{"id":12107,"date":"2013-06-10T06:55:54","date_gmt":"2013-06-10T05:55:54","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107"},"modified":"2013-07-12T15:14:53","modified_gmt":"2013-07-12T14:14:53","slug":"ungleichheit-heute13reichtum-ist-distributive-umweltverschmutzunghohere-steuern-oder-mehr-wettbewerb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107","title":{"rendered":"<small>Ungleichheit heute(13)<\/small><br>&#8222;Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung&#8220;<br><small>H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb?<\/small>"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em><span style=\"color: windowtext; text-decoration: none;\">\u201eAlles, was die Soziali<\/span><span style=\"color: windowtext; text-decoration: none;\">s<\/span><span style=\"color: windowtext; text-decoration: none;\">ten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.\u201c <\/span>(Konrad Adenauer)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Markteinkommen sind ungleich verteilt. Im Blickpunkt stehen die obersten 1 % auf der Einkommensleiter. Ihre Eink\u00fcnfte sind bis zur Finanzkrise explodiert. Nach einem D\u00e4mpfer sind sie wieder auf dem Vormarsch. Das l\u00e4sst die Politik nicht ruhen. Mit einer \u201eReichensteuer\u201c will sie das \u201edistributive \u00c4rgernis\u201c aus der Welt schaffen. Francois Hollande ist in Europa einer der aktivsten verteilungspolitischen Kreuzritter. Peer Steinbr\u00fcck will nach einem Wahlsieg im Herbst auf seinen Spuren wandeln. Die Frage ist aber umstritten, ob \u00fcberhaupt verteilungspolitischer Handlungsbedarf besteht.\u00c2\u00a0 Oft ist die Forderung \u201egerechtigkeitsgetrieben\u201c, die Spitzen-Einkommen steuerpolitisch zu stutzen. Neben dieser gef\u00fchligen Antwort wird immer \u00f6fter gefordert, die materielle Ungleichheit \u201ewegzusteuern\u201c, um die \u00f6konomische Effizienz zu steigern. Eine st\u00e4rkere steuerliche Belastung der Spitzeneinkommen k\u00f6nne helfen, den \u201eTrickle down-Konsum\u201c einzud\u00e4mmen und \u201erent seeking\u201c des Top-Managements in die Schranken zu weisen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Explodierende Top-Einkommen<\/strong><\/p>\n<p>Seit Mitte der 80er Jahre stiegen die realen Markteinkommen fast \u00fcberall mit den Perzentilen. Auf den unteren Sprossen der Einkommensleiter waren die Anstiege gering, manchmal sogar negativ. Mit den Sprossen stiegen auch die Einkommen schneller. Die gr\u00f6\u00dften Spr\u00fcnge erfolgten ganz oben, jenseits der unteren 99 %. Was den steilen Anstieg in diesen lichten H\u00f6hen verursachte, ist umstritten. Die einen sind der Meinung, dass diese Entwicklung \u201emarktgetrieben\u201c war. Weltweit offenere G\u00fcter- und Faktorm\u00e4rkte und neue Informations- und Kommunikationstechnologien lie\u00dfen die Top-Einkommen explodieren, in den <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8599\">vier \u201eWelten\u201c<\/a> allerdings recht unterschiedlich. Die M\u00e4rkte wurden gr\u00f6\u00dfer,\u00c2\u00a0 das Ph\u00e4nomen der \u201ewinners take all\u201c verbreitete sich. Andere sind der Meinung, dass erst eine wachsende \u201eSpezl-Wirtschaft\u201c den sprunghaften Anstieg der Einkommen ganz oben erm\u00f6glichte. Seilschaften in den Vorst\u00e4nden und Aufsichtsr\u00e4ten waren die Treiber des \u201erent seeking\u201c. Die Leidtragenden dieses \u201ecrony capitalism\u201c waren Aktion\u00e4re und schlechter entlohnte Arbeitnehmer.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/umversch1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Top-Einkommen\" src=\"\/wordpress\/bilder\/umversch1.png\" alt=\"Top-Einkommen\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Es sind vor allem drei Gruppen von Top-Verdienern: \u201eSuperstars\u201c aus Sport, Medien, Musik und Literatur, Top-Manager der \u201eWall-Street\u201c aus dem Finanzsektor und CEOs gro\u00dfer Kapitalgesellschaften der \u201eMain-Street\u201c. Die hohen Einkommen der ersten beiden Gruppen sind stark \u201emarktgetrieben\u201c. Globalisierung und technischer Fortschritt haben \u201eWinner take all\u201c-M\u00e4rkte geschaffen. \u201eSuperstars\u201c sch\u00f6pfen horrende Marktrenten ab. Die steigende Nachfrage nach Dienstleistungen hat dem Finanzsektor einen Schub verliehen. Gewinner waren die Finanzjongleure der \u201eWallstreet\u201c. Vor allem die letzte Gruppe der Top-Manager der \u201eMain-Street\u201c ist allerdings latent \u201erent seeking\u201c gef\u00e4hrdet. Dort bestimmen Gremien und Absprachen \u00fcber ihre Einkommen. Hierarchische Strukturen und unvollkommene Aktienm\u00e4rkte geben ihnen Macht im Gehaltspoker. Kreuzweise Verflechtungen von Vorst\u00e4nden und Aufsichtsr\u00e4ten verst\u00e4rken die Vetternwirtschaft. Als Agenten beuten sie die Aktion\u00e4re als Prinzipale aus.<\/p>\n<p>Explodierende Top-Einkommen sind in \u201ekapitalistischen Vetternwirtschaften\u201c ohne staatliche Beihilfe nicht denkbar. Die Politik beschleunigt den starken Anstieg der Ungleichheit von oben, weil sie den Wettbewerb auf den M\u00e4rkten behindert. Der Nobelpreistr\u00e4ger <a href=\"http:\/\/www.becker-posner-blog.com\/2013\/02\/contrived-inequality-and-equality-becker.html\">Garry S. Becker<\/a> hat j\u00fcngst darauf hingewiesen, dass in vielen L\u00e4ndern politisch einflussreiche Unternehmen bei der Lizenzvergabe bevorzugt werden. Das gelte nicht nur auf Telefonm\u00e4rkten und bei Rundfunk und Fernsehen, es tr\u00e4fe auch auf viele Rohstoff- und Energiem\u00e4rkte zu. Offenkundig ist die Vetternwirtschaft auch bei staatlichen Subventionen, die fast schon fl\u00e4chendeckend sind. Sie wirken wie finanzielles Doping, nehmen den Unternehmen \u00f6konomische Risiken ab und lassen deren Gewinne sprudeln. Die faktische Bestandsgarantie des Staates f\u00fcr \u201esystemrelevante\u201c Finanzinstitute ist ein spezieller S\u00fcndenfall, allokativ und distributiv. Mit staatlicher Hilfe aufgebl\u00e4hte unternehmerische Gewinne machen explodierende Top-Einkommen erst m\u00f6glich.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>&#8222;Distributive Umweltverschmutzung&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde, die vorgebracht werden, explodierende Top-Einkommen zu korrigieren, sind vielf\u00e4ltig. Meist sind sie normativ motiviert, manchmal ist sicher auch Neid im Spiel. Oft werden allerdings auch gesellschaftlich akzeptierte Verteilungsnormen verletzt. Die Verteilungsergebnisse funktionierender M\u00e4rkte sind f\u00fcr viele nach wie vor eine solche Norm. Sind sprunghaft steigende Spitzeneinkommen \u201emarktgetrieben\u201c, h\u00e4lt sich die Emp\u00f6rung in Grenzen. An den horrenden Einkommen eines Bill Gates oder eines Steve Jobs entz\u00fcndet(e) sich kaum Kritik. Das gilt auch f\u00fcr viele andere Eigent\u00fcmer-Unternehmer im mittelst\u00e4ndischen Bereich, die wie etwa Reinhold W\u00fcrth mit innovativen unternehmerischen Ideen steinreich geworden sind. Emp\u00f6rt reagieren die W\u00e4hler oft erst, wenn zwischen Leistungen und Einkommen offensichtlich eine tiefe Kluft besteht. Die Gefahr ist gro\u00df, dass diese Gruppe monopolistische \u201eRenten\u201c absch\u00f6pft und nicht nach ihrer Produktivit\u00e4t entlohnt wird. Das wird f\u00fcr viele Boni der Spitzenverdiener in der Finanzbranche und anderswo vermutet.<\/p>\n<p>Die horrenden Einkommen der Superreichen bleiben f\u00fcr den Rest der Gesellschaft nicht folgenlos. Robert Frank, ein Cornell-\u00d6konom, weist seit langem auf einen <a href=\"http:\/\/www.slate.com\/articles\/business\/moneybox\/2011\/12\/ows_and_inequality_how_expenditure_cascades_are_squeezing_the_american_middle_class_.html?wpisrc=twitter_socialflow\">\u201eTrickle down- Konsum\u201c<\/a> hin. Die Mittelklasse orientiere sich zwar nicht an den Ausgaben der Spitzenverdiener. Das gelte aber f\u00fcr die Bezieher von Einkommen direkt unter den Top-Einkommen nicht. Auch die Einkommensempf\u00e4nger knapp darunter orientierten sich wiederum an deren Ausgabenverhalten. So pflanze sich das \u00fcberh\u00f6hte Ausgabengebaren immer weiter nach unten fort. Diese Ausgaben-Kaskade l\u00f6se ein unproduktives \u201eRattenrennen\u201c auf der Einkommensleiter aus. Um bei den Ausgaben f\u00fcr mehr Konsum, eine gr\u00f6\u00dfere Wohnung, eine bessere Erziehung der Kinder etc. mithalten zu k\u00f6nnen, gerate die Mittelschicht in Schwierigkeiten. Sie erh\u00f6he nicht nur ihr Arbeitsangebot \u00fcber das eigentlich gew\u00fcnschte Ma\u00df hinaus, sie versuche auch die Einkommensl\u00fccke durch h\u00f6here Verschuldung zu schlie\u00dfen. Die Marktwirtschaft werde st\u00f6ranf\u00e4lliger.<\/p>\n<p>Eine ungleiche Verteilung der Einkommen, die von den Top-Einkommen getrieben wird, produziert negative externe Effekte. Der britische Arbeitsmarkt- und Gl\u00fccks\u00f6konom Sir Richard Layard hat es drastischer ausgedr\u00fcckt. F\u00fcr ihn ist Reichtum distributive Umweltverschmutzung. Es sei deshalb notwendig, die externen Effekte zu internalisieren. Ad\u00e4quate Instrumente seien eine \u201ePigou-Steuer\u201c und eine Umverteilung zugunsten von Haushalten mit geringeren Einkommen. Das sinnlose \u201eRattenrennen\u201c h\u00e4tte ein Ende. Die Schwierigkeiten liegen auf der Hand. Die hohen Einkommen sind nur zu dem Teil \u201eschlecht\u201c, wie sie f\u00fcr \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Konsum eingesetzt werden. Investieren die Spitzenverdiener allerdings ihr Einkommen, entstehen soziale Ertr\u00e4ge f\u00fcr die gesamte Gesellschaft. Das gilt f\u00fcr Investitionen in Real- und Humankapital. Robert Frank schl\u00e4gt deshalb vor, den Konsum st\u00e4rker zu besteuern. Da aber Konsumsteuern regressiv wirken, will er die Steuers\u00e4tze progressiv gestalten, ein unm\u00f6gliches Unterfangen.<\/p>\n<p>Die Idee, dass ein Rennen um relativ h\u00f6here Positionen in der Einkommensverteilung, bestenfalls nutzlos sei, eher aber eine Verschwendung knapper Ressourcen darstellt, ist nicht neu. Schon Thorsten Veblen hat in seinem ber\u00fchmten Werk \u201eDie Theorie der feinen Leute\u201c dieses Ph\u00e4nomen beschrieben. Sp\u00e4ter hat Fred Hirsch die These des relativen sozialen Status popul\u00e4r gemacht. Es ist richtig, wenn einer aufsteigt, muss ein anderer absteigen. Wer daraus allerdings auf ein Null-Summen-Spiel mit stagnierender Wirtschaft tippt, ist auf dem Holzweg. In marktwirtschaftlichen Ordnungen wird immer auch um relative Positionen konkurriert. Unternehmen investieren, um Konkurrenten auf den Absatzm\u00e4rkten abzuh\u00e4ngen und Marktanteile zu gewinnen. Individuen tun dasselbe, um sich Vorteile gegen\u00fcber der Konkurrenz auf den Arbeitsm\u00e4rkten zu verschaffen. Der (relative) Wettbewerb ist ein Motor des wirtschaftlichen Wachstums. Er erh\u00f6ht den allgemeinen Wohlstand, bei den einen mehr und anderen weniger.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Wegsteuern der Ungleichheit<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn das Argument des sch\u00e4dlichen \u201eTrickle down-Konsums\u201c nicht greift, eine \u201eReichensteuer\u201c ist damit politisch noch lange nicht vom Tisch. \u00dcberall verbreitet sich die Idee, mit einer stark progressiven Einkommensteuer die Spitzeneinkommen zu schrumpfen. Die Verfechter dieser Idee, wie etwa der UC Berkley-\u00d6konom Emmanuel Saez wollen damit das sch\u00e4dliche \u201erent seeking\u201c-Verhalten des Top-Managements eindampfen. Bei sehr hohen Grenzsteuers\u00e4tzen lohne es sich f\u00fcr Top-Manager nicht mehr, h\u00f6here \u201eRenten\u201c anzueignen, da ihnen der Staat das meiste doch wieder \u00fcber h\u00f6here Steuern wegnehme. \u00dcberzeugend ist dieses Argument allerdings nicht. Es ist auch denkbar, dass die Vorst\u00e4nde von Kapitalgesellschaften versuchen, das weniger an \u201eNetto\u201c durch eine h\u00f6heres \u201eBrutto\u201c zu kompensieren. Was tats\u00e4chlich passiert, h\u00e4ngt davon ab, welche Machtverh\u00e4ltnisse zwischen Top-Management, Arbeitnehmern und Aktion\u00e4re herrschen. Ob es mit h\u00f6heren Steuern gelingt, \u201erent seeking\u201c unsch\u00e4dlich zu machen, ist fraglich.<\/p>\n<p>Eine progressive Einkommensteuer ist ein sehr grobschl\u00e4chtiges Instrument, sie scheint aber die Top-Einkommen tats\u00e4chlich wirksam zu korrigieren. \u00dcberall wo die Steuers\u00e4tze f\u00fcr Top-Verdiener sp\u00fcrbar angehoben wurden, sanken auch die Spitzeneinkommen vor Steuern. Der Nobelpreistr\u00e4ger <a href=\"http:\/\/elsa.berkeley.edu\/~saez\/diamond-saezJEP11opttax.pdf\">Peter Diamond<\/a> hat zusammen mit Emmanuel Saez den optimalen Steuersatz einer progressiven Einkommensteuer errechnet: Er betr\u00e4gt 73 %. Das ist weit weg von den heutigen Spitzensteuers\u00e4tzen. Die Achillesferse einer solchen exzessiven Steuerpolitik sind die wachstumspolitischen Risiken und Nebenwirkungen. Reagiert das Arbeitsangebot auf die h\u00f6here Steuer kaum, ist der optimale Steuersatz hoch. Bei einer hohen Steuerelastizit\u00e4t ist es umgekehrt. Die Bandbreite der Ergebnisse empirischer Untersuchungen ist gro\u00df. Im Schnitt liegt die ermittelte kurzfristige Elastizit\u00e4t der Einkommensteuer bei 0,25. Die beiden Autoren unterstellen, dass langfristig das Arbeitsangebot nicht auf h\u00f6here Steuern reagiert. Unter diesen Annahmen liegt der optimale Steuersatz bei 73 %.<\/p>\n<p>Die kritischen Einw\u00e4nde gegen eine so aggressive Steuerpolitik sind Legion. Ein h\u00f6herer Progressionsgrad der Einkommensteuer (\u201eReichensteuer\u201c) kuriert nur an den Symptomen. Er geht nicht an die Wurzeln des \u201erent seeking\u201c, vermachtete wirtschaftliche und politische M\u00e4rkte. Deshalb sind die Risiken und Nebenwirkungen einer solchen Politik betr\u00e4chtlich. H\u00f6here Steuern verringern die individuellen Anreize, in Real- und Humankapital aber auch in Forschung und Entwicklung zu investieren. Und sie hemmen unternehmerische Aktivit\u00e4ten. Auch besteht die Gefahr, dass h\u00f6here Steuern das Arbeitsangebot verringern. Wachstum und Besch\u00e4ftigung tut das alles nicht gut. Die empirischen Untersuchungen sind nicht eindeutig. Der Zusammenhang zwischen Steuerquote und wirtschaftlichem Wachstum ist zwar negativ, oft aber nicht signifikant. Der steuerpolitische Trend ist aber eindeutig: Wachstumssch\u00e4dliche direkte Steuern werden durch regressive Konsumsteuern ersetzt. Bei direkten Steuern wird die Bemessungsgrundlage verbreitert, die Steuers\u00e4tze werden verringert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/umversch11.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Steuers\u00e4tze und Wachstum\" src=\"\/wordpress\/bilder\/umversch11.png\" alt=\"Steuers\u00e4tze und Wachstum\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Eine so grobe Analyse untersch\u00e4tzt allerdings die erheblichen wachstumspolitischen Risiken und Nebenwirkungen. Die entscheidenden Treiber wirtschaftlichen Wachstums sind humankapitalstarke Akteure. Wichtiger ist deshalb die Steuerelastizit\u00e4t f\u00fcr h\u00f6here Einkommen. Deren kurzfristiger Wert liegt in den empirischen Untersuchungen deutlich \u00fcber eins. Noch wichtiger ist die <a href=\"http:\/\/www.aei.org\/files\/2012\/11\/19\/-should-the-top-marginal-income-tax-rate-be-73-percent_085518416524.pdf\">langfristige Steuerelastizit\u00e4t<\/a>. Hohe Grenzsteuers\u00e4tze in der Spitze beeinflussen die Wahl der Schule, des Berufs, die Gr\u00fcndung von Unternehmen und deren Wachstum. Empirische Untersuchungen dazu sind allerdings rar. Die vorliegenden Werte der Steuerelastizit\u00e4t sind gr\u00f6\u00dfer als Null. Ein Spitzensteuersatz von 73 % liegt somit jenseits von \u201egut und b\u00f6se\u201c. Eine kritische Bemerkung zum Schluss: Es ist unbestritten, dass die individuellen Nutzen weder kardinal messbar, noch inter-personell vergleichbar sind. Eine Aggregation zu einer \u201esozialen Wohlfahrtsfunktion\u201c verbietet sich. Das h\u00e4lt aber auch renommierte Wissenschaftler nicht davon ab, gegen diese Regel zu versto\u00dfen.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Wettbewerb gegen Ungleichheit<\/strong><\/p>\n<p>Das eigentliche Problem explodierender Top-Einkommen ist die Konzentration von Macht, wirtschaftlicher und politischer. Es tut weder der wirtschaftlichen noch politischen Ordnung gut, wenn \u00f6konomische Macht stark konzentriert ist und in politischen Einfluss umgem\u00fcnzt wird, der \u00fcberkommene Strukturen konserviert. Eine Verteilung der Einkommen, die ungleicher wird, weil die Spitzeneinkommen in den Himmel wachsen, verst\u00e4rkt diese Entwicklung. Dabei ist es eigentlich egal, ob das Wachstum der Top-Einkommen \u201emarktgetrieben\u201c ist oder auf \u201erent seeking\u201c beruht. Es ist allerdings zweifelhaft, die Konzentration von Markteinkommen mit einer aggressiven Steuerpolitik zu bek\u00e4mpfen. Das ist wie Akupunktur mit der Gabel. Die allokativen Risiken und Nebenwirkungen einer solchen Politik sind zu gro\u00df. Eine Steuerpolitik mit hoher Progression trifft \u201eGerechte\u201c und \u201eUngerechte\u201c gleicherma\u00dfen. Man sieht es den Top-Einkommen nur selten an, ob sie ehrlich verdient sind oder \u00fcber \u201erent seeking\u201c abgestaubt wurden.<\/p>\n<p>Wettbewerb ist das effizienteste und \u201egerechteste\u201c Mittel gegen die Konzentration wirtschaftlicher Macht. Ein intensiver Wettbewerb verhindert \u201e\u00fcbernormale\u201c Gewinne. Damit erodiert die Basis f\u00fcr explodierende Top-Einkommen. Unternehmen \u00fcberleben im wettbewerblichen Umfeld nur, wenn sie als \u201eKampfgemeinschaft\u201c gegen die harte Konkurrenz auftreten. Wenn alle Akteure im Unternehmen mitziehen sollen, wird es sich das Top-Management reiflich \u00fcberlegen, ob es sich ein besonders gro\u00dfes St\u00fcck des Kuchens genehmigt. Die besten Garanten f\u00fcr einen intensiven Wettbewerb sind offene M\u00e4rkte. Gefordert sind politisch m\u00f6glichst unabh\u00e4ngige Wettbewerbsbeh\u00f6rden, die auf nationaler und internationaler Ebene monopolistische Praktiken der Unternehmen wirksam unterbinden. Der wirtschaftlichen Konzentration wirkt auch entgegen, wenn die Politik auf internationaler Ebene daf\u00fcr Sorge tr\u00e4gt, protektionistische Aktivit\u00e4ten aller Art zu verhindern. Freihandel ist ein wichtiger Gehilfe intensiven Wettbewerbs.<\/p>\n<p>Ein intensiverer Wettbewerb erfordert aber auch, dass sich die Politik zur\u00fcckh\u00e4lt. Politische Eingriffe haben mit dazu beigetragen, dass die Top-Einkommen explodiert sind. Die Politik muss den groben Keil beseitigen, den sie zwischen Handlung und Haftung getrieben hat. Sie darf weder \u201esystemrelevanten\u201c Finanzinstituten noch gro\u00dfen Unternehmen in anderen Sektoren eine Bestandsgarantie geben. Subventionen m\u00fcssen endlich abgebaut werden. Es geht nicht, dass das Top-Management an den Gewinnen beteiligt wird aber bei Verlusten ungeschoren davon kommt. Damit wird die Gefahr viel zu riskanter Gesch\u00e4fte vermindert. Die einseitige Beg\u00fcnstigung der Top-Einkommen hat ein Ende. Aber auch die Notenbanken weltweit m\u00fcssen ihre verteilungspolitisch problematische Politik der \u201eDauer-Niedrig-Zinsen\u201c beenden. Damit betreiben sie nicht nur \u201emonet\u00e4re\u201c Industriepolitik, sie alimentieren auch Kurssteigerungen auf den Aktienm\u00e4rkten. Die Verteilung der Einkommen wird dadurch sicher nicht gleichm\u00e4\u00dfiger.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Was erz\u00e4hlen Verteilungspolitiker nicht alles, um Umverteilung zu rechtfertigen. Das Argument der \u201esozialen Gerechtigkeit\u201c ist politisch unersetzlich, \u00f6konomisch aber meist nicht sehr ergiebig. Es gibt aber immer auch Versuche, Umverteilung mit \u00f6konomischer Effizienz zu begr\u00fcnden. Die These des \u201eTrickle down-Konsums\u201c ist allerdings Handelsklasse C. Ein Stopp des relativen Wettbewerbs w\u00e4re das Ende einer dynamischen Marktwirtschaft. Das Argument, dass \u201erent seeking\u201c der Top-Verdiener mit einer \u201eReichensteuer\u201c bek\u00e4mpft werden sollte, ist ebenfalls second best. Sie trifft \u201eGerechte\u201c und \u201eUngerechte\u201c gleicherma\u00dfen. Was Not tut ist mehr Wettbewerb, um wirtschaftliche und politische Macht in Schach zu halten. Es spricht vieles daf\u00fcr, dass ungleich verteilte Einkommen vor allem am oberen Ende der Einkommenspyramide auch auf einem Mangel an Wettbewerb beruhen. Wer die explodierenden Top-Einkommen in Grenzen halten will, sollte weniger auf eine \u201eReichensteuer\u201c, sondern auf eine konsequente \u00d6ffnung der G\u00fcterm\u00e4rkte und weniger \u201eVetternwirtschaft\u201c der Politik dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p>Frank, R. (1985), Choosing the Right Pond. New York: Oxford University Press<\/p>\n<p>Layard, R. (2006), Happiness. Lessons From a New Science. New York: Penguin Press<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beitr\u00e4ge der Serie <em>\u201cUngleichheit heute\u201c\u009d<\/em>:<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Gr\u00fcndler: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12214\">Ungleichheit und Wachstum<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11892\">Der amerikanische Traum &#8211; Bremst Ungleichheit die soziale Mobilit\u00e4t?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11933\">Der Staat pfl\u00fcgt die Verteilung um <\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\">Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicher<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11656\">Krieg der Modelle. Technologie oder Institutionen?<\/a><\/p>\n<p>Michael Gr\u00f6mling: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11703\">Einkommensverteilung &#8211; Vorsicht vor der Konjunktur!<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11140\">Die deutsche &#8222;Mitte&#8220; ist stabil. Wie lange noch?<\/a><\/p>\n<p>Eric Thode: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11396\">Die Mittelschicht schrumpft \u2013 Wo liegt der Handlungsbedarf?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11388\">Geringe Stundenl\u00f6hne, kurze Arbeitszeiten. Treiben Frauen die Ungleichheit?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11133\">Deutschland wird ungleicher. Was sagt die Lohnverteilung?<\/a><\/p>\n<p>Simon Hurst: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10879\">Der Staat strapaziert die Schweizer Mittelschicht<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10851\">Einkommensungleichheit in OECD-L\u00e4ndern. Wo stehen wir?<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weitere Beitr\u00e4ge des Autors zum Thema \u201cUngleichheit\u201c\u009d:<\/strong><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11716\">Denn sie wissen, was sie tun. Mindestl\u00f6hne zerst\u00f6ren die Marktwirtschaft<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8599\">Wir sind die 99 Prozent. Rettet \u201cOccupy Wall Street\u201c\u009d die Marktwirtschaft?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4444\">Regionale Disparit\u00e4ten in Deutschland. Abschied von umverteilungspolitischen Glaubenss\u00e4tzen<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=123\">Ungleichheit, Mitarbeiterbeteiligung und Politik<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=98\">Ungleichheit, soziale Mobilit\u00e4t und Humankapital<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=77\">Lokf\u00fchrer, Fl\u00e4chentarife und Verteilungsk\u00e4mpfe<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/442d60cf35ef4415a3b8797d9982f8b7\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAlles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.\u201c (Konrad Adenauer) Die Markteinkommen sind ungleich verteilt. Im &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<small>Ungleichheit heute(13)<\/small><br \/>&#8222;Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung&#8220;<br \/><small>H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb?<\/small>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,3,25,34,4,998,997],"tags":[556,175,914,306,168,128,328,142],"class_list":["post-12107","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-arbeit","category-distributives","category-kapitalistisches","category-soziales","category-steuerliches-alles","category-steuerliches","tag-berthold","tag-einkommen","tag-reichtum","tag-rent-seeking","tag-steuern","tag-umverteilung","tag-ungleichheit","tag-verteilung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ungleichheit heute(13)&quot;Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung&quot;H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb? - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ungleichheit heute(13)&quot;Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung&quot;H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb? - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"\u201eAlles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.\u201c (Konrad Adenauer) Die Markteinkommen sind ungleich verteilt. Im &hellip; \u201eUngleichheit heute(13)&#8222;Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung&#8220;H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb?\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2013-06-10T05:55:54+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2013-07-12T14:14:53+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Norbert Berthold\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Norbert Berthold\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107\"},\"author\":{\"name\":\"Norbert Berthold\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\"},\"headline\":\"Ungleichheit heute(13) &#8222;Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung&#8220; H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb?\",\"datePublished\":\"2013-06-10T05:55:54+00:00\",\"dateModified\":\"2013-07-12T14:14:53+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107\"},\"wordCount\":2544,\"commentCount\":17,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345\",\"keywords\":[\"Berthold\",\"Einkommen\",\"Reichtum\",\"Rent-seeking\",\"Steuern\",\"Umverteilung\",\"Ungleichheit\",\"Verteilung\"],\"articleSection\":[\"Alle Kategorien\",\"Arbeit\",\"Distributives\",\"Kapitalistisches\",\"Soziales\",\"Steuerliches\",\"Steuerliches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107\",\"name\":\"Ungleichheit heute(13) \\\"Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung\\\" H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb? - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345\",\"datePublished\":\"2013-06-10T05:55:54+00:00\",\"dateModified\":\"2013-07-12T14:14:53+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#primaryimage\",\"url\":\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345\",\"contentUrl\":\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Ungleichheit heute(13)&#8222;Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung&#8220;H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\",\"name\":\"Norbert Berthold\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"caption\":\"Norbert Berthold\"},\"description\":\"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=7\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ungleichheit heute(13)\"Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung\"H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb? - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Ungleichheit heute(13)\"Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung\"H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb? - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"\u201eAlles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.\u201c (Konrad Adenauer) Die Markteinkommen sind ungleich verteilt. Im &hellip; \u201eUngleichheit heute(13)&#8222;Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung&#8220;H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb?\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2013-06-10T05:55:54+00:00","article_modified_time":"2013-07-12T14:14:53+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345","type":"","width":"","height":""}],"author":"Norbert Berthold","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Norbert Berthold","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107"},"author":{"name":"Norbert Berthold","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554"},"headline":"Ungleichheit heute(13) &#8222;Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung&#8220; H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb?","datePublished":"2013-06-10T05:55:54+00:00","dateModified":"2013-07-12T14:14:53+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107"},"wordCount":2544,"commentCount":17,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345","keywords":["Berthold","Einkommen","Reichtum","Rent-seeking","Steuern","Umverteilung","Ungleichheit","Verteilung"],"articleSection":["Alle Kategorien","Arbeit","Distributives","Kapitalistisches","Soziales","Steuerliches","Steuerliches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107","name":"Ungleichheit heute(13) \"Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung\" H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb? - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345","datePublished":"2013-06-10T05:55:54+00:00","dateModified":"2013-07-12T14:14:53+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#primaryimage","url":"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345","contentUrl":"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/88e57e2d2a0d4db79629aeca8b998345"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ungleichheit heute(13)&#8222;Reichtum ist distributive Umweltverschmutzung&#8220;H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554","name":"Norbert Berthold","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","caption":"Norbert Berthold"},"description":"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=7"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12107","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12107"}],"version-history":[{"count":39,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12107\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12916,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12107\/revisions\/12916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12107"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12107"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12107"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}