{"id":12149,"date":"2013-04-17T00:01:50","date_gmt":"2013-04-16T23:01:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12149"},"modified":"2013-04-17T05:34:27","modified_gmt":"2013-04-17T04:34:27","slug":"gefahrdet-die-marktwirtschaft-das-wohlergehen-der-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12149","title":{"rendered":"Gef\u00e4hrdet die Marktwirtschaft das Wohlergehen der Menschen?"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>\u201eDas kapitalistische Wirtschaftssystem hat keine Zukunft mehr.\u201c<\/em><em> (Heiner Gei\u00dfler in einem ZDF-Interview am 19.10.2011)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Das Einpr\u00fcgeln auf die angebliche Gef\u00e4hrdung der Gesellschaft durch den ungez\u00fcgelten Raubtierkapitalismus \u2013 das Kapitalismus-Bashing \u2013 geh\u00f6rt in Intellektuellenkreisen wohl inzwischen zum guten Ton. Wirklich bedenklich wird die wenig reflektierte Kapitalismuskritik jedoch erst dadurch, dass sie in den Massenmedien einen immer gr\u00f6\u00dferen Raum findet und \u2013 langsam aber sicher \u2013 die Soziale Marktwirtschaft als Wirtschaftsordnung ihrer gesellschaftlichen Basis beraubt. Wenn der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer auf einem Parteitag (8.10.2011) behauptet \u201eMarktwirtschaft pur ist Wirtschaft pervers\u201c, so mag man dies als billigen Populismus abtun oder man mag es auch als Symptom f\u00fcr die reale Gef\u00e4hrdung der Grundlagen des Reichtums unserer Gesellschaft ansehen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDass hier tats\u00e4chlich ein ernstzunehmendes Problem vorliegt, zeigt auch eine infratest dimap-Umfrage, die im Februar 2012 im ARD-DeutschlandTREND publiziert wurde: 51 Prozent der Befragten sind der Auffassung, die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland m\u00fcsse \u201egrundlegend ver\u00e4ndert werden\u201c und 77 Prozent der Befragten glauben, die Soziale Marktwirtschaft mache die Armen \u00e4rmer.<\/p>\n<p>Solch grobe und weit verbreitete Fehleinsch\u00e4tzungen bed\u00fcrfen dringend einer Korrektur \u2013 vor allem au\u00dferhalb der Fachzeitschriften. Im November 2012 hat Thomas Apolte in einem <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10621\" target=\"_blank\">lesenswerten Aufsatz<\/a> in diesem Blog hierzu einen Beitrag geliefert. Seine allgemein gehaltene Argumentation betont zwei Aspekte: Zum einen sind bei den gro\u00dfen Themen Entwicklung, Ungleichheit, Umweltbelastung und Gef\u00e4hrdung der Demokratie keineswegs Marktprozesse als Ursache anzusehen. Zum anderen fehlt den Kritikern jegliches Konzept einer besser funktionierenden Alternative. Dem soll hier uneingeschr\u00e4nkt zugestimmt werden.<\/p>\n<p>Abweichend von Apolte sollen im Folgenden jedoch einige konkretere Aspekte der Kapitalismuskritik angesprochen werden. Die erste Frage hierzu lautet: Sind die gegenw\u00e4rtigen Finanzmarkt-, Staatshaushalts- und Besch\u00e4ftigungskrisen die Folge eines umfassenden Marktversagens? Die zweite Frage lautet: Was sagen denn eigentlich die Daten zur Behauptung, der Kapitalismus mache die Armen \u00e4rmer?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>1. Marktsystem als S\u00fcndenbock<\/strong><\/p>\n<p>Beginnen wir mit einer ersten Richtigstellung: In den Medien wird gern argumentiert, Marktwirtschaft pur (siehe Seehofer) oder der Raubtierkapitalismus in seiner vorliegenden Form habe die aktuellen gesellschaftlichen Probleme erzeugt. Damit dieser Art des Kapitalismus die Schuld \u00fcberhaupt erst zugeschoben werden kann, muss es diesen zumindest geben. Es fragt sich nur: Wo?? Die Bundesrepublik Deutschland kann unm\u00f6glich gemeint sein. Bei uns gibt es gewisse Bereiche, die die Politik den B\u00fcrgern \u00fcberl\u00e4sst, um private Gesch\u00e4fte abzuschlie\u00dfen. Von einer Marktwirtschaft pur sind wir jedoch meilenweit entfernt. Ist der Raubtierkapitalismus vielleicht ausgepr\u00e4gter in jenen L\u00e4ndern, in denen die Krise besonders ausgepr\u00e4gt ist? Auch dies muss wohl verneint werden. Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und (demn\u00e4chst) Frankreich haben mit Sicherheit keine Wirtschaftsordnungen, die dem freien Kapitalismus gr\u00f6\u00dfere Spielr\u00e4ume lie\u00dfen als dies in Deutschland oder den USA der Fall ist. Wenn es die reine Marktwirtschaft in all den Probleml\u00e4ndern gar nicht gibt, wie kann sie dann Schuld daran sein, dass die aktuellen Probleme entstanden sind?<\/p>\n<p>Man kann die Kritik jedoch auch sachlicher formulieren: Sind die Krisen vielleicht das Ergebnis eines Marktversagens? In gewisser Weise schon. Man kann durchaus die Position vertreten, die Deregulierung des Finanzmarktsektors sei \u00fcber das Ziel hinausgeschossen und eine wichtige Krisenursache. Dabei sollte man allerdings nicht vergessen, dass das \u00fcberm\u00e4\u00dfige Eingehen von Risiken nicht zuletzt eine Folge der (im Nachhinein best\u00e4tigten) Erwartung ist, der Staat werde die Finanzinstitute im Krisenfall schon retten. Unter solchen Bedingungen herrschen Idealvoraussetzungen daf\u00fcr, mit anderer Leute Geld Roulette zu spielen. Der Staat hat somit offenkundig einen Teil der Schuld zu tragen!<\/p>\n<p>Der Beitrag der Staaten an der Krisenentstehung ist jedoch noch weit gr\u00f6\u00dfer. Ein zentraler Punkt ist, dass die Geldpolitik seit Ende der 80er Jahre immer expansiver geworden ist. Unter dem Stichwort \u201eGreat Moderation\u201c glaubte man jegliche Finanz- oder Wirtschaftskrise durch eine entsprechend expansive Politik im Keim ersticken zu k\u00f6nnen. Der Wirtschafts-Nobelpreistr\u00e4ger Robert Lucas hat sich dazu wie folgt ge\u00e4u\u00dfert: \u201e[\u2026] that macroeconomics in this original sense has succeeded: Its central problem of depression prevention has been solved, for all practical purposes, and has in fact been solved for many decades.\u201c\u009d (Lucas, 2003, S.1) Von Krise zu Krise hat man die Zinsen weiter gesenkt und damit die eigentlichen Problemursachen verdeckt und verst\u00e4rkt. Gleichzeitig hat man eine Blase an den Verm\u00f6gensm\u00e4rkten erzeugt, deren Platzen in den Jahren 2007 bis 2009 deutlich sichtbar war. Die Politik der \u201eGreat Moderation\u201c wurde jedoch durch die Staaten vorgenommen, sie ist kein Produkt der Marktprozesse.<\/p>\n<p>Auch die Staatsschuldenkrise ist nicht prim\u00e4r durch Marktprozesse hervorgerufen worden. Regierungen neigen dazu, sich ihr eigenes Handeln dadurch zu erleichtern, dass man die mit dem Verteilen von Wohltaten verbundenen Lasten auf folgende Politikergenerationen verlagert. Haushaltsdefizite sind keine Erfahrung der letzten f\u00fcnf Jahre, sondern eher eine der letzten 500 Jahre. Um sich dies zu erleichtern, hat sich die Politik selbst einige Privilegien einger\u00e4umt. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist, dass Gesch\u00e4ftsbanken f\u00fcr Kredite an den Staat \u2013 im Gegensatz zu Krediten an private Personen oder Organisationen \u2013 kein Eigenkapital halten m\u00fcssen. Die Banken werden also gezielt dazu geleitet, Kredite vorrangig an die Tr\u00e4ger \u00f6ffentlicher Haushalte zu vergeben.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wird gern argumentiert, Haushaltsdefizite seien als konjunkturpolitisches Instrument zur Vermeidung kurzfristiger Abschw\u00fcnge unverzichtbar. Dieses Argument findet inzwischen seit mehr als vier Jahren Verwendung, ohne dass die Konjunkturprobleme vergehen. Die keynesianische Konjunkturtheorie ist jedoch explizit als Instrument zur Analyse kurzfristiger Schwankungen ausgestaltet. Doch wie lang ist diese kurze Frist eigentlich? \u201eLangfristig sind wir alle tot\u201c, so kokettierte Keynes mit dem Vertrauen auf langfristige Marktprozesse, die Wirtschaftskrisen l\u00f6sen sollen. Heute k\u00f6nnte man zur\u00fcckfragen: \u201eK\u00f6nnte es vielleicht sein, dass sich die kurze Frist und die lange Frist, in der wir alle tot sind, einander erschreckend ann\u00e4hern?\u201c<\/p>\n<p>Wenn man, wie der Verfasser dieser Zeilen, davon ausgeht, dass die aktuellen Krisen im Wesentlichen die Folge von <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11113\">Strukturverzerrungen<\/a> sind, dann f\u00fchrt die expansive Geld- und Fiskalpolitik prim\u00e4r dazu, dass unwirtschaftliche Strukturen aufrecht erhalten und verfestigt werden. Damit wird nicht das eigentliche Problem gel\u00f6st, es werden nur Symptome kuriert. Eine Restrukturierung bedingt jedoch, dass Ressourcen von einem Bereich in andere Sektoren der Wirtschaft verlagert werden. Dazu m\u00fcssen Arbeitspl\u00e4tze in einigen Sektoren abgebaut werden. Bevor jedoch die neuen Kapazit\u00e4ten verf\u00fcgbar sein werden, k\u00f6nnen die freigesetzten Arbeitnehmer nur schwer zu alten Konditionen besch\u00e4ftigt werden. Damit w\u00e4re ein h\u00f6heres Ma\u00df an Lohnflexibilit\u00e4t hilfreich, Besch\u00e4ftigungsprobleme in Grenzen zu halten. Doch es liegt nicht an den M\u00e4rkten, dass diese Flexibilit\u00e4t fehlt.<\/p>\n<p>Eine Marktwirtschaft ist kein nach-paradiesischer Zustand mit permanenter Effizienz. Der Marktprozess ist stattdessen ein flexibler Versuch-und-Irrtums-Prozess, der zu einem unerreicht hohen Ma\u00df an Koordination der einzelwirtschaftlichen Entscheidungen und zu historisch einmaligem Produkt- und Verfahrensfortschritt f\u00fchrt. Dabei ist es jedoch von grundlegender Bedeutung, dass die unvermeidlichen Irrt\u00fcmer in diesem Suchprozess korrigiert werden. Hindert man den Marktprozess daran, diese Korrekturen vorzunehmen, indem man die alten Strukturen zu erhalten sucht, so nimmt man dem Marktprozess die Grundvoraussetzung f\u00fcr seine Wirksamkeit.<\/p>\n<p>Dass der Marktprozess in der Tat wirksam und nach gegenw\u00e4rtigem Stand des Wissens unverzichtbar ist, soll in den folgenden Abschnitten skizziert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>2. Marktprozesse im historischen Kontext<\/strong><\/p>\n<p>Die Konzentration auf hier und jetzt zu l\u00f6sende Probleme f\u00fchrt nicht selten dazu, dass die Menschen den Blick f\u00fcr das Gro\u00dfe und Ganze verlieren. Stellt man den Marktprozess in Frage, dann gef\u00e4hrdet man die zuk\u00fcnftige Ernte des durch ihn ausgel\u00f6sten Fortschritts. Dass die zu erwartenden Fr\u00fcchte des \u00fcber den Markt zu realisierenden Fortschritts gro\u00df sein k\u00f6nnen, zeigt der Blick in die Vergangenheit. Es ist kein Zufall, dass medizinischer, \u00f6konomischer und sozialer Fortschritt immer zuerst in Nationen auftreten, die den Markt intensiver nutzen als andere. Hans Roslings unterhaltsames <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jbkSRLYSojo\" target=\"_blank\">Video<\/a> visualisiert dies sehr deutlich.<\/p>\n<p>Hier soll jedoch ein anderer Weg eingeschlagen werden, um die enorme Kraft marktwirtschaftlicher Prozesse zu verdeutlichen. Dazu betrachten wir im Folgenden die Minuten Arbeitszeit, die ein Arbeitnehmer ben\u00f6tigt, um sich gewisse Konsumg\u00fcter zu kaufen. Als Konsumg\u00fcter habe ich Butter, K\u00e4se, Schweinefleisch und Bier ausgew\u00e4hlt. Zum Vergleich des Wohlstands wurden die Jahre 1600, 1800 und 1960 gew\u00e4hlt. F\u00fcr 1960 gibt es eine Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft (IDW) zur Kaufkraft der Lohnminute, die ich im Folgenden verwende (Institut der deutschen Wirtschaft, 2011, S.57). F\u00fcr 1600 und 1800 ist die Ermittlung der erforderlichen Daten nat\u00fcrlich schwieriger. Gerhard und Engel (2006) liefern hierzu einige Anhaltspunkte. F\u00fcr die folgende Tabelle werden die von diesen Autoren gefundenen Zahlen des Hospitals St. Hiob (im Raum Hamburg) f\u00fcr den durchschnittlichen Tageslohn eines ungelernten Arbeiters sowie die Preise f\u00fcr Butter, K\u00e4se, Schweinefleisch und Bier genutzt.<\/p>\n<p>Der Lohn f\u00fcr den ungelernten Arbeiter ist dabei keineswegs als gering einzustufen. Im Vergleich verdienen Knechte, Krankenm\u00e4gde, K\u00fcchenwirte oder weibliche ungelernte Arbeitskr\u00e4fte deutlich weniger. Nur die Schiffsbauer verdienen in der entsprechenden Statistik einen h\u00f6heren Tageslohn. Um auf den Stundenlohn zu kommen, muss eine Annahme \u00fcber die t\u00e4gliche Arbeitszeit getroffen werden. Allgemein geht man von einem Arbeitstag zwischen Sonnenauf- und \u2013untergang unter Ber\u00fccksichtigung der f\u00e4lligen Pausen aus. Im Durchschnitt betr\u00e4gt die Tageszeit etwa 12 Stunden. Zieht man hiervon vier Stunden f\u00fcr Pausen ab, dann d\u00fcrfte die resultierende Sch\u00e4tzung klar eine untere Grenze f\u00fcr die tats\u00e4chliche Arbeitszeit darstellen und damit den Stundenlohn signifikant \u00fcbersch\u00e4tzen. Unter dieser Annahme ergibt sich ein (optimistischer) Stundenlohn von 9,125 Denaren (Pfennigen) in 1603 bzw. 18 Denaren in 1798.<\/p>\n<p>Im Jahr 1603 kostete eine Tonne Bier 984 Denare (bzw. 5 l\u00fcbische Mark und 2 l\u00fcbische Schillinge). Eine Tonne entspricht 48 St\u00fcbgen und ein St\u00fcbgen beinhaltet 3,62 Liter. Folglich enth\u00e4lt eine Tonne Bier 48 mal 3,62 Liter, also 173,76 Liter. Ein halber Liter Bier kostet demnach 984\/(2\u00e2\u2039\u2026173,76) = 2,83 Denare. Teilt man diesen Preis durch den Stundenlohn, so ergibt sich eine Arbeitszeit von 0,31 Stunden (also 18,61 Minuten) f\u00fcr den Kauf eines halben Liters Bier. In analoger Weise wurden auch die restlichen Daten aus Tabelle 1, die den Arbeitszeitaufwand pro Konsumg\u00fctereinheit erfasst, berechnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erlei1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erlei1.png\" alt=\"Konsumg\u00fcterpreise in Arbeitsminuten\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211;<\/small><\/p>\n<p>Tabelle 1 zeigt, dass die Arbeitszeit, die ein Arbeitnehmer f\u00fcr die jeweiligen Konsumg\u00fcter opfern musste von 1600 nach 1800 angestiegen ist. Danach hat der Prozess der Industrialisierung zu einer deutlichen Verringerung der erforderlichen Arbeitszeit gef\u00fchrt. Die Steigerung der Kaufkraft einer Arbeitsminute ist demzufolge um 390 Prozent (Butter), 136 Prozent (K\u00e4se), 244 Prozent (Schweinefleisch) bzw. 27 Prozent (Bier) gestiegen. Man beachte, dass die hier angef\u00fchrte Rechnung den Stundenlohn der Arbeitnehmer von 1600 und 1800 vermutlich deutlich \u00fcbersch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Der Marktprozess hat somit bewirkt, was im folgenden, vermutlich von Friedrich dem Gro\u00dfen stammenden Spruch zum Ausdruck kommt: \u201eWer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nunmehr zwei Halme wachsen, der hat mehr f\u00fcr sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann.\u201c<\/p>\n<p>Doch nat\u00fcrlich liefert ein Marktsystem nicht nur mehr vom Gleichen, sondern vor allem auch viel Neues. Dies beginnt bei der besseren medizinischen Versorgung, geht \u00fcber die neuen Mittel des G\u00fcter- und Personentransports bis hin zu neuen Kommunikationstechnologien. All dies wurde hier \u2013 wegen der Nichtvergleichbarkeit \u2013 ausgeblendet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>3. Hat der Markt seine Aufgabe bereits erledigt?<\/strong><\/p>\n<p>Doch \u2013 so mag man vielleicht in Anlehnung an Marx oder Schumpeter glauben \u2013 vielleicht hat der Kapitalismus seine Funktion ja inzwischen ausge\u00fcbt und ist nunmehr \u00fcberfl\u00fcssig und reif f\u00fcr eine Abl\u00f6sung? Diese Frage zu beantworten ist schwierig, schlie\u00dflich kennt niemand die Zukunft. Sollte jedoch in den vergangenen 50 Jahren noch immer ein vergleichbarer Fortschritt vorgeherrscht haben, wie in den vergangenen 200 Jahren, spricht zun\u00e4chst einmal nichts gegen die wohlstandsgenerierende Dynamik der Marktprozesse. Die Beweislast, dass jetzt pl\u00f6tzlich alles anders sei, liegt folglich bei denjenigen, die glauben auf den Kapitalismus verzichten zu k\u00f6nnen. Tabelle 2 liefert einen \u00dcberblick \u00fcber ausgew\u00e4hlte Konsumg\u00fcterpreise (in Arbeitsminuten) zwischen 1960 und 2010.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erlei2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erlei2.png\" alt=\"Konsumg\u00fcterpreise in Arbeitsminuten in den letzten 50 Jahren\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211;<\/small><\/p>\n<p>Es wird deutlich, dass der Markt auch heute seine Bedeutung als Mittel zur Wohlstandsmehrung nicht verloren hat und die Dynamik ungebrochen ist. Wer k\u00f6nnte bestreiten, dass die in Tabelle 2 angef\u00fchrten Produkte die Lebensqualit\u00e4t der Konsumenten deutlich erh\u00f6ht haben und dies f\u00fcr ein immer kleiner werdendes Opfer in Form von Arbeitszeit. Die Kaufkraft der Lohnminute (gerechnet in Fernsehern) hat sich seit 1960 mehr als verdrei\u00dfigfacht! Doch selbst diese Relation untersch\u00e4tzt die Wohlstandswirkung, da sich die Qualit\u00e4t der Fernsehger\u00e4te seit 1960 erheblich verbessert hat. Andere Produkte, wie Mobiltelefone, DVD-Player, Notebooks oder Tablet-Computer, die unser Leben heute ma\u00dfgeblich bereichern, k\u00f6nnen hier nicht aufgelistet werden, da es sie 1960 noch gar nicht gab. Vermutlich hat man 1960 noch nicht einmal daran gedacht, dass es sie geben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>4. Der Blick nach vorne<\/strong><\/p>\n<p>Es ist nicht das Ziel dieses Beitrags, das Ausma\u00df der Krise oder die pers\u00f6nlichen Folgen f\u00fcr viele der Betroffenen herunterzuspielen. Doch wenn die gegenw\u00e4rtigen Probleme dazu f\u00fchren, dass weite Teile der Bev\u00f6lkerung vermuten, das Marktsystem mache arme Menschen noch \u00e4rmer, dann muss solchen Einsch\u00e4tzungen energisch entgegengetreten werden.<\/p>\n<p>Wir haben uns inzwischen daran gew\u00f6hnt, die Armutsgrenze auf 60 Prozent des Medianeinkommens zu legen. Betrachtet man jedoch einen demnach Armen des Jahres 2010, der nur 40 Prozent des Durchschnittslohnes erh\u00e4lt, so muss auch dieser sehr arme B\u00fcrger f\u00fcr einen K\u00fchlschrank 3510 Minuten arbeiten, also 5814 Minuten (ca. 100 Stunden) weniger als der durchschnittliche Lohnempf\u00e4nger im Jahr 1960. In Tabelle 2 w\u00e4ren nur der Kinobesuch und das Benzin teurer, f\u00fcr alle anderen Produkte muss der Geringverdiener im Jahr 2010 (zumeist deutlich) weniger lange arbeiten als ein Durchschnittsverdiener des Jahres 1960.<\/p>\n<p>Die Soziale Marktwirtschaft macht somit die meisten Menschen reicher, auch die meisten Armen. Doch wenn wir auch zuk\u00fcnftig ihre Fr\u00fcchte genie\u00dfen wollen, dann ist es dringend geboten, so viele Menschen wie m\u00f6glich darauf hinzuweisen und der zunehmend marktfeindlichen Stimmung in Medien und Politik entgegenzuwirken.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>GERHARD, HANS-J\u00dcRGEN \/ ENGEL, ALEXANDER (2006), <em>Preisgeschichte der vorindustriellen Zeit<\/em>, Stuttgart.<\/li>\n<li>INSTITUT DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT (2011), <em>Deutschland in Zahlen<\/em>, K\u00f6ln.<\/li>\n<li>LUCAS, ROBERT E. (2003), Macroeconomic Priorities, <em>American Economic Review<\/em>, Bd. 93, Heft 1, S. 1-14.<\/li>\n<\/ol>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDas kapitalistische Wirtschaftssystem hat keine Zukunft mehr.\u201c (Heiner Gei\u00dfler in einem ZDF-Interview am 19.10.2011) Das Einpr\u00fcgeln auf die angebliche Gef\u00e4hrdung der Gesellschaft durch den ungez\u00fcgelten &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12149\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eGef\u00e4hrdet die Marktwirtschaft das Wohlergehen der Menschen?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,26,34,42,41,31],"tags":[399,1124],"class_list":["post-12149","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-historisches","category-kapitalistisches","category-mediales","category-ordnungspolitisches","category-politisches","tag-kapitalismus","tag-marktsystem"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gef\u00e4hrdet die Marktwirtschaft das Wohlergehen der Menschen? 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