{"id":13445,"date":"2013-11-05T00:01:29","date_gmt":"2013-11-04T23:01:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13445"},"modified":"2023-08-08T14:52:02","modified_gmt":"2023-08-08T13:52:02","slug":"blogdialogoekonomen-haben-einen-grossen-einflussder-wirtschaftsweise-prof-dr-lars-feld-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13445","title":{"rendered":"<small>BlogDialog<\/small><br>&#8222;\u00d6konomen haben gro\u00dfen Einfluss&#8220;<br><small>Der Wirtschaftsweise Prof. Dr.  Lars Feld im Interview<\/small>"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><i>Herr Professor Feld, das Bundeswirtschaftsministerium hat Mitte 2013 die Entscheidung f\u00fcr die Gemeinschaftsvergabe der beiden Jahres-Prognosegutachten bekanntgegeben. Das renommierte Institut f\u00fcr Weltwirtschaft ist aus dem Rennen, daf\u00fcr hat das Deutsche Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung seinen Hut wieder erfolgreich in den Ring geworfen. Es wurde gemutma\u00dft, dass es ein sehr g\u00fcnstiges Angebot abgegeben hat. Gibt es bei der Politikberatung einen Dumping-Wettbewerb?<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Lars P. Feld:<\/b> Diese Gefahr w\u00fcrde ich als nicht allzu gro\u00df einsch\u00e4tzen. Nat\u00fcrlich achtet das BMWi bei der Vergabe der Gemeinschaftsdiagnose auf die Kosten. Aber die Qualit\u00e4t ist mindestens genauso wichtig. Es d\u00fcrfte dem Fr\u00fchjahrs- und dem Herbstgutachten nicht schaden, wenn die Wirtschaftsforschungsinstitute in einem regen Wettbewerb zueinander stehen und nicht Platzhirsche \u00fcber Jahrzehnte die Politikberatung dominieren. Nat\u00fcrlich haben es selbst \u00d6konomen nicht gerne, wenn sie im Wettbewerb stehen, weil sie sich dann anpassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Wirtschaftspolitische Beratung scheint unabh\u00e4ngig davon eine hohe Kunst zu sein. Warum dringen die Meinungen der \u00d6konomen so selten bis zu den Politikern durch?<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Feld:<\/b> Das stimmt so nicht. Die Positionen der \u00d6konomen dringen durchaus bis zu den Politikern und zur Ministerialb\u00fcrokratie durch. In allen relevanten Ministerien, die sich mit Wirtschaftspolitik auseinandersetzen, wird t\u00e4glich in den Pressespiegeln nachgelesen, was die Meinungsf\u00fchrer unter den \u00d6konomen zum Besten geben. So wird etwa in puncto Eurokrise verfolgt, was Professor Sinn an Standpunkten in den gr\u00f6\u00dferen Zeitungen und Zeitschriften ver\u00f6ffentlicht. Solche Meinungen werden stark zur Kenntnis genommen und intern kontrovers diskutiert. \u00d6konomen haben also einen gro\u00dfen Einfluss. Allerdings ist die Vorstellung, die Politikempfehlungen von \u00d6konomen m\u00fcssten genauso umgesetzt werden ziemlich abwegig. Das zeugt von einem v\u00f6llig falschen Demokratieverst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Warum k\u00f6nnen jahrzehntelang verfeinerte Theorien so schwierig auf die Realit\u00e4t angewendet werden?<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Feld:<\/b> Die Welt ist viel komplexer als \u00f6konomische Theorien. Theorien sollen gerade diese Komplexit\u00e4t reduzieren und sie verstehbar machen. Man muss zudem beachten, dass manche Ans\u00e4tze einfach ihre Zeit brauchen. So hat es rund 15 bis 20 Jahre nach Bekanntwerden der <i>General Theory<\/i> gedauert, bis keynesianische Wirtschaftspolitik in Gro\u00dfbritannien und den Vereinigten Staaten etabliert war. In Deutschland kam sie sogar erst in den 1960er Jahren zum Einsatz. Das trifft ebenso auf neuere Vorschl\u00e4ge von \u00d6konomen zu. Den Arbeitsmarktreformen von Altkanzler <i>Gerhard Schr\u00f6der<\/i> gingen unz\u00e4hlige Vorarbeiten von \u00d6konomen voraus. Als die Hartz-Kommission zusammengesetzt war, hat der Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit seinen 20 Punkten f\u00fcr Besch\u00e4ftigung und Wachstum nochmal alle Vorschl\u00e4ge geb\u00fcndelt und im Hinblick auf die erwarteten Auswirkungen aktualisiert. Der damalige Vorsitzende <i>Wolfgang Wiegard<\/i> witzelte seinerzeit, dass die Agenda 2010 so hei\u00dfe, weil von 20 Vorschl\u00e4gen des Rates deren 10 umgesetzt worden seien. Das halte ich f\u00fcr keine allzu schlechte Quote, zumal es ein Bohren dicker Bretter war. Denn diesen weitreichenden Ma\u00dfnahmen auf dem Arbeitsmarkt standen und stehen massive Interessen entgegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Als beratender \u00d6konom muss man folglich nicht nur die Politiker, sondern auch die B\u00fcrger hinter sich wissen. Der breiten \u00d6ffentlichkeit sind \u00f6konomische Zusammenh\u00e4nge meist zu abstrakt. Wie k\u00f6nnte man sie dem Volk anschaulicher vermitteln?<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Feld:<\/b> Das ist nicht nur eine Frage der Vermittlung. Man kann in der Bev\u00f6lkerung sehr schnell Verst\u00e4ndnis f\u00fcr bestimmte Positionen wecken. Das Problem ist vielmehr, dass die betroffenen Gruppen ihre Interessen sehr gut kennen und genau wissen, was sowohl kurz- als auch langfristig die Nutzen und Kosten diverser Ma\u00dfnahmen sind. Die Menschen sind nicht so blau\u00e4ugig, wie man das manchmal auf den ersten Blick glauben mag. Bei den vorgeschlagenen Arbeitsmarktreformen der Vergangenheit muss man zudem konstatieren, dass die versprochenen langfristigen Auswirkungen oft genug nicht ausgereicht haben, um die kurzfristigen Kosten politisch zu kompensieren. Daher wurde erst in einer solch vertrackten Situation reformiert, wie wir sie zu Beginn dieses Jahrtausends hatten. Zu diesem Zeitpunkt waren rund f\u00fcnf Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos und es war nicht abzusehen, ob und wann diese Zahl zur\u00fcckgeht. Der Reformdruck war enorm \u2013 und es gab dar\u00fcber hinaus jemanden, der seine Kanzlerschaft an der Agenda 2010 festgemacht hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Es muss also wie so oft im Leben immer erst der schlimmste Fall eintreten, bis Betroffene und Verantwortliche voll hinter Ver\u00e4nderungen stehen.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Feld:<\/b> Ja, Reformen werden nur durchgef\u00fchrt, wenn der Anpassungsdruck hinreichend gro\u00df ist. Das wissen wir seit langem aus der politischen \u00d6konomik der Reformen. Wenn es keine Krise gibt, werden das Volk und seine Vertreter immer hinterfragen, warum die Rahmenbedingungen ge\u00e4ndert werden m\u00fcssen. Die warnenden Zeigefinger der \u00d6konomen sind noch lange kein Grund, politische Kosten einzugehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Man k\u00f6nnte aber doch leicht auf Erfolge fr\u00fcherer Reformen verweisen mit dem kleinen, aber feinen Zusatz, dass es diesmal erst gar nicht bis zum Krisenzustand kommen muss.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Feld:<\/b> Das k\u00f6nnte schon ein Argument sein. Die Ertr\u00e4ge tauchen allerdings meistens erst in der l\u00e4ngeren Frist auf. Die Politik muss dagegen kurzfristig hohes politisches Kapital einsetzen und an ganz bestimmten Privilegien kratzen. Das Zusammenwirken unterschiedlicher Gruppierungen ist ein Eckpfeiler im politischen Prozess. Die Politikberatung ist dabei nur ein Teil des Gesamtgef\u00fcges. Wir haben in Deutschland immerhin das Privileg, als unabh\u00e4ngige Berater auch die Effizienzorientierung und damit ordnungspolitisch saubere L\u00f6sungen in die Diskussion einzubringen. Es sind dann nicht nur Partikularinteressen, die im politischen Prozess zum Zuge kommen. Dadurch haben wir die M\u00f6glichkeit, uns \u00fcber Verteilungsinteressen zu stellen. Das soll nat\u00fcrlich nicht hei\u00dfen, dass die \u00d6konomen in Deutschland frei von eigenen Wertvorstellungen und Positionen beraten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Bei der theoretischen Politikberatung wird in der Tat h\u00e4ufig kritisiert, dass sie ideologisch behaftet und daher subjektiv ist. In den letzten Jahrzehnten haben viele \u00d6konomen verst\u00e4rkt die Empirie als ihr wichtigstes Handwerkszeug entdeckt. Inwieweit ist sie ein Allheilmittel?<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Feld:<\/b> Nur bedingt. Man kann sich zwar ausgehend von \u00f6konomischen Theorien \u00fcberlegen, welche Kausalzusammenh\u00e4nge es gibt und diese anschlie\u00dfend \u00f6konometrisch \u00fcberpr\u00fcfen. Die Empirie bietet aber selten vollst\u00e4ndige L\u00f6sungen an, weil fast immer gegenl\u00e4ufige Effekte existieren oder die Kausalit\u00e4t schwer feststellbar ist. In makro\u00f6konomischen Fragen, und da z\u00e4hle ich den Arbeitsmarkt dazu, gibt es trotz aller Mikrofundierung begrenzte M\u00f6glichkeiten, um Experimente durchzuf\u00fchren. Man kann zwar mittlerweile durch bestimmte Evaluationsdesigns auf dem Arbeitsmarkt schon relativ viel aussagen, aber bei weitem nicht alles. So l\u00e4sst sich nicht absch\u00e4tzen, ob die Hartz-Reformen zu mehr Wirtschaftswachstum beigetragen haben. Es gibt schlichtweg Grenzen dessen, was man in der \u00d6konomie mit \u00f6konometrischen Ans\u00e4tzen erreichen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Die empirische Politikberatung ist zuletzt aufgrund der Verfahrensfehler der amerikanischen Rogoff\/Reinhart bei der Sch\u00e4tzung des Einflusses von Staatsverschuldung auf Wirtschaftswachstum in die Kritik geraten. Im Sommer ist dar\u00fcber sogar eine \u00f6ffentliche Schlammschlacht mit dem Nobelpreistr\u00e4ger Paul Krugman entflammt. Was kann die \u00d6konomenzunft aus solchen Diskussionen lernen?<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Feld:<\/b> Dieser Streit ist absolut sch\u00e4dlich gewesen. Die Publikation von Rogoff\/Reinhart hat nie den Anspruch gehabt, den enorm bedeutenden Zusammenhang zwischen Staatsverschuldung und Wirtschaftswachstum endg\u00fcltig zu kl\u00e4ren. Trotzdem wurde sie von Bef\u00fcrwortern und Kritikern konkreter Schuldenschwellen als Blaupause missbraucht. So blau\u00e4ugig, die Forderung nach Konsolidierung in den \u00fcberschuldeten Staaten auf einer einzigen Ver\u00f6ffentlichung zu basieren, die noch dazu deskriptiv gehalten ist, sind wir \u00d6konomen nun wirklich nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Das sieht Krugman, der regelm\u00e4\u00dfig \u00f6ffentlichkeitswirksame Meinungsbeitr\u00e4ge publiziert, anders\u2026<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Feld:<\/b> Da kann Krugman, der schon lange keine Forschung im engeren Sinne mehr betreibt, schreiben, was er will. Letztlich geht es um die wichtige Frage, ob \u00f6ffentliche Finanzen tragf\u00e4hig sind oder nicht. Das l\u00e4sst sich an keinem Grenzwert festmachen. Schwellenl\u00e4nder wecken beispielsweise schon bei relativ niedrigen Schuldenquoten viele Zweifel an der Tragf\u00e4higkeit ihrer \u00f6ffentlichen Finanzen, weil sie in der Regel sehr stark im Ausland verschuldet sind. Sie kommen teilweise schon bei Schuldenquoten von 40 Prozent des BIP in die Bredouille. Bei anderen Staaten wie etwa Japan, die fast komplett im Inland verschuldet sind, f\u00fchren Schuldenquoten von \u00fcber 200 Prozent des BIP nicht dazu, dass Anleger beunruhigt sind. Bei einer Bandbreite zwischen 40 und \u00fcber 200 Prozent muss man konstatieren, dass es nicht ratsam ist, mit Schwellenwerten zu operieren. Tragf\u00e4higkeitsanalysen \u00f6ffentlicher Finanzen helfen dagegen tats\u00e4chlich weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Die Kernaussage von Rogoff\/Reinhart ist aber doch unter fast allen \u00d6konomen unbestritten: Eine zu hohe Staatsschuldenquote ist wachstumssch\u00e4dlich.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Feld:<\/b> Vor allem dann, wenn die eben erw\u00e4hnte Tragf\u00e4higkeit in Frage steht. Das ist nicht einfach eine Frage nach der H\u00f6he der Schuldenquote. Es spielt dar\u00fcber hinaus eine gro\u00dfe Rolle, wie hoch das Wirtschaftswachstum und die Zinsen in dem entsprechenden Land sind. Wenn die Wachstumsrate \u00fcber den Zinss\u00e4tzen f\u00fcr die Refinanzierung liegt, werden sich die Anleger kaum Sorgen machen. Denn dann ist die Dynamik in dem verschuldeten Land hinreichend gro\u00df, um die Zinskosten mehr als zu kompensieren. Die Verschuldung finanziert sich, weil die Wirtschaft und damit das BIP kr\u00e4ftig wachsen. Da geht es aber wohlgemerkt nicht um zwei oder drei gute Jahre w\u00e4hrend eines konjunkturellen Aufschwungs, sondern um langfristig ordentliche Wachstumsraten mit hohen Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chsen. Leider war dies zuletzt meist nicht der Fall; die Zinss\u00e4tze liegen in den \u00fcberschuldeten L\u00e4ndern \u00fcber den Wachstumsraten. In diesen Szenarien kann sich ein Staat nicht unbegrenzt verschulden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Also m\u00fcsste die Empfehlung nachdr\u00fccklich lauten: Liebe Politiker, bitte fahrt die Staatsschulden schnellstm\u00f6glich herunter.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Feld:<\/b> Genau. Das r\u00e4t die Politikberatung hierzulande auch. Insbesondere in den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern ist der Zinssatz h\u00f6her als die Wachstumsrate. Deshalb f\u00fchrt kein Weg an einer Konsolidierung vorbei. In Deutschland gab es trotz des niedrigen Zinssatzes f\u00fcr Staatsanleihen gerade einmal zwei Jahre, in denen das Wirtschaftswachstum h\u00f6her war als der Zins. In diesem Jahr d\u00fcrfte es je nach H\u00f6he der Inflationsrate schon schwierig werden, da wir maximal 0,3 bis 0,4 Prozent Wachstum erzielen werden. Wenn wir nur eine Inflationsrate von einem Prozent haben, liegen wir schon wieder unter dem mageren Zinssatz f\u00fcr langfristige Staatsanleihen. Daher lautet die Empfehlung ohne Wenn und Aber: Konsolidieren!<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte <a href=\"http:\/\/www.reden-rieger.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">J\u00f6rg Rieger<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hinweis<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das vollst\u00e4ndige Interview finden Sie in der Oktoberausgabe der WiSt (<a href=\"http:\/\/vahlen-online.beck.de\/default.aspx?vpath=bibdata%2fzeits%2fWIST%2f2013%2fcont%2fWIST.2013.H10.gl3.htm\">Heft 10, 2013<\/a>).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/bc361c98fb8d4a45bc90d9eebf335bcd\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Professor Feld, das Bundeswirtschaftsministerium hat Mitte 2013 die Entscheidung f\u00fcr die Gemeinschaftsvergabe der beiden Jahres-Prognosegutachten bekanntgegeben. 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