECD (2011): Divided We Stand &#8211; why Inequality Keeps Rising, Paris. Verf\u00fcgbar <a href=\"http:\/\/www.keepeek.com\/Digital-Asset-Management\/oecd\/social-issues-migration-health\/the-causes-of-growing-inequalities-in-oecd-countries_9789264119536-en\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beitr\u00e4ge der Serie <em>\u201cUngleichheit heute\u201c\u009d<\/em>:<\/strong><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10851\">Einkommensungleichheit in OECD-L\u00e4ndern. Wo stehen wir?<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Simon Hurst: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10879\">Der Staat strapaziert die Schweizer Mittelschicht<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11133\">Deutschland wird ungleicher. Was sagt die Lohnverteilung?<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/0cf13b15d6a04a6592e0af4269ead4db\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Are Europeans lazy or Americans crazy?&#8220; (Stephen Nickell) Die Ungleichheit der Einkommen gilt als neue Plage der reichen Welt. 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