{"id":11584,"date":"2013-04-15T00:01:18","date_gmt":"2013-04-14T23:01:18","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584"},"modified":"2015-11-24T09:23:37","modified_gmt":"2015-11-24T08:23:37","slug":"ungleichheit-heute-9die-ungleichheit-wird-mannlicherwas-verandert-die-verteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584","title":{"rendered":"<small>Ungleichheit heute (9)<\/small><br>Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicher<br><small>Was ver\u00e4ndert die Verteilung?<\/small>"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>&#8222;Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleiche Verteilung der G\u00fcter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichm\u00e4\u00dfigere Verteilung des Elends.&#8220; (Winston Churchill)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der weiten Welt der Verteilung der Einkommen ist nichts mehr wie es einmal war. Die Haushaltseinkommen verteilen sich in reichen L\u00e4ndern fast \u00fcberall ungleicher als noch vor 15 \u2013 20 Jahren. Das gilt in der OECD sowohl f\u00fcr die Einkommen sowohl vor als auch nach Steuern und Transfers. Die Dynamik der Ungleichheit folgt einem bestimmten Muster: Sie gleicht heftigen Fiebersch\u00fcben, trifft die L\u00e4nder zeitversetzt, hat aber wohl den Zenit \u00fcberschritten. Auch wenn \u00fcber die Existenz der Ungleichheit inzwischen weitgehend Einigkeit besteht, \u00fcber m\u00f6gliche Gr\u00fcnde wird weiter heftig gestritten. Eines f\u00e4llt allerdings auf: Die wachsende Ungleichheit wird von strukturellem Wandel, demographischen Ver\u00e4nderungen und massenhafter Arbeitslosigkeit begleitet. Und noch etwas erstaunt: M\u00e4nner scheinen den Prozess der Ungleichheit der Haushaltseinkommen zu beschleunigen, Frauen ihn zu bremsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Arbeit, Demographie und Haushaltseinkommen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Familie ist das Kraftzentrum der Gesellschaft. Sie steht im Mittelpunkt der Politik. Das gilt auch bei Verteilungsfragen. Ein wichtiger Indikator f\u00fcr das materielle Wohl ist das Haushaltseinkommen pro Kopf. Es dient als Anhaltspunkt f\u00fcr die staatliche Umverteilung \u00fcber Steuern und Transfers. Die nach wie vor dominierende Einkommensquelle der meisten Haushalte ist das Arbeitseinkommen. Private Haushalte erzielen in der Breite zwar immer \u00f6fter auch Eink\u00fcnfte aus anderen Einkommensarten. Obwohl etwa der Anteil der Kapitaleinkommen stetig steigt, ist das Gewicht noch relativ gering. Der Anteil lag Mitte der 00er Jahre in der OECD bei 7 %. Am st\u00e4rksten wachsen die Anteile der Eink\u00fcnfte aus Kapital in den nordischen L\u00e4ndern und Neuseeland. Obwohl vor allem die oberen 20 % auf der Einkommensleiter profitieren, ist der Einfluss auf die Einkommensverteilung gering.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Haushaltseinkommen pro Kopf h\u00e4ngt auch von der Haushaltsgr\u00f6\u00dfe ab. Es f\u00fchrt in die Irre, die Summe der individuellen Einkommen eines Haushalts nur durch die Zahl der Mitglieder zu teilen. Es existieren Skalentr\u00e4ge. Mit der Haushaltsgr\u00f6\u00dfe sinken die Durchschnittskosten der Haushaltsproduktion. Die Zahl der Mitglieder muss deshalb mit ihren Bedarfen \u201everedelt\u201c werden. Erwachsenen wird ein h\u00f6herer, Kindern ein geringerer Bedarf zugeordnet. Das Haushaltseinkommen wird durch die so bedarfsad\u00e4quat veredelten Mitglieder der Haushalte geteilt. Damit ist es m\u00f6glich, individuelle Einkommen unabh\u00e4ngig von der Haushaltsgr\u00f6\u00dfe miteinander zu vergleichen. Die Wahl der \u201eVeredelungsmethode\u201c hat erheblichen Einfluss auf die H\u00f6he und Verteilung der Pro-Kopf-Einkommen der Haushalte. Sie ist nicht frei von Willk\u00fcr. Kein Wunder, dass viele \u00c4quivalenzskalen existieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur die L\u00f6hne und Arbeitseinkommen, auch die Haushaltseinkommen vor Steuern und Transfers verteilen sich seit Mitte der 80er Jahre ungleicher. Das gilt f\u00fcr die OECD-L\u00e4nder. \u00dcber die Gr\u00fcnde des Anstiegs wird weiter gestritten. Eines scheint aber klar: Der Einfluss von M\u00e4nner und Frauen auf die Verteilung der Haushaltseinkommen k\u00f6nnte unterschiedlicher nicht sein. \u00dcber 40 % des Anstiegs der Ungleichheit f\u00fcr die Zeit zwischen Mitte der 80er und Mitte der 00er Jahre geht auf das Konto ungleicher verteilter Arbeitseinkommen der M\u00e4nner. Allerdings differieren die Werte f\u00fcr die einzelnen L\u00e4nder. Ein weiteres knappes F\u00fcnftel ist auf die r\u00fcckl\u00e4ufige Besch\u00e4ftigung der m\u00e4nnlichen Arbeitnehmer zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der Einfluss der Frauen ist ein anderer. Ihre steigende Erwerbst\u00e4tigkeit hat die Ungleichheit der Haushaltseinkommen um fast ein F\u00fcnftel verringert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/man1.png\"><img decoding=\"async\" title=\"Beitrag zur Ungleichheit\" src=\"\/wordpress\/bilder\/man1.png\" alt=\"Beitrag zur Ungleichheit\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es f\u00e4llt auf, dass die Entwicklung auf den Arbeitsm\u00e4rkten die Verteilung der Haushaltseinkommen dominiert. M\u00e4nner verst\u00e4rken die Ungleichheiten, Frauen verringern sie. Und noch etwas f\u00e4llt auf: Der Einfluss des demographische Wandels ist geringer als oft angenommen. Das gilt etwa f\u00fcr ver\u00e4nderte Haushaltsstrukturen. Die anhaltende Tendenz zu kleineren Haushalten kann nur knapp \u00fcber 10 % der steigenden Ungleichheit seit Mitte der 80er Jahre erkl\u00e4ren. Ebenfalls nicht besonders stark ist auch der Einfluss der Homogamie auf die Ungleichheit. Es l\u00e4sst sich zwar seit l\u00e4ngerem beobachten, dass M\u00e4nner und Frauen bei der Partnerwahl auf den Bildungsstand achten. \u00c4rzte heiraten \u00f6fter \u00c4rztinnen und weniger oft Krankenschwestern. Der ungleichheitsverst\u00e4rkende Einfluss auf die Verteilung der Haushaltseinkommen h\u00e4lt sich allerdings mit etwas mehr als 10 % in Grenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Technologie, Institutionen und \u201eMan-Cession\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Mitte der 80er Jahre steigt die Ungleichheit der Haushaltseinkommen in den OECD-L\u00e4ndern. Der wichtigste Treiber dieser Entwicklung ist die steigende Streuung der Arbeitseinkommen der M\u00e4nner. Sie erkl\u00e4rt je nach Land zwischen einem Drittel und der H\u00e4lfte der steigenden Ungleichheit. Die realen Lohneinkommen der M\u00e4nner haben sich in dieser Zeit im oberen Dezil der Einkommensverteilung erh\u00f6ht, im unteren Dezil sind sie dagegen gesunken. Die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung ist eine ver\u00e4nderte Lohnverteilung. Sie wurde erheblich ungleicher. Allerdings findet die modisch gewordene These der <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11113\">\u201ePolarisierung\u201c<\/a> von L\u00f6hnen und Besch\u00e4ftigung keine Best\u00e4tigung. Von einem u-f\u00f6rmigen Verlauf der Wachstumsraten der L\u00f6hne \u00fcber die Perzentile kann keine Rede sein. Die oberen Lohnetagen haben gewonnen, das untere Ende hat verloren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine empiriefeste Antwort auf die Frage nach den Ursachen der ungleicheren Lohnverteilung steht noch aus. Es tobt ein Kampf zwischen zwei Schulen: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11656\">Technologie und Institutionen.<\/a> Die Technologie-Schule ist der Meinung, dass der technische Fortschritt \u201eskilled biased\u201c ist. Das beg\u00fcnstigt Hochqualifizierte und benachteiligt Niedrigqualifizierte (Technologie 1.0). Nach der Technologie 2.0-Variante, der \u201ePolarisierungsthese\u201c, wird die Lohnverteilung ungleicher. Oben und unten auf der Einkommensleiter wird gewonnen, die Mittelschicht verliert. Demgegen\u00fcber vertritt die \u201eInstitutionen-Schule\u201c die Ansicht, dass vor allem ver\u00e4nderte Institutionen f\u00fcr die ungleichere Lohnverteilung verantwortlich sind. Sinkende reale Mindestl\u00f6hne, ein r\u00fcckl\u00e4ufiger Organisationsgrad der Gewerkschaften aber auch eine geringere Umverteilung von oben nach unten sind die Treiber. Die Empirie ist gemischt, allerdings mit Vorteilen f\u00fcr die Technologie 1.0-Variante.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ungleichheit der Haushaltseinkommen steigt auch, weil vor allem m\u00e4nnliche Arbeitnehmer mit mittlerer Qualifikation seit langem Anteile an der gesamten Besch\u00e4ftigung verlieren. In der Zeit zwischen Mitte der 80er und Mitte der 00er Jahre schrumpfte die Erwerbsquote der M\u00e4nner im Schnitt der OECD-L\u00e4nder leicht. Auch in Deutschland ging die Erwerbsquote der M\u00e4nner in dieser Zeit zur\u00fcck. In Frankreich nahm sie allerdings zu. Es ist aber nicht wirklich klar, ob diese Entwicklung nur konjunkturelle Ursachen hat oder einem langfristigen Trend folgt. In empirischen Untersuchungen der OECD stellte sich heraus, dass \u00fcber 17 % des Anstiegs der Ungleichheit der Haushaltseinkommen seit Mitte der 80er Jahre auf den R\u00fcckgang der m\u00e4nnlichen Erwerbsquote zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Zwar stieg in dieser Zeit auch die allgemeine Arbeitslosigkeit. Allerdings traf dies prim\u00e4r M\u00e4nner, die Erwerbsquoten der Frauen stiegen fast \u00fcberall signifikant an.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/man22.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Erwerbst\u00e4tigenquote\" src=\"\/wordpress\/bilder\/man22.png\" alt=\"Erwerbst\u00e4tigenquote\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die rezessive Phase nach der Finanzkrise traf m\u00e4nnliche Arbeitnehmer h\u00e4rter als weibliche. Mit der Rezession sank die Erwerbsquote der M\u00e4nner deutlich st\u00e4rker. Diese Ver\u00e4nderung ist in den USA am auff\u00e4lligsten, sie gilt aber auch f\u00fcr die G7. Die Rezession wird deshalb bisweilen auch als \u201eGreat Man-Cession\u201c bezeichnet. Noch ist unklar, was die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Entwicklung sind. Es spricht einiges daf\u00fcr, dass wir es mit einer Strukturkrise zu tun haben, die vor allem den industriellen Sektor hart trifft. Der Verlust an Arbeitspl\u00e4tzen ist dort besonders gro\u00df. M\u00e4nner mit mittlerer Bildung und Qualifikation stellen die Mehrheit der Besch\u00e4ftigten. Die Arbeitspl\u00e4tze der Frauen, die zu einem gro\u00dfen Teil im Dienstleistungssektor arbeiten, sind sicherer. Ist die Finanzkrise der Auftakt einer Strukturkrise, halten die Besch\u00e4ftigungsverluste der M\u00e4nner tempor\u00e4r an. Der ungleichheitserh\u00f6hende Effekt auf die Haushaltseinkommen wirkt weiter. Er l\u00e4uft langsam aber aus, wenn die Frauen in besser entlohnte Positionen vorr\u00fccken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Frauenerwerbsquote, Haushaltsgr\u00f6\u00dfe und Homogamie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein gegenl\u00e4ufiger, ungleichheitsverringernder Effekt geht von der gestiegenen Erwerbsquote der Frauen aus. In den letzten Jahrzehnten stieg sie fast \u00fcberall signifikant an. Den gr\u00f6\u00dften Sprung nach oben machte die Frauenerwerbsquote in den 80er Jahren. Danach entwickelte sie sich langsamer aber stetig nach oben. Empirische Untersuchungen zeigen, steigende Erwerbsquoten der Frauen verringern die Ungleichheit der Haushaltseinkommen. Das ist alles andere als selbstverst\u00e4ndlich. Die Erfahrung zeigt n\u00e4mlich, das die Bereitschaft der Frauen, erwerbst\u00e4tig zu werden, in den Haushalten mit topverdienenden Ehem\u00e4nnern h\u00f6her liegt als in Haushalten, in denen die M\u00e4nner ein geringes Arbeitseinkommen erzielen. Tats\u00e4chlich wiegt aber offensichtlich dieser Aspekt weniger stark als der ungleichheitsverringernde Effekt einer weiteren Verdienstquelle im gemeinsamen Haushalt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die steigende Ungleichheit der Haushaltseinkommen ist eng mit einer sinkenden Haushaltsgr\u00f6\u00dfe verbunden. Schon seit Mitte der 80er Jahre nimmt die Gr\u00f6\u00dfe des Haushaltes fast \u00fcberall nachhaltig ab. Die Zahl der Single-Haushalte steigt an, die Rentner-Haushalte nehmen in einer alternden Gesellschaft zu, die Zahl der Mitglieder in \u201enormalen\u201c Familienhaushalten geht zur\u00fcck. Diese signifikante demographische Entwicklung erh\u00f6ht die Ungleichheit der Haushaltseinkommen, allerdings weniger stark als vielfach vermutet. Ein wichtiger Grund sind sp\u00fcrbar sinkende Skalenertr\u00e4ge der Haushaltsproduktion in kleineren Haushalten. Allerdings zeigt sich, dass das Ausma\u00df der ungleichheitserh\u00f6henden neuen Haushaltsstruktur in starkem Ma\u00dfe von der Wahl der bedarfsgewichteten \u00c4quivalenzskalen abh\u00e4ngt. Bei der Interpretation der empirischen Ergebnisse ist deshalb immer Vorsicht geboten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/Man3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Haushaltsgr\u00f6\u00dfe\" src=\"\/wordpress\/bilder\/Man3.png\" alt=\"Haushaltsgr\u00f6\u00dfe\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen ungleichheitserh\u00f6henden Einfluss auf die Haushaltseinkommen kann auch das \u201eassortative mating\u201c aus\u00fcben. Nach dieser Idee haben Paare immer \u00f6fter einen \u00e4hnlichen Bildungsstand. Das Humankapital konzentriert sich st\u00e4rker in bildungsn\u00e4heren Haushalten, die Einkommen ballen sich in diesen Haushalten, die Ungleichheit der Haushaltseinkommen nimmt zu. Die empirischen Ergebnisse sind allerdings eher ern\u00fcchternd. Die OECD kommt zwar zu dem Ergebnis, dass knapp \u00fcber 10 % des Anstiegs der Ungleichheit der Haushaltseinkommen seit Mitte der 80er Jahre auf einen Anstieg der Homogamie zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Andere Untersuchungen k\u00f6nnen diese Ergebnisse allerdings zumeist nicht best\u00e4tigen. Meist ist der Einfluss nachrangig oder nicht signifikant. Zu diesem Ergebnis kommt auch der W\u00fcrzburger \u00d6konom Alexander Brunner in seinen Untersuchungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Steigende Frauenerwerbsquoten und sinkende Haushaltsgr\u00f6\u00dfen sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Beides sind meist sinnvolle Reaktionen auf ver\u00e4nderte \u00f6konomische und politische Rahmenbedingungen. Die <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=29\">Familie<\/a> ist eine effiziente Nicht-Markt-Institution, wenn die Kosten externer Transaktionen \u00fcber M\u00e4rkte h\u00f6her sind als die interner Transaktionen \u00fcber die Familie. Verst\u00e4rkte Heirat, Haushaltst\u00e4tigkeit der Frauen, viele Kinder und wenig Scheidungen sind die Folge. Mit den neuen Technologien und der Globalisierung verringern sich die externen relativ zu den internen Transaktionskosten. Die komparativen Vorteile der Familie gegen\u00fcber externen M\u00e4rkten erodieren. Der Weg zur Kleinfamilie ist frei. Kein Wunder, dass weniger geheiratet wird, die Frauenerwerbsquote steigt, weniger Kinder in die Welt gesetzt werden und die Scheidungen zunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist unstrittig, die Haushaltseinkommen vor Steuern und Transfers verteilen sich seit Mitte der 80er Jahre ungleicher. Arbeit und Demographie sind die Hauptverd\u00e4chtigen. Der Arbeit wird meist ein dominierender Einfluss bescheinigt. Es scheint, die Ungleichheit wird immer m\u00e4nnlicher. Die Arbeitseinkommen der M\u00e4nner streuen nicht nur st\u00e4rker, auch deren Erwerbsquote sinkt. Der Strukturwandel fordert seinen Tribut, Industriearbeitspl\u00e4tze gehen verloren. Das ist bei den Frauen anders. Sie werden (tempor\u00e4r) durch den strukturellen Wandel beg\u00fcnstigt. Der Dienstleistungssektor expandiert. Die Frauenerwerbsquote steigt. Das d\u00e4mpft den Anstieg der Ungleichheit der Haushaltseinkommen. Aber auch diese Entwicklung st\u00f6\u00dft an Grenzen. Die \u201eKrise\u201c der Familie l\u00e4sst die Haushaltsgr\u00f6\u00dfe schrumpfen. Ein Ende wachsender Ungleichheit der Haushaltseinkommen ist (noch) nicht in Sicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Brunner, A. <\/em>(2012), Einkommensverteilung in Deutschland &#8211; Theoretische \u00dcberlegungen, empirische Befunde, wirtschaftspolitische Implikationen. Hamburg<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>OECD<\/em> (Hrsg.)(2008): Growing Unequal? Income Distribution and Poverty in OECD-Countries. Paris<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>OECD<\/em> (Hrsg.)(2011), Divided We Stand \u2013 Why Inequality Keeps Rising. Paris<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beitr\u00e4ge der Serie <em>\u201cUngleichheit heute\u201c\u009d<\/em>:<\/strong><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11892\">Der amerikanische Traum. Bremst Ungleichheit die soziale Mobilit\u00e4t?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11656\">Krieg der Modelle. Technologie oder Institutionen?<\/a><\/p>\n<p>Michael Gr\u00f6mling: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11703\">Einkommensverteilung \u2013 Vorsicht vor der Konjunktur!<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11140\">Die deutsche \u201cMitte\u201c\u009d ist stabil. Wie lange noch?<\/a><\/p>\n<p>Eric Thode: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11396\">Die Mittelschicht schrumpft \u2013 Wo liegt der Handlungsbedarf?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11388\">Geringe Stundenl\u00f6hne, kurze Arbeitszeiten. Treiben Frauen die Ungleichheit?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11133\">Deutschland wird ungleicher. Was sagt die Lohnverteilung?<\/a><\/p>\n<p>Simon Hurst: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10879\">Der Staat strapaziert die Schweizer Mittelschicht<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10851\">Einkommensungleichheit in OECD-L\u00e4ndern. Wo stehen wir?<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleiche Verteilung der G\u00fcter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichm\u00e4\u00dfigere Verteilung des Elends.&#8220; (Winston Churchill) &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<small>Ungleichheit heute (9)<\/small><br \/>Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicher<br \/><small>Was ver\u00e4ndert die Verteilung?<\/small>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,3,25,38,31,4,35],"tags":[556,1078,1080,1082,341,1079,1081,1011,328],"class_list":["post-11584","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-arbeit","category-distributives","category-institutionelles","category-politisches","category-soziales","category-staatliches","tag-berthold","tag-frauen","tag-haushaltseinkommen","tag-haushaltsgrose","tag-loehne","tag-manner","tag-polarisierung","tag-skill-biased-technical-change","tag-ungleichheit"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ungleichheit heute (9)Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicherWas ver\u00e4ndert die Verteilung? - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ungleichheit heute (9)Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicherWas ver\u00e4ndert die Verteilung? - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"&#8222;Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleiche Verteilung der G\u00fcter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichm\u00e4\u00dfigere Verteilung des Elends.&#8220; (Winston Churchill) &hellip; \u201eUngleichheit heute (9)Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicherWas ver\u00e4ndert die Verteilung?\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2013-04-14T23:01:18+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2015-11-24T08:23:37+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Norbert Berthold\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Norbert Berthold\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\"},\"author\":{\"name\":\"Norbert Berthold\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\"},\"headline\":\"Ungleichheit heute (9) Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicher Was ver\u00e4ndert die Verteilung?\",\"datePublished\":\"2013-04-14T23:01:18+00:00\",\"dateModified\":\"2015-11-24T08:23:37+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\"},\"wordCount\":2018,\"commentCount\":20,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad\",\"keywords\":[\"Berthold\",\"Frauen\",\"Haushaltseinkommen\",\"Haushaltsgr\u00f6\u00dfe\",\"L\u00f6hne\",\"M\u00e4nner\",\"Polarisierung\",\"skill biased technical change\",\"Ungleichheit\"],\"articleSection\":[\"Alle Kategorien\",\"Arbeit\",\"Distributives\",\"Institutionelles\",\"Politisches\",\"Soziales\",\"Staatliches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\",\"name\":\"Ungleichheit heute (9) Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicher Was ver\u00e4ndert die Verteilung? - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad\",\"datePublished\":\"2013-04-14T23:01:18+00:00\",\"dateModified\":\"2015-11-24T08:23:37+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#primaryimage\",\"url\":\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad\",\"contentUrl\":\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Ungleichheit heute (9)Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicherWas ver\u00e4ndert die Verteilung?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\",\"name\":\"Norbert Berthold\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"caption\":\"Norbert Berthold\"},\"description\":\"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=7\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ungleichheit heute (9)Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicherWas ver\u00e4ndert die Verteilung? - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Ungleichheit heute (9)Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicherWas ver\u00e4ndert die Verteilung? - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"&#8222;Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleiche Verteilung der G\u00fcter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichm\u00e4\u00dfigere Verteilung des Elends.&#8220; (Winston Churchill) &hellip; \u201eUngleichheit heute (9)Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicherWas ver\u00e4ndert die Verteilung?\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2013-04-14T23:01:18+00:00","article_modified_time":"2015-11-24T08:23:37+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad","type":"","width":"","height":""}],"author":"Norbert Berthold","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Norbert Berthold","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584"},"author":{"name":"Norbert Berthold","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554"},"headline":"Ungleichheit heute (9) Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicher Was ver\u00e4ndert die Verteilung?","datePublished":"2013-04-14T23:01:18+00:00","dateModified":"2015-11-24T08:23:37+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584"},"wordCount":2018,"commentCount":20,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad","keywords":["Berthold","Frauen","Haushaltseinkommen","Haushaltsgr\u00f6\u00dfe","L\u00f6hne","M\u00e4nner","Polarisierung","skill biased technical change","Ungleichheit"],"articleSection":["Alle Kategorien","Arbeit","Distributives","Institutionelles","Politisches","Soziales","Staatliches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584","name":"Ungleichheit heute (9) Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicher Was ver\u00e4ndert die Verteilung? - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad","datePublished":"2013-04-14T23:01:18+00:00","dateModified":"2015-11-24T08:23:37+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#primaryimage","url":"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad","contentUrl":"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1c8eec8c3ba140b1a1110a91e39d12ad"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ungleichheit heute (9)Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicherWas ver\u00e4ndert die Verteilung?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554","name":"Norbert Berthold","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","caption":"Norbert Berthold"},"description":"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=7"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11584","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11584"}],"version-history":[{"count":60,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11584\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18369,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11584\/revisions\/18369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11584"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11584"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11584"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}