{"id":11831,"date":"2013-03-11T07:05:49","date_gmt":"2013-03-11T06:05:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11831"},"modified":"2013-03-12T07:32:15","modified_gmt":"2013-03-12T06:32:15","slug":"genossenschaften-ubernehmen-gesellschaftliche-verantwortung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11831","title":{"rendered":"Genossenschaften \u00fcbernehmen gesellschaftliche Verantwortung"},"content":{"rendered":"<p>Genossenschaften werden bekanntlich h\u00e4ufig missverstanden. So werden sie nicht selten f\u00e4lschlicherweise als gemeinn\u00fctzige Einrichtungen, als Non Profit-Organisationen oder gar als Instrumente der Wirtschaftspolitik verkannt. Obwohl diese Kategorisierungen falsch sind, \u00fcbernehmen Genossenschaften gesellschaftliche Verantwortung, wenn auch auf andere Weise wie hier aufgezeigt werden soll.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Gegen isolierte Investoreninteressen<\/strong><\/p>\n<p>Das Besondere von genossenschaftlichen Strategien ist, dass die Nachteile einer kurzfristig ausgerichteten ShareholderValue-Orientierung vermieden werden, obwohl alle Aktivit\u00e4ten an den Interessen der Eigent\u00fcmer ausgerichtet sind. Doch Kunden und Eigent\u00fcmer sind eine genossenschaftsspezifische Personalunion, die es erm\u00f6glicht, Entscheidungen simultan zu optimieren. Sie erfolgen daher nicht zulasten einzelner Stakeholder-Gruppen. Da Genossenschaftsanteile nicht auf dem Finanzmarkt gehandelt werden unterbleibt die Bewertung unternehmerischer Entscheidungen durch kooperationsexterne Akteure, die ausschlie\u00dflich an der Rendite interessiert sind. Die Unvollkommenheiten und die Eigendynamik von Finanzm\u00e4rkten finden daher keinen direkten Weg in die genossenschaftlichen Entscheidungsgremien. F\u00fcr Genossenschaften sind Investoren aus einem solchen Umfeld als Kapitalgeber nicht verf\u00fcgbar. Dies ist die Kehrseite, es ist f\u00fcr sie aber auch nicht notwendig, isolierte Investoreninteressen zu bedienen.<\/p>\n<p><strong>Nicht finanzmarktgetrieben<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberwiegend auf die kurze Frist der Finanzm\u00e4rkte ausgerichtete Entscheidungen und Transaktionen werden daher nicht in Genossenschaften \u00fcbertragen, wodurch die in diesem Gesch\u00e4ftsmodell angelegte langfristige Wertorientierung auch nicht ausgeh\u00f6hlt werden kann. Genossenschaften k\u00f6nnen nicht finanzmarktgetrieben werden. Die Disziplinierung des Managements erfolgt ausschlie\u00dflich durch Eigent\u00fcmer, die an realwirtschaftlichen Transaktionen interessiert sind sowie durch den Wettbewerb auf den relevanten G\u00fcter- und Faktorm\u00e4rkten. Somit folgen aus der genossenschaftlichen Governance eine strikt realwirtschaftliche Verankerung und ein klares ordnungspolitisches Profil, das einer marktwirtschaftlichen Wirtschafts- und einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung entspricht.<\/p>\n<p><strong>Stabilisierung von Erwartungen<\/strong><\/p>\n<p>Es gilt als n\u00e4chstes zu fragen, ob aus dieser Konstellation zus\u00e4tzlich positive Effekte entstehen, die \u00fcber Genossenschaften hinauswirken. Dies ist tats\u00e4chlich der Fall. So kann das aufgezeigte Profil Informationsasymmetrien abbauen, Erwartungen von Menschen stabilisieren und Unsicherheit reduzieren, womit informations- und transaktionskostensenkende Effekte verbunden sind. Kunden, Gesch\u00e4ftspartner und Mitarbeiter von genossenschaftlichen Kooperationen sowie eine breitere \u00d6ffentlichkeit k\u00f6nnen sich auf das Verhalten von Genossenschaften und ihren Mitgliedern einstellen, das durch die MemberValue-Orientierung gepr\u00e4gt ist und Verhaltensspielr\u00e4ume einschr\u00e4nkt. Dies geschieht durch den Verzicht auf eine isolierte und kurzfristig orientierte Gewinnmaximierung sowie durch die Unterlassung des kurzfristig motivierten Wechsels von Transaktionspartnern. Daneben gelingt es Genossenschaften nicht nur, sich von destabilisierenden finanzmarktbedingten Fehlentwicklung abzuschotten, sondern sie sogar in ihren Auswirkungen auf die Realwirtschaft abzufedern. Daraus folgende Wirkungen zeigen sich besonders ausgepr\u00e4gt in Finanzmarktkrisen.<\/p>\n<p><strong>Nachhaltige Strategien<\/strong><\/p>\n<p>Die inh\u00e4rent langfristige Orientierung erm\u00f6glicht nachhaltige Unternehmens- und Kooperationsstrategien und dies in einem umfassenden Sinne: \u00f6konomisch, \u00f6kologisch und sozial. Genossenschaften haben einen nat\u00fcrlichen Wettbewerbsvorteil in der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien, die zunehmend eingefordert werden und zwar um Unternehmen zu wertvollen Gesellschaftsmitgliedern zu machen. Sie verfolgen sie n\u00e4mlich bereits seit dem vorletzten Jahrhundert. Zusammengenommen k\u00f6nnen daraus positive Wirkungen genossenschaftlicher Aktivit\u00e4ten abgeleitet werden, die \u00fcber die Grenzen von Genossenschaften hinausreichen. Sie sind gesellschaftlich wertvoll und wohlfahrtserh\u00f6hend. Sie sind jedoch nicht die Gr\u00fcndungsursache von Genossenschaften. Dennoch bedeuten sie gesellschaftliche Verantwortung.<\/p>\n<p><strong>Gelebte Subsidiarit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Eine weitere Quelle gesellschaftlicher Verantwortung von Genossenschaften beruht darauf, dass die interne Zusammenarbeit als kollektive Selbsthilfe entsteht und nicht auf externe Unterst\u00fctzung und paternalistische Akte r\u00fcckf\u00fchrbar ist. Dies entspricht dem Subsidiarit\u00e4tsprinzip und korrespondiert mit dem ordnungspolitischen Profil von Genossenschaften. Die genossenschaftliche Kooperationsrente soll die Performance der Kooperationspartner verbessern, deren einzelwirtschaftliche Zielfunktionen besser erreichen lassen. Genossenschaften werden jedoch auch gegr\u00fcndet, um \u00fcberhaupt wirtschaftliche Aktivit\u00e4t, einen Markteintritt oder die Verwirklichung konkreter wirtschaftlicher, sozialer oder kultureller Projekte zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>Wirtschaftliche Teilhabe<\/strong><\/p>\n<p>Die Referenzsituation bildet dann das vollst\u00e4ndige Fehlen solcher wirtschaftlicher oder anderer Aktivit\u00e4ten mit den entsprechenden einzel-, aber auch gesamtwirtschaftlichen Folgen. Die genossenschaftliche Organisation neuer M\u00e4rkte und Wertsch\u00f6pfungsketten sowie die Entwicklung neuer Probleml\u00f6sungen, das Schlie\u00dfen von Versorgungsl\u00fccken in Bereichen, aus denen der Staat sich zur\u00fcckzieht sowie die Kompensation eines fehlenden lokalen Angebots sind Beispiele f\u00fcr solche Konstellationen. Genossenschaften bilden dann einen Nukleus f\u00fcr die Entstehung einer wirtschaftlichen Basis f\u00fcr einen Standort und von Wirtschaftskreisl\u00e4ufen in Regionen. Es ist leicht zu erkennen, dass deren Wirkung weit \u00fcber die einzelwirtschaftlichen hinaus gehen. Dies gilt dann noch verst\u00e4rkt, wenn Gesellschaftsgruppen initiativ werden, denen andere Optionen fehlen, also auf diese Weise wirtschaftliche Teilhabe m\u00f6glich wird.<\/p>\n<p><strong>Aufwertung von Lebens- und Wirtschaftsr\u00e4umen<\/strong><\/p>\n<p>Sind Genossenschaften in ihrem MemberValue-Bestreben erfolgreich, entstehen quasi als Nebenprodukte gesamtwirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte. Mit der zus\u00e4tzlichen Wertsch\u00f6pfung entstehen Arbeits- und Ausbildungspl\u00e4tze mit den entsprechenden Einkommenserzielungsm\u00f6glichkeiten. Genossenschaften vergeben Auftr\u00e4ge, sie tragen zum Steueraufkommen bei, sie investieren in Infrastrukturen. Den genossenschaftlichen Aktivit\u00e4tsfeldern entsprechend erfolgt dies vorwiegend auf der lokalen und regionalen Ebene. Auf diese Weise k\u00f6nnen Lebens- und Wirtschaftsr\u00e4ume aufgewertet, das Umfeld stabilisiert und die Lebensqualit\u00e4t erh\u00f6ht sowie die Zukunft eines wirtschaftlichen Standortes sicher gestellt werden. Dies sind sekund\u00e4re Effekte der Selbsthilfe von Unternehmen und Menschen.<\/p>\n<p><strong>Korrektur von Funktions- und Ergebnism\u00e4ngeln\u00c2\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Genossenschaften sind in der Lage zur L\u00f6sung kollektiver Herausforderungen in Marktwirtschaften beizutragen und damit die staatliche Wirtschaftspolitik zu erg\u00e4nzen, zu entlasten \u00c2\u00a0oder gar zu ersetzen, indem sie Funktions- und Ergebnism\u00e4ngel verringern. Die Abw\u00e4gung zwischen der Nachfrage nach staatlichen oder privaten Transferleistungen und einer kollektiven Selbsthilfe setzt direkt an der Korrektur marktwirtschaftlicher Ergebnism\u00e4ngel an. Ein aktuelles Beispiel ist unter Ber\u00fccksichtigung der sich abzeichnenden Engp\u00e4sse bei staatlich organisierten und finanzierten Ma\u00dfnahmen der Vorsorge f\u00fcr Alter, Pflege und Gesundheit die genossenschaftliche Organisation dieser pers\u00f6nlichen Dienstleistungen.<\/p>\n<p><strong>Kollektive Risikobew\u00e4ltigung<\/strong><\/p>\n<p>Die genossenschaftlichen Informationsbeschaffungs- und Monitoringkostenvorteile durch die dezentrale Verankerung erm\u00f6glichen eine \u00fcberlegene Bew\u00e4ltigung von Informationsasymmetrien, die zu Marktversagen f\u00fchren. In frischer Erinnerung ist die \u00fcberlegene Performance der genossenschaftlichen FinanzGruppe im Zuge der globalen Finanzmarktkrise, mit der diese Effekte \u00fcberzeugend demonstriert werden konnten. Genossenschaften sind nicht nur Informationspools, sondern auch solche, die eine kollektive Risikobew\u00e4ltigung erm\u00f6glichen, was Staat und Wirtschaftspolitik entlasten kann.<\/p>\n<p><strong>Internalisierung externer Effekte\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Genossenschaften sind in der Lage externe Effekte zu internalisieren. Mit Verursachern und Betroffenen als Mitgliedern k\u00f6nnen private L\u00f6sungen dieser Form des Marktversagens gefunden werden und k\u00f6nnen \u00f6ffentliche G\u00fcter genossenschaftlich organisiert werden. Dezentrale genossenschaftliche Kooperationen werden heute selbst zur Organisation globaler \u00f6ffentlicher G\u00fcter in Erw\u00e4gung gezogen (vgl. dazu auch\u00c2\u00a0 http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10945). Die Substitution oder Erg\u00e4nzung staatlicher L\u00f6sungen ist dann naheliegend, wenn diese nicht in ausreichendem Masse zustande kommen und wenn die einzelwirtschaftlichen Zielfunktionen entsprechende Pr\u00e4ferenzen enthalten.<\/p>\n<p><strong>Infrastrukturclubs<\/strong><\/p>\n<p>Durch subadditive Kostenstrukturen entstehende nat\u00fcrliche Monopole bilden einen weiteren Marktversagenstatbestand, der genossenschaftlich angegangen werden kann und auch wird. Genossenschaften k\u00f6nnen auch als Clubs verstanden werden. Als solche beinhalten sie eine Alternative zu staatlicher Organisation und Regulierung. So k\u00f6nnen genossenschaftliche Infrastrukturclubs z. B. f\u00fcr regionale Autobahnnetze, Schienennetze oder die Energieversorgung gegr\u00fcndet werden, dies sowohl von privaten Nutzern als auch von Anbietern von Vorleistungen. Auch f\u00fcr diese Leistungen k\u00f6nnen die Informations- und Anreizvorteile genutzt werden, die die genossenschaftliche im Vergleich zur staatlichen Governance aufweist. Entsprechende Organisationsfragen stellen sich im Zuge von Privatisierungs- und Deregulierungsprojekten.<\/p>\n<p><strong>Stark im Wandel<\/strong><\/p>\n<p>Entwicklungen, die von Menschen und Unternehmen Anpassungen und Weichenstellungen verlangen, haben seit jeher auch genossenschaftliche Antworten gefunden, um Anpassungsm\u00e4ngel zu bew\u00e4ltigen. Fehlen Alternativen oder passen diese nicht zu den Pr\u00e4ferenzen der Menschen, etwa weil Abh\u00e4ngigkeit von Staat und Privaten vermieden werden soll, macht es Sinn zu pr\u00fcfen, ob man sich zusammen selbst helfen kann. Als Konsequenz wird staatliche Wirtschaftspolitik durch private Aktivit\u00e4ten substituiert. Es hat sich auch gezeigt, dass sich Genossenschaften daf\u00fcr eignen, wirtschaftspolitische Vorgaben dezentral umzusetzen und zwar nicht als Auftragnehmer des Staates, sondern einzelwirtschaftlich motiviert. Das markanteste Beispiel sind die im Zuge der Energiewende (vgl. dazu auch http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10370).<\/p>\n<p><strong>Wertvolle Kollateraleffekte <\/strong><\/p>\n<p>MemberValue-orientierte Kooperationen, die von den Partnern im einzelwirtschaftlichen Interesse eingegangen werden, sind also unter Ber\u00fccksichtigung der jeweiligen Voraussetzungen in der Lage, marktwirtschaftliche Funktions- und Ergebnism\u00e4ngel zu korrigieren oder abzumildern und somit staatliche Wirtschaftspolitik zu erg\u00e4nzen oder partiell zu substituieren. Auch dieser Blickwinkel offenbart gesamtwirtschaftliche\u00c2\u00a0 und gesellschaftliche Zusatzeffekte einer einzelwirtschaftlichen Orientierung durch genossenschaftliche Zusammenarbeit. Er demonstriert damit die inh\u00e4rente gesellschaftliche Verantwortung von Genossenschaften und zeigt sehr deutlich, dass diese nicht im Widerspruch zu ihrem effizienz- und pr\u00e4ferenzorientiertem Wirtschaften steht. Ausschlaggebend ist, dass die skizzierten gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wirkungen nicht den Zweck einer Genossenschaft ausmachen. Es handelt sich vielmehr um Kollateraleffekte, die als solche nicht intendiert sind. Doch auch sie verk\u00f6rpern gesellschaftliche Verantwortung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genossenschaften werden bekanntlich h\u00e4ufig missverstanden. 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