{"id":123,"date":"2008-04-22T06:22:41","date_gmt":"2008-04-22T05:22:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=123"},"modified":"2018-10-07T08:49:22","modified_gmt":"2018-10-07T07:49:22","slug":"ungleichheit-mitarbeiterbeteiligung-und-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=123","title":{"rendered":"Ungleichheit, Mitarbeiterbeteiligung und Politik"},"content":{"rendered":"<p>Das eher bescheidene Wachstum der letzten drei Jahrzehnte zeigt in vielen reichen L\u00e4ndern distributive Schleifspuren. Einkommen und Verm\u00f6gen verteilen sich ungleicher. Solange der Kuchen z\u00fcgig weiter w\u00e4chst, wird die gr\u00f6\u00dfere Ungleichheit von den B\u00fcrgern kaum wahrgenommen. Den meisten geht es besser. Das gilt selbst dann, wenn einige gr\u00f6\u00dfere St\u00fccke des Kuchens erhalten als andere. Verringert sich allerdings das Wachstum oder kommt es gar zum Stillstand, verschlechtern sich zumeist auch die individuellen Aufstiegsm\u00f6glichkeiten. Die \u201egef\u00fchlte\u201c Ungleichverteilung nimmt zu, die Verteilungsk\u00e4mpfe werden sch\u00e4rfer, die Meinung verbreitet sich, in der Gesellschaft gehe es nicht mehr \u201egerecht\u201c zu.<!--more--><\/p>\n<p>Gerechtigkeit ist keine \u00f6konomische, sondern eine philosophische Kategorie. Individuelle Werturteile bestimmen, wie die Verteilungen von Einkommen und Verm\u00f6gen beurteilt werden. Eine eindeutige Antwort ist nicht m\u00f6glich. Dennoch l\u00e4sst es sich die Politik nicht nehmen, der gr\u00f6\u00dfer gewordenen materiellen Ungleichheit entgegen zu steuern. Bis zu ihrem Verfallsdatum will deshalb auch die Gro\u00dfe Koalition der ungleicheren distributiven Entwicklung die Spitze nehmen. Helfen sollen auch Formen der Mitarbeiterbeteiligung, die \u201esoziale Kapitalpartnerschaft\u201c der CDU\/CSU und der \u201eDeutschlandfonds\u201c der SPD. Beide Pl\u00e4ne begr\u00fcnden ihre Vorhaben fast wortgleich mit einer seit l\u00e4ngerem r\u00fcckl\u00e4ufigen Lohnquote in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Urteil<\/strong><\/p>\n<p>Die Pl\u00e4ne beider sind ebenso wie die Eckpunkte, auf die sich die Gro\u00dfe Koalition nun nach langem Ringen geeinigt hat, g\u00e4nzlich ungeeignet, das angestrebte verteilungspolitische Ziel zu verwirklichen. Wie das Volkseinkommen auf Arbeit und Kapital aufgeteilt wird, h\u00e4ngt vor allem von zweierlei ab: vom technischen Fortschritt und dem Wettbewerb auf den Arbeitsm\u00e4rkten. In der Phase der Einf\u00fchrung dr\u00fccken neue IuK-Technologien die Lohnquote. Setzt sich das neue Wissen allerdings fl\u00e4chendeckend durch, kehrt sich die Entwicklung um. Eindeutig positiv auf die Lohnquote wirken dagegen flexible Arbeitsm\u00e4rkte. Eine weniger gro\u00dfz\u00fcgige, anreizvertr\u00e4glichere Arbeitslosenversicherung, ein geringerer Steuer- und Abgabenkeil und eine betriebsn\u00e4here Lohn- und Tarifpolitik sind die entscheidenden Gr\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>Nachhaltige Erfolge an der Front der funktionellen Einkommensverteilung hat nur, wer auf flexiblere Arbeitsm\u00e4rkte setzt. Das schaffen <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=59\">Kapitalbeteiligungen <\/a>der Arbeitnehmer allerdings nur in Ausnahmef\u00e4llen. Es gelingt nicht, die Lohnst\u00fcckkosten zu flexibilisieren. Das 1\/N-Problem beg\u00fcnstigt ein Verhalten des Trittbrettfahrens und verhindert, dass f\u00fcr die Masse der Arbeitnehmer die Produktivit\u00e4t sp\u00fcrbar steigt. Auch die Grenzkosten der Arbeit sinken nicht, fixe Lohn- werden durch fixe Kapitalkosten ersetzt. Mit flexibleren Arbeitsm\u00e4rkten ist also nicht zu rechnen. Und noch etwas wirkt negativ. Wer Arbeitnehmer ohne Not in riskantere und schlechter diversifizierte Anlageformen dr\u00e4ngt, produziert negative Verm\u00f6genseffekte. Darunter leiden die Verm\u00f6genseink\u00fcnfte der Arbeitnehmer, der Querverteilung tut das nicht gut. So l\u00e4sst sich der negative Trend der Lohnquote sicher nicht brechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Alternative<\/strong><\/p>\n<p>Das Urteil f\u00e4llt anders aus, wenn die Arbeitnehmer nicht am Kapital der Unternehmen, sondern an deren Gewinnen beteiligt werden. Diese Form der <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37\">Mitarbeiterbeteiligung <\/a>flexibilisiert die Arbeitsm\u00e4rkte. Aber auch bei der Gewinnbeteiligung ist es wegen des Trittbrettfahrerverhaltens der breiten Masse der Arbeitnehmer weniger die steigende Produktivit\u00e4t, es sind die sinkenden Grenzkosten der Arbeit, die Arbeitskosten flexibilisieren. Das stabilisiert die Besch\u00e4ftigung, verringert die Arbeitslosigkeit und beteiligt die Arbeitnehmer st\u00e4rker am unternehmerischen Erfolg. Lohn- und tarifpolitische Fehler werden verringert, die Allokation wird verbessert, die Arbeitnehmer erhalten einen gr\u00f6\u00dferen Anteil am Volkseinkommen. Der traditionelle Zielkonflikt zwischen Allokation und Verteilung verschwindet.<\/p>\n<p>Die Erfahrung zeigt allerdings, auch Gewinnbeteiligungen funktionieren nur, wenn sie auf freiwilliger Basis dezentral organisiert werden. Erfolgslohn-Modelle haben nur Erfolg, wenn sie in funktionierende betriebliche B\u00fcndnisse f\u00fcr Arbeit eingebunden werden. Der Weg ist einfach. Entscheiden sich die Betriebsparteien f\u00fcr Mitarbeiterbeteiligungen, m\u00fcssen sie von den kollektiven Fl\u00e4chentarifen der Tarifpartner abweichen k\u00f6nnen. Nur so werden Erfolgsl\u00f6hne unterschiedlichen betrieblichen Vorstellungen gerecht. Die Politik braucht also nicht das Geld anderer Leute in die Hand zu nehmen, um Mitarbeiter an der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Unternehmen zu beteiligen. Eine ordnungspolitisch richtige Entscheidung reicht: wirksame gesetzliche \u00d6ffnungsklauseln.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Problem<\/strong><\/p>\n<p>Aber auch der Beteiligungskapitalismus \u00fcber Gewinnbeteiligung wird das Problem wachsender personeller Ungleichheit nicht l\u00f6sen. Verteilungspolitisch relevant ist weniger die funktionelle, sondern die personelle Verteilung der Einkommen. Und die wurde in der Vergangenheit ungleicher, weil die oberen Einkommen wesentlich st\u00e4rker wuchsen als die unteren. Der technologische Wandel und weltweit offenere M\u00e4rkte verst\u00e4rkten die Nachfrage nach qualifizierter Arbeit. Einfache Arbeit wurde in reichen L\u00e4ndern weniger nachgefragt. Wo der einzelne allerdings in der Einkommenshierarchie landet, h\u00e4ngt entscheidend von seinen individuellen F\u00e4higkeiten ab. Wo Bildungsleistungen ungleich verteilt sind, sind es bald auch die Einkommen.<\/p>\n<p>Dieses Problem k\u00f6nnen Mitarbeiterbeteiligungen gleich welcher Art grunds\u00e4tzlich nicht wirklich l\u00f6sen. Zwar helfen Gewinnbeteiligungen vor allem weniger qualifizierten Arbeitnehmern wieder in Lohn und Brot zu kommen, wenn sie Arbeitsm\u00e4rkte flexibilisieren. Damit steigen auch deren Chancen, wirtschaftlich und sozial aufzusteigen. Trotzdem wirken auch Gewinnbeteiligungen verteilungspolitisch eher wie eine Akupunktur mit der Gabel, da sie nicht bedarfsad\u00e4quat operieren k\u00f6nnen. Das Problem personell sehr ungleich verteilter Einkommen l\u00e4sst sich nachhaltig nur verringern, wenn in den unteren Einkommensschichten mehr in marktf\u00e4higes Humankapital investiert wird. Das st\u00e4rkt die soziale Mobilit\u00e4t und beg\u00fcnstigt eine gleichm\u00e4\u00dfigere <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=98\">personelle <\/a>Verteilung der Einkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die Pl\u00e4ne der Gro\u00dfen Koalition zur Mitarbeiterbeteiligung f\u00fchren in die Irre. Das gilt f\u00fcr die direkte wie die indirekte Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer am eigenen Unternehmen. So l\u00e4sst sich das angestrebte verteilungspolitische Ziel nicht erreichen, den Anteil der Arbeitnehmer am Volkseinkommen zu erh\u00f6hen. An eine L\u00f6sung des eigentlichen Problems, der k\u00fcnftig ungleicher verteilten personellen Einkommen, ist mit diesem Instrument erst gar nicht zu denken. Die Politik verf\u00e4llt wieder einmal in alte Muster. Sie entfaltet Aktivit\u00e4ten, die das offenkundige Problem nicht einmal im Ansatz l\u00f6sen. Dabei nimmt sie betr\u00e4chtliche finanzielle Mittel in die Hand, das Geld der anderen, das der Steuerzahler.<\/p>\n<p>Den sinnvolleren Weg der Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer will die Politik nicht gehen. Der polit-\u00f6konomische Grund liegt auf der Hand. Ohne betriebliche B\u00fcndnisse f\u00fcr Arbeit sind Erfolgsl\u00f6hne erfolglos. Der Widerstand gegen betriebliche B\u00fcndnisse ohne Vetorecht der Tarifpartner ist ungebrochen. Noch dominiert das Organisationsinteresse der Verb\u00e4nde \u00f6konomisch bessere L\u00f6sungen. Kein Wunder, dass sich die Gro\u00dfkoalition\u00e4re im Koalitionsvertrag auf diesem Feld zum Nichtstun verpflichtet haben. Die Politik setzt nicht auf eine wettbewerblichere Tarifautonomie, ganz im Gegenteil. Mit Mindestl\u00f6hnen und Mindestarbeitsbedingungen hebelt sie die Tarifautonomie aus. So l\u00e4sst sich der Kampf gegen Arbeitslosigkeit und zunehmende Ungleichheit nicht gewinnen. Der Anteil der Arbeitnehmer am Volkseinkommen wird weiter sinken, die Chancen einfacher Arbeit auf sozialen Aufstieg werden weiter behindert, die Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen wird ungleicher.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/2d0b41221ef441f48637dc6592c50deb\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das eher bescheidene Wachstum der letzten drei Jahrzehnte zeigt in vielen reichen L\u00e4ndern distributive Schleifspuren. Einkommen und Verm\u00f6gen verteilen sich ungleicher. 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