{"id":14524,"date":"2014-03-12T08:19:42","date_gmt":"2014-03-12T07:19:42","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524"},"modified":"2014-03-12T13:47:23","modified_gmt":"2014-03-12T12:47:23","slug":"der-chefvolkswirtdas-deutsche-geschaeftsmodell-und-die-globalen-ungleichgewichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524","title":{"rendered":"<small>Der Chefvolkswirt<\/small><br \/>Das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die internationale wirtschaftspolitische Debatte \u00fcber die deutsche Volkswirtschaft pendelt zwischen Anerkennung und Bewunderung f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg des deutschen Gesch\u00e4ftsmodells einerseits und harscher Kritik an den damit einhergehenden hohen deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcssen andererseits. Wie ist \u00fcberhaupt der Zusammenhang zwischen deutschem Gesch\u00e4ftsmodell und den globalen Ungleichgewichten und welche Ans\u00e4tze gibt es zur \u00dcberwindung des Dilemmas?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Einf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits auf dem G20-Gipfel in Pittsburgh im Sp\u00e4tsommer 2009 wurde festgestellt, dass die globalen Handelsungleichgewichte ganz ma\u00dfgeblich zur Entstehung und Ausbreitung der krisenhaften Entwicklung beigetragen haben. Im M\u00e4rz 2010 warf die damalige franz\u00f6sische Wirtschafts- und Finanzministerin Lagarde den Deutschen Lohndumping und Importschw\u00e4che vor. Als der deutsche Export\u00fcberschuss dann im September 2013 ein Rekordniveau erreichte, nahm Deutschland erneut auf der globalen Anklagebank Platz. Das US-amerikanische Finanzministerium warf Deutschland an\u00e4misches Wachstum der Binnennachfrage und exzessive Export\u00fcbersch\u00fcsse zulasten der Handelspartner vor. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) forderte eine Obergrenze f\u00fcr Handels\u00fcbersch\u00fcsse und die Europ\u00e4ische Kommission leitete ein gesamtwirtschaftliches Ungleichgewichtsverfahren (MIP) gegen Deutschland ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Was ist \u00fcberhaupt das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon vor der j\u00fcngsten Finanz- und Wirtschaftskrise zeigte die deutsche Volkswirtschaft eine f\u00fcr ihre Verh\u00e4ltnisse beachtliche Performance. Mit jahresdurchschnittlich 2,7 Prozent lag das BIP-Wachstum in den drei Vorkrisenjahren 2006 bis 2008 deutlich \u00fcber der auf etwa 1,3 Prozent zu veranschlagenden Potenzialwachstumsrate. Angetrieben durch einschneidende Strukturreformen im Rahmen der Agenda 2010 und eine produktivit\u00e4ts- und besch\u00e4ftigungsorientierte Lohnpolitik konnte die deutsche Wirtschaft mit ihrem auf innovative Vorleistungs- und Investitionsg\u00fcter fokussierten Spezialisierungsmuster von der rasant steigenden Weltnachfrage und dem sich intensivierenden Welthandel profitieren. In der Krise brach dann die deutsche Wirtschaftsleistung zwar mit einem BIP-R\u00fcckgang von 5,1 Prozent 2009 in historischer Dimension ein, innerhalb von nur zwei Jahren wurde dieser Einbruch jedoch wieder wettgemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom ehemals \u201ekranken Mann\u201c Europas hatte sich Deutschland innerhalb weniger Jahre zur europ\u00e4ischen Wachstumslokomotive entwickelt. Die Frage, wie Deutschland dieses \u201ezweite Wirtschaftswunder\u201c generiert hatte, wurde intensiv diskutiert. Pl\u00f6tzlich avancierten die industriebasierten Exporterfolge Deutschlands zum internationalen Modell, dem es nachzueifern galt. Doch was sind eigentlich die Erfolgsfaktoren des deutschen Gesch\u00e4ftsmodells? F\u00fcnf eng miteinander verwobene Determinanten lassen sich identifizieren. Erstens die starke industrielle Basis mit einem im internationalen Vergleich hohen und im Zeitablauf stabilen Industrieanteil an Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung. Zweitens eine hochproduktive und eng verzahnte Mischung aus Gro\u00dfkonzernen und kleinen und mittleren, h\u00e4ufig familiengef\u00fchrten Unternehmen, von denen viele in ihren Marktsegmenten Weltmarktf\u00fchrer sind. Drittens die immer noch geschlossenen, alle wichtigen Branchen aus Industrie und industrienahen Dienstleistungen umfassenden und durch enge Kooperationsbeziehungen verbundenen Wertsch\u00f6pfungsketten. Viertens die konsequente Hinwendung zur Globalisierung und intensive Einbindung der deutschen Industrie in die Weltwirtschaft. Und f\u00fcnftens die ausgepr\u00e4gte Fokussierung der auf den internationalen M\u00e4rkten agierenden deutschen Unternehmen auf Forschung, Entwicklung und daraus resultierende Produkt- und Verfahrensinnovationen. Diese f\u00fcnf Faktoren erkl\u00e4ren zu einem guten Teil die Erfolge der deutschen Wirtschaft auf den globalen M\u00e4rkten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Geh\u00f6ren Export\u00fcbersch\u00fcsse zum deutschen Gesch\u00e4ftsmodell?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbersch\u00fcsse und Defizite in den Handelsbeziehungen sind kein neues weltwirtschaftliches Ph\u00e4nomen, das erst in der j\u00fcngsten Finanz- und Wirtschaftskrise aufgetreten w\u00e4re. Im Grunde war der internationale Austausch von Waren und Dienstleistungen noch nie gleichgewichtig, immer hat es \u00dcberschuss- und im Gegenzug Defizitl\u00e4nder gegeben. Im Zuge der aktuellen Krise und ihrer Aufarbeitung und Bew\u00e4ltigung sind diese Ungleichgewichte jedoch in den politischen Fokus ger\u00fcckt. Das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell wird in diesem Zusammenhang zunehmend kritisch gesehen. Indem dieses Modell gigantische Export\u00fcbersch\u00fcsse produziere, trage Deutschland entscheidend zu den globalen Ungleichgewichten und letztlich zu daraus folgenden Finanz- und Wirtschaftskrisen bei, so die g\u00e4ngige These. Dabei wird suggeriert, dass es in Deutschland gewisserma\u00dfen eine gesamtwirtschaftliche Strategie von Politik und Wirtschaft geben w\u00fcrde, die auf eine Maximierung von Export\u00fcbersch\u00fcssen zielt. Eine solche Strategie gibt es in Deutschland jedoch nicht und sie kann es angesichts der Verfasstheit des Landes als freiheitliche soziale Marktwirtschaft mit weitreichender Entscheidungsunabh\u00e4ngigkeit von Politik und Wirtschaft auch gar nicht geben. In Deutschland wird keine Wirtschaftspolitik betrieben, die auf m\u00f6glichst hohe Au\u00dfenhandels\u00fcbersch\u00fcsse abzielt. Nach wie vor gilt in Deutschland das Stabilit\u00e4ts- und Wachstumsgesetz von 1967 mit seinem \u201emagischen Viereck\u201c wirtschaftspolitischer Ziele, bei denen das au\u00dfenwirtschaftliche Gleichgewicht gleichrangig neben dem Stabilit\u00e4ts-, dem Wachstums- und dem Besch\u00e4ftigungsziel steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und auch die deutsche Wirtschaft mit ihren Tausenden von Unternehmen verfolgt keine einheitliche Exportstrategie, die in Summe auf exorbitante Export\u00fcbersch\u00fcsse abzielen w\u00fcrde. Richtig ist, dass deutsche Industrieunternehmen intensiv in die internationale Arbeitsteilung eingebunden sind. In vielen Bereichen haben diese Unternehmen Positionen als Weltmarktf\u00fchrer erreicht. Da der \u00f6konomische Sinn des Welthandels in der Nutzbarmachung von Spezialisierungsvorteilen besteht, hat sich im Laufe der Zeit im Au\u00dfenhandel ein Spezialisierungsmuster der deutschen Industrie herausgebildet, das auf hoch innovative, forschungs- und entwicklungsintensive Produktions- und vor allem Investitionsg\u00fcter fokussiert. Auch die Verkn\u00fcpfung leistungsf\u00e4higer Industrieprodukte mit begleitenden Dienstleistungen zu kompletten Systeml\u00f6sungsangeboten hat sich als ein komparativer Wettbewerbsvorteil etabliert und begr\u00fcndet die deutschen Exporterfolge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber diese Exporterfolge sind nicht Ergebnis eines von Politik und Wirtschaft strategisch verfolgten Exportmodells. Sie sind nicht politisch herbeigelenkt, sie sind Ergebnis dezentraler Marktprozesse. Die deutsche Exportindustrie hat an Export\u00fcbersch\u00fcssen keinerlei strategisches Interesse, ihr Interesse fokussiert allein auf die Exportchancen auf offenen Weltm\u00e4rkten. Ohne die Abnehmer deutscher Produkte auf all den M\u00e4rkten der Welt w\u00e4ren die deutschen Exporterfolge nicht denkbar. Diese Kunden sind der eigentliche Treiber hinter den deutschen Exporten. Dass bei all diesem ungesteuerten Marktgeschehen \u00dcbersch\u00fcsse und Defizite im Au\u00dfenhandel entstehen, ist bei freiem Welthandel und offenen M\u00e4rkten unvermeidlich. Nur planwirtschaftliche Organisationsformen des Welthandels, wie sie etwa in Vorschl\u00e4gen zur Einf\u00fchrung von Obergrenzen f\u00fcr Export\u00fcbersch\u00fcsse zum Ausdruck kommen, k\u00f6nnten dies vermeiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Betreibt Deutschland Lohndumping?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer der h\u00e4rtesten Vorw\u00fcrfe, die Deutschland in der Debatte um die globalen Ungleichgewichte gemacht wurde, ist der, dass die Exporterfolge einer Art Lohndumping zu Lasten der Handelspartner geschuldet seien. Die Absurdit\u00e4t dieser Behauptung sticht vor allem im wirtschaftshistorischen Kontext ins Auge, denn noch vor nicht allzu langer Zeit galt Deutschland als der \u201ekranke Mann Europas\u201c, der insbesondere wegen seiner hohen Lohn- und Sozialkosten international nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hig war. Ist Deutschland binnen Kurzem vom kranken Mann zum Lohndr\u00fccker mutiert? Keinesfalls, wenn man bereit ist, n\u00fcchterne Fakten zur Kenntnis zu nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den industriellen Arbeitskosten je Stunde liegt Deutschland im europ\u00e4ischen Vergleich nach wie vor in der Spitzengruppe (vgl. Abb. 1). Nur in Norwegen, Schweden, D\u00e4nemark, Belgien und der Schweiz liegen die Arbeitskosten noch h\u00f6her als in Westdeutschland. Der deutsche Vorsprung gegen\u00fcber europ\u00e4ischen Defizitl\u00e4ndern wie etwa Italien, Spanien oder Griechenland ist deutlich. Richtig ist aber auch, dass sich die langj\u00e4hrigen komparativen Wettbewerbsnachteile der deutschen Industrie bei den Arbeitskosten im Verlauf der letzten Dekade deutlich zur\u00fcckgebildet haben. Im Zeitraum 2000 bis 2011 war in keinem anderen Land der Europ\u00e4ischen Union der jahresdurchschnittliche Anstieg der Arbeitskosten so niedrig wie in Deutschland. Deutet diese Entwicklung nicht doch auf ein Lohndumping hin?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/hassabb1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Arbeitskosten\" alt=\"Arbeitskosten\" src=\"\/wordpress\/bilder\/hassabb1.png\" width=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Deutschland betrieben die Tarifvertragsparteien im zur\u00fcck liegenden Jahrzehnt kein Lohndumping, sondern vielmehr eine vern\u00fcnftige, an der Produktivit\u00e4tsentwicklung orientierte Lohnpolitik. W\u00e4hrend andere europ\u00e4ische L\u00e4nder, was die Lohnentwicklung anbelangt, deutlich \u00fcber ihre Verh\u00e4ltnisse gelebt haben, wurde in Deutschland der von der Produktivit\u00e4tsentwicklung bestimmte Verteilungsspielraum nicht \u00fcberstrapaziert. Eine deutliche Verbesserung der relativen Lohnst\u00fcckkostenposition war die Folge. Die deutschen Tarifvertragsparteien haben damit genau die Ratschl\u00e4ge befolgt, die ihnen im Rahmen der Debatte um den kranken Mann Europas nahegelegt wurden. Im \u00dcbrigen sind die deutschen Lohnst\u00fcckkosten in der j\u00fcngsten Vergangenheit wieder \u00fcberproportional gestiegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Auch die Importseite betrachten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nahezu ebenso beliebt wie der Vorwurf des Lohndumpings ist das Argument einer vermeintlichen deutschen Importschw\u00e4che. Auch hier lohnt ein Blick auf die Fakten. 2012 lag das deutsche Importvolumen mit \u00fcber 1200 Mrd. Euro fast doppelt so hoch wie das in Frankreich oder Gro\u00dfbritannien. Deutschland weist mit fast 52 Prozent nicht nur eine deutlich h\u00f6here Exportquote auf als die allermeisten seiner europ\u00e4ischen Nachbarn, sondern mit 46 Prozent auch eine deutlich h\u00f6here Importquote. Die deutsche Volkswirtschaft ist also deutlich importintensiver als ihre europ\u00e4ischen Handelspartnerl\u00e4nder. Hinzu kommt, dass unter den zehn gr\u00f6\u00dften Importl\u00e4ndern nach Deutschland immerhin acht europ\u00e4ische Staaten zu finden sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im \u00dcbrigen sind im Falle Deutschlands Warenaus- und -einfuhren aufs Engste miteinander verkn\u00fcpft. Dieser Zusammenhang kommt im Importgehalt der deutschen Exporte zum Ausdruck. 2009 lag der Anteil ausl\u00e4ndischer Wertsch\u00f6pfung an den deutschen Ausfuhren bei 27 Prozent, 1995 waren dies erst 19 Prozent. Dies bedeutet, dass mehr als ein Viertel der mit den Exporten verbundenen Produktions- und Wertsch\u00f6pfungsaktivit\u00e4ten nicht in Deutschland, sondern in den Handelspartnerl\u00e4ndern stattfindet. Zum \u00fcberwiegenden Teil sind dies andere europ\u00e4ische Volkswirtschaften, die auf diese Weise direkt \u00fcber den Export von Vorleistungen nach Deutschland von den deutschen Exporten profitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Kapitalexport als Kehrseite von Export\u00fcbersch\u00fcssen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von mindestens ebensolcher Bedeutung wie die Salden im direkten Waren- und Leistungsaustausch sind die Ungleichgewichte in den korrespondierenden Kapitalbilanzen. Vermutlich haben sie bei der Krisenentstehung und -ausbreitung sogar die gr\u00f6\u00dfere Rolle gespielt, denn die in den Kapitalbilanzen abgebildeten internationalen Finanzstr\u00f6me haben das Entstehen der Turbulenzen an den Weltfinanzm\u00e4rkten wahrscheinlich st\u00e4rker befeuert, als der reine Austausch von G\u00fctern und Dienstleistungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leistungs- und Kapitalbilanz eines Landes geh\u00f6ren untrennbar zusammen, sie bilden letztlich zwei Seiten einer Medaille. Die Zahlungsbilanz eines Landes ist definitionsgem\u00e4\u00df immer ausgeglichen. Dies bedeutet, dass ein Saldo in der Leistungsbilanz \u2013 ob Defizit oder \u00dcberschuss \u2013 stets durch einen entsprechenden Saldo in der Kapitalbilanz ausgeglichen wird. Ein Land wie Deutschland, das hohe \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz erwirtschaftet, wird somit zwangsl\u00e4ufig zum Kapitalexporteur. Deutschland ist nicht nur der drittgr\u00f6\u00dfte Warenexporteur der Welt, sondern gleichzeitig der gr\u00f6\u00dfte Kapitalexporteur der Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn demzufolge die hohen Export\u00fcbersch\u00fcsse eines Landes kritisiert werden, dann m\u00fcssten logischerweise auch die aus diesen Export\u00fcbersch\u00fcssen resultierenden Kapitalexporte mit der gleichen Kritik belegt werden. Denn das Eine ist in der Zahlungsbilanzsystematik nichts anderes als die Gegenbuchung des Anderen. Die Debatte um die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse hat in dieser Hinsicht jedoch eine Unwucht. Dass Deutschland beispielsweise mit seinem Kapitalexport Investitionen und Infrastrukturaufbau in anderen Teilen der Welt finanziert, hat sich bislang einer kritischen Betrachtung entzogen. Auch ist bislang nicht publik geworden, dass die USA sich beispielsweise gegen den Zustrom chinesischen Kapitals zur Finanzierung der amerikanischen Staatsverschuldung aufgelehnt h\u00e4tten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Im globalen Wettbewerb hilft nur Wettbewerbsf\u00e4higkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heftig umstritten ist die Frage, auf welcher Seite die Hauptverantwortung f\u00fcr den Abbau der globalen Handelsungleichgewichte liegt: auf Seiten der \u00dcberschuss- oder auf Seiten der Defizitl\u00e4nder? W\u00fcrden die \u00dcberschussl\u00e4nder ihre \u00dcbersch\u00fcsse vorrangig durch unlautere Praktiken wie etwa Lohndumping erzielen, k\u00e4me ihnen zwangsl\u00e4ufig ein hohes Ma\u00df an Verantwortlichkeit zu. Diese L\u00e4nder m\u00fcssten nur ihre unlauteren Praktiken einstellen und schon w\u00fcrden sich die Ungleichgewichte vermindern. Wenn es sich jedoch darum handelt, dass L\u00e4nder ihre komparativen Wettbewerbsvorteile in den Handelsbeziehungen ausspielen, geht diese Argumentation an der Realit\u00e4t vorbei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Forderung, die \u00dcberschussl\u00e4nder m\u00f6gen ihre Exporte drosseln, indem sie weniger wettbewerbsf\u00e4hig sind, stellt \u00f6konomische Grundprinzipien auf den Kopf und f\u00fchrt die gesamte Logik des Welthandels ad absurdum. Das Streben nach h\u00f6herer Produktivit\u00e4t ist eines der fundamentalen Grundprinzipien der \u00d6konomie schlechthin. Aus einem bestehenden Ressourcenportfolio einen h\u00f6heren Output zu generieren, oder einen angestrebten Output mit m\u00f6glichst geringem Ressourceneinsatz zu realisieren, das ist die \u00f6konomische Art des Wirtschaftens. Nur sozialistische Planwirtschaften k\u00f6nnen oder konnten es sich vermeintlich leisten, un\u00f6konomisch zu wirtschaften. Marktwirtschaftliche \u00d6konomien hingegen streben gewisserma\u00dfen definitionsgem\u00e4\u00df nach h\u00f6herer Produktivit\u00e4t und Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Logik liegt die prim\u00e4re Verantwortung f\u00fcr die Beseitigung der globalen Handelsungleichgewichte bei den Defizitl\u00e4ndern. Wenn ein Land in der globalen Konkurrenz mit seinen Produkten und Dienstleistungen nicht wettbewerbsf\u00e4hig ist, dann hilft es diesem Land nicht, wenn konkurrenzf\u00e4higere L\u00e4nder ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit gewisserma\u00dfen k\u00fcnstlich herunterschrauben w\u00fcrden. Der einzig erfolgversprechende Weg f\u00fchrt \u00fcber die nachhaltige Steigerung der eigenen Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Hinweis<\/strong><\/p>\n<p>Die vollst\u00e4ndige Version dieses Beitrags finden Sie in <a href=\"http:\/\/vahlen-online.beck.de\/default.aspx?vpath=bibdata%2fzeits%2fWIST%2f2014%2fcont%2fWIST.2014.H03.gl3.htm\">Heft 3 \/ 2014<\/a> der <a href=\"http:\/\/rsw.beck.de\/cms\/main?site=wist\">WiSt<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Blogbeitr\u00e4ge zu Leistungbilanzsalden:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Juergen B. Donges: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14219\">Deutsche Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcssse in der Kritik: worauf zu achten ist<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Henning Klodt: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14130\">Die deutschen Export\u00fcbersch\u00fcsse und die Lohnpolitik<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13782\">Deutschland auf der Anklagebank. Der Euro verzerrt die Leistungsbilanzsalden<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieter Smeets: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13703\">Der Euro beg\u00fcnstigt den deutschen Au\u00dfenhandel in der W\u00e4hrungsunion<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gunter Schnabl: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13279\">Deutschland ist stark. Und soll es auch bleiben. Die Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse als Achillesferse wirtschaftlicher Stabilit\u00e4t<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gunter Schnabl: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10263\">Vier Generationen von Leistungsbilanzungleichgewichten<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=9352\">Herakles und die Euro-Hydra. Banken-, Staatsschulden- und Zahlungsbilanzkrisen<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Michael Gr\u00f6mling: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8893\">Mythen und Fakten zur deutschen Exportdominanz<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=8912\">Steht das \u201cGesch\u00e4ftsmodell Deutschland\u201c\u009d auf der Kippe? Euro-Rettungsschirme sind \u201cstruktureller Merkantilismus\u201c\u009d<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Michael Gr\u00f6mling: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=7809\">Nicht von ungef\u00e4hr \u2013 zum Zusammenhang von Wirtschaftsstruktur und Leistungsbilanz<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wolf Sch\u00e4fer: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=4528\">Erst Lagarde, nun auch Geithner: Deutschland exportiert zu viel!<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die internationale wirtschaftspolitische Debatte \u00fcber die deutsche Volkswirtschaft pendelt zwischen Anerkennung und Bewunderung f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg des deutschen Gesch\u00e4ftsmodells einerseits und harscher Kritik an &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<small>Der Chefvolkswirt<\/small><br \/>Das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":126,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,33,876],"tags":[387,1471,1470,61,222],"class_list":["post-14524","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-makrooekonomisches","category-wachstumspolitisches","tag-binnennachfrage","tag-investitionsoffensive","tag-kapitalexport","tag-leistungsbilanzungleichgewichte","tag-wettbewerbsfaehigkeit"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Der ChefvolkswirtDas deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der ChefvolkswirtDas deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die internationale wirtschaftspolitische Debatte \u00fcber die deutsche Volkswirtschaft pendelt zwischen Anerkennung und Bewunderung f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg des deutschen Gesch\u00e4ftsmodells einerseits und harscher Kritik an &hellip; \u201eDer ChefvolkswirtDas deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-03-12T07:19:42+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-03-12T12:47:23+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Hans-Joachim Ha\u00df\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Hans-Joachim Ha\u00df\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524\"},\"author\":{\"name\":\"Hans-Joachim Ha\u00df\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/37c520bd544eb79f4059d328d78022ad\"},\"headline\":\"Der Chefvolkswirt Das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte\",\"datePublished\":\"2014-03-12T07:19:42+00:00\",\"dateModified\":\"2014-03-12T12:47:23+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524\"},\"wordCount\":2177,\"commentCount\":0,\"keywords\":[\"Binnennachfrage\",\"Investitionsoffensive\",\"Kapitalexport\",\"Leistungsbilanz\",\"Wettbewerbsf\u00e4higkeit\"],\"articleSection\":[\"Alle Kategorien\",\"Makro\u00f6konomisches\",\"Wachstumspolitisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524\",\"name\":\"Der Chefvolkswirt Das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-03-12T07:19:42+00:00\",\"dateModified\":\"2014-03-12T12:47:23+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/37c520bd544eb79f4059d328d78022ad\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Der ChefvolkswirtDas deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/37c520bd544eb79f4059d328d78022ad\",\"name\":\"Hans-Joachim Ha\u00df\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/hans-joachim_hass.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/hans-joachim_hass.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/hans-joachim_hass.jpg\",\"caption\":\"Hans-Joachim Ha\u00df\"},\"description\":\"Bundesverband der Deutschen Industrie\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=126\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Der ChefvolkswirtDas deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Der ChefvolkswirtDas deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Die internationale wirtschaftspolitische Debatte \u00fcber die deutsche Volkswirtschaft pendelt zwischen Anerkennung und Bewunderung f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg des deutschen Gesch\u00e4ftsmodells einerseits und harscher Kritik an &hellip; \u201eDer ChefvolkswirtDas deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2014-03-12T07:19:42+00:00","article_modified_time":"2014-03-12T12:47:23+00:00","author":"Hans-Joachim Ha\u00df","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Hans-Joachim Ha\u00df","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524"},"author":{"name":"Hans-Joachim Ha\u00df","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/37c520bd544eb79f4059d328d78022ad"},"headline":"Der Chefvolkswirt Das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte","datePublished":"2014-03-12T07:19:42+00:00","dateModified":"2014-03-12T12:47:23+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524"},"wordCount":2177,"commentCount":0,"keywords":["Binnennachfrage","Investitionsoffensive","Kapitalexport","Leistungsbilanz","Wettbewerbsf\u00e4higkeit"],"articleSection":["Alle Kategorien","Makro\u00f6konomisches","Wachstumspolitisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524","name":"Der Chefvolkswirt Das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2014-03-12T07:19:42+00:00","dateModified":"2014-03-12T12:47:23+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/37c520bd544eb79f4059d328d78022ad"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14524#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Der ChefvolkswirtDas deutsche Gesch\u00e4ftsmodell und die globalen Ungleichgewichte"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/37c520bd544eb79f4059d328d78022ad","name":"Hans-Joachim Ha\u00df","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/hans-joachim_hass.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/hans-joachim_hass.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/hans-joachim_hass.jpg","caption":"Hans-Joachim Ha\u00df"},"description":"Bundesverband der Deutschen Industrie","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=126"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14524","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/126"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14524"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14524\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14570,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14524\/revisions\/14570"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14524"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14524"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14524"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}