{"id":16284,"date":"2015-02-02T13:28:57","date_gmt":"2015-02-02T12:28:57","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16284"},"modified":"2020-03-25T15:19:23","modified_gmt":"2020-03-25T14:19:23","slug":"oelpreise-im-sinkflug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16284","title":{"rendered":"\u00d6lpreise im Sinkflug"},"content":{"rendered":"<p>Seit Mitte des vergangenen Jahres, in dem der Preis f\u00fcr Roh\u00f6l \u00fcber 100 US-Dollar pro Barrel lag, hat ein dramatischer Preisverfall (siehe Abbildung 1) stattgefunden. Mitte Januar 2015, also nach nur etwa einem halben Jahr, ist er auf weniger als die H\u00e4lfte dieses Ausgangswertes gesunken. Einen derartigen Preiseinbruch gab es zuvor nur in der gro\u00dfen Finanz- und Wirtschaftskrise, allerdings lag in 2014 keine derartig einschneidende Krise vor.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erleiabb1z.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Oelpreise\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erleiabb1z.png\" alt=\"Oelpreise\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Diese \u00e4u\u00dferst ungew\u00f6hnliche und f\u00fcr den Verbraucher unzweifelhaft sehr erfreuliche Entwicklung hat in der Zwischenzeit zu vielen Diskussionen Anlass gegeben und \u2013 \u00fcberraschenderweise \u2013 auch die Frage aufgeworfen, ob ein solcher Preistrend nicht gar sch\u00e4dlich sei. Deshalb wollen auch wir uns im Folgenden den Fragen stellen, wie diese Preisentwicklung zu erkl\u00e4ren ist, welche Auswirkungen sie f\u00fcr die deutsche (europ\u00e4ische) Volkswirtschaft hat und ob die niedrigen \u00d6lpreise von Dauer sein k\u00f6nnen?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ursachen des Verfalls der Erd\u00f6lpreise<\/strong><\/p>\n<p>Die Entwicklung von Preisen l\u00e4sst sich allgemein durch Ver\u00e4nderungen in Angebot und Nachfrage rekonstruieren. Angebotserh\u00f6hungen und Nachfragesenkungen f\u00fchren jeweils zu Preissenkungen, Angebotseinbr\u00fcche und Nachfragesteigerungen bewirken Preiserh\u00f6hungen. Im vorliegenden Fall liegt eine signifikante Zunahme des Angebots bei einer nur moderaten Zunahme der Nachfrage vor. Abbildung 2 zeigt die Entwicklung der Angebotsseite.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erleiabb2z.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Oelproduktion\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erleiabb2z.png\" alt=\"Oelproduktion\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die Ursachen f\u00fcr die Angebotserh\u00f6hung liegen in der Zunahme der Roh\u00f6lgewinnung aus unkonventionellen Lagern (\u201eFracking\u201c), Haushaltsproblemen diverser \u00f6lexportierender L\u00e4nder und politischen Einfl\u00fcssen.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf das Fracking ist vor allem die Rolle der USA hervorzuheben, die sich von einem \u00d6limporteur zu einem Nettoexporteur gewandelt hat. Abbildung 3 zeigt die US-amerikanische Entwicklung der \u00d6lgewinnung und verdeutlicht, wie die neuen Technologien zu einer Trendwende in den USA gef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/erleiabb3z.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Oelproduktion USA\" src=\"\/wordpress\/bilder\/erleiabb3z.png\" alt=\"Oelproduktion USA\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Diese Entwicklung \u2013 darauf sollte schon an dieser Stelle hingewiesen werden \u2013 wurde allerdings erst durch die zuvor erfolgten Erd\u00f6lpreiserh\u00f6hungen erm\u00f6glicht, da die Technologie des Frackings mit h\u00f6heren Kosten verbunden ist.<\/p>\n<p>Die sinkenden Erd\u00f6lpreise setzen au\u00dferdem einige L\u00e4nder im Hinblick auf ihren Staatshaushalt unter nicht unerheblichen Druck. Iran, Russland und Venezuela ben\u00f6tigen die Devisen aus den Erd\u00f6lverk\u00e4ufen dringend, um ihre Ausgaben zu finanzieren. Aus diesem Grund k\u00f6nnen sie die Produktionsquoten nicht einseitig senken. Dar\u00fcber hinaus \u00f6ffnete im Juli das vom B\u00fcrgerkrieg gesch\u00fcttelte Libyen zwei zuvor gesperrte Exportterminals, was ebenfalls zu einer Erh\u00f6hung des Welt\u00f6langebots beitrug.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich fand im November 2014 in Wien ein Treffen der OPEC-Nationen statt, in dem es insbesondere darum ging, eine abgestimmte Verringerung der Produktionsmengen zu vereinbaren. Zur \u00dcberraschung vieler konnte sich die OPEC nicht zu entsprechenden K\u00fcrzungen im Angebot durchringen, was nicht nur den Druck auf die Preise aufrecht erhielt, sondern zugleich ein Signal daf\u00fcr war, dass Saudi-Arabien sich dem Preistrend nicht entgegenstellen w\u00fcrde. Unklar bleibt, warum dies so ist. Dazu kursieren verschiedene Ger\u00fcchte: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa\/moskau-attackiert-amerika-wegen-niedrigem-oelpreis-13212757.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eines davon behauptet<\/a>, Saudi-Arabien versuche, im Verbund mit den Vereinigten Staaten, Russland wirtschaftlich unter Druck zu setzen, um nicht-\u00f6konomische Ziele im Ukraine-Konflikt durchsetzen zu k\u00f6nnen. <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/streit-um-oelpreis-attacke-auf-den-freund-1.2280147\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ein anderes Ger\u00fccht besagt<\/a>, Saudi-Arabien versuche, \u00fcber den niedrigen \u00d6lpreis den Fracking-Boom in den USA zu zerst\u00f6ren. Langfristig ist die \u00d6lf\u00f6rderung aus unkonventionellen Lagern vermutlich nur mit \u00d6lpreisen \u00fcber 60 US-Dollar pro Barrel wirtschaftlich. Wenn der \u00d6lpreis jedoch \u00fcber l\u00e4ngere Zeit unter diesen Wert fiele, w\u00e4re nicht auszuschlie\u00dfen, dass viele Fracking-Projekte aus dem Markt gedr\u00e4ngt werden. Auf diese Weise k\u00f6nnten die OPEC-Nationen wieder an Bedeutung gewinnen und sp\u00e4ter die Preise erneut erh\u00f6hen. Inwieweit diese beiden, ein wenig verschw\u00f6rungstheoretisch anmutenden Ger\u00fcchte zutreffen k\u00f6nnten, kann hier nicht gekl\u00e4rt werden. V\u00f6llig unplausibel sind sie jedoch nicht.<\/p>\n<p>Auf der Nachfrageseite l\u00e4sst sich anf\u00fchren, dass das weltwirtschaftliche Wachstum in 2014 als eher moderat anzusehen ist. Insbesondere China und der Euro-Raum wuchsen weniger stark als erhofft, was tendenziell preisd\u00e4mpfend wirkte.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich ist noch die Bedeutung der geringen Preiselastizit\u00e4t von Angebot und Nachfrage hervorzuheben. Sie haben zur Folge, dass selbst moderate Mengeneffekte auf der Angebots- oder Nachfrageseite erheblich Preiseffekte nach sich ziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Wirkung des Preisverfalls<\/strong><\/p>\n<p>Derzeit wird oftmals diskutiert, inwieweit die sinkenden \u00d6lpreise einen Einfluss auf die Inflationsrate aus\u00fcben und damit die <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/ezb-warnt-wegen-erdoelpreis-vor-deflation-1.18449078\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gefahr einer Deflationsspirale<\/a> hervorrufen k\u00f6nnten. <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15583\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">An anderer Stelle<\/a> habe ich bereits ausgef\u00fchrt, dass die \u201eGefahren der Deflation\u201c m.E. dramatisch \u00fcbersch\u00e4tzt werden. Dar\u00fcber hinaus muss jedoch festgestellt werden, dass die sinkenden Erd\u00f6lpreise auch aus konjunkturtheoretischer Sicht einen positiven Angebotsschock darstellen. Sinkende Faktorpreise wirken kostensenkend und damit angebotsausweitend, besch\u00e4ftigungs- und wachstumsf\u00f6rdernd. Au\u00dferdem m\u00fcssen die Haushalte nur einen geringeren Teil ihres Einkommens f\u00fcr die importierten Energietr\u00e4ger \u00d6l (und Gas) ausgeben, sodass sie ihre Nachfrage nach anderen Konsumg\u00fctern ausdehnen und damit die Konjunktur beleben k\u00f6nnen. Da die Niedrigzinspolitik der Europ\u00e4ischen Zentralbank dar\u00fcber hinaus die Anreize zum privaten Sparen deutlich verringert, ist davon auszugehen, dass dieses zus\u00e4tzliche Potential zur St\u00e4rkung der binnenwirtschaftlichen Nachfrage auch realisiert wird.<\/p>\n<p>Einschr\u00e4nkend muss allerdings festgestellt werden, dass der expansive Effekt sinkender (in US-Dollar gehandelter) \u00d6lpreise durch die Abwertung des Euros abgeschw\u00e4cht wird, da diese die Importe verteuert. Je st\u00e4rker der Euro abgewertet wird, desto geringer f\u00e4llt der konjunkturelle Impuls sinkender \u00d6lpreise aus. Gleichzeitig werden jedoch auch deutsche Exporte f\u00fcr das Ausland g\u00fcnstiger, was die Wettbewerbsf\u00e4higkeit exportierender Unternehmen erh\u00f6ht und damit einen expansiven Impuls zur Folge hat. Welcher dieser beiden Effekte dominiert, ist nicht eindeutig.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Niedrige \u00d6lpreise als Dauerzustand?<\/strong><\/p>\n<p>Wie oben gezeigt wurde, gibt es gute \u00f6konomische und politische Gr\u00fcnde f\u00fcr das Sinken der Erd\u00f6lpreise. Dies \u00e4ndert aber nichts an der Tatsache, dass es sich bei \u00d6l um eine nicht erneuerbare Ressource handelt und nicht erneuerbare Ressourcen eine etwas komplexere Preisbildung aufweisen als Standardprodukte. Dies sei im Folgenden kurz erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>Kauft man auf einem ganz normalen G\u00fctermarkt ein Produkt, sagen wir einen Laib Brot, so hat diese Kaufhandlung keinerlei Auswirkung auf den m\u00f6glichen Kauf eines weiteren Laibes Brot in 10 Jahren. Selbst wenn der komplette Bestand einer Volkswirtschaft an Brot in einem Jahr verspeist wird, hindert dies nicht daran, im n\u00e4chsten Jahr erneut Brot zu konsumieren. Au\u00dferdem wird ein Laib Brot, der im laufenden Jahr nicht konsumiert wird, in zehn Jahren keinen wirklichen Konsumnutzen mehr erzeugen k\u00f6nnen. Aus diesem Grund orientiert sich ein wettbewerblicher Preis ausschlie\u00dflich an den Grenzkosten der Brotproduktion der laufenden Periode.<\/p>\n<p>Diese Logik gilt nicht f\u00fcr ersch\u00f6pfbare Ressourcen wie \u00d6l oder Gas. Hier ist neben den Extraktions- und Aufbereitungskosten zu ber\u00fccksichtigen, dass ein Barrel \u00d6l, das im laufenden Jahr verbraucht wurde, nie wieder (zumindest nach menschlichen Zeithorizonten) zur Verf\u00fcgung steht. Das Verbrennen eines Liters Benzin hat somit nicht nur verhindert, dass die Faktoren, die bei der Produktion des Benzins eingesetzt wurden, an anderer Stelle der Volkswirtschaft zur Verf\u00fcgung standen, sondern es verringert auch das Potential des zuk\u00fcnftigen Benzinverbrauchs. Diese zweite Form von Opportunit\u00e4tskosten wird bei der wettbewerblichen Preisbildung einen Preisaufschlag \u2013 eine Knappheitspr\u00e4mie \u2013 bewirken (vgl. Erlei 2008a, Erlei 2008b und Neumann\/Erlei 2014)). Je geringer der verbleibende Ressourcenbestand, desto gr\u00f6\u00dfer wird die Knappheitspr\u00e4mie ausfallen. Die Knappheitspr\u00e4mie wird somit im Zeitverlauf steigen, was gleichzeitig zu einem Steigen des Ressourcenpreises f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Der Anstieg des Erd\u00f6lpreises in den vergangenen f\u00fcnf Jahrzehnten kann zu einem erheblichen Teil als Folge des Anstiegs dieser Knappheitspr\u00e4mie verstanden werden. Nat\u00fcrlich wird dieser Prozess durch kurzfristige Einflussfaktoren \u00fcberlagert, was zu Schwankungen um den langfristigen Preispfad f\u00fchrt. Auch Entdeckungen neuer \u00d6lfelder oder die Einf\u00fchrung neuer Technologien \u00e4ndern nichts an diesem Grundprinzip: Sie verschieben nur den Verlaufspfad der weiterhin langfristig steigenden Knappheitspr\u00e4mie.<\/p>\n<p>Dies gilt auch f\u00fcr die oben beschriebenen Einflussfaktoren der Preissenkungen in den vergangenen sechs Monaten. Die politischen Sondereinfl\u00fcsse, wie etwa der Ukraine-Konflikt, werden nicht endlos andauern, sodass derzeit dominierende politische Faktoren wieder den wirtschaftlichen Gesichtspunkten weichen werden. Auch die Fracking-Technologie wird nur einen tempor\u00e4ren Einfluss haben. Zum einen ist das Volumen an unkonventionellen \u00d6lfeldern im Vergleich zu den konventionellen als eher klein anzusehen. Zum anderen unterliegen auch diese Lager dem Knappheitspr\u00e4mien-Argument, sodass mittel- bis langfristig wieder von Preisen \u00fcber 100 US-Dollar pro Barrel auszugehen ist.<\/p>\n<p>Es ist allerdings \u00e4u\u00dferst schwierig zu prognostizieren, welcher konkrete Zeithorizont dieser mittleren bzw. langen Frist entspricht. Ein \u2013 wenn auch nur unvollkommenes \u2013 Signal daf\u00fcr, dass die Preise auch schon in einigen Monaten wieder zunehmen werden, besteht darin, dass an den Terminm\u00e4rkten die Future-Preise f\u00fcr Erd\u00f6l nach wie vor h\u00f6her sind als die Spotpreise. W\u00e4hrend der aktuelle (Spotmarkt-) \u00d6lpreis am 15 Januar bei 48,3 US-Dollar pro Barrel lag, wurden am selben Tag Termingesch\u00e4fte f\u00fcr Dezember 2015 mit einem Preis von 57,6 US-Dollar pro Barrel gehandelt. Die B\u00f6rsenh\u00e4ndler gehen somit ebenfalls von (moderat) steigenden Erd\u00f6lpreisen aus.<\/p>\n<p>Wenn also ein zuk\u00fcnftiger Wiederanstieg der \u00d6lpreise wahrscheinlich ist, welche Konsequenzen folgen daraus? Zun\u00e4chst sind die aktuellen Preise ein Grund zur Freude. Man genie\u00dfe sie, solange dies m\u00f6glich ist. In der Folge wird die Konjunktur belebt und der Konsumspielraum der Haushalte erweitert. Wir alle profitieren davon. Gleichzeitig sollte man sich nicht auf zuk\u00fcnftig niedrige Preise verlassen. Investitionen, die sich nur bei den aktuell niedrigen Preisen rechnen, d\u00fcrften sehr riskant sein und der konjunkturelle Anschub sinkender \u00d6lpreise k\u00f6nnte sich schnell in eine konjunkturelle Bremse steigender Preise verwandeln.<\/p>\n<h4>Literatur<\/h4>\n<p>Erlei, M. (2008a): \u201e\u00d6konomik nicht-erneuerbarer Ressourcen I: Grundlagen\u201c, in: Das Wirtschaftsstudium (WISU), Jg. 37, Heft 11, S. 1548 \u2013 1554.<\/p>\n<p>Erlei, M. (2008b): \u201e\u00d6konomik nicht-erneuerbarer Ressourcen II: weiterf\u00fchrende Ans\u00e4tze\u201c, in: Das Wirtschaftsstudium (WISU), Jg. 37, 2008, Heft 12, S. 1693-1699.<\/p>\n<p>Neumann, C. und Erlei, M. (2014): \u201ePrice Formation of Exhaustible Resources: An Experimental Investigation of the Hotelling Rule\u201c\u009d, Working Paper, TU Clausthal.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Mitte des vergangenen Jahres, in dem der Preis f\u00fcr Roh\u00f6l \u00fcber 100 US-Dollar pro Barrel lag, hat ein dramatischer Preisverfall (siehe Abbildung 1) stattgefunden. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16284\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e\u00d6lpreise im Sinkflug\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,33,23],"tags":[1788,1288,1787],"class_list":["post-16284","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-globales","category-makrooekonomisches","category-wettbewerbliches","tag-opec","tag-oelpreis","tag-oelproduktion"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u00d6lpreise im Sinkflug - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16284\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"\u00d6lpreise im Sinkflug - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Seit Mitte des vergangenen Jahres, in dem der Preis f\u00fcr Roh\u00f6l \u00fcber 100 US-Dollar pro Barrel lag, hat ein dramatischer Preisverfall (siehe Abbildung 1) stattgefunden. &hellip; 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