{"id":120,"date":"2008-08-09T06:27:59","date_gmt":"2008-08-09T05:27:59","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=120"},"modified":"2025-11-25T12:30:26","modified_gmt":"2025-11-25T11:30:26","slug":"globalisierung-und-sozialstaat-wettbewerb-oder-koordination","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=120","title":{"rendered":"<font size=3; color=grey>Varianten des Kapitalismus<\/font><br\/>Globalisierung und Sozialstaat<br\/><font size=3; color=grey>Wettbewerb oder Koordination?<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Im Motorsport gilt das gefl\u00fcgelte Wort, Rennen werden \u201eauf der Bremse\u201c entschieden. Das ist \u00fcbertrieben, ohne kr\u00e4ftigen Motor geht nichts. Die Kombination aus beidem macht den Erfolg aus. Das gilt auch f\u00fcr die Globalisierung. Unbestritten sind weltweit offenere M\u00e4rkte ein b\u00e4renstarker Motor des wirtschaftlichen Wohlstandes. Die Empirie ist eindeutig. Umsonst ist allerdings wachsender Wohlstand nicht. Offenere M\u00e4rkte beschleunigen den Prozess der \u201esch\u00f6pferischen Zerst\u00f6rung\u201c. Den wirtschaftlichen Akteuren wird einiges an Anpassung abverlangt: \u201eThere is no gain without pain\u201c. Die Menschen sind eher bereit, auch hohe Kosten der Ver\u00e4nderung auf sich zu nehmen, wenn sie sicher sein k\u00f6nnen, im Falle des wirtschaftlichen Scheiterns nicht ins Bodenlose zu fallen. Der Sozialstaat soll helfen, dass dies nicht geschieht, ohne den Motor des Wohlstandes abzuw\u00fcrgen. Wie sich die Menschen zur Globalisierung stellen, h\u00e4ngt auch davon ab, was sie dem Sozialstaat zutrauen. Je effizienter er ist, je geringer seine Nebenwirkungen sind, desto schneller kann auch die wohlstandssteigernde weltweite \u00d6ffnung der G\u00fcter- und Faktorm\u00e4rkte voranschreiten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Markt oder Staat?<\/strong><\/p>\n<p>Weltweit offenere M\u00e4rkte er\u00f6ffnen viele Chancen, sie bergen aber auch Risiken. Das wirtschaftliche Umfeld wird volatiler, die Struktur der Nachfrage nach Arbeit verschiebt sich regional, sektoral und qualifikatorisch. Es wird immer schwerer, steigende Arbeitskosten auf die Preise zu \u00fcberw\u00e4lzen. Arbeitspl\u00e4tze sind nicht mehr f\u00fcr die Ewigkeit geschaffen, mehr individuelle Beweglichkeit ist notwendig. Und noch etwas \u00e4ndert sich, teils wegen der Globalisierung, teils unabh\u00e4ngig davon. Die Wechself\u00e4lle des Lebens werden bedeutender. Individuen haben mehr als fr\u00fcher mit Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter und Pflegebed\u00fcrftigkeit zu k\u00e4mpfen. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach \u201esozialer Sicherheit\u201c zunimmt. Damit aber nicht genug. Der schneller wachsende allgemeine Wohlstand verteilt sich ungleichm\u00e4\u00dfig. Die personelle Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen wird schiefer. W\u00e4hrend es untere Einkommen eher schwerer haben, mittlere Einkommen immer \u00f6fter in Schwierigkeiten geraten, entwickelt sich die Lage der oberen Einkommen sehr positiv. Die Nachfrage nach \u201esozialer Gerechtigkeit\u201c nimmt zu.<\/p>\n<p>Damit stellt sich aber die Frage, wer die G\u00fcter \u201esoziale Sicherheit\u201c und \u201esoziale Gerechtigkeit\u201c anbieten sollte, der Markt oder der Staat? Die ordnungspolitische Regel ist unstrittig. Der Staat sollte nur dort t\u00e4tig werden, wo er komparative Vorteile hat gegen\u00fcber dem Markt. Das gilt auch f\u00fcr den Bereich des <a href=\"http:\/\/www.vwl.uni-wuerzburg.de\/fileadmin\/12010400\/diskussionsbeitraege\/dp65.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sozialen<\/a>. Da hat sich einiges ge\u00e4ndert. Der Markt produziert \u201esoziale Sicherheit\u201c zumeist effizienter als der traditionelle Sozialstaat. Das gilt zumindest f\u00fcr die Wechself\u00e4lle des Lebens zu, wie etwa Krankheit, Alter und Pflegebed\u00fcrftigkeit. Im Vorteil ist der Sozialstaat allerdings immer noch, wenn es darum geht, Individuen gegen die materiellen Folgen des Risikos der Arbeitslosigkeit abzusichern. Anders ist die Lage beim Angebot \u201esozialer Gerechtigkeit\u201c. Auf diesem Feld hat der Sozialstaat komparative Vorteile. Das gilt nicht nur im Kampf gegen die Armut, es trifft auch bei der gleichm\u00e4\u00dfigeren Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen zu. Das Angebot an \u201esozialer Gerechtigkeit\u201c ist eine origin\u00e4re Aufgabe des Sozialstaates. Daran hat auch die Globalisierung bisher noch nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Welten des Sozialstaate<\/strong>s<\/p>\n<p>Die Angebote an \u201esozialer Sicherheit\u201c und \u201esozialer Gerechtigkeit\u201c unterscheiden sich allerdings von Land zu Land erheblich. In Europa haben sich vier \u201e<a href=\"http:\/\/www.bruegel.org\/1425\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Welten<\/a>\u201c herauskristallisiert. Die angels\u00e4chsische \u201eWelt\u201c setzt st\u00e4rker auf den Markt, die nordische mehr auf den Staat, die kontinentale auf Korporatismus und die mediterrane eher auf Berufsst\u00e4nde. Das Urteil \u00fcber die verschiedenen \u201eWelten\u201c f\u00e4llt unterschiedlich aus. Als Messlatte dienen allokative Effizienz (Arbeitslosigkeit, Wachstum) und &#8222;soziale Gerechtigkeit&#8220; (Armut, Ungleichheit). Dabei f\u00e4llt auf, dass angels\u00e4chsische und nordische L\u00e4nder relativ effizient sind. Allerdings ist das nordische Modell \u201egerechter\u201c als das angels\u00e4chsische. Wenig effizient sind kontinentales und mediterranes. Das kontinentale ist aber \u201egerechter\u201c als das mediterrane. Am schlechtesten schneidet das mediterrane Modell ab, es ist weder effizient noch \u201egerecht\u201c. Die besten Noten erh\u00e4lt das nordische, es ist effizient und \u201egerecht\u201c. Der trade-off zwischen Effizienz und &#8222;Gerechtigkeit&#8220;, mit dem kontinentale und angels\u00e4chsische L\u00e4nder zu k\u00e4mpfen haben, scheint im Norden nicht zu existieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wordpress\/bilder\/weltena.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die vier \u201eWelten\u201c stehen im institutionellen Wettbewerb. Von einem \u201e<a href=\"http:\/\/www.vwl.uni-wuerzburg.de\/fileadmin\/12010400\/diskussionsbeitraege\/DP_100.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">europ\u00e4ischen Sozialmodell<\/a>\u201c kann keine Rede sein. Die Frage bleibt, wie zukunftsf\u00e4hig die unterschiedlichen \u201eWelten\u201c sind. Eine \u201eWelt\u201c besteht im Wettbewerb nur, wenn sie effizient ist. Effizienz ist die \u00f6konomische Basis f\u00fcr \u201esoziale Gerechtigkeit\u201c. Damit werden es die mediterrane und kontinentale Variante schwer haben, in ihrer gegenw\u00e4rtigen Form im Wettbewerb zu \u00fcberleben. Um die soziale Markf\u00fchrerschaft werden sich in Europa das nordische und angels\u00e4chsische Sozialmodell streiten. Die besseren Karten hat dabei das nordische. Es vereint Effizienz mit \u201eGerechtigkeit\u201c. Anstelle des trade-off zwischen Effizienz und \u201eGerechtigkeit\u201c des angels\u00e4chsischen scheint im nordischen ein \u201e<a href=\"http:\/\/www.econjournalwatch.org\/pdf\/LindertReplyMay2006.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">free lunch<\/a>\u201c zu existieren. Tats\u00e4chlich l\u00e4sst sich auch im nordischen Modell der traditionelle Zielkonflikt nicht ausschalten. Er tritt in den nordischen L\u00e4ndern weniger zutage, weil diese L\u00e4nder die Effizienzverluste des Sozialen mit einer Offensive an der Front offener M\u00e4rkte zu minimieren suchen. Die <a href=\"http:\/\/www.econjournalwatch.org\/pdf\/BerghCommentMay2006.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wirtschaftliche Freiheit<\/a> ist in Skandinavien seit Mitte der 70er Jahre st\u00e4rker gestiegen als in allen anderen \u201eWelten\u201c.<br \/>\n<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Wettbewerb oder Koordination?<\/strong><\/p>\n<p>Der institutionelle Wettbewerb der \u201eWelten\u201c hat viele Feinde. Die Angst geht um, sozialpolitische Eigenheiten k\u00f6nnten verdampfen. Von der gegenw\u00e4rtigen Vielfalt der \u201eWelten\u201c bliebe k\u00fcnftig nur ein \u201eeurop\u00e4isches Sozialmodell\u201c. Das w\u00e4re in der Tat misslich, weil Europa mit der wirtschaftlichen Integration heterogener wird. Offenere M\u00e4rkte machen die L\u00e4nder wirtschaftlich vielf\u00e4ltiger. Das gilt f\u00fcr Individuen, Unternehmen und Regionen. Aber auch individuelle Pr\u00e4ferenzen streuen mit steigendem Wohlstand st\u00e4rker, auf europ\u00e4ischer, nationaler und regionaler Ebene. Schlie\u00dflich verst\u00e4rken europaweite Wanderungen auch die ethnische Heterogenit\u00e4t. Offenere Arbeitsm\u00e4rkte beschleunigen diese Entwicklung. Das alles tr\u00e4gt dazu bei, dass die wirtschaftlichen und sozialen Probleme in Europa st\u00e4rker streuen werden. Ein einziges Modell des Sozialstaates ist immer weniger in der Lage, die wachsende Heterogenit\u00e4t in den Griff zu bekommen. Die Zeiten einer \u201eone policy fits all\u201c sind vorbei. Gefragt sind institutionelle Arrangements, die weniger auf Homogenit\u00e4t, sondern auf Vielfalt geeicht sind. Mehr \u201eWelten\u201c sind besser als weniger.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wordpress\/bilder\/weltenb.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfere Heterogenit\u00e4t spricht f\u00fcr dezentrale L\u00f6sungen. Einer europaweit koordinierten Sozialpolitik sind enge Grenzen gesetzt. Konzentriert sich der Sozialstaat auf seine Kernkompetenz, sind Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung zu privatisieren. Die Frage der Koordination nationaler Politiken stellt sich auf diesen Feldern nicht mehr. F\u00fcr das weiter staatliche Angebot einer Arbeitslosenversicherung und den Kampf gegen die Armut bleibt allerdings die Frage, auf welcher staatlichen Ebene operiert werden soll. Als Richtschnur sind Gr\u00f6\u00dfenvorteile und grenz\u00fcberschreitende Spillovers einerseits sowie Pr\u00e4ferenzkosten und Lernen von den Besten andererseits sinnvoll. Die ersten beiden Aspekte sprechen f\u00fcr Koordination, die letzten beiden f\u00fcr Dezentralisierung. Im Kampf gegen die Armut ist eine Koordination risikoreich, eine zentrale Arbeitslosenversicherung ist sch\u00e4dlich. Das gilt auch f\u00fcr Arbeitsmarkt-, Lohn- und Tarifpolitik. Eine Koordination ist allerdings sinnvoll, wenn es darum geht, einen ad\u00e4quaten Rahmen zu setzen, der einen effizienten Wettbewerb auf dem Felde des Sozialen \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die Globalisierung stellt die Welt vor neue Herausforderungen. Das spornt die Menschen an, es macht ihnen aber auch Angst, den einen mehr, den anderen weniger. Der gravierende strukturelle Wandel erfordert einen wirksameren Sozialstaat. Das ist die alte Idee der sozialen Marktwirtschaft, die nichts an Aktualit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft hat. Die Erkenntnis von H\u00f6lderlin, \u201eWo Gefahr ist, w\u00e4chst das Rettende auch\u201c, gilt auch hier. Weltweit offenere M\u00e4rkte bringen die \u201eWelten\u201c des Sozialstaates auf Trab. Die Chancen steigen, dass das Angebot an \u201esozialer Sicherheit\u201c und \u201esozialer Gerechtigkeit\u201c effizienter erbracht wird. Ein effizienterer Sozialstaat ist einer, der sich auf seine Kernkompetenzen konzentriert und die Aufgaben auf der Ebene erledigt, auf der sie am besten erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Das ist in Zeiten, in denen heterogenere individuelle Pr\u00e4ferenzen und das Lernen von den Besten immer \u00f6fter fl\u00fcchtige externe Effekte und scheinbare staatliche Gr\u00f6\u00dfenvorteile dominieren, die lokale Ebene. Diese Tendenz weg von zentralen hin zu dezentralen L\u00f6sungen gilt auch f\u00fcr den Bereich des Sozialen, auch wenn das in den K\u00f6pfen der Politik noch l\u00e4ngst nicht angekommen ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/4ce4cd2667dc42f58e16118c4497cc80\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Motorsport gilt das gefl\u00fcgelte Wort, Rennen werden \u201eauf der Bremse\u201c entschieden. Das ist \u00fcbertrieben, ohne kr\u00e4ftigen Motor geht nichts. 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