{"id":13976,"date":"2013-12-17T00:01:16","date_gmt":"2013-12-16T23:01:16","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13976"},"modified":"2013-12-17T06:31:53","modified_gmt":"2013-12-17T05:31:53","slug":"maeuse-markt-moral-und-missetaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13976","title":{"rendered":"M\u00e4use, Markt, Moral und Missetaten"},"content":{"rendered":"<p>Wer, wie die \u00e4lteren unter uns, die Grundsatzkritik an Marktbeziehungen in den 60er und 70er Jahren mit erlebt hat, f\u00fchlt sich in der jetzigen Fundamentalkritik an Markt- und Geldwirtschaft sofort \u201edaheim\u201c. Nur ist jetzt in den Feuilletons nicht mehr Schwarzwildchen (Karl Marx) der Star,\u00c2\u00a0 sondern ein verkapptes \u201eRotwildchen\u201c, Michael Sandel. Michael Sandel bekennt sich allerdings nicht zum roten K\u00e4ppchen, sondern zur Gemeinschaft.\u00c2\u00a0 Und er bekennt sich auch nicht offen zur Ablehnung der modernen Gesellschaftsformen, sondern will nur den Markt mit seinen monet\u00e4ren Bewertungen in seine \u201eangemessenen\u201c Schranken weisen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wenn Sandel dar\u00fcber spricht, \u201ewas man f\u00fcr Geld nicht kaufen kann\u201c (vgl. den Titel seines gleichnamigen Buches) bzw. nicht kaufen k\u00f6nnen sollte, lohnt es sich durchaus, zuzuh\u00f6ren. Er wird von ernsthaften politik-\u00f6konomischen Theoretikern wie dem gro\u00dfartigen Tim Besley von der LSE ernst genommen. Und es gibt neuere experimental\u00f6konomische Ergebnisse zum Thema \u201eMarkt und Moral\u201c, die Sandels These, dass der Markt subversiv auf moralische Orientierungen wirkt, empirisch ernsthaft zu unterst\u00fctzen scheinen (vgl. Falk, A. und Szech, N., \u201eMorals and Markets\u201c, \u201eScience\u201c, 340, May 10, 2013, 707-711).<\/p>\n<p>Das passt wunderbar in das allgemeine Lamento \u00fcber die Zeitl\u00e4ufe und \u00fcber die schlimmen Wirkungen der Finanzwirtschaft. Es ist intellektuell \u201etrendy\u201c und k\u00f6nnte politisch einige Wirksamkeit entfalten, wenn wir es zulassen,\u00c2\u00a0 dass die leidvollen Erfahrungen mit den Einschr\u00e4nkungen individueller Entscheidungsautonomie zu Gunsten staatlich gelenkter Gemeinwohl-Politik in Vergessenheit geraten. Wir m\u00fcssen uns bewusst machen, dass es eben nicht nur um Geld oder um Ausw\u00fcchse oder wie immer man das nennen will, geht. Es geht um den Kern der Freiheit, das Konzept der Privatheit n\u00e4mlich in einer sich erneut zunehmend politisierenden Welt.<\/p>\n<p>Anders formuliert, geht es letztlich um das Denken in institutionellen Alternativen. Wer \u00fcber das \u201eVertragsversagen\u201c klagt, wer Missst\u00e4nde, die sich aus autonomen individuellen Entschl\u00fcssen ergeben, anprangert, der sollte sich zugleich klarmachen, dass es m\u00f6glicherweise keine \u00fcberlegene kollektive Steuerungsm\u00f6glichkeit gibt. Das Versagen des Staates ist in aller Regel viel gef\u00e4hrlicher als das Versagen einzelner Individuen auf M\u00e4rkten.<\/p>\n<p><b>Von M\u00e4usen und Menschen<\/b><\/p>\n<p>Es trifft sich, dass Moneten metaphorisch auch als \u201eM\u00e4use\u201c bezeichnet werden. M\u00e4use dienen in einem eleganten Experiment dazu, die Folgen von monetarisierten M\u00e4rkten auf menschliche Normorientierungen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Monetarisierung verbreitet bei den meisten Menschen Unbehagen, auch wenn sie allein es erlaubt, die M\u00f6glichkeiten einer Koordination von Verhalten unter Wahrung individueller Autonomie auszunutzen. Frei-Vertraglichkeit ohne die M\u00f6glichkeit der die Einigkeit erm\u00f6glichenden Kompensationszahlungen ist nur eingeschr\u00e4nkt wirksam. Das universelle Ausgleichs- und Zahlungsmittel Geld spielt eine legitime Rolle im R\u00e4derwerk wechselseitiger freier Zustimmung. Aber die freie Zustimmung und die damit verbundene Wahrung der Autonomie der Partner ist der Wert, um den es geht.<\/p>\n<p>Wenn sie uns nicht gerade die Nahrungsmittel wegfressen oder mit Infektionskrankheiten bel\u00e4stigen, sind M\u00e4use eher niedlich. Nur wenige von uns k\u00f6nnen wirklich keiner Fliege etwas zu leide tun. Wir k\u00f6nnen! Viele m\u00f6gen auch durchaus M\u00e4use mit Fallen jagen, aber die meisten von uns z\u00f6gern doch, ein S\u00e4ugetier wie eine Maus ohne Not- oder Nutzen zu t\u00f6ten. Das ist die Wertintuition, die durch das Experiment genutzt wird.<\/p>\n<p>In ihrem Experiment boten Falk und Szech Versuchssubjekten Geld, \u20ac 10, daf\u00fcr an, der T\u00f6tung einer Labormaus zuzustimmen. Lehnten die Versuchsteilnehmer das Geld ab, so hatte die Maus noch eine Restlebenserwartung von ca. 2 Jahren, die ihr im \u201eM\u00e4useheim\u201c (ihnen anregender M\u00e4useumgebung) garantiert wurde. Stimmten die Teilnehmer zu, so erhielten sie die \u20ac 10 und die Maus wurde nach dem f\u00fcr Laborm\u00e4use \u00fcblichen und auch f\u00fcr diese M\u00e4use vorgesehenen Verfahren durch Gas get\u00f6tet. Etwa 45% der\u00c2\u00a0 Versuchsteilnehmer stimmten der T\u00f6tung der Maus f\u00fcr \u20ac 10 zu.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu diesem Grundexperiment lie\u00df man danach andere Versuchsteilnehmer dar\u00fcber verhandeln, ob die Maus get\u00f6tet werden sollte. Der \u201eVerk\u00e4ufer\u201c musste zustimmen, dass die ihm \u201eanvertraute\u201c\u00c2\u00a0 Maus get\u00f6tet werden durfte.\u00c2\u00a0 Dies geschah genau dann, wenn sich der Verk\u00e4ufer und der K\u00e4ufer auf einen Preis\u00c2\u00a0 bzw. eine Aufteilung der nun zur Verf\u00fcgung stehenden 20 \u20ac einigen konnten. Bei einer beiden genehmen Aufteilung der 20 \u20ac erhielt der Verk\u00e4ufer x \u20ac und der K\u00e4ufer erhielt (20-x)\u20ac.\u00c2\u00a0 Wenn keine Einigung zu Stande kam, so blieb die Maus am Leben und der K\u00e4ufer und der Verk\u00e4ufer, erhielten beide nichts. Der \u201eVerk\u00e4ufer\u201c befand sich grunds\u00e4tzlich in der gleichen Lage wie im Falle des Ankaufs des Lebensrechts der Maus f\u00fcr \u20ac 10. Daher ist es aufschlussreich, den Vertragsfall mit dem marktfreien Fall des Ankaufs zu vergleichen. Im\u00c2\u00a0 Markt-bzw. Verhandlungsfalle stimmten \u00fcber 72 % derjenigen, die in der Rolle des Martkverk\u00e4ufers am Versuch teilnahmen, einer Einigung f\u00fcr weniger oder bis zu \u20ac 10 zu. Daf\u00fcr nahmen sie wissend in Kauf, das Leben der Maus zu opfern.<\/p>\n<p>Wie sich aus zus\u00e4tzlichen Tests ergibt, scheint es daf\u00fcr keine plausible Erkl\u00e4rung zu geben au\u00dfer der, dass die freie Einigungsm\u00f6glichkeit die erh\u00f6hte Bereitschaft, die Maus zu opfern, bewirkt. Es geht hier nicht um die Geldzahlung als solche, sondern um die bilaterale Einigung, um den wechselseitig vorteilhaften Tausch. (Das ganze kann im \u00fcbrigen auch gezeigt werden f\u00fcr multilaterale derartige Beziehungen, wobei sich die Ergebnisse noch st\u00e4rker in die angezeigte Richtung verschieben.)<\/p>\n<p><b>Nicht Geld, sondern freie Einigung ist das Problem<\/b><\/p>\n<p>In dem Beispiel von den M\u00e4usen und den Menschen ist es nicht das Geld als solches,\u00c2\u00a0 welches sich subversiv f\u00fcr bestimmte moralische Wertungen auswirkt. Hier steht die M\u00f6glichkeit einer freien Einigung im Vordergrund. Der Austausch h\u00e4tte auch ohne Geld im gegenseitigen Vorteil stattfinden k\u00f6nnen.\u00c2\u00a0 Das Experiment ist insoweit ehrlich, als es darum geht, dass sich Menschen auf Kosten der Interessen Dritter einigen k\u00f6nnen und d\u00fcrfen,\u00c2\u00a0 ohne dass das Kollektiv \u201ealler moralisch billig und gerecht denkenden Mitmenschen\u201c mitreden d\u00fcrfte. Der eigentliche Punkt der Privatrechtsgesellschaft ist es, dass sie Vertragsparteien unter bestimmten Bedingungen davon freistellt, die Auswirkungen auf Dritte und auch auf das Allgemeinwohl zu ber\u00fccksichtigen. Die Freiheit, in wechselseitiger Zustimmung bestimmte Aktionen durchzuf\u00fchren,\u00c2\u00a0 ist gerade keine Freiheit der Mitbestimmung, sondern der Selbstbestimmung. Dritte haben in dem privatrechtlich autorisierten Bereich nicht das Recht, den Vertragsparteien hineinzureden. Da wir unter Bedingungen der inter-individuellen Interdependenz in einer wertepluralen Welt leben, werden bei Autorisierung zu freien Vertr\u00e4gen immer auch Resultate entstehen, die einigen oder vielleicht sogar fast allen anderen nicht gefallen.<\/p>\n<p>Dagegen, dass erwachsene Menschen sich im Rahmen des Rechts auf wechselseitig vorteilhafte \u00dcbereink\u00fcnfte einlassen d\u00fcrfen, wagt heutzutage kaum noch jemand &#8211;\u00c2\u00a0 au\u00dfer in begrenzten, gerade deshalb so popul\u00e4ren F\u00e4llen wie dem der Prostitution oder des Organhandels &#8211;\u00c2\u00a0 offen aufzutreten. Wie Michael Sandel versucht man das Unbehagen gegen\u00fcber den Ergebnissen freier \u00dcbereinstimmung gerne als Unbehagen gegen\u00fcber Geldzahlungen zu formulieren. Dann muss man nur gegen Geldbewertungen vorgehen. Am Ende geht es jedoch nicht um das Geld, sondern darum, dass wir uns den Bewertungen anderer zu stellen haben bzw. diese zu respektieren haben, wenn wir Ihnen die rechtliche M\u00f6glichkeit zu wechselseitiger \u00dcbereinkunft und freier Entscheidung geben.<\/p>\n<p><b>Der Wert des Menschen<\/b><\/p>\n<p>\u201e(D)ie <i>Geltung<\/i> oder der <i>Wert<\/i> eines Menschen ist wie der aller anderen Dinge sein Preis. &#8230; Und wie bei anderen Dingen, so bestimmt auch bei den Menschen nicht der Verk\u00e4ufer den Preis, sondern der K\u00e4ufer. Denn mag jemand, wie es die meisten Leute tun, sich selbst den h\u00f6chsten Wert beimessen, so ist doch sein wahrer Wert nicht h\u00f6her, als er von den anderen gesch\u00e4tzt wird\u201c \u00c2\u00a0(Hobbes, T. (1976): Leviathan. Frankfurt, \u00c2\u00a7 10, 67).<\/p>\n<p>Ob man den \u201ewahren Wert\u201c eines Menschen wirklich in der Bewertung durch andere in freien Vertr\u00e4gen sehen muss,\u00c2\u00a0 ist h\u00f6chst zweifelhaft. Das liegt einfach daran, dass es \u201eden wahren Wert\u201c eines Menschen nicht gibt. Das hat Hobbes durchaus verstanden. In einer Welt pluraler Werte legen wir der Zustimmung\u00c2\u00a0 von anderen Menschen,\u00c2\u00a0 die von ihnen kontrollierten Ressourcen nutzen zu d\u00fcrfen, ganz unterschiedliche Werte bei,\u00c2\u00a0 je nachdem welche Ziele wir selber anstreben. Und wir leisten dann unterschiedliche Ausgleichszahlungen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wollen wir in einer Welt leben, in der wir andere Menschen nicht nur als Mittel zum Zweck betrachten. Ja Menschen sollen behandelt werden als Zwecke in sich. Aber das hei\u00dft einfach nur, dass wir sie als autonome Rechtssubjekte behandeln.<\/p>\n<p>Wenn ich den Taxifahrer bezahle, dann benutze ich ihn keineswegs nur als Mittel zum Zweck. Das gilt gerade weil ich mich verpflichtet sehe, ihm eine Ausgleichszahlung zu leisten, um seine freie Zustimmung zu erhalten.<\/p>\n<p>Das einzige <i>Mittel<\/i>, in einer Welt autonomer Individuen leben zu k\u00f6nnen, ist es, die Entscheidungsautonomie der anderen Individuen institutionell-rechtlich zu respektieren.\u00c2\u00a0 Deshalb ist es so wichtig, darauf zu verweisen, dass das M\u00e4use-Experiment nicht nur mit M\u00e4usen im Sinne von Geld, nicht nur mit M\u00e4rkten im Sinne von G\u00fctertausch,\u00c2\u00a0 sondern mit der Freiheit, Vertr\u00e4ge zu schlie\u00dfen, in Verbindung zu bringen ist. Es geht um die individuelle Autonomie und die Freisetzung von der kollektiven Einmischung.<\/p>\n<p>Diejenigen, die die h\u00e4ufig unappetitlichen Resultate der Selbstbestimmung (nicht nur im Feuilleton) kritisieren, sollten nicht vergessen, dass wir alle lieber selbst bestimmen als nur mit zu bestimmen. Die unangenehmen Wirkungen der Selbstbestimmung sind mir pers\u00f6nlich jedenfalls alle Mal lieber als die schlimme Aussicht auf kollektive Bestimmung meiner Handlungen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich werden die Anh\u00e4nger der Fundamentalkritik an M\u00e4rkten und der modernen Privatrechtsgesellschaft den Verdacht weit von sich weisen, dass sie einen allm\u00e4chtigen Staat wollen. Das ist auch glaubw\u00fcrdig. Nat\u00fcrlich will beispielsweise Michael Sandel nicht einen Staat, der die Vertragsfreiheit g\u00e4nzlich eliminiert. Das Dumme ist nur, dass die kollektive Festlegung des Handelns immer bedeutet, dass die einzelnen nicht mehr selbstbestimmen d\u00fcrfen. Es mag vielfach gerechtfertigt sein, diesen Preis zu zahlen. Aber es ist nie gerechtfertigt, den Preis nicht offen nennen und die eigene Ohnmacht in Ermangelung besserer Alternativen nicht eingestehen zu wollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer, wie die \u00e4lteren unter uns, die Grundsatzkritik an Marktbeziehungen in den 60er und 70er Jahren mit erlebt hat, f\u00fchlt sich in der jetzigen Fundamentalkritik &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13976\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eM\u00e4use, Markt, Moral und Missetaten\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":28,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[34,792,40],"tags":[1382,349,227,1383],"class_list":["post-13976","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kapitalistisches","category-wirtschaftsphilosophisches","category-wissenschaftstheoretisches","tag-entscheidungsfreiheit","tag-markt","tag-moral","tag-vertraege"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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