{"id":14130,"date":"2014-01-05T07:59:27","date_gmt":"2014-01-05T06:59:27","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130"},"modified":"2014-01-05T08:19:39","modified_gmt":"2014-01-05T07:19:39","slug":"die-deutschen-exportueberschuesse-und-die-lohnpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130","title":{"rendered":"Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Deutschlands Export\u00fcbersch\u00fcsse sind hoch \u2013 zu hoch, meinen viele Kritiker in Europa und Nordamerika. Um die globalen Ungleichgewichte wieder in den Griff zu bekommen, seien lenkende Eingriffe der Wirtschaftspolitik zwingend geboten. Nach dem im Herbst 2011 eingef\u00fchrten \u201eGesamtwirtschaftlichen \u00dcberwachungsverfahren\u201c der EU m\u00fcssen L\u00e4nder mit Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcssen von mehr als sechs Prozent des BIP sogar mit Strafen rechnen, wenn sie diese \u00dcbersch\u00fcsse nicht zur\u00fcckfahren. Auf diese Weise sollen auch die wirtschaftlich starken L\u00e4nder einen Beitrag zur \u00dcberwindung der Euro-Krise leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch im Inland wird die These von den exzessiven Export\u00fcbersch\u00fcssen zunehmend popul\u00e4r. Die Rolle des Schurken im St\u00fcck wird dabei vor allem der Lohnpolitik zugewiesen. Sie sei viel zu bescheiden, h\u00e4tte sich mit stagnierenden Reall\u00f6hnen zufrieden gegeben und auf diese Weise deutschen Unternehmen auf den Exportm\u00e4rkten einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft. Doch wer ist eigentlich der Adressat dieser Vorw\u00fcrfe? Sind es die Gewerkschaften, die die Einkommensinteressen ihrer Mitglieder aus den Augen verloren h\u00e4tten? Oder die Bundesregierung, die unter Missachtung der verfassungsrechtlichen Tarifautonomie politischen Druck auf die Tarifparteien ausge\u00fcbt h\u00e4tte? \u201eDie Gewerkschaften\u201c gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr, seit im Zuge der Deutschen Wiedervereinigung der Organisationsgrad zun\u00e4chst im Osten und dann auch im Westen dramatisch gesunken ist. Und auch die Regierung ist weder willens noch in der Lage, den lohnpolitischen Kurs vorzugeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier liegt der <i>erste<\/i> Denkfehler in der Argumentationskette der Exportlenker: Forderungen an die gesamtwirtschaftliche Lohnpolitik laufen leer, weil es eine solche Lohnpolitik in Deutschland gar nicht gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die dabei konstatierte Stagnation der L\u00f6hne verdient ein genaueres Hinsehen. Sind wirklich alle L\u00f6hne stagniert? Wie ist dann die zeitgleich gef\u00fchrte Diskussion um die wachsende Ungleichheit im Lande zu erkl\u00e4ren? Tats\u00e4chlich gab es eine Stagnation nur im Durchschnitt \u00fcber alle L\u00f6hne hinweg &#8211; dahinter verbirgt sich eine sp\u00fcrbare Ausdifferenzierung der Lohnstruktur mit steigenden L\u00f6hnen in den oberen und stagnierenden oder sinkenden L\u00f6hnen in den unteren Segmenten. Gerade im Niedriglohnsegment sind in Deutschland in den vergangenen Jahren viele neue Arbeitspl\u00e4tze entstanden. Und dies hat nichts mit schlaffen Gewerkschaften oder unternehmerfreundlichen Regierungen zu tun, sondern mit Hartz IV. Die tiefgreifenden Reformen im Sozialbereich haben eine derart weitreichende Reintegration ehemaliger Problemgruppen in den Arbeitsmarkt bewirkt, dass die gesamtwirtschaftliche Arbeitslosigkeit in Deutschland von rund 5 Millionen auf 2,9 Millionen Personen zur\u00fcckgegangen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich w\u00e4re es sch\u00f6ner gewesen, wenn all die zus\u00e4tzlichen Arbeitspl\u00e4tze im Hochlohnsegment angesiedelt gewesen w\u00e4ren. Doch der Abbau der strukturellen Arbeitslosigkeit in Deutschland vollzog sich (aus Gr\u00fcnden, die nicht zuletzt bei der Qualifikationsstruktur der Arbeitslosen zu suchen sind) in erster Linie durch eine Ausweitung des Niedriglohnsegments. Dies dr\u00fcckte den Durchschnittslohn aller Besch\u00e4ftigten, was aus makro\u00f6konomischer Sicht den Eindruck insgesamt stagnierender L\u00f6hne erweckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier liegt der <i>zweite<\/i> Denkfehler der Exportlenker: Sie verwechseln die Stagnation der Durchschnittsl\u00f6hne mit einer Stagnation aller einzelnen L\u00f6hne und \u00fcbersehen die zunehmende Lohndifferenzierung und den massiven Strukturwandel im Besch\u00e4ftigungssystem, der mit der Reintegration ehemals Arbeitsloser in den aktiven Arbeitsmarkt einherging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausweitung des Niedriglohnsektors konnte nat\u00fcrlich nicht ohne Konsequenzen f\u00fcr die Produktivit\u00e4tsstrukturen bleiben. Neue Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr geringqualifizierte und geringentlohnte Arbeitskr\u00e4fte weisen eine niedrigere Produktivit\u00e4t auf als Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Hochqualifizierte. Genau wie bei den L\u00f6hnen ergab sich damit bei der Arbeitsproduktivit\u00e4t ein statistischer Durchschnittseffekt. Deshalb stieg die Arbeitsproduktivit\u00e4t aus makro\u00f6konomischer Sicht eher m\u00e4\u00dfig, was aber nichts zu tun hat mit dem technologischen Fortschritt an den einzelnen Arbeitspl\u00e4tzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier liegt der <i>dritte<\/i> Denkfehler der Exportlenker: Sie verwechseln den geringen Anstieg bei den makro\u00f6konomischen Produktivit\u00e4tskennziffern mit technologischer Schw\u00e4che und \u00fcbersehen die Auswirkungen der Schaffung neuer Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Geringqualifizierte auf die statistisch gemessene Durchschnittsproduktivit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und was hat all dies mit der Euro-Krise zu tun? \u00c2\u00a0Es gibt kaum Zweifel, dass die Entwicklung der deutschen Exporte ohne W\u00e4hrungsunion deutlich anders verlaufen w\u00e4re. Die Wettbewerbsst\u00e4rke deutscher Exporteure h\u00e4tte eine Aufwertung der deutschen W\u00e4hrung nach sich gezogen, wodurch der Export\u00fcberschuss ged\u00e4mpft worden w\u00e4re. Und die heutigen Schuldenl\u00e4nder der Euro-Zone h\u00e4tten durch eine Abwertung ihrer W\u00e4hrungen ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit auf den Weltm\u00e4rkten wiedererlangen k\u00f6nnen. Daraus folgt aber noch lange nicht, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen den deutschen Au\u00dfenhandels\u00fcbersch\u00fcssen und den s\u00fcdeurop\u00e4ischen Au\u00dfenhandelsdefiziten g\u00e4be.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier liegt der <i>vierte<\/i> Denkfehler der Exportlenker: Sie \u00fcbersehen, dass eine expansive Lohnpolitik in Deutschland an der Grundkonstellation in den Schuldenl\u00e4ndern gar nichts \u00e4ndern w\u00fcrde. Sie w\u00fcrde zwar die deutschen Exporte bremsen, aber die Vorstellung, dadurch w\u00fcrden die griechischen oder spanischen Exporte quasi automatisch steigen, ist in einer global verflochtenen Weltwirtschaft mehr als naiv. Wenn die Anspr\u00fcche des Staates und der privaten Haushalte an das Sozialprodukt h\u00f6her sind als das Sozialprodukt selbst, helfen weder Lohnerh\u00f6hungen in anderen L\u00e4ndern noch international koordinierte Makropolitiken oder Beistandskredite &#8211; das einzige, was hilft, sind entschlossene Korrektur\u00c2\u00adma\u00dfnahmen im eigenen Land.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie wird es weitergehen mit den deutschen Export\u00fcbersch\u00fcssen: Ausschlaggebend daf\u00fcr wird vor allem die Entwicklung in den Vereinigten Staaten und den Schwellenl\u00e4ndern sein. Wenn die Vereinigten Staaten ihr Defizit in den Griff bekommen und der chinesische Nachfragesog nach deutschen Investitionsg\u00fctern nachl\u00e4sst, wird die deutsche Wirtschaft automatisch geringere Export\u00fcbersch\u00fcsse erzielen. Dazu braucht es keine wirtschaftspolitische Kehrtwende, wie die Exportlenker sie fordern, denn das Auslaufen des \u201eExportmodells Deutschland\u201c wird sich unter diesen Bedingungen von ganz allein einstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die Export\u00fcbersch\u00fcsse zur\u00fcckgehen, wird die wirtschaftliche Dynamik nicht mehr im gleichen Ma\u00dfe wie fr\u00fcher vom industriellen Sektor ausgehen k\u00f6nnen. Stattdessen wird der an der Binnennachfrage orientierte Dienstleistungssektor in den Vordergrund r\u00fccken &#8211; insbesondere die modernen, von den Informations- und Kommunikationstechnologien gepr\u00e4gten unternehmensnahen Dienstleistungen. Ein derartiger Strukturwandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft stellt hohe Anforderungen an die berufliche Mobilit\u00e4t der Arbeitskr\u00e4fte, denn in der Wissensgesellschaft sind die Qualifikationsanforderungen nicht nur tendenziell h\u00f6her, sondern auch anders als in der Industriegesellschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die deutsche Wirtschaft hat schon einmal einen massiven Strukturwandel von der Industrie zu den Dienstleistungen erlebt, und zwar in Westdeutschland in den 1970er und 1980er Jahren. Da viele Arbeitskr\u00e4fte diesem Strukturwandel nicht gewachsen waren, kam es damals zu einem sp\u00fcrbaren Anstieg der strukturellen Arbeitslosigkeit, der bis heute nachwirkt. Wenn die Politik eine Wiederholung dieser Entwicklung vermeiden m\u00f6chte, dann sollte sie sich auf die Bildungs- und Ausbildungspolitik konzentrieren, damit die vom Strukturwandel betroffenen Arbeitskr\u00e4fte die qualifikatorischen Voraussetzungen erhalten, die f\u00fcr einen erfolgreichen \u00dcbergang in die Wissensgesellschaft n\u00f6tig sind. Wie dagegen die von den Exportlenkern empfohlene Strategie, auf breiter Front die L\u00f6hne zu erh\u00f6hen, diesen Strukturwandel bef\u00f6rdern soll, ist schwer nachvollziehbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00c2\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Blogbeitr\u00e4ge zu Leistungbilanzsalden:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13782\">Deutschland auf der Anklagebank. Der Euro verzerrt die Leistungsbilanzsalden<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieter Smeets: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13703\">Der Euro beg\u00fcnstigt den deutschen Au\u00dfenhandel in der W\u00e4hrungsunion<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gunter Schnabl: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13279\">Deutschland ist stark. Und soll es auch bleiben. Die Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse als Achillesferse wirtschaftlicher Stabilit\u00e4t<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gunter Schnabl: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10263\">Vier Generationen von Leistungsbilanzungleichgewichten<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9352\">Herakles und die Euro-Hydra. Banken-, Staatsschulden- und Zahlungsbilanzkrisen<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Michael Gr\u00f6mling: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8893\">Mythen und Fakten zur deutschen Exportdominanz<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912\">Steht das &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland&#8220; auf der Kippe? Euro-Rettungsschirme sind &#8222;struktureller Merkantilismus&#8220;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Michael Gr\u00f6mling: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=7809\">Nicht von ungef\u00e4hr &#8211; zum Zusammenhang von Wirtschaftsstruktur und Leistungsbilanz<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wolf Sch\u00e4fer: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4528\">Erst Lagarde, nun auch Geithner: Deutschland exportiert zu viel!<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschlands Export\u00fcbersch\u00fcsse sind hoch \u2013 zu hoch, meinen viele Kritiker in Europa und Nordamerika. Um die globalen Ungleichgewichte wieder in den Griff zu bekommen, seien &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,33,1219],"tags":[1401,385,408,320,156],"class_list":["post-14130","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaisches","category-makrooekonomisches","category-strukturelles-alles","tag-exportmodell-deutschland","tag-exportueberschuesse","tag-hartz-iv","tag-lohnpolitik","tag-strukturwandel"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Deutschlands Export\u00fcbersch\u00fcsse sind hoch \u2013 zu hoch, meinen viele Kritiker in Europa und Nordamerika. Um die globalen Ungleichgewichte wieder in den Griff zu bekommen, seien &hellip; \u201eDie deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-01-05T06:59:27+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-01-05T07:19:39+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Henning Klodt\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Henning Klodt\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130\"},\"author\":{\"name\":\"Henning Klodt\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/7465e36d39e266bd0bac1089600fb50b\"},\"headline\":\"Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik\",\"datePublished\":\"2014-01-05T06:59:27+00:00\",\"dateModified\":\"2014-01-05T07:19:39+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130\"},\"wordCount\":1255,\"commentCount\":7,\"keywords\":[\"Exportmodell Deutschland\",\"Export\u00fcbersch\u00fcsse\",\"Hartz IV\",\"Lohnpolitik\",\"Strukturwandel\"],\"articleSection\":[\"Europ\u00e4isches\",\"Makro\u00f6konomisches\",\"Strukturelles\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130\",\"name\":\"Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-01-05T06:59:27+00:00\",\"dateModified\":\"2014-01-05T07:19:39+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/7465e36d39e266bd0bac1089600fb50b\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/7465e36d39e266bd0bac1089600fb50b\",\"name\":\"Henning Klodt\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/henning_klodt1.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/henning_klodt1.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/henning_klodt1.jpg\",\"caption\":\"Henning Klodt\"},\"description\":\"Institut f\u00fcr Weltwirtschaft in Kiel (bis 2017)\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=13\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Deutschlands Export\u00fcbersch\u00fcsse sind hoch \u2013 zu hoch, meinen viele Kritiker in Europa und Nordamerika. Um die globalen Ungleichgewichte wieder in den Griff zu bekommen, seien &hellip; \u201eDie deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2014-01-05T06:59:27+00:00","article_modified_time":"2014-01-05T07:19:39+00:00","author":"Henning Klodt","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Henning Klodt","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130"},"author":{"name":"Henning Klodt","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/7465e36d39e266bd0bac1089600fb50b"},"headline":"Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik","datePublished":"2014-01-05T06:59:27+00:00","dateModified":"2014-01-05T07:19:39+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130"},"wordCount":1255,"commentCount":7,"keywords":["Exportmodell Deutschland","Export\u00fcbersch\u00fcsse","Hartz IV","Lohnpolitik","Strukturwandel"],"articleSection":["Europ\u00e4isches","Makro\u00f6konomisches","Strukturelles"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130","name":"Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2014-01-05T06:59:27+00:00","dateModified":"2014-01-05T07:19:39+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/7465e36d39e266bd0bac1089600fb50b"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/7465e36d39e266bd0bac1089600fb50b","name":"Henning Klodt","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/henning_klodt1.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/henning_klodt1.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/henning_klodt1.jpg","caption":"Henning Klodt"},"description":"Institut f\u00fcr Weltwirtschaft in Kiel (bis 2017)","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=13"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14130"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14130\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14156,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14130\/revisions\/14156"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14130"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14130"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}