{"id":12957,"date":"2013-07-31T00:01:46","date_gmt":"2013-07-30T23:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12957"},"modified":"2013-07-31T07:07:43","modified_gmt":"2013-07-31T06:07:43","slug":"niedrige-zinsen-in-deutschland-wer-gewinnt-und-wer-verliert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12957","title":{"rendered":"Niedrige Zinsen in Deutschland &#8211; wer gewinnt und wer verliert?"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem Beginn der Finanzkrise betreiben die bedeutenden Zentralbanken der Welt eine vorher nie dagewesene expansive Geldpolitik. Anfang 2008 kam es zur zinspolitischen Wende in den USA, in deren Folge der Leitzins von der FED bis auf nahezu null Prozent gesenkt wurde. Gro\u00dfbritannien folgte dieser Politik mit geringem zeitlichen Abstand. Im Gegensatz dazu erh\u00f6hte die EZB noch am 3. Juli 2008 ihren Leitzins, da die Finanzkrise aus ihrer Sicht \u00fcberwunden schien und Inflationsgefahren f\u00fcr das Eurow\u00e4hrungsgebiet eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung bei ihrer Entscheidungsfindung einnahmen. Doch bereits drei Monate sp\u00e4ter schloss sich die EZB vor dem Hintergrund der Lehman-Pleite, den damit verbundenen Wirkungen im Bankensystem sowie nachfolgend im realwirtschaftlichen Bereich den allgemeinen Leitzinssenkungen an. Seit die EZB den Leitzins (Hauptrefinanzierungssatz) am 2. Mai 2013 auf 0,5 Prozent gesenkt hat, haben auch die Zinss\u00e4tze in der Eurozone einen (bisherigen) historischen Tiefstand erreicht \u2013 ein Niveau, auf dem sich Japan bereits seit den 1990er Jahren befindet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die expansive Geldpolitik \u2013 verbunden mit einem m\u00e4\u00dfigen Wirtschaftswachstum und eher sinkenden Inflationserwartungen \u2013 ist ein Grund f\u00fcr das niedrige Zinsniveau in Deutschland. Hinzu kommt bei den deutschen Staatsanleihen der \u201esafe haven\u201c Effekt. Deutschland geh\u00f6rt zu den wenigen Staaten in Europa, die noch mit AAA geratet werden. Ferner ist der Markt f\u00fcr deutsche Staatsanleihen hinreichend liquide und es bestehen entsprechende Absicherungsm\u00f6glichkeiten. Dies f\u00fchrte in den zur\u00fcckliegenden Krisenjahren dazu, dass insbesondere seit Ausbruch der Staatsschuldenkrise zunehmend Anlagebetr\u00e4ge nach Deutschland geflossen sind. Im Zuge dieses Nachfrageanstiegs konnten somit insbesondere Neuemissionen deutscher Staatsanleihen zu immer g\u00fcnstigeren Zinskonditionen angeboten werden. Dabei resultierten die Geldzufl\u00fcsse nicht nur aus Fluchtgeldern aus den Krisenl\u00e4ndern, sondern zus\u00e4tzlich aus umgelenkten Kapitalstr\u00f6men von (institutionellen) Anlegern, f\u00fcr deren Anlagen ein Mindestrating vorgeschrieben ist. Last but not least hat auch die Schweiz durch die (teilweise) Anlage ihrer im Zusammenhang mit der Verteidigung der Wechselkursuntergrenze gegen\u00fcber dem Euro in gro\u00dfem Umfang angestiegenen W\u00e4hrungsreserven in deutschen Staatsanleihen diesen Effekt noch verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/SmeetsZinsen1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Zinsprojektionen ab 2010\" src=\"\/wordpress\/bilder\/SmeetsZinsen1.png\" alt=\"Zinsprojektionen ab 2010\" width=\"400\" \/><\/a> <small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund spiegelt Abbildung 1 zwei Zinsprojektionen und die aktuelle Rendite zehnj\u00e4hriger deutscher Staatsanleihen wider. Die Zinsprojektionen wurden mit Hilfe eines einfachen exponentiellen Gl\u00e4ttungsverfahrens (exponential smoothing) erstellt.<a id=\"fna1\" href=\"#fn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Dabei geht die erste Projektion (Projektion 1) davon aus, dass nach der realwirtschaftlichen Krise im Jahre 2009 keine weiteren Krisen entstanden w\u00e4ren und daher ab Anfang 2010 wieder eine \u201enormale\u201c Entwicklung der Geldpolitik mit im Ergebnis steigenden Zinsen zustande gekommen w\u00e4re. Die zweite Projektion (Projektion 2) basiert hingegen auf einer weiter expansiven Geldpolitik, so wie sie in den zur\u00fcckliegenden Monaten tats\u00e4chlich zu beobachten war. Die zweite Projektion l\u00e4sst sich daher als diejenige (potentielle) Zinsentwicklung im Eurow\u00e4hrungsgebiet interpretieren, die sich f\u00fcr Staatsanleihen mit zehnj\u00e4hriger Laufzeit und erstklassiger Bonit\u00e4t unter den zuvor genannten Bedingungen ergeben h\u00e4tte. Gleichwohl weichen die aktuellen Renditen zum Teil erheblich davon ab. Und zwar in Deutschland \u2013 wie Abbildung 1 zeigt \u2013 aufgrund des \u201esafe haven\u201c Effekts nach unten, w\u00e4hrend sie in den Krisenl\u00e4ndern aufgrund von zum Teil erheblichen Risikopr\u00e4mien deutlich dar\u00fcber liegen. Die niedrigen Zinsen in Deutschland sind jedoch in zunehmendem Ma\u00dfe auf die (andauernd) expansive Geldpolitik der EZB zur\u00fcckzuf\u00fchren (Differenz zwischen den Projektionen 1 und 2) und zu einem immer geringeren Teil auf den \u201esafe haven\u201c Effekt. Der erste Effekt kommt grunds\u00e4tzlich allen Mitgliedsl\u00e4ndern zugute, auch wenn die Risikopr\u00e4mien dies vielfach \u00fcberdecken. Der spezifische, nur Deutschland betreffende \u201esafe haven\u201c Effekt (Differenz zwischen Projektion 2 und aktueller Rendite) bewegte sich hingegen in der ersten Phase bis etwa Ende 2011 in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von durchschnittlich etwa einem halben Prozentpunkt, danach entsprach er im Durchschnitt etwa einem Prozentpunkt (siehe Abbildung 2).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/SmeetsZinsen2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Differenz zw. Projektionen und aktueller Rendite\" src=\"\/wordpress\/bilder\/SmeetsZinsen2.png\" alt=\"Differenz zw. Projektionen und aktueller Rendite\" width=\"400\" \/><\/a> <small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Nur der \u201esafe haven\u201c Effekt stellt somit den individuellen Vorteil dar, den Deutschland bei der Finanzierung seiner Staatsschuld genie\u00dft. Gleichwohl bergen aber die krisenbedingt niedrigen Zinsen, die auf beide Effekte zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, auch erhebliche Risiken. So f\u00e4llt es scheinbar immer leichter, zunehmend h\u00f6here staatliche Schulden zu (re-)finanzieren. Auch die Konsolidierung des laufenden Haushalts ist in erheblichem Umfang auf diese Entwicklung zur\u00fcckzuf\u00fchren und weniger auf Sparanstrengungen der Bundesregierung, die in einem solchen Umfeld schnell erlahmen.<\/p>\n<p>Zu den Gewinnern der Niedrigzinspolitik z\u00e4hlen aber nicht nur der Staat, sondern auch Unternehmen, die aufgrund gesunkener Zinskosten (h\u00f6here) Dividenden aussch\u00fctten oder investieren k\u00f6nnen. In Ermangelung alternativer, h\u00f6her verzinslicher Anlagen ist die Nachfrage nach Unternehmensanleihen gestiegen, was die Verzinsung deutlich sinken lie\u00df. Dies f\u00fchrt dazu, dass Unternehmen, die sich auf diese Weise finanzieren k\u00f6nnen, bei Investitionen oder entsprechenden Umschuldungen profitieren.<\/p>\n<p>Den Vorteilen des Staates und beg\u00fcnstigter Unternehmen stehen auf der anderen Seite aber auch erhebliche Nachteile der Sparer gegen\u00fcber. Die expansive Geldpolitik hat den Einlagenzins so weit sinken lassen, dass der (ex post) Realzins mittlerweile in manchen Anlagesegmenten sogar negative Werte aufweist. Am deutlichsten wird diese Entwicklung bei den sehr liquiden Anlagen \u2013 bis hin zum Sparbuch, das von vielen Deutschen bei der Anlageentscheidung immer noch pr\u00e4feriert wird. M\u00f6glicherweise ist die damit verbundene (grunds\u00e4tzlich und nicht erst seit der Krise) geringere Verzinsung auch eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr das im europ\u00e4ischen Vergleich relativ niedrige deutsche Verm\u00f6gen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche \u00dcberlegungen gelten aber auch f\u00fcr Lebensversicherungen und die Altersvorsorge im Allgemeinen. Seit Jahren senken die Lebensversicherer ihre \u00dcberschussbeteiligungen und damit auch den zu Beginn des Vertrages einmal in Aussicht gestellten Auszahlungsbetrag. Auch der Garantiezins ist von vier Prozent Mitte der 1990er Jahre auf mittlerweile unter zwei Prozent gesunken.<\/p>\n<p>Diese wenigen Beispiele machen deutlich, dass die Niedrigzinspolitik zu einer Umverteilung zu Lasten der Sparer (Gl\u00e4ubiger) und zu Gunsten der Schuldner f\u00fchrt. Somit tragen insbesondere auch die Sparer mit zur Entschuldung des Staates bei \u2013 wenn denn dieses Potenzial genutzt wird. Diese Strategie bezeichnet man auch als \u201efinanzielle Repression\u201c. Sie ist seit der Versch\u00e4rfung der Finanzkrise im Herbst 2008 besonders effektiv, weil alle bedeutenden Notenbanken der Welt \u2013 wenn auch mit unterschiedlichen Begr\u00fcndungen \u2013 eine Niedrigzinspolitik verfolgen und dadurch auch im Ausland kaum Anlagealternativen \u2013 mit vergleichbarem Risiko \u2013 zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<h4>Fu\u00dfnote<\/h4>\n<p><a id=\"fn1\" title=\"Zur\u00fcck\" href=\"#fna1\">[1]<\/a> Beim exponential smoothing Verfahren f\u00fcr die Projektion 1 wurde das Modell zun\u00e4chst mit Monatsdaten f\u00fcr den Zeitraum von 2004 bis 2009 gesch\u00e4tzt und unter Ber\u00fccksichtigung einer saisonalen und einer Trend-Komponente die Projektion f\u00fcr die Zeit bis Februar 2013 erstellt. F\u00fcr die Projektion 2 wurde das Modell zun\u00e4chst f\u00fcr den Zeitraum von 1999 bis 2009 gesch\u00e4tzt und dann \u2013 ebenfalls unter Ber\u00fccksichtigung einer saisonalen und einer Trend-Komponente \u2013 die Projektion f\u00fcr die Zeit bis Februar 2013 erstellt. Die Ergebnisse der gesch\u00e4tzten Modelle zeigt Abbildung 1 jeweils als die blaue (innerhalb des Daten-sample) bzw. gr\u00fcne (au\u00dferhalb des Daten-sample) Linie.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Beginn der Finanzkrise betreiben die bedeutenden Zentralbanken der Welt eine vorher nie dagewesene expansive Geldpolitik. 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