{"id":14379,"date":"2014-02-09T06:40:09","date_gmt":"2014-02-09T05:40:09","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14379"},"modified":"2014-02-26T11:33:28","modified_gmt":"2014-02-26T10:33:28","slug":"gerontokratien-und-explosive-jugendbaeuchevom-umgang-mit-nachwachsenden-generationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14379","title":{"rendered":"Gerontokratien und explosive Jugendb\u00e4uche<br\/><font size=3; color=grey>Vom Umgang mit nachwachsenden Generationen<\/font>"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Als die \u00d6konomen-Ikone Paul Samuelson 1958 in einem seiner ber\u00fchmten Aufs\u00e4tze die Grundlage der Theorie \u00fcberlappender Generationen legte, da pr\u00e4gte er den Begriff des biologischen Zinses. Damit bezeichnete Samuelson den Effekt, dass die erzielbaren Renteneinkommen in Prozent des allgemeinen Lohnniveaus h\u00f6her sein k\u00f6nnen als die fr\u00fcher einmal eingezahlten Beitr\u00e4ge, ohne dass nachfolgende Generationen hierf\u00fcr h\u00f6here Beitragss\u00e4tze zahlen m\u00fcssten. Diese auf den ersten Blick an Zauberei erinnernde wundersame Geldvermehrung funktioniert unter genau einer Voraussetzung: Die nachwachsende Generation muss gr\u00f6\u00dfer sein als ihre Vorg\u00e4ngergeneration. Das Wachstum der Bev\u00f6lkerung \u201everzinst\u201c sich demnach in Form von Rentenzuw\u00e4chsen, f\u00fcr die offenbar niemand die Rechnung bezahlen muss. Die vermeintliche Magie dieser wundersamen Geldvermehrung l\u00f6st sich indes in Luft auf, wenn man bedenkt, dass eine wachsende Bev\u00f6lkerung mit der Erziehung vieler Kinder verbunden ist, und dass dies bei aller Freude an der Sache immer auch mit Entbehrungen und Aufwand verbunden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der biologische Zins ist also keine Zauberei, sondern nichts anderes als die Frucht der Aufwendungen, die eine Generation f\u00fcr die Erziehung ihrer Nachfolger einmal get\u00e4tigt hat. Genau deshalb geht es mit dem biologischen Zins auch andersherum. Wenn eine nachwachsende Generation n\u00e4mlich kleiner ist als ihre Vorg\u00e4ngergeneration, weil letztere sich einen Teil der Aufwendungen f\u00fcr die Erziehung von Kindern gespart hatte, dann ist der biologische Zins negativ und man bekommt bei konstantem Beitragssatz eine Rente, die in Prozent des allgemeinen Lohnniveaus gerechnet unterhalb dessen liegt, was man eingezahlt hat. Wer das dann indes \u2013 beispielsweise unter Hinweis auf ein langes Arbeitsleben \u2013 ungerecht findet und entsprechend Abhilfe schaffen will, der hat dazu nur einen Weg: Er muss die Beitragss\u00e4tze erh\u00f6hen (oder vorgesehene Beitragssenkungen unterlassen, was dasselbe ist). F\u00fcr eine auf diesem Wege erzeugte Rentenerh\u00f6hung bekommt nun aber doch jemand die Rechnung; nur sind das nicht jene, die sich einen Teil der Aufwendungen f\u00fcr die Kindererziehung gespart hatten, sondern es sind die Vertreter der nachwachsenden Generation, die relativ klein an Zahl ist. F\u00fcr letzteres kann sie naturgem\u00e4\u00df nichts, aber dennoch bekommt allein sie die Rechnung daf\u00fcr, dass ihre Elterngeneration sich seinerzeit entschlossen hatte, vergleichsweise wenige Kinder zu haben, dass sie sich heute aber dennoch dazu entschlie\u00dft, sich \u00fcppige Renten zu genehmigen. Das alles mag gerecht finden, wer will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun kann sich eine Gesellschaft grunds\u00e4tzlich auch dazu entschlie\u00dfen, die Rentenbeitr\u00e4ge nicht in ein Umlagesystem zu zahlen, sondern es am Kapitalmarkt anzulegen. Das nennt man dann ein Kapitaldeckungssystem. Wenn man damit das Umlagesystem abl\u00f6st, dann gibt es \u2013 zumindest vorderhand \u2013 bei wachsender Bev\u00f6lkerung zwar keinen positiven, daf\u00fcr bei schrumpfender Bev\u00f6lkerung auch keinen negativen biologischen Zins mehr. Allerdings: Selbst wenn wir einmal von den Problemen des \u00dcbergangs vom einen in das andere System absehen, dann wussten wir eigentlich schon seit vielen Jahrzehnten, dass die Lehre von der Unabh\u00e4ngigkeit des Kapitaldeckungssystems von der Bev\u00f6lkerungsentwicklung bestenfalls auf einer halben Wahrheit beruht, und darauf hat schon zu Beginn der 1950er Jahre ein \u00d6konom namens Gerhard Mackenroth hingewiesen. Denn die G\u00fcter und Dienstleistungen, die wir im Alter verbrauchen, k\u00f6nnen wir w\u00e4hrend unserer Erwerbsphase nicht speichern, wenn man einmal von einem eventuell vorhandenen Eigenheim und von dem einen oder anderen Oldtimer absieht, und deshalb werden wir in der Ruhestandsphase immer im Wesentlichen von dem leben m\u00fcssen, was jene w\u00e4hrend genau dieser Zeit produzieren werden, die dann in der Erwerbsphase sind. Und wenn diese Personen nun immer weniger an Zahl werden, dann wird es unausweichlich eng. Denn ein Inlandsprodukt ist eine Stromgr\u00f6\u00dfe, und die k\u00f6nnen wir ebenso wenig speichern, wie wir heute schon den Kuchen f\u00fcr einen Geburtstag in 20 Jahren backen k\u00f6nnen. Das einzige, was wir speichern k\u00f6nnen, sind daher die rechtlichen Anspr\u00fcche an das, was in unserer Ruhestandsphase einmal von unseren Nachfolgern produziert werden wird. Nur n\u00fctzen rechtliche Anspr\u00fcche auf etwas wenig, was nicht existiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Richtig ist zwar dies: Wenn wir heute einen Teil unseres Einkommens f\u00fcr sp\u00e4ter sparen und es am Kapitalmarkt anlegen, dann k\u00f6nnen Unternehmen damit investieren, und das vergr\u00f6\u00dfert unter bestimmten Bedingungen den Bestand an realem Kapital in der Zukunft mit der Folge, dass unsere Nachkommen mit einem moderneren Kapitalstock und damit produktiver arbeiten als es ohne unsere Ersparnisse der Fall gewesen w\u00e4re. Damit erh\u00f6ht unsere heutige Ersparnis tendenziell das allgemeine Einkommensniveau in der Zukunft, und das ist allein schon ein guter Grund daf\u00fcr, dass wir das Umlageverfahren zumindest durch ein Kapitaldeckungsverfahren erg\u00e4nzen sollten. Mit Blick auf unsere Frage \u00e4ndert das allerdings dennoch wenig. Denn wenn wir die Einkommenssituation der Rentner am allgemeinen Einkommensniveau messen, dann wird der demographische Effekt zwar in absoluten Einkommenseinheiten gemildert, wenn diese w\u00e4hrend der Erwerbsphase gespart haben, nicht aber in Prozent des allgemeinen Einkommensniveaus. Genau in diesem als Rentenniveau bezeichneten Prozentsatz aber messen wir in Deutschland die Einkommenssituation der Rentner. Und wenn wir das tun, dann kann das allgemeine Einkommensniveau pro Erwerbst\u00e4tigen wachsen, wie es mag; es \u00e4ndert nichts am Rentenniveau, denn die Einkommensanspr\u00fcche jedes einzelnen Rentner wachsen stets in gleichem Tempo mit, wenn wir die Einkommenssituation der Rentner am Rentenniveau messen; und wenn dann gleichzeitig das Verh\u00e4ltnis von Erwerbst\u00e4tigen zu Rentnern sinkt, dann gibt es doch wieder nur einen Weg, um das Absinken des Rentenniveau aufzuhalten, und der besteht in Beitragserh\u00f6hungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Richtig ist allerdings auch dies: Statt der rechtlichen Anspr\u00fcche an das Einkommen der jeweiligen inl\u00e4ndischen Erwerbst\u00e4tigengeneration k\u00f6nnen wir auch rechtliche Anspr\u00fcche an Erwerbst\u00e4tige im Ausland ansammeln. Auf diese Weise k\u00f6nnen wir sp\u00e4ter einmal auf das zugreifen, was Personen in anderen L\u00e4ndern produzieren, und zwar vorzugsweise dort, wo heute die Bev\u00f6lkerung w\u00e4chst. Oder wir k\u00f6nnen die Leute aus diesen L\u00e4ndern im Wege der Zuwanderung zu uns bitten, auf das sie hier vor Ort das produzieren, wovon wir dann unseren Anteil reklamieren \u2013 mit welchem Recht auch immer. Das hat dann den Vorteil, dass es auch noch besonders edel und gut klingt, denn wer mehr Zuwanderung fordert, klingt immer edel und gut. Aber abgesehen davon, dass es aus ganz anderen \u2013 nicht zuletzt auch humanit\u00e4ren \u2013 Gr\u00fcnden in der Tat richtig und wichtig ist, Zuwanderung zuzulassen, so w\u00e4re es doch eine grobe Selbstt\u00e4uschung, wollte man sich als edler Ritter f\u00fchlen, sofern man Zuwanderung unter Verweis auf die segensreichen Effekte f\u00fcr die Alterssicherung einfordert. Denn wie man es auch dreht und wendet: Es l\u00e4uft in der einen oder anderen Weise immer darauf hinaus, dass wir unseren Generationsgenossen aus anderen \u2013 noch dazu regelm\u00e4\u00dfig sehr viel \u00e4rmeren \u2013 L\u00e4ndern die Erziehungsleistungen f\u00fcr jene Kinder \u00fcberlassen, von deren k\u00fcnftigen Fr\u00fcchten in Form von Erwerbseinkommen wir dann sp\u00e4ter einen saftigen Anteil als unseren Anspruch in Form von Altersrente reklamieren werden. Wovon jene Personen im Alter dann leben sollen, welche unsere beitragszahlenden Zuwanderer einmal gro\u00dfgezogen haben, bleibt das Geheimnis der edlen Ritter. Nicht anders sind die Ergebnisse, wenn wir das ganze \u00fcber ein Kapitaldeckungsverfahren abwickeln, denn aus dem leiten wir zwar keine Anspr\u00fcche auf die Arbeits- wohl aber solche auf die Kapitaleinkommen k\u00fcnftiger Generationen der betreffenden L\u00e4nder ab. (F\u00fcr die \u00d6konomen: Es hilft leer ausgehenden Eltern in anderen L\u00e4ndern wenig, wenn dieser letztere Effekt nur auf einer pekuni\u00e4ren, nicht aber einer technologischen Externalit\u00e4t beruht und dass diese nicht Kaldor-Hicks-wohlfahrtsrelevant ist).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber selbst wenn wir das alles au\u00dfer Acht lassen oder Wege gefunden zu haben glauben, die diese Grundzusammenh\u00e4nge au\u00dfer Kraft setzen, so kommt noch eines dazu: Nicht in jedem Land, in dem die Bev\u00f6lkerung w\u00e4chst, \u00fcbersetzt sich dies auch in eine biologische Verzinsung im Sinne Samuelsons. Hierzu bedarf es vielmehr einer Reihe von wohldefinierten Bedingungen. J\u00fcngeren Studien zeigen zun\u00e4chst einmal, dass der Anteil junger \u2013 vor allem junger m\u00e4nnlicher \u2013 Personen an der Bev\u00f6lkerung positiv korreliert ist mit der Konfliktanf\u00e4lligkeit der betreffenden L\u00e4nder. Man spricht hier vom <i>Youth Bulge<\/i> oder vom Jugendbauch, und auch wenn man die Messmethoden im Rahmen \u00f6konometrischer Verfahren verfeinert, dann bleibt der Zusammenhang zwischen Konfliktanf\u00e4lligkeit und Jungendbauch in der Tat bestehen. Man k\u00f6nnte es also auch so ausdr\u00fccken: Es gibt Bedingungen, unter denen sich ein hoher Jugendanteil in Wertsch\u00f6pfung und biologischer Verzinsung niederschl\u00e4gt, aber es gibt leider auch andere Bedingungen, unter denen das glatte Gegenteil folgt. Welche sind diese Bedingungen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Junge Menschen \u2013 speziell junge M\u00e4nner \u2013 d\u00fcrften nicht per se konfliktfreudiger und kampfeslustiger sein als andere. Aber junge Menschen dr\u00e4ngt es dazu, mit ihrem Leben etwas anzustellen, einen Weg zu gehen, etwas zu verwirklichen und dem Leben damit eine Perspektive zu geben. Und wenn der Zugang zu einem beruflichen Werdegang verfilzt und nur Privilegierten vorbehalten ist, dann suchen junge Menschen eben nach anderen Wegen. Und wenn es junge Menschen gibt, die nach solchen Wegen in der offiziellen Wirtschaft und Gesellschaft suchen, diese aber verbaut vorfinden, dann finden sich ganz schnell Anbieter neuer Wege. Das k\u00f6nnen dann mafi\u00f6se Organisationen sein, es k\u00f6nnen aber auch die Organisationen nationalistischer selbsternannter Freiheitsk\u00e4mpfer sein und schlie\u00dflich solche allerlei religi\u00f6ser oder ideologischer Fanatiker. Diese schie\u00dfen n\u00e4mlich nur scheinbar zuf\u00e4llig genau dort aus dem Boden, wo das Bev\u00f6lkerungswachstum gro\u00df, die Perspektiven der jungen Menschen aber schlecht und die Jugendarbeitslosigkeit hoch ist. Denn dort ist das Meer, in dem sich f\u00fcglich nach jungen Menschen fischen l\u00e4sst, deren Tatendurst wegen verbauter beruflicher Laufbahnen ungestillt ist, weil offizielle Karrierewege bestimmten privilegierten Cliquen vorbehalten sind. So betrachtet sind Hamas, Hisbollah und all die anderen nichts als Arbeitgeber, die jungen Leuten anderweitig versperrte Karrierewege er\u00f6ffnen, diese f\u00fcr ihr Engagement entlohnen und sogar deren Familien mitunter gro\u00dfz\u00fcgig sozial absichern. Solcherlei Arbeitgeber weisen fast alle Merkmale offizieller Arbeitgeber auf, und selbst modernste Formen von beruflichen Laufbahnen werden von ihnen kopiert. So ist Al Kaida im Grunde nicht viel anderes als ein terroristisches Franchise-System. Solcherlei Ausf\u00fchrungen m\u00f6gen zynisch klingen, aber zynisch ist es nicht, diese Dinge zu benennen; zynisch sind allein die Dinge selbst, und zynisch sind jene, die diese Dinge durch eine freiheitsfeindliche Politik verursachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beinahe die ganze arabische Welt leidet unter dem Problem, dass die Gesellschaften ihren zahlreichen jungen Menschen jene beruflichen Perspektiven verbaut, mit denen diese zum Wohl ihrer selbst und zum Wohl der \u00fcbrigen Gesellschaft ihre dr\u00e4ngenden W\u00fcnsche zur Entwicklung ihres Lebens in so etwas wie eine berufliche Laufbahn umsetzen k\u00f6nnten. Vor diesem Hintergrund ist es schon fast putzig, wie sich Gelehrte verschiedenster Provenienz die kanonischen Grundlagen dieser oder jener Religion um die Ohren hauen in der Suche nach Indizien daf\u00fcr, welcher Glaube aufgrund welcher Dogmatik vor welchem historischen Hintergrund mit Demokratie, freier Gesellschaft und Prosperit\u00e4t vereinbar sein mag und welcher nicht. Denn es liegt so offen auf der Hand: Wer jungen Menschen den Zugang zu Bildung und sodann die R\u00e4ume daf\u00fcr er\u00f6ffnet, dass sie im Rahmen ebenso produktiver wie friedlicher beruflicher Laufbahnen ihrem Drang nach Taten einen Weg ebnen und damit eine Lebensperspektive entwickeln, der wird sich vor Innovationsfreude und produktiver Aktivit\u00e4t kaum retten k\u00f6nnen und der wird abstruse Ideologien und religi\u00f6se Fundamentalismen nach kurzer Zeit verdorrt vorfinden, egal auf welchem geistigen Fundament sie beruhen. Aber wer das Gegenteil tut, der wird das letztere bl\u00fchen und das erstere vertrocknen sehen; und er wird diese ganzen unappetitlichen Arbeitgeber vorfinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit d\u00fcrfte klar sein, wo die rosige Zukunft liegt: da n\u00e4mlich, wo erstens viele junge Menschen zu finden sind, und da wo diesen jungen Menschen die n\u00f6tigen Freir\u00e4ume f\u00fcr ihren Drang nach Gestaltung und Perspektive offen stehen. Noch sind wir in den westlichen L\u00e4ndern einigerma\u00dfen vorbildlich, was das letztere angeht. Wenn wir jetzt aber den nachwachsenden Generationen immer hemmungsloser immer neue Lasten aufhalsen, um damit unseren eigenen \u00fcppigen Lebensstandard auch im Alter um jeden Preis zu erhalten, obwohl wir nicht das getan haben, was dazu notwendig gewesen w\u00e4re, und wenn wir dabei jeden Kritiker mit verlogenen Moralappellen auf den Leib r\u00fccken und dabei nicht einmal vor millionenschweren Propagandafeldz\u00fcgen zur\u00fcckschrecken, welche uns die hohe Moralit\u00e4t von Dingen suggerieren sollen, die doch nur ein ziemlich unmoralisches Machtspiel der Alten gegen die Jungen sind, wenn das nicht irgendwann aufh\u00f6rt, dann kann es einmal vorbei sein mit unserer Vorbildfunktion. Da hilft es dann auch nichts mehr, wenn der Jugendanteil in unseren westlichen Gesellschaften so klein ist, dass am Ende schlicht zu wenige potenzielle Rebellen da sein werden, um ein Konfliktpotenzial vom Kaliber der arabischen Welt zu erzeugen. Eine rosige Zukunft s\u00e4he unter diesen Bedingungen n\u00e4mlich anders aus, und die h\u00e4tten dann allein andere Regionen der Welt.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als die \u00d6konomen-Ikone Paul Samuelson 1958 in einem seiner ber\u00fchmten Aufs\u00e4tze die Grundlage der Theorie \u00fcberlappender Generationen legte, da pr\u00e4gte er den Begriff des biologischen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14379\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eGerontokratien und explosive Jugendb\u00e4uche<br \/><font size=3; color=grey>Vom Umgang mit nachwachsenden Generationen<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,30,4],"tags":[1439,1099,824,568,1440],"class_list":["post-14379","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demographisches","category-ethisches","category-soziales","tag-biologischer-zins","tag-kapitaldeckungsverfahren","tag-kindergrippen","tag-umlageverfahren","tag-youth-bulge"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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