{"id":14846,"date":"2014-05-03T11:19:12","date_gmt":"2014-05-03T10:19:12","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14846"},"modified":"2014-05-03T11:19:12","modified_gmt":"2014-05-03T10:19:12","slug":"der-immer-noch-schiefe-turm-von-pisa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14846","title":{"rendered":"Der immer noch schiefe Turm von Pisa"},"content":{"rendered":"<p>Es ist sicherlich erfreulich, wenn Deutschland, folgt man der neuesten Pisa-Studie, in den internationalen Rangordnungen der Sch\u00fclerleistungen besser abschneidet als zuvor. Das darf uns allerdings nicht zu der Auffassung verf\u00fchren, dass wir uns mit unserem Bildungswesen auf dem richtigen Weg befinden. Wir k\u00f6nnten durchaus auf eine Schiefe Ebene geraten, wenn wir den Bildungsfl\u00fcsterern folgen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Bewahren und entwickeln<\/strong><\/p>\n<p>Wir hatten immer eine berufsbezogene Ausbildung neben der allgemeinen Bildung. Aber wir lassen uns einreden, dass wir Berufe, in denen wir hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte ohne universit\u00e4ren Firlefanz heranbilden, zun\u00e4chst immer einer universit\u00e4ren Qualifikation zuf\u00fchren m\u00fcssen. Das mag in einem Umfeld, in dem die Universit\u00e4ten auf so etwas eingerichtet sind, funktionieren. In einem Umfeld, das keine wirkliche Fachausbildung in Lehrberufen kennt, wird ein solcher Wechsel sogar n\u00f6tig sein. Aber in Deutschland scheint ein solcher Wechsel weder angezeigt noch \u00fcberzeugend. Viel wichtiger ist es f\u00fcr uns, bestimmte Lehrabschl\u00fcsse so aufzuwerten, dass sie zum Hochschulbesuch berechtigen und qualifizieren und weiterhin bef\u00e4higte Personen anziehen. Wir sollten nach der Maxime \u201ebewahren und entwickeln\u201c und nicht nach \u201ealles neu macht der Mai\u201c vorgehen.<\/p>\n<p>Anstatt mehr sogenannte duale Studieng\u00e4nge aus den Lehrberufen, in denen wir gut sind, heraus zu entwickeln, \u00fcberlassen wir es Universit\u00e4ten, die darauf gar nicht vorbereitet sind, solche Studieng\u00e4nge anzubieten. Was am oberen Ende der (Aus-)Bildung gilt, trifft auch f\u00fcr deren Beginn zu. Dort, wo wir schlecht sind, in der fr\u00fchkindlichen Erziehung n\u00e4mlich, fahren wir mit unserem alten Schlendrian fort bzw. gehen wir die Sache zu zaghaft an. Obwohl wir als Gesellschaft das gr\u00f6\u00dfte Interesse daran haben, Jugendliche zu integrieren und zu sozialisieren, bauen wir immer noch Zugangsh\u00fcrden auf.<\/p>\n<p>Kleinkinderbetreuung ist traditionell kostenpflichtig. Im Bereich der universit\u00e4ren Bildung hingegen herrscht Geb\u00fchrenfreiheit. Bildung ist f\u00fcr uns \u201eMenschenrecht\u201c, sofern der Mensch der Mittelklasse angeh\u00f6rt. Eine Umschichtung der F\u00f6rderung von den Universit\u00e4ten und Fachhochschulen zu den Kinderg\u00e4rten, den Grundschulen bis hin zu den Berufsfachschulen erw\u00e4gt man gar nicht erst, obschon das vermutlich sozialpolitisch wirkungsvoll sein w\u00fcrde und \u2013 wenn man schon mit dem Begriff der sozialen Gerechtigkeit hantieren will \u2013 auch sozial gerechter w\u00e4re, als die F\u00f6rderung der ohnehin schon Privilegierten.<\/p>\n<p>Von der Politik haben wir nicht viel zu erwarten, es sei denn wir alle w\u00fcrden beginnen, entsprechendes zu fordern. Die beiden gro\u00dfen sozialdemokratischen Parteien gehen nicht in diese Richtung, weil ihre Bildungs-Klientel es nicht will, die Linke will alles f\u00fcr alle und immer kostenlos, die Gr\u00fcnen, sind sich nicht sicher, ob sie die Lehrer verschrecken d\u00fcrfen und die Anh\u00e4nger der Freien Demokraten sehen zwar teilweise die Logik der Argumente f\u00fcr eine Umschichtung der staatlichen F\u00f6rderung ein, aber sie trauen sich nicht, das auch zu sagen.<\/p>\n<p>Die Lage ist &#8212; wie gew\u00f6hnlich in Deutschland \u2013 hoffnungslos, aber nicht ernst. Angesichts von Globalisierung, Zuwanderung und Demographie k\u00f6nnte sie aber ernst werden. Damit sie es nicht wird, sollten wir anfangen, eine Diskussion \u00fcber m\u00f6gliche Alternativen im Bildungsbereich zu f\u00fchren. Der komparative Vorteil der Bundesrepublik, stabile Institutionen und ein Humankapital praktisch vern\u00fcnftiger Fachkr\u00e4fte auf allen Ebenen zu besitzen, darf in Zeiten knapper werdenden Nachwuchses nicht durch Gedankenlosigkeit gef\u00e4hrdet werden.<\/p>\n<p>Ein Grundgedanke k\u00f6nnte der folgende sein: <i>Das staatliche Engagement im Bildungswesen sollte umso gr\u00f6\u00dfer sein, je j\u00fcnger und je nieder qualifiziert die zu f\u00f6rdernden Individuen sind. <\/i><\/p>\n<p>Nach allem, was wir wissen k\u00f6nnte eine entsprechende Orientierung hilfreich sein. Der Blick auf die Hochschulfinanzierung zeigt, wie weit wir von diesem simplen Prinzip entfernt sind. Mittel sollten den Studenten entzogen werden und anderen, die viel f\u00f6rderungsbed\u00fcrftiger sind, gew\u00e4hrt werden. Hochschulbildung ist eine Industrie und keine staatliche Aufgabe und Industriepolitik dort ebenso sch\u00e4dlich wie in anderen Bereichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der endemische Unfug der deutschen Hochschulfinanzierung<\/strong><\/p>\n<p>James M. Buchanan und Nicos Devletoglu stellten in ihrem Buch \u201eAcademia in Anarchy\u201c bereits 1970 sinngem\u00e4\u00df fest, dass die \u00f6ffentlichen Hochschulen ein merkw\u00fcrdiger Ort seien mit Anbietern, die nichts verdienen wollen oder d\u00fcrfen, Nachfragern, die nichts bezahlen wollen und Besitzern, die nichts und zu gleich alles kontrollieren wollen. Unser \u00f6ffentliches Hochschulunwesen ist die letzte Bastion dieser Art des real verblichenen Sozialismus.<\/p>\n<p>Es steht zu bef\u00fcrchten, dass angesichts der guten Presse, die staatliche Regulierungen angesichts der (ironischerweise ebenfalls) regulierungsbedingten Fehlsteuerungen des Finanzsektors haben, die schlechten Regulierungen anderer Sektoren nicht mehr auf den Pr\u00fcfstand kommen. Jedenfalls tun wir genau das Gegenteil von dem, was vern\u00fcnftig w\u00e4re, indem wir das bisherige System verteidigen. So wurden die Studiengeb\u00fchren, die man nach Anfl\u00fcgen von Vernunft zu erheben begann, wieder abgeschafft.\u00c2\u00a0 Diese bis zu 1000 \u20ac pro Jahr, die man pro Student erl\u00f6sen konnte, waren f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Universit\u00e4ten von viel gr\u00f6\u00dferer Bedeutung, als die blo\u00dfen Zahlen vermuten lassen. Die \u00f6ffentlichen Bildungseinrichtungen erhielten Mittel, \u00fcber die sie eigenst\u00e4ndig disponieren konnten. Sie erhielten Anreize, den Zufluss solcher Mittel zu sichern und sich entsprechend um Studierende zu bem\u00fchen. Als Hochschullehrer an einer privaten Hochschule, die sich in einem Umfeld eingegrabener \u00f6ffentlicher Dumpingpreise behaupten muss, war ich \u00fcber die Auswirkungen der Studiengeb\u00fchren auf das Verhalten der \u00f6ffentlichen Universit\u00e4ten besorgt. Denn diese begannen in erstaunlichem Ma\u00dfe ihre Hausaufgaben zu machen. Der alte Spruch, die Uni sei ganz sch\u00f6n, das einzige, was st\u00f6re, seien die Studenten, dessen Wahrheit ich aus meiner ca. 20 j\u00e4hrigen Zeit als \u00f6ffentlich-rechtlicher Hochschullehrer (und zuvor auch als Student) am eigenen Leibe erfahren habe,\u00c2\u00a0 schien nicht mehr zu gelten. Als Staatsb\u00fcrger war ich dar\u00fcber erfreut, als Mitarbeiter einer privaten Bildungsinstitution weniger.<\/p>\n<p>Heute kann ich als Hochschullehrer an einer privaten Einrichtung wieder ruhiger schlafen. Denn im Namen der h\u00f6heren sozialen Gerechtigkeit ist die Vernunft tapfer mit populistischer Politik besiegt worden. Die \u00f6ffentlichen Hochschulen, die ungeachtet der Merkw\u00fcrdigkeiten unserer Bildungsfinanzierung in vielen Bereichen von erstaunlicher Qualit\u00e4t sind, werden vor allem in den Bachelor-Programmen wenig f\u00fcr die Qualit\u00e4t tun. Die besseren Studienbedingungen bei uns im privaten Bereich mit innovativen Studienangeboten, wie etwa in unserem Management, Philosophy &amp; Economics Studiengang, werden nach wie vor die hohen Geb\u00fchren, ohne die wir unsere Angebote nicht machen k\u00f6nnten, rechtfertigen. Weil wir Geb\u00fchren erheben, interessieren sich unsere Studierenden viel ernsthafter als die \u00f6ffentlicher Hochschulen daf\u00fcr, ob selbst im Falle eines auch philosophisch ausgerichteten Studiums eine Marktf\u00e4higkeit der Absolventen sichergestellt ist. (Ich habe mit Kollegen versucht, einen solchen Studiengang an einer \u00f6ffentlichen Hochschule einzurichten, scheiterte aber am Widerstand einer ewig gestrigen geisterwissenschaftlichen Hochschullehrerschaft, die sich entsprechenden Fragen nicht stellen musste. Sie glaubte, sich nicht um die Berufschancen der Absolventen k\u00fcmmern zu m\u00fcssen, da das Geld ja vom Staat kam und die nicht \u2013 bzw. nur mit ihrer Zeit \u2013 zahlenden Studierenden auch nicht muckten.)<\/p>\n<p>Wenn man sie denn lie\u00dfe, so w\u00e4ren einige \u00f6ffentliche deutsche Hochschulen vermutlich in der Lage, mit den besten amerikanischen Institutionen zu konkurrieren.\u00c2\u00a0 Man m\u00fc\u00dfte sie nur lassen. Dazu w\u00e4ren mehr Markt und weniger Wettbewerbsverzerrung geeignet. An sich bed\u00fcrfte es dazu \u201enur\u201c einer Umstellung der Finanzierung von fr\u00fchneuzeitlicher staatlicher Kameralwirtschaft zur Subjektf\u00f6rderung: Kreditfinanzierung statt staatlicher Geschenke mit hilfsweisen Subventionen. So ist ja auch Wohngeld im Allgemeinen eine bessere Waffe als etwa allgemeine Mietpreisregulierungen oder gar eine \u00f6ffentliche Wohnraumbewirtschaftung. Gegen die Hochschulbewirtschaftung hat aber anscheinend niemand etwas. Es ist offenkundig abwegig, dass unser Staatswesen bereit ist, Universit\u00e4tsstudien nicht nur aus \u00f6ffentlichen Mitteln zu finanzieren, sondern meint, sich auch noch als Anbieter solcher Leistungen bet\u00e4tigen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><i>Subjektf\u00f6rderung: Alle \u00f6ffentlichen Anliegen w\u00fcrden sich gewiss besser und billiger sichern lassen, wenn man \u2013 uralten Vorschl\u00e4gen folgend &#8212; von der direkten Finanzierung der Anbieter der universit\u00e4ren Leistungen zu einer Finanzierung \u00fcber die Nachfrager der Leistungen \u00fcberginge.<\/i><\/p>\n<p>Mir geht es nicht um eine Privatisierung des Bildungsbereichs insgesamt. Im Bildungsbereich scheint es insbesondere starke Gr\u00fcnde daf\u00fcr zu geben, die vorschulische und die Grundschulbildung (die ich in diesem Falle bis zum 14. Lebensjahr ansetzen w\u00fcrde) weiterhin in staatlichen Eigenbetrieben zu belassen.\u00c2\u00a0 \u00dcber die daran anschlie\u00dfenden Jahre der Vorbereitung auf ein Studium oder eine Berufsperspektive w\u00e4re nachzudenken. Die \u201eGeneration Praktikum\u201c k\u00f6nnte ja auch eine \u201eGeneration Lehre\u201c mit flie\u00dfendem dualem \u00dcbergang in ein Studium werden. Etwas mehr Phantasie w\u00e4re hier bestimmt hilfreich und vor allem w\u00e4re eine solche Entwicklung des Bestehenden \u2013 anders als in den meisten anderen L\u00e4ndern \u2013 bei uns mit unserer relativ intakten beruflichen Bildung immer noch m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Sofern es etwa das \u00f6ffentliche Anliegen geben sollte, bestimmte Gebiete, etwa Ingenieurstudieng\u00e4nge besonders zu f\u00f6rdern, weil die Absolventen positive externe Effekte erzeugen werden, \u00c2\u00a0so kann das durch personenbezogene Subventionen der betreffenden Studierenden geschehen.\u00c2\u00a0 Diese Subventionen werden auf Kredite gegeben, die die Studierenden aufnehmen, um ihr Studium zu bezahlen (sofern sie nicht aus eigener Tasche f\u00fcr das Studium aufkommen k\u00f6nnen). Danach k\u00f6nnte man \u2013 alten Vorschl\u00e4gen folgend &#8212; allen Studierenden, die einen solchen Kredit aufnahmen, einen erh\u00f6hten Einkommenssteuersatz aufb\u00fcrden.\u00c2\u00a0 Wer nichts verdient, muss auch nichts bezahlen, wer viel verdient, muss prozentual einen konstant erh\u00f6hten Satz abf\u00fchren. F\u00fcr bestimmte Studieng\u00e4nge w\u00fcrde man etwa den Steuersatz senken k\u00f6nnen. Das h\u00e4tte den Zusatzeffekt, dass die Abwanderungsanreize f\u00fcr die gesuchtesten Absolventen nicht erh\u00f6ht w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich ist es beispielsweise m\u00f6glich, dass Personen, die hohe Steuern zahlen m\u00fcssen, deshalb in andere L\u00e4nder abwandern, in denen die Steuers\u00e4tze niedriger sind. Das scheint aber kein besonders triftiges Argument gegen eine R\u00fcckzahlungspflicht \u00fcber eine erh\u00f6hte Steuer auf das Differenzialeinkommen \u2013 also das, was man mehr verdient als der Durchschnitt der Bev\u00f6lkerung \u2013 zu sein. \u00c2\u00a0Denn auch heute kann bereits ein gut ausgebildeter Hochschulabsolvent Deutschland verlassen und eine Arbeitsst\u00e4tte im Ausland annehmen. Er wird dort seine Steuern zahlen, obwohl er in Deutschland auf Kosten der deutschen Steuerzahler ausgebildet wurde.<\/p>\n<p>Wir sollten beginnen, \u00fcber Grunds\u00e4tze wie das Prinzip, dass wir tendenziell unsere staatlichen Mittel den nieder-qualifizierten und den j\u00fcngsten Individuen zukommen lassen wollen, wenigstens zu reden. Wir sollten uns darum bem\u00fchen, nach allgemeinen Prinzipien wie dem der Subjektf\u00f6rderung ausnahmslos vorzugehen, weil das die Kosten von F\u00f6rderungen transparent macht und Fehlsteuerungen verhindert (z.B. im Gesundheitswesen durch Subvention von Versicherungsbeitr\u00e4gen). Dadurch k\u00f6nnten wir den Bereich der hochqualifizierten universit\u00e4ren Bildung st\u00e4rker Konkurrenzprozessen und der Eigenverantwortung derer aussetzen, die die betreffenden Studienf\u00e4cher w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Die vorangehende Ver\u00e4nderung der F\u00f6rderung w\u00e4re nat\u00fcrlich im Sinne der privaten Hochschulen und damit auch in meinem pers\u00f6nlichen Interesse. Denn dann k\u00f6nnten Studierende an unserer Hochschule ebenfalls in den Genuss der Kreditf\u00f6rderung gelangen. Aber es w\u00e4re auch in meinem Interesse als Staatsb\u00fcrger. Denn ich w\u00fcnsche mir eine Bundesrepublik, die sich auch in Zukunft bestimmte Garantien f\u00fcr die B\u00fcrger insbesondere auch im Gesundheitswesen und der Altersversorgung leisten kann. Bildung und produktive Arbeitskr\u00e4fte sind dazu der Schl\u00fcssel. Wenn wir so weiter machen wie bisher, wird unser Babylonischer Turm nicht nur schief stehen, wie der von Pisa, sondern untergehen, wie der biblische.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Buchanan, James M., und Nicos E. Devletoglou. <i>Academia in Anarchy<\/i>. New York: Basic Books, 1970.<\/p>\n<p>Le Grand, Julian. <i>Motivation, Agency, and Public Policy: Of Knights and Knaves, Pawns and Queens<\/i>. Oxford; New York: Oxford University Press, 2003.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist sicherlich erfreulich, wenn Deutschland, folgt man der neuesten Pisa-Studie, in den internationalen Rangordnungen der Sch\u00fclerleistungen besser abschneidet als zuvor. 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