{"id":16457,"date":"2015-02-27T00:01:41","date_gmt":"2015-02-26T23:01:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16457"},"modified":"2015-02-27T07:02:44","modified_gmt":"2015-02-27T06:02:44","slug":"2-wuerzburger-ordnungstagwer-hat-angst-vor-der-deflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16457","title":{"rendered":"<small>\u201c2. W\u00fcrzburger Ordnungstag\u201c\u009d<\/small><br\/>Wer hat Angst vor der Deflation?"},"content":{"rendered":"<p>Ein Gespenst geht um in Europa \u2013 das Gespenst der Deflation. In j\u00fcngster Zeit hat es viel zu tun, denn es muss eine EZB-Politik rechtfertigen, die ohne Hilfe des Gespenstes vielleicht sogar als verantwortungslos angesehen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Furcht vor der Deflation ist in Wissenschaft und Politik weit verbreitet. Allerdings wird selten deutlich, was denn die genauen Mechanismen sein sollen, mit denen die Deflation die Wirtschaft in die Rezession treibt. Eher reflexartig wird vorgetragen, bei fallenden Preisen w\u00fcrden Konsumenten und Investoren ihre geplanten Ausgaben zur\u00fcckstellen, da sie auf weiter fallende Preise hofften. Dieses weitverbreitete Argument wird in diesem Beitrag kritisch hinterfragt und empirisch widerlegt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>I. Die Tobin-Hypothese<\/strong><\/p>\n<p>Deflation ist kein neues Ph\u00e4nomen, sondern war in fr\u00fcheren Jahrhunderten weitaus h\u00e4ufiger als heute. \u201eDeflation was a common phenomenon in the pre-World War II period\u201c (Bordo\/Filardo 2014, S. 26). In einer Volkswirtschaft mit goldgedeckter W\u00e4hrung beispielsweise, in der die Produktivit\u00e4tsfortschritte in der Gesamtwirtschaft h\u00f6her sind als die Produktivit\u00e4tsfortschritte in der Goldgewinnung, ist ein trendm\u00e4\u00dfiges Absinken des Preisniveaus nahezu unvermeidlich. Zwar sind derartige Phasen immer wieder unterbrochen worden. Dennoch waren Inflationsphasen zu Zeiten edelmetallgedeckter W\u00e4hrungen eher die Ausnahme und Deflationsphasen eher die Regel (Bernanke\/James 1991). Erst mit der Einf\u00fchrung des Papiergeldes drehten sich diese Relationen um. Jetzt wurde die Deflation zur seltenen Ausnahme, die zu vielf\u00e4ltigen Bef\u00fcrchtungen Anlass gab und gibt.<\/p>\n<p>Eine traumatische kollektive Erfahrung, die bis heute nachwirkt, war die Deflation in den fr\u00fchen 1930er Jahren, die als ein Hauptverursacher der tiefen Depression gesehen wurde, in die die Weltwirtschaft damals hineinst\u00fcrzte. Bereits kurze Zeit danach legte Irving Fisher (1933) eine Theorie vor, weshalb seiner Ansicht nach eine Deflation mit depressiven Tendenzen einhergehen kann. Er argumentierte, dass bei einer allgemeinen Deflation sowohl die G\u00fcterpreise als auch die Einkommen der Wirtschaftssubjekte sinken w\u00fcrden, w\u00e4hrend die Altschulden davon unber\u00fchrt blieben. Durch diese reale Aufwertung der Schulden k\u00f6nnten Unternehmen als auch Privathaushalte in die Insolvenz getrieben werden. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten kreditfinanzierte Ausgaben behindert werden, wenn der Nominalzins bei seiner unteren Grenze von null angekommen ist und der Realzins damit der Deflationsrate entspricht. Liegt diese Deflationsrate \u00fcber dem nat\u00fcrlichen Zins, wird die Investitionst\u00e4tigkeit in einer Volkswirtschaft unter das gesamtwirtschaftlich optimale Ausma\u00df gedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Diese Argumentation von Fisher hat auch heute noch Bestand und wird auch von uns nicht angezweifelt. Sie kommt allerdings nur zum Tragen, wenn die Deflationsrate ein relativ gro\u00dfes Niveau erreicht, von dem wir im Euroland sicher weit entfernt sind. Damit relativiert sich nicht nur das Problem der zur\u00fcckgedr\u00e4ngten Investitionen, sondern auch das Problem der \u00dcberschuldung. Denn auf einem Kapitalmarkt mit nicht allzu langen Zinsbindungsfristen werden die Nominalzinsen umso niedriger sein, je niedriger die gesamtwirtschaftlichen Preissteigerungen ausfallen.<\/p>\n<p>Bemerkenswert erscheint, dass das Argument der Kaufzur\u00fcckhaltung, das in der heutigen Debatte so weit oben steht, bei Irving Fisher an keiner Stelle zu finden ist. Stattdessen findet es sich bei James Tobin (1998: 158): \u201cA serious drawback to deflation (or disinflation) as an adjustment mechanism is its perverse effect on aggregate demand. Even if lower prices stimulate demand once prices have fallen, the process of falling prices is destabilizing. If you expect falling prices, you will postpone purchases, preferring to hold money rather than buy goods.\u201c\u009d Im gleichen Sinn schreibt Paul de Grauwe (2014) : \u201eThe risks that deflation engenders are well known. By creating expectations that prices will be lower next year it gives consumers incentives to postpone purchases. As a result, aggregate demand declines putting further downward pressure on prices.\u201c\u009d<\/p>\n<p>Wie popul\u00e4r diese Sichtweise ist, die wir im Folgenden als Tobin-Hypothese bezeichnen werden, zeigen die in Box 1 zusammengestellten, keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit erhebenden Zitate aus der Presse.<\/p>\n<p>Nicht jedes Argument, das auf der makro\u00f6konomischen Ebene zutreffend ist, muss auch auf einzelwirtschaftlicher Ebene nachvollziehbar sein. Die postulierten R\u00fcckwirkungen einer gesamtwirtschaftlichen Deflation auf den gesamtwirtschaftlichen Konsum sollten allerdings, wenn sie denn zutreffen, nicht nur auf der makro\u00f6konomischen, sondern auch auf der mikro\u00f6konomischen Ebene zu beobachten sein. Damit wird es letztlich zu einer empirischen Frage, ob und in welchem Umfang sich Deflationserwartungen tats\u00e4chlich auf die Konsumentscheidungen auswirken werden. Genau hier liegt der Ansatzpunkt unserer weiteren Analyse.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/klohartbox1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Tobin-Hypothese\" alt=\"Tobin-Hypothese\" src=\"\/wordpress\/bilder\/klohartbox1.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>II. Preis- und Nachfrage\u00e4nderungen auf der Mikroebene<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Suche nach geeignetem Datenmaterial, anhand dessen sich nachvollziehen l\u00e4sst, wie sich Preisver\u00e4nderungen auf der Mikroebene auf das Konsumverhalten auswirken, ziehen wir die Daten des Statistischen Bundesamtes zur Berechnung des Verbraucherpreisindex heran, die nach den Verwendungszwecken des Individualkonsums untergliedert sind.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst haben wir gepr\u00fcft, ob es in den vergangenen zwanzig Jahren in Deutschland \u00fcberhaupt in nennenswertem Umfang G\u00fcter gegeben hat, bei denen die Preise trendm\u00e4\u00dfig gesunken sind. Dabei trat ein erstes \u00fcberraschendes Ergebnis auf: Selbst auf der Ebene der 4-Steller, die insgesamt 78 G\u00fctergruppen umfasst, lassen sich noch 13 G\u00fctergruppen mit trendm\u00e4\u00dfig sinkenden Preisen. Als Trend haben wir dabei einen Zeitraum angesehen, der mindestens 5 Jahre betr\u00e4gt und damit \u00fcber die \u00fcbliche Zeitspanne zwischen Boom und Rezession normaler Konjunkturzyklen hinausragt. Besonders ausgepr\u00e4gt waren die Preisr\u00fcckg\u00e4nge bei Kaffee, Tee und Kakao (im Zeitraum von 1998\u20132004) sowie bei elektrischen und anderen Haushaltsgro\u00dfger\u00e4ten (im Zeitraum von 1994\u20132013).<\/p>\n<p>In einem n\u00e4chsten Schritt haben wir \u00fcberpr\u00fcft, ob die beobachteten trendm\u00e4\u00dfigen Preisr\u00fcckg\u00e4nge f\u00fcr einzelne G\u00fcter zu steigenden oder sinkenden Konsummengen in diesen G\u00fcterkategorien gef\u00fchrt haben. F\u00fcr diese Analyse w\u00e4re die Untergliederung nach 4-Stellern zu grob gewesen, da sich innerhalb dieser Gruppen vermutlich viele Preistrends gegeneinander saldiert h\u00e4tten. Auf Ebene der 10-Steller liegen Daten f\u00fcr insgesamt 578 G\u00fctergruppen vor. Ver\u00f6ffentlicht werden die Preisindizes f\u00fcr diese G\u00fctergruppen, allerdings keine Mengenindizes.<\/p>\n<p>Das Statistische Bundesamt hat uns aber dankenswerterweise die Gewichtungsfaktoren f\u00fcr die Berechnung des gesamtwirtschaftlichen Verbraucherpreisindex zur Verf\u00fcgung gestellt, und zwar ab dem Jahr 1995 in regelm\u00e4\u00dfigen 5-Jahres-Abst\u00e4nden; die aktuellsten Angaben betreffen also das Jahr 2010. Aus diesen Gewichtungsfaktoren und erg\u00e4nzenden Daten aus der VGR haben wir die Ver\u00e4nderung der in Deutschland nachgefragten Konsummengen berechnet.<\/p>\n<p>Auch auf Ebene der 10-Steller sind G\u00fctergruppen mit tendenziell fallenden Preisen recht zahlreich vertreten. In unserem Beobachtungszeitraum kam es in 129 G\u00fctergruppen zu nicht nur vor\u00fcbergehenden, sondern trendm\u00e4\u00dfigen Preisr\u00fcckg\u00e4ngen. Dabei haben wir uns \u2013 anders als bei den 4-Stellern \u2013 auf jene Stichjahre im 5-Jahres-Abstandbeschr\u00e4nkt, f\u00fcr die wir die zugeh\u00f6rigen Konsummengen berechnen konnten. Negative Preistrends haben wir diagnostiziert, wenn die Preise in mindestens vier der betreffenden f\u00fcnf Jahre r\u00fcckl\u00e4ufig waren.<\/p>\n<p>Als erstes Ergebnis kann festgehalten werden, dass ein Preisr\u00fcckgang im Zeitverlauf nur in 74 F\u00e4llen mit einem Mengenr\u00fcckgang einhergeht, w\u00e4hrend in 116 F\u00e4llen die konsumierten Mengen von sich verbilligenden G\u00fctern gestiegen sind Das weckt zumindest Zweifel an der G\u00fcltigkeit der Tobin-Hypothese.<\/p>\n<p>Worauf die Preis- und Mengen\u00e4nderungen im Einzelnen zur\u00fcckzuf\u00fchren sind und in welche Richtung die Kausalit\u00e4ten dabei verlaufen, l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich nicht eindeutig kl\u00e4ren. So ist es durchaus m\u00f6glich, dass sinkende Preise zu mehr Konsumausgaben ermuntern. Als Beispiel kann die G\u00fctergruppe Digitalkameras genannt werden, die sich im gesamten Beobachtungszeitraumstark verbilligt und deren Absatzmengen stetig zugenommen haben. Hier war es vermutlich der technologische Fortschritt, der die Preissenkungen erm\u00f6glicht hat. Andererseits k\u00f6nnten trendm\u00e4\u00dfig sinkende Preise auch Ausdruck einer nachlassenden Nachfrage infolge von Pr\u00e4ferenz\u00e4nderungen oder von Substitutionseffekten sein. Als Beispiel daf\u00fcr k\u00f6nnte die G\u00fctergruppe Dienstleistungen von Fotolabors dienen, die offenkundig der Substitutionskonkurrenz von Seiten der Digitalfotografie nicht gewachsen sind. Selbst in jenen F\u00e4llen, in denen eine zeitliche Parallelit\u00e4t von Preis- und Mengenr\u00fcckg\u00e4ngen zu beobachten ist, l\u00e4sst sich also keineswegs eindeutig auf konsumhemmende Wirkungen des Preisr\u00fcckgangs schlie\u00dfen, wie es die Tobin-Hypothese unterstellt.<\/p>\n<p>Besonders aufschlussreich sind die Mengen\u00e4nderungen bei jenen G\u00fctergruppen, in denen sich die Preistrends zwischen verschiedenen Beobachtungsperioden umgekehrt haben:<\/p>\n<ol>\n<li>Evidenz f\u00fcr die Tobin-Hypothese liefern jene F\u00e4lle, in denen sowohl die Preis- als auch die Mengen\u00e4nderungen von einer Periode zur n\u00e4chsten von Plus zu Minus umgeschwenkt sind.<\/li>\n<li>Ebenfalls Evidenz f\u00fcr die Tobin-Hypothese liefern F\u00e4lle, in denen sowohl die Preis- als auch die Mengen\u00e4nderungen von einer Periode zur n\u00e4chsten von Minus zu Plus umgeschwenkt sind.<\/li>\n<li>Schwache Evidenz gegen die Tobin-Hypothese liefern F\u00e4lle, in denen die Preistrends von Plus zu Minus bzw. von Minus zu Plus umgeschwenkt und die Mengen\u00e4nderungen unver\u00e4ndert positiv geblieben sind.<\/li>\n<li>Schwache Evidenz gegen die Tobin-Hypothese liefern auch F\u00e4lle, in denen die Preistrends von Plus zu Minus bzw. von Minus zu Plus umgeschwenkt und die Mengen\u00e4nderungen unver\u00e4ndert negativ geblieben sind.<\/li>\n<li>Starke Evidenz gegen die Tobin-Hypothese liefern F\u00e4lle, in denen die Preistrends von Plus zu Minus umgeschwenkt und zugleich die Mengen\u00e4nderungen von Minus zu Plus umgeschwenkt sind.<\/li>\n<li>Starke Evidenz gegen die Tobin-Hypothese liefern schlie\u00dflich auch F\u00e4lle, in denen beim Schwenk der Preistrends von Minus zu Plus die Mengen\u00e4nderungen von Plus zu Minus umgeschwenkt sind.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Insgesamt traten Vorzeichenwechsel bei der Preisentwicklung in immerhin 79 G\u00fctergruppen auf, so dass es unser Datensatz erlaubt, mit der gebotenen Vorsicht verallgemeinernde Schlussfolgerungen zu ziehen. Wie in Tabelle 1 zusammengestellt, bieten nur 20 der insgesamt 79 F\u00e4lle Evidenz zur Unterst\u00fctzung der Tobin-Hypothese. 37 F\u00e4lle bieten schwache und 22 F\u00e4lle starke Evidenz dagegen. Die Tobin-Hypothese ist damit zwar nicht in einem rigorosen Sinne widerlegt, aber deutliche Zweifel an ihrer Allgemeing\u00fcltigkeit erscheinen durchaus angebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/kloharttab1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Tobin-Hypothese 2\" alt=\"Tobin-Hypothese 2\" src=\"\/wordpress\/bilder\/kloharttab1.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Wenn es auf der Ebene einzelner G\u00fcter kaum Evidenz f\u00fcr konsumhemmende Wirkungen sinkender Preise gibt, dann ist schwer nachvollziehbar, warum es auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene anders sein sollte. Die EZB w\u00e4re also gut beraten, bei ihren geldpolitischen Entscheidungen dem Gespenst der Deflation gelassener ins Auge zu blicken.<\/p>\n<h4>Literatur<\/h4>\n<ol>\n<li>Bernanke, B. \/James, H. (1991): The Gold Standard, Deflation, and Financial Crisis in the Great Depression: An International Comparison. In: Hubbard, R.G. (Hrsg.), Financial Markets and Financial Crises, Chicago, S. 33\u201368.<\/li>\n<li>de Grauwe, P. (2014), <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/node\/21593980\/print\" target=\"blank\">Should we worry about Deflation?<\/a>, The Economist, 16. Januar.<\/li>\n<li>Fisher, I. (1933): The Debt-Deflation Theory of Great Depressions. Econometrica 1, S. 337\u2013357.<\/li>\n<li>Tobin, J. (1998): Business Cycles and Economic Growth: Current Controversies about Theory and Policy. In: Osberg, L.\/Fortin, P. (Hrsg.), Hard Money, Hard Times, Toronto, S. 147\u2013161.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Stark gek\u00fcrzte und \u00fcberarbeitete Fassung eines Beitrages, der unter dem Titel \u201eDeflation und Konsumstau: Mikro\u00f6konomische Evidenz\u201c in Credit and Capital Markets 47. (2014), Heft 3 erschienen ist.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum \u201c2. W\u00fcrzburger Ordnungstag\u201c\u009d:<\/strong><\/p>\n<p>Guido Zimmermann: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15716\">Verm\u00f6gensverteilung: Die Piketty-Kontroverse<\/a><\/p>\n<p>Werner Becker: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15763\">Niedrigzinsen: Vor\u00fcbergehendes Ph\u00e4nomen oder neue Normalit\u00e4t?<\/a><\/p>\n<p>Klaus Gr\u00fcndler: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15746\">Werden aus armen Kindern arme Erwachsene? \u00dcber H\u00f6he und Ursachen sozialer Mobilit\u00e4t<\/a><\/p>\n<p>Eric Thode: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16225\">Stabilisierung oder nur Verschnaufpause. Wie geht es weiter mit der Mittelschicht?<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gespenst geht um in Europa \u2013 das Gespenst der Deflation. In j\u00fcngster Zeit hat es viel zu tun, denn es muss eine EZB-Politik rechtfertigen, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16457\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<small>\u201c2. 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