{"id":15583,"date":"2014-10-04T06:54:39","date_gmt":"2014-10-04T05:54:39","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15583"},"modified":"2014-10-04T06:54:39","modified_gmt":"2014-10-04T05:54:39","slug":"wie-gefaehrlich-ist-deflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15583","title":{"rendered":"Wie gef\u00e4hrlich ist Deflation?"},"content":{"rendered":"<p>Unter den meisten Fachleuten herrscht Einigkeit: Deflation \u2013 verstanden als sinkende Preise bzw. negative Inflationsrate \u2013 stellt eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr die Entwicklung des Euro-Raums dar. Die Angst ist so gro\u00df, dass selbst eine positive Inflationsrate von 0,7 Prozent als Alarmsignal und Anlass zu geldpolitischen Ma\u00dfnahmen verstanden wird.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wird beklagt, dass die europ\u00e4ischen Schuldenl\u00e4nder, hier ist nat\u00fcrlich vor allem Griechenland zu nennen, einen Ausweg aus der Krise nur durch eine \u201einterne Abwertung\u201c, also durch Lohn- und Preissenkungen, die ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit im Vergleich zu anderen Nationen wieder herstellen, erreichen k\u00f6nnen. Dies entspricht nat\u00fcrlich schlicht und einfach einer Deflation!<\/p>\n<p>Diese Einsch\u00e4tzung der Deflation als gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Gefahr steht au\u00dferdem im Gegensatz zu den Wahrnehmungen der Konsumenten, die sich regelm\u00e4\u00dfig freuen, wenn die Preise f\u00fcr Mobiltelefone, Tablets oder Fernsehger\u00e4te fallen. Doch wie kann es sein, dass sich eigentlich alle \u00fcber sinkende Preise freuen, sie aber zugleich die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung sein sollen? Im Folgenden wird versucht, die wichtigsten Argumentationen der Konsequenzen einer deflation\u00e4ren Entwicklung zu skizzieren und anhand einiger Statistiken einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Auswirkungen einer Deflation<\/strong><\/p>\n<p>Das g\u00e4ngigste Argument gegen die Deflation besteht in der Vorstellung, sinkende Preise veranlassten die Konsumenten, ihren Konsum in die Zukunft zu verlagern. Auf diese Weise k\u00f6nnten sie sich sp\u00e4ter deutlich mehr (insb. dauerhafte) Konsumg\u00fcter leisten. Problematisch an dieser Sicht ist, dass die relative G\u00fcnstigkeit der zeitlichen Verlagerung des Konsums nicht nur von den Preisen und ihrer Entwicklung, sondern auch vom Zinssatz abh\u00e4ngt. Denn auch ohne Deflation kann sich ein Konsument, der heute spart und dadurch Zinsen einnimmt, zuk\u00fcnftig mehr G\u00fcter leisten. Letztendlich ist es der Realzins, also der Nominalzins abz\u00fcglich der Inflationsrate (bzw. zuz\u00fcglich der Deflationsrate), die die Opportunit\u00e4tskosten des sofortigen Konsums abbildet. Der Realzins ist in den vergangenen zwanzig Jahren durch geldpolitische Ma\u00dfnahmen jedoch deutlich gesunken, sodass das Konsumverlagerungsargument keine allzu gro\u00dfe Bedeutung haben d\u00fcrfte. Dies l\u00e4sst sich auch h\u00e4ufig mehr als deutlich erkennen, wenn eine neue Generation von Elektronikger\u00e4ten auf den Markt gebracht wird: Die Schlangen vor den Gesch\u00e4ften sind nicht selten sehr lang, obwohl alle wissen, dass die Preise schon in sechs Monaten deutlich geringer sein werden!<\/p>\n<p>Ein zweites wichtiges Argument bezieht sich auf die Umverteilungswirkung einer Deflation, in der die Gl\u00e4ubiger gewinnen und die Schuldner real Verluste erleiden. Da Unternehmen typischerweise Netto-Schuldner sind, werden die durch Deflation erlittenen Verluste als Gefahr f\u00fcr die Wirtschaftlichkeit der Betriebe gesehen. Das Grundargument ist nat\u00fcrlich v\u00f6llig korrekt, allerdings gilt auch f\u00fcr Unternehmen, dass Zins\u00e4nderungen zu ber\u00fccksichtigen sind. In dem Umfang, in dem die Nominalzinsen bei Deflation sinken, wird der Netto-Verlust wieder ausgeglichen. Letztendlich werden vor allem Finanzierungen mit langfristig festgelegten Zinss\u00e4tzen zu einem Problem. Dar\u00fcber hinaus ist allerdings zu ber\u00fccksichtigen, dass die im Rahmen einer Deflation zu erwartenden Lohnsenkungen (oder geringeren Lohnsteigerungen) die Unternehmen ebenfalls entlasten. Last but not least erh\u00f6ht sich die Wettbewerbsf\u00e4higkeit auf internationalen M\u00e4rkten, was die Unternehmen ein weiteres Mal st\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Das dritte zentrale Argument gegen die Deflation bezieht sich auf den Umstand, dass L\u00f6hne i.A. nur stark verz\u00f6gert auf ge\u00e4nderte Rahmenbedingungen reagieren. Sinkende Preise bedeuten dann Reallohnerh\u00f6hungen, was zu einer Verringerung der Arbeitsnachfrage und gegebenenfalls zu Arbeitslosigkeit f\u00fchren wird. Entscheidend bei dieser Argumentation ist, dass die Deflation in dem Sinn \u00fcberraschend kommt, dass sie in den Tarifverhandlungen nicht ber\u00fccksichtigt wird. Zumindest in der gegenw\u00e4rtigen Situation scheint die Entwicklung der Preise jedoch wenige \u00dcberraschungselemente aufzuweisen, sodass auch hier allenfalls moderate Effekte zu erwarten w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Damit bleibt also unklar, ob bzw. in welchem Ausma\u00df eine m\u00f6gliche Deflation f\u00fcr die Entwicklung der Volkswirtschaften bedrohlich ist oder nicht. Um zumindest einen groben Anhaltspunkt zu bekommen, wird im Folgenden der Zusammenhang zwischen Inflation\/Deflation und Wirtschaftswachstum \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum betrachtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Deflation und Wirtschaftswachstum in den vergangenen 150 Jahren<\/strong><\/p>\n<p>Beginnen wir mit drei Graphiken \u00fcber das Zusammentreffen von Inflation\/Deflation und Wirtschaftswachstum f\u00fcr die USA, das Vereinigte K\u00f6nigreich (UK) und Deutschland (D).<br \/>\nAuf den vertikalen Achsen wird das Wirtschaftswachstum (reales Bruttoinlandsprodukt), auf der horizontalen Achse die Inflationsrate abgebildet. Jeder Punkt in den drei Graphiken stellt die Inflations-Wachstums-Kombination f\u00fcr ein bestimmtes Jahr dar. Die beiden roten Linien entsprechen der Nulllinie. Somit befinden sich alle Punkte links von der vertikalen Linie in einem Deflationsjahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erleidefl1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Inflation 1\" alt=\"Inflation 1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erleidefl1.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>F\u00fcr alle betrachteten L\u00e4nder l\u00e4sst sich kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Wachstum und Inflation erkennen. Auch die Punkte im Deflationsbereich ergeben kein eindeutiges Muster. Allenfalls f\u00fcr die USA k\u00f6nnte man den vagen Eindruck gewinnen, dass der Anteil der Perioden mit schrumpfendem Inlandsprodukt in Deflationsjahren gr\u00f6\u00dfer sein k\u00f6nnte als in Inflationsjahren. In keinem Fall ist festzustellen, dass negative Inflationsraten regelm\u00e4\u00dfig zu einem Einbruch der Wirtschaft f\u00fchren.<br \/>\nDie Vielf\u00e4ltigkeit des Zusammenhangs zwischen Deflation und Wachstum l\u00e4sst sich besonders gut an zwei Perioden illustrieren: Vergleicht man die Jahre 1870 und 1900, so ergibt sich folgendes Bild:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erleideflt1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Wachstum 1\" alt=\"Wachstum 1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erleideflt1.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Es wird deutlich, dass \u00fcber die betrachteten 30 Jahre ein bemerkenswertes Wirtschaftswachstum mit deutlich gesunkenen Preisen einhergeht. Wenn \u00fcberhaupt, dann kann Deflation \u00fcber diesen Zeitraum allenfalls ein Motor des Wachstums, nicht aber als Hemmnis verstanden werden.<\/p>\n<p>Anders verh\u00e4lt es sich mit der Gro\u00dfen Depression (hier die Jahre 1929 bis 1938).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erleideflt2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Wachstum 2\" alt=\"Wachstum 2\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erleideflt2.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Insbesondere in den USA l\u00e4sst sich ein gleichgerichteter Zusammenhang zwischen sinkendem Einkommen und sinkenden Preisen feststellen. Die Ursache hierf\u00fcr liegt allerdings darin begr\u00fcndet, dass die amerikanische Wirtschaft in dieser Zeit einem extrem kontraktiven geldpolitischen Schock ausgesetzt war: die amerikanische Zentralbank lie\u00df die Geldmenge mitten in der Krise noch absinken. Vermutlich ist es diese doch eigentlich relativ kurze Periode, die im Zusammenspiel mit dem Erfolgszug des Keynsianismus zu dem sehr negativen Image der Deflation gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Die Daten f\u00fcr Deutschland m\u00fcssen hier mit gro\u00dfer Vorsicht verwendet werden, da die Wirtschaftspolitik seit 1933 sehr stark zentralistisch gelenkt war.<\/p>\n<p>Als Letztes soll nun das Wirtschaftswachstum in Perioden mit Deflation von den Perioden mit Inflation unterschieden werden. Tabelle 3 zeigt die Mittelwerte des Wirtschaftswachstums f\u00fcr acht Zeitintervalle (die unterschiedlichen Zeilen), getrennt nach Perioden mit Deflation und Perioden mit steigenden Preisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erleideflt3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Wachstum 3\" alt=\"Wachstum 3\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erleideflt3.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Weltkriegsperioden findet man sechs F\u00e4lle, in denen das Wachstum bei Deflation h\u00f6her ausf\u00e4llt als das bei Inflation und sechs F\u00e4llen, in denen es umgekehrt ist. Eine systematische Beeintr\u00e4chtigung des Wachstums durch Deflation l\u00e4sst sich daraus nicht ableiten. In der Nachkriegszeit sprechen sogar alle Vergleiche f\u00fcr eine positive Wirkung sinkender Preise. Abbildung 2 zeigt dies f\u00fcr die (west-)deutsche Volkswirtschaft im Zeitraum von 1948 und 1989, und es ist offensichtlich, dass die Wachstumsraten links von der vertikalen Linie (Deflationsjahre) nicht unterhalb der von Inflationsjahren liegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erleidefl2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Inflation 2\" alt=\"Inflation 2\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erleidefl2.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann man aus diesen Graphiken keine Wirkungsrichtung (Kausalit\u00e4t) ablesen. Ob Deflation \u00fcberhaupt einen <em>sp\u00fcrbaren Einfluss<\/em> aus\u00fcbt, bleibt ungekl\u00e4rt. Aber falls es einen solchen Einfluss gibt, dann k\u00f6nnte er durchaus positiver Natur sein!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr das in Wissenschaft und Medien h\u00e4ufig gemalte Schreckensbild sinkender Preise lassen sich keine belastbaren Belege finden. Zu einem \u00e4hnlichen Ergebnis kommen auch Atkeson und Kehoe (2004), die eine deutlich gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Nationen einer \u00f6konometrischen Untersuchung unterzogen haben.<\/p>\n<p>Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit zentralen geldtheoretischen Positionen der \u00d6sterreichischen Schule (Selgin 1997 und Horwitz 2000), die erkl\u00e4ren, warum Wachstum mit sinkenden Preisen durchaus nat\u00fcrlich ist. Die \u00fcbersteigerte Angst vor einer Deflation, die als Rechtfertigung f\u00fcr die expansive Geldpolitik der Europ\u00e4ischen Zentralbank dient, ist dabei durchaus kontraproduktiv, denn Nationen wie Griechenland, Portugal und Spanien werden ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit nur schwierig ohne Preissenkungen wiederherstellen k\u00f6nnen. Die immer expansivere Geldpolitik bietet nur wenig Hoffnung auf Chancen, birgt jedoch mittel- bis langfristig beachtliche Risiken. So stellt sich schlie\u00dflich die Frage, warum die Regierungen und diverse Gesch\u00e4ftsbanken die EZB-Politik so stark unterst\u00fctzen? Ein Grund k\u00f6nnte darin bestehen, dass sie ihnen das Leben vereinfacht: Sinkende Zinslasten helfen Politikern, ein (unverdientes) Image f\u00fcr Solidit\u00e4t aufzubauen, und Banken k\u00f6nnen Risiken elegant bei der Zentralbank entsorgen. Zahlen m\u00fcssen sp\u00e4ter andere.<\/p>\n<h4>Literatur<\/h4>\n<p>Atkeson, A. und P.J. Kahoe (2004), Deflation and Depression: Is There an Empirical Link?, in: American Economic Review, Bd. 94, 2, S. 99-103.<\/p>\n<p>Clark, G. (2014), <a href=\"http:\/\/www.measuringworth.com\/ukearncpi\/\" target=\"blank\">What Were the British Earnings and Prices Then? (New Series)<\/a> MeasuringWorth.<\/p>\n<p>Hoffmann, W.G. (1965), Das Wachstum der Deutschen Wirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, Springer.<\/p>\n<p>Horwitz, S. (2000), Microfoundations and Macroeconomics. An Austrian Perspective, London und New York.<\/p>\n<p>Maddison, A. (2010), <a href=\"http:\/\/www.ggdc.net\/maddison\/Historical_Statistics\/vertical-file_02-2010.xls\" target=\"blank\">Statistics on World Population, GDP and Per Capita GDP<\/a>.<\/p>\n<p>Officer, L.H. und S.H. Williamson (2014), <a href=\"http:\/\/www.measuringworth.com\/uscpi\/\" target=\"blank\">The Annual Consumer Price Index for the United States, 1774-2013<\/a>, MeasuringWorth, 2014.<\/p>\n<p>Selgin, G. (1997), Less Than Zero: The Case for a Falling Price Level in a Growing Economy, London.<\/p>\n<p>Sensch, J. (2008), <a href=\"http:\/\/www.gesis.org\/histat\/de\/table\/details\/2AFD5AB83129131454E15F2C35D7F59C\" target=\"blank\">histat-Datenkompilation online: Preisindizes f\u00fcr die Lebenshaltung in Deutschland 1924 bis 2001; Verbraucherpreise seit 1881<\/a>.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter den meisten Fachleuten herrscht Einigkeit: Deflation \u2013 verstanden als sinkende Preise bzw. negative Inflationsrate \u2013 stellt eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr die Entwicklung des Euro-Raums &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15583\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eWie gef\u00e4hrlich ist Deflation?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,33,12,876],"tags":[1594,1672,111],"class_list":["post-15583","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-historisches","category-makrooekonomisches","category-monetares","category-wachstumspolitisches","tag-deflation","tag-historisches-wachstum","tag-wirtschaftswachstum"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wie gef\u00e4hrlich ist Deflation? 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