{"id":17039,"date":"2015-03-26T07:16:47","date_gmt":"2015-03-26T06:16:47","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039"},"modified":"2015-03-27T13:48:21","modified_gmt":"2015-03-27T12:48:21","slug":"ungleichheit-heute-29vermoegensmobilitaetsind-wir-selbst-noch-unser-glueckes-schmied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039","title":{"rendered":"<small>Ungleichheit heute (29)<\/small><br\/>Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t<br><font size=3; color=grey>Sind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied?<\/font>"},"content":{"rendered":"<p>Dass die Verm\u00f6gen insbesondere in entwickelten Volkswirtschaften wie Deutschland, Schweden oder den USA sehr <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15057\" target=\"blank\">ungleich verteilt<\/a> sind, ist unbestritten. Ein blo\u00dfer Vergleich der Verm\u00f6gensungleichheit \u00fcber die Jahre hinweg sagt jedoch nichts dar\u00fcber aus, ob dauerhaft ein und dieselben Personen zu den Verm\u00f6genden z\u00e4hlen oder nicht. Die M\u00f6glichkeit, im Laufe des Lebens in der Verm\u00f6genshierarchie aufsteigen zu k\u00f6nnen, bewirkt, dass ein gewisser Grad an Ungleichheit akzeptiert wird und dass die Ungleichheit \u00fcber den Lebenszyklus hinweg in Realit\u00e4t geringer ausf\u00e4llt als dies ein Ungleichheitsma\u00df zu einem gegebenen Zeitpunkt auszuweisen vermag.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die Forschung im Bereich der <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15746\" target=\"blank\">sozialen Mobilit\u00e4t<\/a> aufgrund der besseren Datenlage meist Indikatoren wie Bildung und Einkommen widmet, soll dieser Beitrag einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Wissensstand hinsichtlich der Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t bieten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mobilit\u00e4t kann auf verschiedene Weise gemessen werden. Grundlegend kann zwischen der Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t einer Person innerhalb ihres Lebens (<em>intra-generativ<\/em>) und der individuellen Mobilit\u00e4t zwischen Generationen (<em>inter-generativ<\/em>) unterschieden werden. Das Verm\u00f6gensprofil einer Person \u00fcber ihr komplettes Leben (oder gar verglichen zu der vorherigen Generation) zu verfolgen, gestaltet sich bei Verm\u00f6gen aufgrund der Datenlage als schwierig und ist nur f\u00fcr sehr wenige L\u00e4nder \u00fcberhaupt m\u00f6glich. Meist erlauben die verf\u00fcgbaren Daten lediglich einen kurzen Ausschnitt, selten l\u00e4nger als zehn Jahre, zu betrachten. F\u00fcr Deutschland lassen sich valide Aussagen insbesondere f\u00fcr die Jahre 2002 bis 2012 treffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Wie mobil sind Deutsche hinsichtlich ihres Verm\u00f6gens?<\/strong><\/p>\n<p>Das Sozio-\u00f6konomische Panel erm\u00f6glicht f\u00fcr Deutschland eine Quantifizierung der Rigidit\u00e4t der Verm\u00f6gensverteilung. Innerhalb der betrachteten zehn Jahre verharrte die Verm\u00f6gensungleichheit auf einem hohen Niveau mit einem Gini von rund 0,78. Aber bedeutet dies auch, dass die Personen ebenfalls auf ihrer Verm\u00f6gensposition verharrten oder war ein dynamischer Wechsel innerhalb der Verm\u00f6gensverteilung zu beobachten?<\/p>\n<p>Betrachtet man die individuelle Mobilit\u00e4t zwischen den Jahren 2002 und 2007, l\u00e4sst sich anhand einer \u00dcbergangsmatrix ein deutliches Muster erkennen (Tabelle 1).<a id=\"fna1\" href=\"#fn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Die Mobilit\u00e4t im unteren und im oberen Bereich der Verm\u00f6gensverteilung war relativ gering. Immerhin fast ein Drittel der Personen, die im Jahr 2002 dem untersten Dezil angeh\u00f6rten, waren f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter immer noch dort zu finden. Knapp ein weiteres Drittel war entweder dem zweiten oder dem dritten Dezil zuzuordnen. Lediglich 17 % haben es in die obere H\u00e4lfte der Verm\u00f6gensverteilung geschafft. Eine noch st\u00e4rker ausgepr\u00e4gte Persistenz pr\u00e4gt das oberste Dezil. Hier waren es ganze 64 % die sich im Jahr 2007 immer noch unter den obersten zehn Prozent befanden. Lediglich 7 Prozent sind in die untere H\u00e4lfte der Verm\u00f6gensverteilung abgeglitten. Verglichen mit der Einkommensmobilit\u00e4t l\u00e4sst sich f\u00fcr diesen Zeitraum festhalten, dass die Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t am unteren Rand etwas h\u00f6her und am oberen etwas geringer ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu fiel die Mobilit\u00e4t in den mittleren Dezilen h\u00f6her aus als an den Enden der Verteilung. Beispielsweise verharrte nur rund ein Viertel des f\u00fcnften Dezils in dem selbigen. Auffallend ist jedoch, dass die Magnitude der Aufstiegsmobilit\u00e4t relativ gering ist. So schaffte es in den unteren 70 % der Verteilung jeweils nur ein Bruchteil zu den Top-Verm\u00f6genden aufzusteigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fraass2_tab1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t1\" alt=\"Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fraass2_tab1.png\" width=\"400\" \/><br \/>\n<\/a> <small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Eine andere Perspektive bietet die Betrachtung der Mobilit\u00e4t auf Haushaltsebene. Beispielsweise wurde f\u00fcr den Zeitraum von 2007 bis 2012 die Auswirkung der globalen Finanzkrise auf die Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t in den USA und Deutschland untersucht. W\u00e4hrend im Zuge der Finanzkrise in den USA \u00fcber 12 % der Haushalte einen Verlust von \u00fcber 250.000 US-Dollar hinnehmen mussten, waren dies in Deutschland nur rund zwei Prozent. Interessanterweise f\u00e4llt dieser Unterschied bei den \u201eGewinnern\u201c fast genauso deutlich aus. Fast sieben Prozent der US-Haushalte konnten ihr Verm\u00f6gen trotz der Finanzkrise um \u00fcber 250.000 US-Dollar steigern. In Deutschland waren dies nur etwas mehr als zwei Prozent. Somit gab es in den USA hinsichtlich der absoluten Verm\u00f6gensh\u00f6he st\u00e4rkere Verluste als auch h\u00f6here Zugewinne. Dieses Bild ist jedoch verzerrend, da die Haushalte in den USA auch \u00fcber ein viel h\u00f6heres durchschnittliches Haushaltsverm\u00f6gen verf\u00fcgten (im Jahr 2007 lag dies in den USA bei rund 410.000 US-Dollar, wohingegen dies in Deutschland bei nur rund 134.000 US-Dollar lag).<\/p>\n<p>Betrachtet man die haushaltsspezifischen Verm\u00f6gens\u00e4nderungen <em>relativ<\/em> zu dem vorherigen Verm\u00f6gen, ergibt sich ein anderes Bild. In den USA haben mit 24,5 % nur ein wenig mehr Haushalte als in Deutschland (22,8 %) \u00fcber die H\u00e4lfte ihres Nettoverm\u00f6gens eingeb\u00fc\u00dft. Bei den Gewinnen ergibt sich bei der relativen Betrachtung sogar ein gegenteiliges Muster. W\u00e4hrend in den USA 32,2 % der Haushalte mehr als zehn Prozent hinzugewinnen konnten, waren dies in Deutschland mit 38,2 % deutlich mehr Haushalte. Insbesondere bei den Gewinnen von \u00fcber 100 % lag der Anteil der Haushalte in Deutschland mit 19,2 % bedeutend h\u00f6her als in den USA mit 14,7 %.<\/p>\n<p>Doch wie wirken sich diese teils kr\u00e4ftigen Ver\u00e4nderungen der Haushaltsverm\u00f6gen auf die haushaltsspezifischen Verm\u00f6genspositionen innerhalb der Verteilung aus? Wie auch f\u00fcnf Jahre zuvor, ist die Immobilit\u00e4t innerhalb der Verm\u00f6gensverteilung trotz der genannten Ver\u00e4nderungen der Haushaltsverm\u00f6gen betr\u00e4chtlich. W\u00e4hrend fast 60 % der deutschen Haushalte im untersten F\u00fcnftel der Verm\u00f6gensverteilung verblieben, konnten 72 % ihre Verm\u00f6gensposition im obersten F\u00fcnftel best\u00e4tigen. Bemerkenswerterweise liegen hierf\u00fcr fast die gleichen Ergebnisse f\u00fcr die USA vor (Tabelle 2). Unterschiedlich f\u00e4llt jedoch die Mobilit\u00e4t in dem dritten und vierten Quintil aus. In Deutschland verblieben 52 % im mittleren Quintil, in den USA hingegen nur 44 %. Fakt ist, dass in den USA die Mitte in den letzten zehn Jahren &#8211; im Gegensatz zu der Entwicklung in Deutschland &#8211; mit einem sinkenden Nettoverm\u00f6gen stetig an Boden verloren hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/fraass2_tab2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t2\" alt=\"Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t2\" src=\"\/wordpress\/bilder\/fraass2_tab2.png\" width=\"400\" \/><br \/>\n<\/a> <small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t fiel in den USA und Deutschland \u00e4hnlich gering aus. Der so genannte Shorrocks-Mobilit\u00e4ts-Index, der zwischen Null und Eins liegt (wobei Eins vollkommene Mobilit\u00e4t impliziert), lag f\u00fcr Deutschland bei 0,436 und f\u00fcr die USA bei 0,460. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund, dass die USA st\u00e4rker von der Finanzkrise betroffen war und dort auch ein deutlich steigender Trend in der Verm\u00f6gensungleichheit festzumachen war, ein auf den ersten Blick doch recht \u00fcberraschendes Ergebnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Intra-generative Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t \u00fcber den kompletten Lebenszyklus<\/strong><\/p>\n<p>Die bisherige Betrachtungsweise birgt jedoch Probleme. Erstens wird nur ein Ausschnitt eines individuellen Lebenszyklus betrachtet. Dies ist problematisch, da eine Person in ihrem Leben je nach Alter unterschiedliche M\u00f6glichkeiten zur Kapitalakkumulation besitzt. Junge Personen besitzen mit f\u00fcr gew\u00f6hnlich noch geringem Sparpotential eine tendenziell geringere Mobilit\u00e4t. Selbiges gilt f\u00fcr Personen in der Ruhestandsphase, da diese meist nur noch ein Einkommen in Form von Alterssicherung beziehen und im Normalfall entsparen. Wie mobil ein Individuum letztendlich innerhalb eines gegebenen Zeitraums ist, h\u00e4ngt somit erheblich von seinem Alter ab. Um diesem Lebenszyklusmuster Rechnung zu tragen, ist die Mobilit\u00e4t innerhalb verschiedener Kohorten zu analysieren. Ein weiteres Problem liegt auf der Hand. Vergleicht man die individuelle Mobilit\u00e4t zwischen L\u00e4ndern, werden die Ergebnisse durch unterschiedliche demographische Strukturen beeinflusst.<\/p>\n<p>Um ein pr\u00e4ziseres Bild der <em>intra-generationalen<\/em> Mobilit\u00e4t zu erhalten, bedarf es einem l\u00e4ngeren Beobachtungszeitraum. Dies ist beispielsweise in Schweden m\u00f6glich, wo Individuen mit Hilfe von Verm\u00f6genssteuerdaten \u00fcber den Zeitraum von 1968 bis 2005 fast 40 Jahre verfolgt und somit \u00fcber ihr komplettes Erwerbsleben beobachtet werden k\u00f6nnen. Da Steuerdaten jedoch erst ab einer bestimmten Verm\u00f6gensh\u00f6he erhoben werden, bildet der schwedische Datensatz nur etwas mehr als die oberen drei Prozent der Verm\u00f6gensverteilung ab. Folglich kann nur die Mobilit\u00e4t der oberen Verm\u00f6gensschicht analysiert werden.<\/p>\n<p>Im Durchschnitt sind pro Jahr rund 17 % aus den obersten drei Prozent ausgeschieden. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die durchschnittliche Verweildauer in den obersten drei Prozent der Verm\u00f6gensverteilung rund 5,6 Jahre war. Der kohorten\u00fcbergreifende, durchschnittliche j\u00e4hrliche Wert des Shorrocks-Mobilit\u00e4ts-Index lag bei 0,386. In dem obersten Perzentil fiel die Mobilit\u00e4t am geringsten aus. Im Schnitt waren dort die Haushalte mit 80 prozentiger Wahrscheinlichkeit im darauffolgenden Jahr immer noch im obersten Verm\u00f6gensperzentil zu finden. \u00dcber den Zeitverlauf l\u00e4sst sich f\u00fcr Schweden festhalten, dass die Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t bis in die fr\u00fchen 1980er Jahre anstieg, bis zum Jahr 1995 relativ konstant blieb und anschlie\u00dfend leicht gesunken ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Mobilit\u00e4t der Top-Verm\u00f6genden<\/strong><\/p>\n<p>Einen anderen Ansatz zur Messung der Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t bei Top-Verm\u00f6genden bietet ein Vergleich der weltweiten Forbes Liste \u00fcber mehrere Jahre hinweg. Hierbei geht es jedoch nicht um die Mobilit\u00e4t innerhalb der Verm\u00f6gensverteilung eines Landes, sondern um die Mobilit\u00e4t in der Weltspitze der Verm\u00f6genden. Unter den Top-100 weltweit verblieben in der Zeitperiode zwischen dem Jahr 2001 und 2013 durchschnittlich 83 % im darauffolgenden Jahr auf der Liste. Anders gesprochen, verlie\u00dfen im Schnitt 17 % der Personen die Liste bereits nach einem Jahr. Im Jahr 2013 waren immerhin noch 37 % der Personen, die bereits im Jahr 2001 darauf standen, auf der Liste vertreten. Die Frage, ob sich die Mobilit\u00e4t bei den Top-Verm\u00f6genden erh\u00f6ht oder verringert hat, ist anhand dieser Daten schwer zu beantworten. Hierf\u00fcr ist die Betrachtung eines Landes geeigneter.<\/p>\n<p>Eine Studie von Edlund und Kopczuk ergr\u00fcndet die Entwicklung der Mobilit\u00e4t der Top-Verm\u00f6genden in den USA. Die Autoren konstatieren, dass die Mobilit\u00e4t umso geringer ist, je h\u00f6her der Anteil der Erbschaften an den Top-Verm\u00f6gen ist. Ihrer These nach, ist der Anteil der Frauen unter den Top-Verm\u00f6genden ein geeigneter Indikator f\u00fcr die Relevanz vererbten Verm\u00f6gens. Dieser legt nahe, dass die Mobilit\u00e4t zwischen den Jahren 1925 und 1969 gesunken und im Anschluss daran wieder gestiegen ist. Die Bedeutung von Frauen unter den Top-Verm\u00f6genden hat in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich abgenommen. Im Jahr 1982 waren 18 % der Personen auf der Forbes-400-Liste weiblichen Geschlechts; 2003 hingegen nur noch 13 %.<\/p>\n<p>Und hierf\u00fcr gibt es eine einfache Erkl\u00e4rung: Die Bedeutung von Erbschaften bei den Top-Verm\u00f6gen hat schlichtweg drastisch abgenommen. Beispielsweise hatten im Jahr 1982 rund 36 % der gelisteten Personen ihre Verm\u00f6gensposition dem Erhalt einer Erbschaft zu verdanken (24 % der M\u00e4nner und 89 % der Frauen). Im Jahr 2003 hingegen nur noch 16 %. Auch innerhalb der Gruppe der Frauen hat sich die Struktur ge\u00e4ndert. Es waren nicht mehr 89 %, sondern nur noch 58 % der Frauen, die aufgrund einer Erbschaft auf der Liste standen. Immer mehr Personen unter den Top-Verm\u00f6genden waren \u201eself-made\u201c im Rahmen einer unternehmerischen T\u00e4tigkeit und dies trug dazu bei, dass die Mobilit\u00e4t innerhalb der reichsten US-Amerikaner zugenommen hat.<\/p>\n<p>F\u00fcr die deutschen Milliard\u00e4re kann diese Entwicklung bei den Frauen nicht best\u00e4tigt werden. Von den derzeit 103 Milliard\u00e4ren in Deutschland sind 19 weiblichen Geschlechts (18,5 %). Dabei konnte jede von ihnen auf ein betr\u00e4chtliches Erbe zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Inter-generative Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Eine andere Betrachtungsweise stellt die <em>inter-generative<\/em> Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t dar. Sie wird mit Hilfe der inter-generationalen Verm\u00f6genselastizit\u00e4t gesch\u00e4tzt und beschreibt, wie stark die Verm\u00f6gen der Kinder mit den Verm\u00f6gen ihrer Eltern oder Gro\u00dfeltern korrelieren. Die zentrale Frage hierbei ist, inwieweit die sozialen und \u00f6konomischen Ressourcen der Vorfahren die der Kinder beeinflussen.<\/p>\n<p>Wie auch im Bereich der intra-generativen Mobilit\u00e4tsforschung sind die Studien, die sich der inter-generativen Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t widmen, rar und auch schwer vergleichbar. Einen Anhaltspunkt stellen Studien zu den USA, D\u00e4nemark und Frankreich dar. F\u00fcr die USA wird die inter-generative Verm\u00f6genselastizit\u00e4t bei noch lebenden Eltern, d.h. bei einer Betrachtung vor Erhalt von Erbschaften, auf 0,37 gesch\u00e4tzt. F\u00fcr D\u00e4nemark konnte gezeigt werden, dass dieser Wert mit 0,27 deutlich geringer ausf\u00e4llt.<a id=\"fna2\" href=\"#fn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Dies l\u00e4sst auf eine h\u00f6here inter-generative Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t in D\u00e4nemark schlie\u00dfen. Der Befund deckt sich zudem mit dem, was bereits von der inter-generativen Einkommensmobilit\u00e4t bekannt ist. In D\u00e4nemark ist die inter-generative Einkommensmobilit\u00e4t mit einer Elastizit\u00e4t von 0,12 bedeutend h\u00f6her als in den USA.<a id=\"fna3\" href=\"#fn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> In anderen Spezifikationen kommen die Autoren gar auf eine noch geringere Verm\u00f6genselastizit\u00e4t in D\u00e4nemark mit Werten von rund 0,2. Diese Ergebnisse decken sich ungef\u00e4hr mit denen f\u00fcr Frankreich.<\/p>\n<p>Eine noch weitgehendere Frage ist, wie stark das Verm\u00f6gen der Kinder mit dem der Gro\u00dfeltern korreliert (<em>multi-generationale<\/em> Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t). F\u00fcr D\u00e4nemark zeigt sich, dass die Verm\u00f6gen der Kinder drei Mal st\u00e4rker mit den Verm\u00f6gen der Gro\u00dfeltern korrelieren als man dies von der H\u00f6he der (einfachen) inter-generativen Mobilit\u00e4t erwarten d\u00fcrfte.<a id=\"fna4\" href=\"#fn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Wie auch bei der multi-generationalen Einkommensmobilit\u00e4t zeigt sich f\u00fcr die Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t, dass die Verm\u00f6gensposition relativ persistent \u00fcber mehrere Generationen hinweg vererbt beziehungsweise weitergegeben wird. Eine Studie f\u00fcr England und Wales, die sich auf die multi-generationale Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t f\u00fcr f\u00fcnf Generationen auf Basis von seltenen Nachnamen st\u00fctzt, kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die multi-generationale Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t geringer ausf\u00e4llt als dies von dem Wert der (einfachen) inter-generationalen Mobilit\u00e4t zu erwarten w\u00e4re. Selbst nach f\u00fcnf Generationen l\u00e4sst sich noch ein signifikanter Einfluss auf die individuelle Verm\u00f6gensh\u00f6he ermitteln.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Eine generelle Aussage, wie hoch die Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t ist und wie sie sich im Zeitverlauf entwickelt hat, l\u00e4sst sich aufgrund der Datenlage nur schwer treffen.<\/p>\n<p>Intra-generative Analysen zeigen, dass Personen am unteren Ende der Verteilung aufgrund ihrer <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15623\" target=\"blank\">geringen Sparf\u00e4higkeit<\/a> nur selten die M\u00f6glichkeit besitzen, in der Verm\u00f6genshierarchie aufzusteigen. Eine noch st\u00e4rkere Persistenz herrscht im oberen Teil der Verteilung. F\u00fchrt man sich vor Augen, dass die obersten zehn Prozent in einigen L\u00e4ndern mehr als das 15-fache als der mittlere Haushalt besitzen, verwundert die geringe Abw\u00e4rtsmobilit\u00e4t nicht.<\/p>\n<p>Auch unabh\u00e4ngig vom Erhalt einer Erbschaft ist man offensichtlich durch seine soziale Provenienz determiniert. Inter-generative Analysen legen nahe, dass dies insbesondere in den USA der Fall zu sein scheint. Zumindest im Vergleich zu D\u00e4nemark stellt sich die Frage, ob die USA ihrem Ruf als ein \u201eLand der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten\u201c wirklich gerecht wird.<\/p>\n<p>Ein anderes Bild ergibt sich hingegen bei der Betrachtung der Top-Verm\u00f6gen in den USA. Die Mobilit\u00e4t scheint hier zu steigen. Unternehmertum gewinnt gegen\u00fcber Erbschaften zunehmend an Bedeutung. Wenn auch die soziale Herkunft in den Hintergrund zu r\u00fccken scheint, ist der Zugang zu Bildung auch hier ein ma\u00dfgeblicher Faktor.<\/p>\n<h4>Fu\u00dfnoten<\/h4>\n<p><a id=\"fn1\" title=\"Zur\u00fcck\" href=\"#fna1\">[1]<\/a> Die Werte auf der Diagonalen geben hierbei den Grad der Immobilit\u00e4t an. Je st\u00e4rker die Diagonalwerte vom Wert 10 (da die Einteilung in Dezilen erfolgte) nach oben abweichen, desto geringer ist die Mobilit\u00e4t in diesem Bereich der Verteilung. Bei vollkommener Mobilit\u00e4t w\u00fcrden die Diagonalwerte den Wert Null annehmen.<\/p>\n<p><a id=\"fn2\" title=\"Zur\u00fcck\" href=\"#fna2\">[2]<\/a> Dieser Wert ist wie folgt zu interpretieren: Liegt die Verm\u00f6gensh\u00f6he der Eltern 10 % \u00fcber dem Durchschnitt ihrer Generation, so haben deren Kinder im Durchschnitt ein um 2,7 % h\u00f6heres Verm\u00f6gen als der Verm\u00f6gensdurchschnitt ihrer Generation.<\/p>\n<p><a id=\"fn3\" title=\"Zur\u00fcck\" href=\"#fna3\">[3]<\/a> In den USA ist die inter-generative Einkommenselastizit\u00e4t mindestens genauso hoch wie die inter-generative Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t.<\/p>\n<p><a id=\"fn4\" title=\"Zur\u00fcck\" href=\"#fna4\">[4]<\/a> Eine Erkl\u00e4rung hierf\u00fcr ist, dass den Gro\u00dfeltern beim Heranwachsen der Kinder eine zentrale Rolle zukommt, so dass sie einen direkten Einfluss auf die Kinder haben.<\/p>\n<h4>Quellen<\/h4>\n<ul>\n<li>Bj\u00f6rklund, A. und J\u00e4nnti, M. (2009): Intergenerational Income Mobility and the Role of Family Background, in W. Salverda, B. Nolan und T. Smeeding, eds., Oxford Handbook of Economic Inequality, Oxford University Press, S. 491-521.<\/li>\n<li>Boserup, S. H., Kopczuk, W., Kreiner, C. T. (2013): Intergenerational Wealth Mobility: Evidence from Danish Wealth Records of Three Generations, Working Paper, University of Copenhagen.<\/li>\n<li>Charles, K. K. und Hurst, E. (2003): The Correlation of Wealth Across Generations, The Journal of Political Economy 111, S. 1155-1182.<\/li>\n<li>Clark, G. und Cumminus, N. (2014): Intergenerational Wealth Mobility in England 1858-2012: Surnames and Social Mobility, The Economic Journal Nr. 125, S. 61-85.<\/li>\n<li>Davies, J. B., Lluberasis, R., Shorrocks, A. (2013): Global Wealth Report 2013, Credit Suisse.<\/li>\n<li>Edlund, L. und Kopczuk, W. (2009): Women, Wealth, and Mobility, American Economic Review, Vol. 99, Issue 1, S. 146-178.<\/li>\n<li>Kaplan, S. N. und Rauh, J. D. (2013): Family, Education, and Sources of Wealth among the Richest Americans, 1982-2012, American Economic Review, Vol. 103, Issue 3, S. 158-162.<\/li>\n<li>Forbes (2015): The World&#8217;s Billionaires, aufgerufen am 22.03.2015, unter: http:\/\/www.forbes.com\/billionaires\/list\/.<\/li>\n<li>Frick, J. R., Grabka, M. M., Hauser, R. (2010): Die Verteilung der Verm\u00f6gen in Deutschland \u2013 Empirische Analysen f\u00fcr Personen und Haushalte, Hans-B\u00f6ckler-Stiftung, D\u00fcsseldorf.<\/li>\n<li>Grabka, M. M. und Pfeffer, F. T. (2014): Wealth Distribution and Wealth Mobility in U.S.-German Comparison, Working Paper, Studie vorbereitet f\u00fcr die 33. IARIW Generalkonferenz, Rotterdam.<\/li>\n<li>Hochguertel, S. und Ohlsson, H. (2011): Wealth Mobility and Dynamics over Entire Indivudual Working Live Cycles, EZB, Working Paper Series, Nr. 1301.<\/li>\n<li>Kaplan, S. N. und Rauh, J. D. (2013): Family, Education, and Sources of Wealth Among the Richest Americans, 1982-2012, American Economic Review P&amp;P 103(3), S. 158-162.<\/li>\n<li>Solon, G. (2012): Theoretical Models of Inequality Transmission across Multiple Generations, Working paper, Michigan State University.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Beitr\u00e4ge der Serie <em>\u201cUngleichheit heute\u201c\u009d<\/em>:<\/strong><\/p>\n<p>Marcus Fraa\u00df: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15933\">Beamte und Selbstst\u00e4ndige \u2013 die Stars der Verm\u00f6gensverteilung. Welche Personengruppen besitzen das h\u00f6chste Verm\u00f6gen?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15790\">Warum wird nicht noch viel mehr umverteilt?<\/a><\/p>\n<p>Marcus Fraa\u00df: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15623\">Die Treiber der Verm\u00f6gensungleichheit. Warum besitzen 10 % der Bev\u00f6lkerung mehr als die H\u00e4lfte des Verm\u00f6gens?<\/a><\/p>\n<p>Thomas Apolte: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15529\">Lohngef\u00e4lle und Bildung in der offenen Gesellschaft<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15366\">Wie ungleich ist die Welt? Mythen, Fakten und Politik<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15065\">Rettet den Kapitalismus vor den Kapitalisten. Thomas Piketty auf den Spuren von Karl Marx.<\/a><\/p>\n<p>Marcus Fraa\u00df: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15057\">Wie ungleich ist die Verm\u00f6gensverteilung in Deutschland? Noch ungleicher als die Einkommensverteilung<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14886\">Staatliche Umverteilung und soziale Mobilit\u00e4t. Eine verteilungspolitische Fata Morgana?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=14754\">Die \u201cGreat Gatsby\u201c\u009d-Kurve. Mehr als politische Progaganda?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13583\">Des L\u00e4ba isch koin Schlotzer. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist grober Unfug.<\/a><\/p>\n<p>Klaus Gr\u00fcndler: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13983\">Bildung hilft, die Ungleichheit zu reduzieren<\/a><\/p>\n<p>Mustafa Coban: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13302\">Kombil\u00f6hne versus Working Poor. Der Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12684\">Geldpolitik und Ungleichheit. Machen Notenbanken die Welt ungleicher?<\/a><\/p>\n<p>Rainer Hank: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13021\">Ungleichheit und Gerechtigkeit: Was hat das miteinander zu tun?<\/a><\/p>\n<p>Klaus Gr\u00fcndler: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12673\">Ungleichheit und Krisen<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12107\">\u201cReichtum ist distributive Umweltverschmutzung\u201c\u009d. H\u00f6here Steuern oder mehr Wettbewerb?<\/a><\/p>\n<p>Klaus Gr\u00fcndler: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=12214\">Ungleichheit und Wachstum<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11892\">Der amerikanische Traum \u2013 Bremst Ungleichheit die soziale Mobilit\u00e4t?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11933\">Der Staat pfl\u00fcgt die Verteilung um <\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11584\">Die Ungleichheit wird m\u00e4nnlicher<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11656\">Krieg der Modelle. Technologie oder Institutionen?<\/a><\/p>\n<p>Michael Gr\u00f6mling: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11703\">Einkommensverteilung \u2013 Vorsicht vor der Konjunktur!<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11140\">Die deutsche \u201cMitte\u201c\u009d ist stabil. Wie lange noch?<\/a><\/p>\n<p>Eric Thode: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11396\">Die Mittelschicht schrumpft \u2013 Wo liegt der Handlungsbedarf?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11388\">Geringe Stundenl\u00f6hne, kurze Arbeitszeiten. Treiben Frauen die Ungleichheit?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=11133\">Deutschland wird ungleicher. Was sagt die Lohnverteilung?<\/a><\/p>\n<p>Simon Hurst: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10879\">Der Staat strapaziert die Schweizer Mittelschicht<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=10851\">Einkommensungleichheit in OECD-L\u00e4ndern. Wo stehen wir?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=98\">Ungleichheit, soziale Mobilit\u00e4t und Humankapital<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass die Verm\u00f6gen insbesondere in entwickelten Volkswirtschaften wie Deutschland, Schweden oder den USA sehr ungleich verteilt sind, ist unbestritten. Ein blo\u00dfer Vergleich der Verm\u00f6gensungleichheit \u00fcber &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<small>Ungleichheit heute (29)<\/small><br \/>Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t<br \/><font size=3; color=grey>Sind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied?<\/font>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":181,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,25,1702,21],"tags":[1857,1858,1562,1856],"class_list":["post-17039","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgmeines","category-distributives","category-ungleiches","category-unternehmerisches","tag-forbes","tag-top-vermoegende","tag-vermoegen","tag-vermoegensmobilitaet"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ungleichheit heute (29)Verm\u00f6gensmobilit\u00e4tSind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied? - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ungleichheit heute (29)Verm\u00f6gensmobilit\u00e4tSind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied? - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Dass die Verm\u00f6gen insbesondere in entwickelten Volkswirtschaften wie Deutschland, Schweden oder den USA sehr ungleich verteilt sind, ist unbestritten. Ein blo\u00dfer Vergleich der Verm\u00f6gensungleichheit \u00fcber &hellip; \u201eUngleichheit heute (29)Verm\u00f6gensmobilit\u00e4tSind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied?\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-03-26T06:16:47+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2015-03-27T12:48:21+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Marcus Fraa\u00df\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Marcus Fraa\u00df\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"15\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039\"},\"author\":{\"name\":\"Marcus Fraa\u00df\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/26b039144a55d7c018ea5cdb58a10ddd\"},\"headline\":\"Ungleichheit heute (29) Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t Sind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied?\",\"datePublished\":\"2015-03-26T06:16:47+00:00\",\"dateModified\":\"2015-03-27T12:48:21+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039\"},\"wordCount\":3087,\"commentCount\":7,\"keywords\":[\"Forbes\",\"Top-Verm\u00f6gende\",\"Verm\u00f6gen\",\"Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t\"],\"articleSection\":[\"Allgemeines\",\"Distributives\",\"Ungleiches\",\"Unternehmerisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039\",\"name\":\"Ungleichheit heute (29) Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t Sind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied? - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2015-03-26T06:16:47+00:00\",\"dateModified\":\"2015-03-27T12:48:21+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/26b039144a55d7c018ea5cdb58a10ddd\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Ungleichheit heute (29)Verm\u00f6gensmobilit\u00e4tSind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/26b039144a55d7c018ea5cdb58a10ddd\",\"name\":\"Marcus Fraa\u00df\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/marcus_fraass1.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/marcus_fraass1.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/marcus_fraass1.jpg\",\"caption\":\"Marcus Fraa\u00df\"},\"description\":\"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=181\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ungleichheit heute (29)Verm\u00f6gensmobilit\u00e4tSind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied? - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Ungleichheit heute (29)Verm\u00f6gensmobilit\u00e4tSind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied? - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Dass die Verm\u00f6gen insbesondere in entwickelten Volkswirtschaften wie Deutschland, Schweden oder den USA sehr ungleich verteilt sind, ist unbestritten. Ein blo\u00dfer Vergleich der Verm\u00f6gensungleichheit \u00fcber &hellip; \u201eUngleichheit heute (29)Verm\u00f6gensmobilit\u00e4tSind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied?\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2015-03-26T06:16:47+00:00","article_modified_time":"2015-03-27T12:48:21+00:00","author":"Marcus Fraa\u00df","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Marcus Fraa\u00df","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"15\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039"},"author":{"name":"Marcus Fraa\u00df","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/26b039144a55d7c018ea5cdb58a10ddd"},"headline":"Ungleichheit heute (29) Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t Sind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied?","datePublished":"2015-03-26T06:16:47+00:00","dateModified":"2015-03-27T12:48:21+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039"},"wordCount":3087,"commentCount":7,"keywords":["Forbes","Top-Verm\u00f6gende","Verm\u00f6gen","Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t"],"articleSection":["Allgemeines","Distributives","Ungleiches","Unternehmerisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039","name":"Ungleichheit heute (29) Verm\u00f6gensmobilit\u00e4t Sind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied? - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2015-03-26T06:16:47+00:00","dateModified":"2015-03-27T12:48:21+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/26b039144a55d7c018ea5cdb58a10ddd"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17039#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ungleichheit heute (29)Verm\u00f6gensmobilit\u00e4tSind wir noch selbst unser Gl\u00fcckes Schmied?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/26b039144a55d7c018ea5cdb58a10ddd","name":"Marcus Fraa\u00df","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/marcus_fraass1.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/marcus_fraass1.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/marcus_fraass1.jpg","caption":"Marcus Fraa\u00df"},"description":"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=181"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17039","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/181"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17039"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17039\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17057,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17039\/revisions\/17057"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17039"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17039"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17039"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}