{"id":1528,"date":"2009-09-01T00:13:45","date_gmt":"2009-08-31T23:13:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=1528"},"modified":"2011-12-26T14:54:14","modified_gmt":"2011-12-26T13:54:14","slug":"aufschwung-ohne-arbeit-strukturelles-x-und-konjunkturelles-u","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=1528","title":{"rendered":"Aufschwung ohne Arbeit? <br\/><small>Strukturelles X und konjunkturelles U<\/small>"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>\u201eNot a V, not a U. But an X. &#8230; The X marks a brand new track &#8212; a new economy.\u201c (Robert Reich)<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Tal der weltweit gr\u00f6\u00dften Rezession der Nachkriegszeit ist wohl durchschritten. Der Abschwung scheint seinen Boden zu finden. Die Wirtschaft w\u00e4chst wieder, in Europa und den USA. Schon tr\u00e4umen auch hierzulande die ersten von Vollbesch\u00e4ftigung, sp\u00e4testens <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/de\/pdf\/Politik_fuer_das_naechste_Jahrzehnt_navigierbar.pdf\">2020<\/a>. Die B\u00f6rsen verbreiten bereits seit l\u00e4ngerem Optimismus. Allerdings erinnern Skeptiker an die letzten Rezessionen zu Beginn der 90er und Anfang dieses Jahrhunderts. Damals begann zwar die Weltwirtschaft wieder zu wachsen, Erfolge auf den Arbeitsm\u00e4rkten wollten sich aber zun\u00e4chst nicht einstellen. Die Arbeitslosigkeit verharrte noch geraume Zeit auf dem hohen Niveau der Rezession. Erst sp\u00e4t schlug die wirtschaftliche Erholung auf die Arbeitsm\u00e4rkte durch. Erleben wir m\u00f6glicherweise erneut eine Phase des Aufschwungs ohne Arbeit?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><!--more--><br \/>\n<strong>Empirischer Befund<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den 70er und 80er Jahren war die Welt des konjunkturellen \u201eAuf und Ab\u201c\u00c2\u00a0 noch in Ordnung. Zumeist dominierte das \u201eV\u201c, ansonsten herrschte das \u201eU\u201c. Brach die Produktion ein, ging auch die Besch\u00e4ftigung relativ z\u00fcgig in den Keller. Ebenso schnell ging es am Arbeitsmarkt wieder aufw\u00e4rts, wenn die Unternehmen mehr produzierten. Das \u201eGesetz von <a href=\"http:\/\/www.kansascityfed.org\/Publicat\/ECONREV\/PDF\/4q07Knotek.pdf\">Okun<\/a>\u201c stammt aus dieser Zeit. Obwohl Wachstum, Besch\u00e4ftigung und Arbeitslosigkeit zeitlich parallel liefen, wurde der schwankende Output nicht Eins zu Eins auf die Arbeitsm\u00e4rkte \u00fcbertragen. Wuchs das reale BIP um 1 %, verringerte sich die Arbeitslosenquote um weniger als 1 % und umgekehrt. Die Werte unterschieden sich von Land zu Land, teilweise betr\u00e4chtlich. Unternehmen \u201eenthorteten\u201c Arbeitnehmer im Aufschwung, erh\u00f6hten die Stundenzahl, die Arbeitsproduktivit\u00e4t stieg und mit ihr die Besch\u00e4ftigung.<\/p>\n<p>Das \u00e4nderte sich mit den beiden Rezessionen 1991 und 2001. Alles begann in den USA. Mit den wirtschaftlichen Aufschw\u00fcngen 1992 und 2002 erholten sich dort die Arbeitsm\u00e4rkte nicht mehr unmittelbar. Obwohl der Output stieg, erh\u00f6hte sich die Arbeitslosigkeit im Jahr 2002 weiter. Diese Entwicklung hielt bis Juni 2003 an. Erst danach zog auch die Besch\u00e4ftigung wieder an. Dasselbe Ph\u00e4nomen war zeitverz\u00f6gert auch in Deutschland zu beobachten. Trotz eines real steigenden BIP ab 2004 erholten sich die Arbeitsm\u00e4rkte bis Mitte 2006 kaum. Diese beiden Perioden wirtschaftlicher Aufschw\u00fcnge l\u00f6sten eine heftige <a href=\"http:\/\/www.iwkoeln.de\/Portals\/0\/pdf\/trends02_05_5.pdf\">Diskussion<\/a> \u00fcber das Ph\u00e4nomen des \u201ejobless recovery\u201c aus. Das \u201eGesetz von Okun\u201c galt nicht mehr, die Arbeitsm\u00e4rkte koppelten sich zumindest zeitweilig von der Entwicklung der Produktion ab. Wie l\u00e4sst sich dieser scheinbare Widerspruch erkl\u00e4ren?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Diagnose<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wirtschaftliche \u201eAuf und Ab\u201c hat neben einer zyklischen fast immer auch eine strukturelle <a href=\"http:\/\/www.newyorkfed.org\/research\/current_issues\/ci9-8.pdf\">Komponente<\/a>. Dominiert der zyklische Aspekt, folgt die Besch\u00e4ftigung im Aufschwung dem Wachstum des BIP relativ schnell. Die Gefahr eines \u201ejobless recovery\u201c ist gering. Hat der wirtschaftliche Abschwung vorwiegend konjunkturelle Gr\u00fcnde, werden Arbeitnehmer vor allem tempor\u00e4r entlassen. Sobald es wirtschaftlich wieder aufw\u00e4rts geht, werden sie zumeist von den Unternehmen derselben Branche, in denen sie vorher besch\u00e4ftigt waren, wieder eingestellt. Ganz neue Qualifikationen, die Abwanderung in andere Sektoren und der Umzug in neue Regionen spielen eine nur untergeordnete Rolle. Diese Konstellation scheint in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts dominiert zu haben. Aufschw\u00fcnge ohne Arbeit waren noch weitgehend unbekannt.<\/p>\n<p>Das scheint sich in den 90er Jahren ge\u00e4ndert zu haben. Ein Teil der Arbeitslosen wurde dauerhaft entlassen, die strukturelle Komponente dominierte die zyklische. Der strukturelle Wandel nahm Fahrt auf. Das Gewicht der Branchen ver\u00e4nderte sich, die wirtschaftliche Heterogenit\u00e4t der Unternehmen in den Sektoren nahm zu. Qualifikationen der Arbeitnehmer wurden neu bewertet. Gleichzeitig ging die Nachfrage nach Geringqualifizierten zur\u00fcck, besser Qualifizierte waren st\u00e4rker gefragt. Die Anpassungslasten auf den Arbeitsm\u00e4rkten stiegen sprunghaft. Der Aufschwung ging an einem Teil der Arbeitnehmer vorbei, teilweise nur tempor\u00e4r, immer \u00f6fter aber auch dauerhaft. Arbeitnehmer brauchten neue Qualifikationen, mussten den Sektor und oft auch die Region wechseln, um einen Arbeitsplatz zu ergattern. Die Langzeitarbeitslosigkeit nahm sprunghaft zu. Kein Wunder, dass bei wenig mobilen Arbeitnehmern die Besch\u00e4ftigung dem wirtschaftlichen Wachstum nur z\u00f6gerlich folgte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Therapie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Antwort auf die Frage, wie es heute aussieht, ist schwierig. Unbestritten hat die zyklische Komponente zu Beginn der Krise eine Rolle gespielt, vor allem nach dem Fall von Lehman. Die Unsicherheit \u00fcber den Fortbestand des Systems und die Wertverluste von Banken und Haushalten l\u00f6sten einen Nachfrageschock auf breiter Front aus. Allerdings war die staatlich verabreichte Medizin nur teilweise ad\u00e4quat. Richtig war es, den Bankensektor zu stabilisieren. Das war ein Notoperation, um das Systemrisiko zu verringern. Weitere wirksame Schritte blieben aus. Die fiskalische Medizin allerdings, die auf staatliche Ausgaben setzte, hat das Problem vergr\u00f6\u00dfert. Viel sinnvoller w\u00e4re es gewesen, die privaten wirtschaftlichen Akteure st\u00e4rker steuerlich zu entlasten. Das h\u00e4tte vor allem in den USA geholfen, ausgebombte Bilanzen privater Haushalte teilweise zu reparieren und unternehmerische Risiken zu verringern. Konsumtive und investive Nachfrage w\u00e4ren schneller auf die Beine gekommen, die Besch\u00e4ftigung weniger stark gefallen.<\/p>\n<p>Der zyklische Schock dieser Krise ist h\u00f6chstens die halbe Wahrheit. Tats\u00e4chlich gleicht die wirtschaftliche Entwicklung weniger einem \u201eU \u201eals einem \u201eX\u201c. Strukturelle Faktoren spielen die gr\u00f6\u00dfere Rolle. Die sektoralen Strukturen in den USA und Europa sind verzerrt. Auto-, Bau- und Finanzsektor sind zu gro\u00df. Ein Indikator ist der Anteil der unfreiwilligen an der gesamten <a href=\"http:\/\/www.frbsf.org\/publications\/economics\/letter\/2009\/el2009-18.html\">Teilzeitarbeit<\/a>. Die ist in den USA so hoch, wie in keiner Rezession seit den <a href=\"http:\/\/www.frbatlanta.org\/EH_invoke.cfm?objectid=148A77E8-5056-9F12-12EABD10CAAAFEDC&amp;method=display_body\">70ern<\/a>. Man sollte sich deshalb kein \u201estrukturelles X f\u00fcr ein konjunkturelles U\u201c vormachen lassen. Notwendig ist ein sektoraler Neustart, um anhaltendes \u201ejobless growth\u201c zu vermeiden. Das ist mit keynesianischer Nachfragepolitik nicht zu schaffen, im Gegenteil. Staatliche Ausgabenpolitiken zementieren \u00fcberkommene sektorale Strukturen. Nur ein rascher Strukturwandel kann helfen. Notwendig ist mehr Wettbewerb \u00fcberall, auf G\u00fcter-, Dienstleistungs-, Arbeits- und Kapitalm\u00e4rkten. Wir brauchen eine wettbewerbspolitische \u201eAgenda 2020\u201c, um m\u00f6glichst schnell die \u00fcberkommenen Strukturen aufzubrechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Angst vor einem Aufschwung ohne Arbeit ist nicht von der Hand zu weisen. Auch in dieser Krise dominieren <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=657\">strukturelle<\/a> Faktoren die zyklischen. Der Anpassungsbedarf ist gro\u00df, die Anpassungskapazit\u00e4t gering. Wer mehr Wohlstand f\u00fcr alle und weniger Arbeitslosigkeit will, darf nicht auf keynesianische Ausgabenprogramme, korporatistische B\u00fcndnisse f\u00fcr Arbeit und industriepolitische Deutschland-Pl\u00e4ne setzen. Er sollte vielmehr alles tun, den Strukturwandel zu erleichtern. Besser qualifizierte und r\u00e4umlich und sektoral mobilere Arbeitnehmer, aber auch freie Fahrt f\u00fcr freie Unternehmer sind das Gebot der Stunde. Damit w\u00fcrde man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand w\u00fcrden steigen, es w\u00fcrden z\u00fcgig mehr Arbeitspl\u00e4tze geschaffen. Das Gespenst der massenhaften Arbeitslosigkeit w\u00fcrde sofort nachhaltig verscheucht, nicht erst nach 2020.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/e5fd3fbf7d75449e964b90c54fd30c08\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNot a V, not a U. 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