{"id":15716,"date":"2014-10-23T00:01:25","date_gmt":"2014-10-22T23:01:25","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15716"},"modified":"2025-12-30T12:14:47","modified_gmt":"2025-12-30T11:14:47","slug":"2-wuerzburger-ordnungstagvermoegensverteilung-die-piketty-kontroverse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15716","title":{"rendered":"<b>&#8222;2. W\u00fcrzburger Ordnungstag&#8220;<\/b><br>Verm\u00f6gensverteilung: Die Piketty-Kontroverse"},"content":{"rendered":"<p>Eines ist jetzt schon sicher \u2013 das Buch des franz\u00f6sischen \u00d6konomen Thomas Piketty \u201eCapital in the Twenty-First Century\u201c geh\u00f6rt zu den wichtigsten \u00f6konomischen B\u00fcchern der letzten 15 Jahre; nicht nur, weil es vom wissenschaftlichen Standpunkt aus grandios ist, sondern auch, weil es ein f\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit wichtiges aktuelles Thema anspricht \u2013 das Ausma\u00df der Ungleichheit in der Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilung. Aber auch gro\u00dfe B\u00fccher produzieren viel Kritik. Nat\u00fcrlich kann die hier gebotene K\u00fcrze nicht dem Reichtum dieses Buches gerecht werden. Es soll dennoch versucht werden, an dieser Stelle die Kernthesen und den derzeitigen Stand der Diskussion um das Buch darstellen, da wir glauben, dass die Debatte um eine wie auch immer definierte gerechte Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilung die westlichen Gesellschaften in den n\u00e4chsten Jahren pr\u00e4gen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr die Diskussion hilft es, dass Pikettys Buch wie jedes fundierte wissenschaftliche Werk in drei Teile untergliedert ist: (1) Einen empirischen Teil, der u. E. f\u00fcr sich durchaus nobelpreisverd\u00e4chtig ist, denn Piketty und sein Team haben \u00fcber 15 Jahre lang eine Datenbank der Einkommens- und Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse in der Weltwirtschaft im Zeitablauf aufgebaut, die diese Verh\u00e4ltnisse \u00fcber die L\u00e4nder hinweg ann\u00e4hernd vergleichbar macht. Um es vorab zu sagen, hier liegt sicher das gr\u00f6\u00dfte Verdienst des Buches. (2) Einen theoretischen Teil, in dem Piketty versucht, diese unstrittigen Trends hin zu einer gr\u00f6\u00dferen Ungleichheit in der Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilung mit Hilfe eines doch eher unkonventionellen Modells zu erkl\u00e4ren. Die zugrundeliegenden Annahmen seiner Theorie sind zwar nicht g\u00e4nzlich unplausibel, aber zumindest sehr diskussionsw\u00fcrdig. (3) Einen wirtschaftspolitischen Teil, der sicher der schw\u00e4chste Teil des Buches ist. Wie Piketty selbst zugesteht, hat er selbst keine wirkliche L\u00f6sung f\u00fcr die seines Erachtens weiter zunehmende Ungleichheit in der Einkommens- und Verm\u00f6genverteilung parat, und schl\u00e4gt eine globale Verm\u00f6genssteuer vor, die aber auch f\u00fcr ihn eher utopischen Charakter hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der Trend hin zu mehr Ungleichheit<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zu den empirischen Fakten: Der Trend hin zu mehr Ungleichheit in der Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen in den letzten 20 Jahren ist zumindest f\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit (gef\u00fchlt) nichts Neues. Die folgende Abbildung zeigt, dass die Ungleichheit in der Verm\u00f6gensverteilung in den USA und Europa am steigen ist. Aber nicht nur die Verm\u00f6gensverteilung wird ungleicher, sondern auch die Einkommensverteilung. Dies gilt v.a. f\u00fcr die USA, wo die Einkommensungleichheit \u2013 gemessen am Anteil der oberen 10% an am Volkseinkommen\u2013 seit 1910 noch nie so hoch war wie heute, und die gleichzeitig wieder den Anstieg der Verm\u00f6gensungleichheit antreibt (siehe Emmanuel Saez\/Gabriel Zucman: Wealth Inequality in the United States since 1913: Evidence from Capitalized Income Tax Data, UC Berkeley\/LSE, October 2014).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/zimmer1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Vermoegensungleichheit\" src=\"\/wordpress\/bilder\/zimmer1.png\" alt=\"Vermoegensungleichheit\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/zimmer2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Einkommensungleichheit\" src=\"\/wordpress\/bilder\/zimmer2.png\" alt=\"Einkommensungleichheit\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die Verm\u00f6gens-Einkommens-Relation ist damit in allen L\u00e4ndern am steigen und d\u00fcrfte sich nach Ansicht Pikettys weiter erh\u00f6hen, wenn dem politisch nicht entgegnet wird (siehe folgende Abbildung).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/zimmer3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"VermoegenUndEinkommen\" src=\"\/wordpress\/bilder\/zimmer3.png\" alt=\"VermoegenUndEinkommen\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ursachen f\u00fcr die h\u00f6here Ungleichheit<\/strong><\/p>\n<p>Um es vorab kurz zu machen: ein letztendlicher Konsens \u00fcber die Ursachen f\u00fcr die gestiegene Ungleichheit in der Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilung ist nicht gegeben, auch wenn Vieles darauf hindeutet, dass ein toxisches Gemisch aus technischem Fortschritt und Effekten der Globalisierung, die beide zusammen Hocheinkommensbezieher beg\u00fcnstigen und die unteren und mittleren Schichten in ihrer F\u00e4higkeit, ein ad\u00e4quates Einkommen zu generieren, mehr und mehr bedrohen. Hinzu kommen l\u00e4nderspezifische Gr\u00fcnde, wie z. B. die steuerliche Beg\u00fcnstigung der Top-Einkommensbezieher in den USA in den letzten 30 Jahren (siehe hierzu auch das Symposium des Journal of Economic Perspectives -Volume 27, Number 3 &#8211; Summer 2013).<br \/>\nInteressant und umstritten ist nun die Theorie, die Piketty pr\u00e4sentiert, um die zunehmende Ungleichheit in der Verm\u00f6gensverteilung zu erkl\u00e4ren, wobei gleich eingeschr\u00e4nkt werden muss, dass Piketty hier weitaus nicht so apodiktisch ist wie es ein Teil seiner Kritiker suggeriert. Entscheidend f\u00fcr Piketty ist das Zusammenspiel der Kapitalverzinsung (nach Steuern) bzw. der Realrendite, r, und der Wachstumsrate der realwirtschaftlichen Produktion, g. Der Mechanismus ist denkbar einfach: \u00dcbersteigt die Realverzinsung r die Wachstumsrate g, so akkumuliert sich das Verm\u00f6gen &#8211; bzw. in der Terminologie Pikettys das Kapital &#8211; schneller als das Volkseinkommen. Die Differenz zwischen r und g ist damit f\u00fcr Piketty der Treiber der historischen Entwicklung in der Verm\u00f6gensentwicklung. Da r zumeist \u00fcber g liege, habe der Kapitalismus eine inh\u00e4rente Tendenz zu einem Anstieg in der Verm\u00f6gensungleichheit. Die folgende Abbildung zeigt in diesem Zusammenhang die von Piketty gesch\u00e4tzte (zuk\u00fcnftige) Entwicklung der Kapitalrendite (nach Steuern und Kapitalverlusten) und der globalen Wachstumsrate der Produktion.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/zimmer4.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"RUndG\" src=\"\/wordpress\/bilder\/zimmer4.png\" alt=\"RUndG\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Aus der Abbildung wird deutlich, dass die Kapitalrendite bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer weit \u00fcber dem globalen Wirtschaftswachstum lag. Die Kapitalrendite brach dann im 20. Jahrhundert durch kriegsbedingte Zerst\u00f6rungen des Kapitalstocks, konfiskatorische Einkommenssteuern via revolution\u00e4re Umst\u00fcrze, die Einf\u00fchrung von Erbschaftssteuern, mehr Arbeitnehmerrechten und h\u00f6here Inflationsraten ein, um sich nach dem 2. Weltkrieg wieder zu erholen. Gleichzeitig erlebte das globale Wirtschaftswachstum durch die Industrialisierung und das weltweite Bev\u00f6lkerungswachstum einen fulminanten Anstieg, der seinen H\u00f6hepunkt vor Ausbruch der Finanzkrise fand. Die Phase einer relativ niedrigen Verm\u00f6gensungleichverteilung in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts ist damit auf die Konvergenz der Raten r und g zur\u00fcckzuf\u00fchren. Nach Sch\u00e4tzungen von Piketty ist in Zukunft von einer R\u00fcckkehr der Kapitalrendite zu ihrem sehr langfristigen Durchschnitt von 4,5% anzunehmen, weil die zunehmende Deregulierung und Globalisierung der M\u00e4rkte den Faktor Kapital beg\u00fcnstige. Das Wirtschaftswachstum werde in den n\u00e4chsten 100 Jahren dagegen tendenziell ged\u00e4mpfter verlaufen \u2013 einfach, weil die Schwellenl\u00e4nder sich derzeit so rasant entwickeln, dass auch sie mittel- bis langfristig sich in ihrer Struktur den Industriel\u00e4ndern ann\u00e4hern und auf deren Wachstumsraten einschwenken d\u00fcrften. Diese Wachstumsrate g werde langfristig allein durch die globale Produktivit\u00e4tswachstumsrate bestimmt, die mit 1-1,5% anzusetzen sei.<\/p>\n<p>Wurden Piketty zun\u00e4chst von Kritikern empirische Fehler unterstellt, die er erfolgreich widerlegt hat, so konzentriert sich die Kritik nun in erster Linie auf seine \u2013 aus Sicht der Mainstream-\u00d6konomik &#8211; doch sehr unorthodoxe Theorie der Verm\u00f6gensungleichheit. Wie Marshall Steinbaum (Piketty\u2019s Theory of Inequality and its Critics: A White Paper, Washington Center for Equitable Growth, September 2, 2014) in seinem \u00dcberblick \u00fcber die diesbez\u00fcgliche Literatur darauf hingewiesen hat, liegt ein Gutteil der Kritik allerdings darin begr\u00fcndet, dass die Mainstream-\u00d6konomik auf der einen Seite und Piketty auf der anderen oft einfach sehr unterschiedliche Begriffe und Interpretationen f\u00fcr ein- und denselben Sachverhalt verwenden. Diesen Unterschieden muss man sich bewusst sein, weil man ansonsten sehr schnell in der Diskussion aneinander vorbeiredet. So werden z. B. von Piketty \u201eVerm\u00f6gen\u201c und \u201eKapital\u201c von Piketty quasi als Synonyme verwendet. Kapital wird hier somit (nicht unbedingt immer) als ein produktiver Faktor verstanden, was f\u00fcr die Wachstumstheorie ja entscheidend ist. Vielmehr beinhaltet \u201eKapital\u201c f\u00fcr Piketty s\u00e4mtliche Dinge, die Einkommen schaffen &#8211; mit Ausnahme des Arbeitseinkommens. Humankapital z\u00e4hlt somit nicht zum Kapitalstock. Ein wichtiger Teil des Verm\u00f6gens ist zudem bei Piketty der Immobilienbesitz, wobei aber nicht zwischen dem \u201eunproduktiven\u201c privaten und den \u201eproduktiven\u201c gewerblichen Immobilien unterschieden wird. Bei der Definition des Zinses r k\u00f6nnen ebenfalls verschiedene Definitionen herangezogen werden. So sind in der Definition der Realrendite von Piketty implizit auch (sozio-politisch motivierte) Risikopr\u00e4mien enthalten. Nur so ist es zu erkl\u00e4ren, dass die Realzinsen bei Piketty \u201ezu hoch\u201c sein k\u00f6nnen, obwohl wir uns sp\u00e4testens seit Ausbruch der Finanzkrise in einem Umfeld \u201ezu niedriger\u201c Realzinsen im Sinne der These der \u201es\u00e4kularen Stagnation\u201c von Larry Summers befinden (siehe hierzu Brad DeLong: Notes and Finger Exercises on Thomas Piketty\u201c\u02dcs \u201eCapital in the Twenty-First Century\u201c: The Honest Broker for the Week of April 19, 2014).<\/p>\n<p>Es soll an dieser Stelle gar nicht weiter auf die spezifische Kritik an den einzelnen Annahmen eingegangen werden, da hierzu der Raum fehlt. Lediglich ein wichtiger Punkt soll noch hervorgehoben werden, n\u00e4mlich die Frage nach der H\u00f6he der Substitutionselastizit\u00e4t zwischen Kapital und Arbeit. Denn der Mechanismus von Piketty h\u00e4ngt von der Annahme ab, dass die Kapitalrendite r relativ stabil bleibt und sich nicht durch das akkumulierte Kapital ver\u00e4ndert bzw. nicht das teurer werdende Kapital durch billiger werdende Arbeit ersetzt wird (siehe hierzu: The return of patrimonial capitalism: review of Thomas Piketty&#8217;s Capital in the 21st century, Branko Milanovic, World Bank, October 2013). Piketty geht von einer sehr hohen Substituierbarkeit zwischen Kapital und Arbeit im 21. Jhdt. aus, die akademische Literatur bislang aber tendenziell eher von einer langfristig niedrigen Substitutionselastizit\u00e4t (siehe Lawrence Summers: The Inequality Puzzle: Piketty Book Review, in: Democracy: A Journal of Ideas, Issue #32, Spring 2014).<\/p>\n<p>Pikettys Kernthese wurde und wird auch von \u00d6konomen sehr schnell auf diese sehr deterministische, fast schon zu simplizistisch anmutende \u201er&gt;g\u201c-Theorie reduziert, was ihm einfach nicht gerecht wird. Denn Piketty stimmt z. B. sehr wohl mit seinen US-Kollegen, die auf breiter Front die Erkl\u00e4rungskraft seiner Theorie zur\u00fcckweisen (siehe hierzu die diesbez\u00fcgliche Umfrage von Chicago Booth, IGM Forum, <a href=\"http:\/\/www.igmchicago.org\/igm-economic-experts-panel\/poll-results?SurveyID=SV_5v7Rxbk8Z3k3F2t\" target=\"blank\">Piketty on Inequality<\/a>, Tuesday, October 14, 2014), darin \u00fcberein, dass andere Gr\u00fcnde als \u201er&gt;g\u201c f\u00fcr den starken Anstieg der Verm\u00f6gensungleichheit in den USA in den letzten Jahren verantwortlich sind. Piketty sieht vielmehr das Problem der wachsenden Kluft zwischen r und g als ein zuk\u00fcnftiges Problem f\u00fcr die Verm\u00f6gensverteilung an. Hier ist aber tats\u00e4chlich noch nicht das letzte Wort gesprochen (siehe hierzu <a href=\"http:\/\/www.slate.com\/blogs\/moneybox\/2014\/10\/15\/piketty_igm_forum_economists_did_not_just_reject_capital_in_the_21st_century.html\" target=\"blank\">Emmanuel Saez<\/a>).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Wirtschaftspolitische Implikationen<\/strong><\/p>\n<p>Pikettys zentrale Variable ist die Differenz zwischen der Nachsteuerkapitalverzinsung und der Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts. Da die Wachstumsrate in erster Linie durch das Bev\u00f6lkerungs- und das Produktivit\u00e4tswachstum determiniert sei, die exogen gegeben sind, m\u00fcsse eben politisch auf die Kapitalverzinsung eingewirkt werden, indem die Steuern auf Verm\u00f6gen auf globaler Ebene erh\u00f6ht werden. Wie er selbst zugesteht, sei dies utopisch. Dieser Vorschlag hat ihm sehr viel Kritik eingetragen. Piketty will aber hiermit einfach nur darauf hinweisen, dass \u2013 sollte er mit seiner pessimistischen Prognose hinsichtlich einer steigenden Einkommens- und Verm\u00f6gensungleichheit recht behalten -, es besser ist, dieser Entwicklung wirtschaftspolitisch entgegenzuwirken, als soziale Unruhen oder gar Revolutionen und Kriege zu riskieren, die \u00fcber eine Vernichtung von Verm\u00f6gen eine diesbez\u00fcglich wieder gr\u00f6\u00dfere Gleichheit herstellen. Piketty steht hier in der Tradition von Keynes, der ebenfalls \u2013 aber mit anderen Mitteln \u2013 den Kapitalismus vor sich selbst zu retten versuchte. Die Wirtschaftspolitik steht jedenfalls, angesichts der m\u00f6glichen negativen Folgen der zunehmenden Digitalisierung f\u00fcr die Arbeitsm\u00e4rkte vor immensen Herausforderungen, den \u201eWohlstand f\u00fcr Alle\u201c in der Tradition von Ludwig Erhard auch in Zukunft zu sichern. Thomas Pikettys Buch gibt hierf\u00fcr sehr wertvolle Denkanst\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>Hinweis<\/strong>: Der Beitrag ist die schriftliche Fassung eines Vortrages auf dem \u201c2. W\u00fcrzburger Ordnungstag\u201c\u009d am 8. Oktober 2014 in Frankfurt. In loser Folge werden hier weitere Vortr\u00e4ge dieses wirtschaftspolitischen Symposiums erscheinen.<\/p>\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zu Piketty:<\/strong><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15065\">Rettet den Kapitalismus vor den Kapitalisten! Thomas Piketty auf den Spuren von Karl Marx<\/a><\/p>\n<p>Marcus Fraa\u00df: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15057\">Wie ungleich ist die Verm\u00f6gensverteilung in Deutschland? Noch ungleicher als die Einkommensverteilung<\/a><\/p>\n<p>Marcus Fraa\u00df: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15623\">Die Treiber der Verm\u00f6gensungleichheit. Warum besitzen 10 % der Bev\u00f6lkerung mehr als die H\u00e4lfte des Verm\u00f6gens?<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines ist jetzt schon sicher \u2013 das Buch des franz\u00f6sischen \u00d6konomen Thomas Piketty \u201eCapital in the Twenty-First Century\u201c geh\u00f6rt zu den wichtigsten \u00f6konomischen B\u00fcchern der &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15716\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<b>&#8222;2. 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