{"id":12222,"date":"2013-04-19T00:01:36","date_gmt":"2013-04-18T23:01:36","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12222"},"modified":"2019-08-04T08:34:48","modified_gmt":"2019-08-04T07:34:48","slug":"notenbankunabhangigkeit-ein-auslaufmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12222","title":{"rendered":"Notenbankunabh\u00e4ngigkeit \u2013 ein Auslaufmodell?"},"content":{"rendered":"<p>Bis zum Ausbruch der Finanzkrise galt Notenbankunabh\u00e4ngigkeit \u2013 zumindest auf dieser Seite des Atlantiks \u2013 als wichtiger Eckpfeiler einer stabilit\u00e4tsorientierten Geldpolitik und als zentraler institutioneller Garant von Preisstabilit\u00e4t. Deshalb wurde, dem Vorbild der Deutschen Bundesbank folgend, im Maastrichter Vertrag die politische Unabh\u00e4ngigkeit der Europ\u00e4ischen Zentralbank verankert. Deren vorrangiges Ziel ist, Preisstabilit\u00e4t zu garantieren und die Inflationsrate mittelfristig auf einem Wert unter, aber nahe bei 2 Prozent p.a. zu halten. Zentralbankunabh\u00e4ngigkeit geht h\u00e4ufig mit einer Politik der Inflationssteuerung einher, weil sich die Notenbank auf das Primat der Preisstabilit\u00e4t verpflichten und darauf verzichten, andere makro\u00f6konomische Ziele zu verfolgen, um Zielkonflikte zu vermeiden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Inzwischen droht sich das Blatt aber zu wenden, weil Notenbankunabh\u00e4ngigkeit und Inflationssteuerung wieder an Attraktivit\u00e4t verlieren. In der akademischen Welt beispielsweise werden Stimmen lauter, die Zentralbankunabh\u00e4ngigkeit f\u00fcr nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df (Blanchard, 2013) oder sogar f\u00fcr fragw\u00fcrdig (Stiglitz, 2013) halten. Auch in der Realpolitik w\u00e4chst der politische Druck auf Notenbanken, wie in Japan, wo die neue Regierung unter Premierminister Shinso\u008d Abe erheblichen Einfluss bei der Neubesetzung des Notenbankgouverneurs ausge\u00fcbt und einen geldpolitischen Richtungswechsel initiiert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Warum unabh\u00e4ngige Notenbanken?<\/strong><\/p>\n<p>Zentralbankunabh\u00e4ngigkeit ist kein Selbstzweck, sondern ein Instrument, das in demokratisch organisierten Gesellschaften hilft, die Inflationsrate niedrig zu halten, indem es die Geld- und Kreditversorgung dem politischen Wettbewerb entzieht. Andernfalls k\u00f6nnten auf Wiederwahl bedachte Regierungen bestrebt sein, durch \u00dcberraschungsinflation Besch\u00e4ftigungsgewinne zu erzielen oder die Konjunktur anzukurbeln. Kennen die Marktteilnehmer aber diesen Anreiz f\u00fcr die Regierung, \u00dcberraschungsinflation zu generieren, werden sie versuchen, sich davor zu sch\u00fctzen, um durch die Geldpolitik nicht get\u00e4uscht zu werden. Sie werden in Vertr\u00e4gen eine so hohe Inflationsrate antizipieren, dass f\u00fcr die Regierung eine weitere Inflationsakzeleration unerw\u00fcnscht ist. Damit landet die Volkswirtschaft in einer Situation mit einer hohen Inflationsrate bei unver\u00e4ndertem Besch\u00e4ftigungs- und Produktionsstand. Notenbankunabh\u00e4ngigkeit ist deshalb ein Selbstbindungsmechanismus, bei dem die Notenbank darauf verzichtet, widerspr\u00fcchliche Ziele zu verfolgen und der es ihr erm\u00f6glicht, glaubw\u00fcrdig Preisstabilit\u00e4t herbeizuf\u00fchren und die Inflationserwartungen der Marktteilnehmer auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Krisen(mit)verursacher?<\/strong><\/p>\n<p>Kritiker der aktuellen Geldpolitik f\u00fchren derzeit drei Argumente gegen eine unabh\u00e4ngige Zentralbank und gegen eine Politik der Inflationssteuerung an (Bini-Smaghi, 2013; Stiglitz, 2013).<\/p>\n<p>Erstens seien unabh\u00e4ngige Zentralbanken wegen des Primats der Preisstabilit\u00e4t vor Krisenbeginn dem Entstehen von Verm\u00f6genspreisblasen nicht entschlossen begegnet und h\u00e4tten damit die Finanzkrise mitverursacht. Weil sie allein den Konsumg\u00fcterpreisindex zu stabilisieren versuchten, h\u00e4tten sie es unterlassen, auf steigende Verm\u00f6genspreise, beispielsweise auf Immobilienm\u00e4rkten, mit Leitzinserh\u00f6hungen zu reagieren und dazu beigetragen, dass eine kredit\u00e4r finanzierte Verm\u00f6genspreisblase entstehen konnte. Als diese dann \u201eplatzte\u201c, sind die Verm\u00f6genspreise eingebrochen und viele Gesch\u00e4ftsbanken gerieten in Liquidit\u00e4ts- oder Solvenzprobleme, die den Anfang der Finanzkrise markierten<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Too late, too little?<\/strong><\/p>\n<p>Zweitens h\u00e4tten unabh\u00e4ngige Notenbanken nach Ausbruch der Finanzkrise zu sp\u00e4t und zu schwach reagiert und damit die Ausbreitung der Krise bef\u00f6rdert, anstatt diese entschlossen zu bek\u00e4mpfen. Deshalb seien L\u00e4nder mit weniger unabh\u00e4ngiger Zentralbank, wie China, Indien oder Brasilien, sehr viel besser durch die Finanzkrise gekommen, als die USA oder die Eurozone. Zwar haben sowohl die US-Fed als auch das Eurosystem eine Batterie von Sonderma\u00dfnahmen ergriffen, um die Liquidit\u00e4tsversorgung des Bankensektors zu garantieren und die geldpolitische Transmission in die Realwirtschaft zu verbessern. Allerdings wurden diese Ma\u00dfnahmen von vorherein zeitlich befristest und wurde ihrer Wirkung auf die Geldbasis teilweise sterilisiert, um weiter Preisstabilit\u00e4t zu garantieren.<\/p>\n<p>Tempor\u00e4ren Interventionen sind aus Sicht der Kritik jedoch wenig effizient, weil sie die Verm\u00f6genspreise langfristig unver\u00e4ndert lassen und die Liquidit\u00e4tsbedingungen auf den Interbankenm\u00e4rkten nicht nachhaltig verbessern. Gefordert wird vielmehr, dass Zentralbanken neben einem Inflationsziel auch ein Outputziel verfolgen; sie sollten dazu unbefristet und unbegrenzt Schuldtitel ankaufen und diese bis zum Ende der Laufzeit zu halten, auch wenn dies eine h\u00f6here Inflationsrate bedeutete. Die Geldpolitik k\u00f6nnte auf diese Weise den Realwert der privaten Schulden senken und zu einem \u201edeleveraging\u201c beitragen; zudem sinken Reall\u00f6hne und langfristigen Zinss\u00e4tze, was die Besch\u00e4ftigung anregt und die Bereitschaft zur Risiko\u00fcbernahme verbessert sowie die gesamtwirtschaftliche Investitionst\u00e4tigkeit erh\u00f6ht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fehlende Legitimation?<\/strong><\/p>\n<p>Drittens wird festgestellt, dass Notenbanken bei ihrem bisherigen Krisenmanagement nicht nur geldpolitische Aufgaben, sondern auch quasi-fiskalische Funktionen \u00fcbernommen haben, die mit erheblichen verteilungspolitischen Implikationen verbunden waren. Beispielsweise haben alle bedeutenden Zentralbanken im Zuge ihrer Politik der quantitativen und qualitativen Lockerung ihre Bilanzen im Volumen erheblich ausgeweitet und Risiken in ihr Portfolio aufgenommen, die vorher im Gesch\u00e4ftsbankensektor entstanden waren. Dies bedeutet einen Verm\u00f6genstransfer von den Zentralbanken in den Gesch\u00e4ftsbankensektor. Zudem haben viele Zentralbanken den Gesch\u00e4ftsbanken zinsg\u00fcnstige Kredite gew\u00e4hrt, die Banken zum Ankauf h\u00f6her verzinster Wertpapiere nutzen konnten. All dies hat erhebliche verteilungspolitische Konsequenzen, die eine st\u00e4rkere politische Kontrolle von Notenbanken als einem zus\u00e4tzlichen finanzpolitischen Akteur notwendig machten.<\/p>\n<p>Was ist davon zu halten?<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Geldpolitik und Verm\u00f6genspreisblasen<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist festzuhalten, dass Geldpolitik \u2013 unabh\u00e4ngig vom Unabh\u00e4ngigkeitsgrad der Zentralbank \u2013 grunds\u00e4tzlich kein geeignetes Instrument ist, um mit exzessiver Privatverschuldung und steigenden Immobilienpreisen umzugehen und das Entstehen von Verm\u00f6gensblasen zu verhindern. Um den stattgefundenen Anstieg der Hauspreise zu verhindern, h\u00e4tten die Zentralbanken vor Beginn der Finanzkrise die Leitzinsen so stark erh\u00f6hen m\u00fcssen, dass das Wirtschaftswachstum eingebrochen und die Arbeitslosigkeit erheblich angestiegen w\u00e4re (Svensson, 2011). Dies h\u00e4tte enorme volkswirtschaftliche Kosten gehabt. Sehr viel effektiver sind mikro- und makroprudenzielle Instrumente, wie Beleihungsgrenzen f\u00fcr Immobilien oder spezielle Risikogewichte f\u00fcr Hypothekendarlehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Inflationssteuerung w\u00e4hrend der Krise<\/strong><\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass die wirtschaftliche Performance von L\u00e4ndern mit Inflationssteuerung w\u00e4hrend der Krise gar nicht so schlecht wie behauptet ist. Tabelle 1 vergleicht \u2013 nach Industriel\u00e4ndern (IL) und &#8222;emerging market economies&#8220; (EMEs) getrennt \u00ad\u2013 Inflationsrate und Wirtschaftswachstum vor und w\u00e4hrend der Finanzkrise, wobei beide L\u00e4ndergruppen nochmals danach unterteilt sind, ob sie eine Inflationssteuerung betreiben oder nicht. Allerdings ist zu beachten, dass Inflationssteuerung und Notenbankunabh\u00e4ngigkeit nicht synonym sind, wenngleich unabh\u00e4ngige Zentralbanken der Inflationsentwicklung gro\u00dfe Bedeutung beimessen. Wie die Tabelle zeigt, ist das Outputwachstum seit 2007 in L\u00e4ndern mit Inflationszielen nicht st\u00e4rker als in L\u00e4ndern ohne Inflationsziele gesunken, wobei Inflationsziele vor allem in den EME gut abgeschnitten haben (<em>Banerjee, Cecchetti, Hofmann, <\/em>2013). Dies widerspricht der Vermutung, dass unabh\u00e4ngige Zentralbanken weniger gut zur Krisenbek\u00e4mpfung imstande sind als abh\u00e4ngige Notenbanken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/vol.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Inflationssteuer\" src=\"\/wordpress\/bilder\/vol.png\" alt=\"Inflationssteuer\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Vergleich mit der Weltwirtschaftskrise<\/strong><\/p>\n<p>Diesen Verdacht best\u00e4tigt auch ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte, wie beispielsweise der Vergleich zwischen den Krisenreaktionen nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im Sommer 2008 und dem Kollaps des Creditanstalt Wien im Jahre 1931 (zum Folgenden siehe ausf\u00fchrlich Moessner, Allen, 2010): Trotz eines erheblich h\u00f6heren R\u00fcckgangs in den Bankeneinlagen war die Krisenreaktion durch die Notenbanken in den 30er Jahren sehr viel schw\u00e4cher als zwischen 2008\/2009, weil die Notenbanken dem Goldstandard unterworfen und der Bankennotenumlauf an die vorhandenen Goldreserven gebunden waren. Deshalb konnten Notenbanken mit geringen Goldreserven, wie die \u00f6sterreichische oder deutsche Zentralbank, kaum als Lender of last resort fungieren und mussten wegen des Goldabflusses sogar die Geldbasis reduzieren. Hinzu kam, dass die Krisenreaktion der regierungsabh\u00e4ngigen Zentralbanken der allgemeinen \u201eStaatsraison\u201c unterworfen war;\u00a0 so hatte beispielsweise Frankreich einen Goldkredit an \u00d6sterreich an die Aufk\u00fcndigung eines Freihandelsabkommens \u00d6sterreichs mit Deutschland gekoppelt. Solch eine Konditionalit\u00e4t war bei der w\u00e4hrungspolitischen Zusammenarbeit der unabh\u00e4ngigen Zentralbanken w\u00e4hrend der aktuellen Krise nicht zu beobachten, wo die gro\u00dfen Zentralbanken sich \u00fcber Liquidit\u00e4ts-Swap-Abkommen gegenseitig Devisen bereitstellten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Unabh\u00e4ngigkeit in Gefahr?<\/strong><\/p>\n<p>Notenbankunabh\u00e4ngigkeit sollte damit kein Auslaufmodell, sondern weiterhin zentraler Bestandteil einer stabilit\u00e4tsorientierten Geldpolitik sein. Dennoch besteht derzeit die Gefahr, dass Notenbanken mit ihren Ma\u00dfnahmen zur Krisenreaktion ihre Unabh\u00e4ngigkeit aufs Spiel setzen, vor allem, wenn sie nicht nur Liquidit\u00e4ts- sondern auch Solvenzhilfen gew\u00e4hren, die zu einer Einkommens- oder Verm\u00f6gensumverteilung f\u00fchren. Wegen dieser distributiven Effekte sinkt die Akzeptanz solcher Ma\u00dfnahmen in der W\u00e4hlerschaft und deren Bereitschaft, Entscheidungen mit quasi-fiskalischen Konsequenzen den &#8222;Technokraten&#8220; im Zentralbankrat zu \u00fcberlassen. Deshalb sollte der Beitrag der Zentralbank bei der Krisenreaktion auf das unbedingt notwendige Ma\u00df und auch zeitlich beschr\u00e4nkt bleiben. Andernfalls ist zu bef\u00fcrchten, dass die Geldpolitik \u00fcberfordert wird, was langfristig mit einem Anstieg der Inflationsrate bezahlt werden muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p><em>Banerjee, R., Cecchetti S., Hofmann, B. <\/em>(2013): Flexible Inflation Targeting: Performance and Challenges, in: Reichlin, L., Baldwin, R. eds., Is Inflation Targeting Dead? Central Banking after the Crisis, London: Centre for Economic Policy Research (CEPR), London, S. 113-119.<\/p>\n<p><em>Bini-Smaghi, L.<\/em> (2013): Who Killed the Inflation Target?, in: Reichlin, L., Baldwin, R. eds., Is inflation targeting dead? Central Banking after the Crisis, London: Centre for Economic Policy Research (CEPR), London, S. 32-38.<\/p>\n<p><em>Blanchard, O. <\/em>(2013): Five Lessons for Economists from the Financial Crisis, in: The Wall Street Journal, European Edition, April 1, 2013.<\/p>\n<p><em>Moessner, R., Allen, W. A<\/em>. (2010): Banking Crises and the International Monetary System in the Great Depression and Now, BIS Working Paper No. 333, Basel, December.<\/p>\n<p><em>Stiglitz, J. E.<\/em> (2013): A Revolution in Monetary Policy: Lessons in the Wake of the Global Financial Crisis, Mumbai, January 3, 2013.<\/p>\n<p><em>Svensson, L.<\/em> (2011): Monetary Policy after the Crisis, Speech held at the Federal Reserve Bank of San Francisco, 29 November.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis zum Ausbruch der Finanzkrise galt Notenbankunabh\u00e4ngigkeit \u2013 zumindest auf dieser Seite des Atlantiks \u2013 als wichtiger Eckpfeiler einer stabilit\u00e4tsorientierten Geldpolitik und als zentraler institutioneller &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12222\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNotenbankunabh\u00e4ngigkeit \u2013 ein Auslaufmodell?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":115,"featured_media":25621,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,563,33,12,31,434],"tags":[82,196,1131,731,908],"class_list":["post-12222","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-alles","category-konjunkturelles","category-makrooekonomisches","category-monetares","category-politisches","category-waehrungspolitisches","tag-finanzkrise","tag-geldpolitik","tag-inflationssteuer","tag-notenbank","tag-unabhangigkeit"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Notenbankunabh\u00e4ngigkeit \u2013 ein Auslaufmodell? 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