{"id":17062,"date":"2015-03-31T09:37:21","date_gmt":"2015-03-31T08:37:21","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17062"},"modified":"2015-04-03T14:21:41","modified_gmt":"2015-04-03T13:21:41","slug":"deflation-in-der-euro-zoneproblem-oder-phantom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17062","title":{"rendered":"Deflation in der Euro-Zone<br\/><font size=3; color=grey>Problem oder Phantom?<\/font>"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>\u201eIf markets don\u2019t work, have government intervene. If government intervention doesn\u2019t work, have government intervene further.\u201c\u009d (Jeff Hummel)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Deflation hat Europa fest im Griff. Das glauben zumindest Mario Draghi und die EZB. Deflation ist nicht mehr als ein Gespenst. Davon sind Jens Weidmann und die Deutsche Bundesbank \u00fcberzeugt. Tats\u00e4chlich ist die Inflationsrate f\u00fcr die Euro-Zone seit Ende letzten Jahres leicht negativ. In fast allen L\u00e4ndern sinkt das allgemeine Preisniveau, gemessen am Konsumg\u00fcterpreisindex, in einigen mehr, in anderen weniger. Die Angst vor irreparablen Sch\u00e4den deflation\u00e4rer Entwicklungen ist weit verbreitet, bisweilen ist sie geradezu panisch. Drastische Einbr\u00fcche beim wirtschaftlichen Wachstum, ein weiterer Anstieg der massenhaften Arbeitslosigkeit und gef\u00e4hrliche Verwerfungen im Parteiengef\u00fcge werden als Menetekel an die Wand gemalt. Mario Draghi wird nicht m\u00fcde, vor solchen Entwicklungen zu warnen. Und er bel\u00e4sst es nicht bei Warnungen. Mit dem <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16316\">Billionen-Aufkauf-Programm<\/a> wird die EZB auch wieder hyper-aktiv. Die spannende Frage ist: Bek\u00e4mpft die EZB ein Problem oder jagt sie ein Phantom?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Deflation und Wachstum<\/strong><\/p>\n<p>Die historische Erfahrung zeigt, Deflation ist ein rares Ph\u00e4nomen. Es kam in der j\u00fcngeren Wirtschaftsgeschichte nur ganz selten vor, dass die Preise f\u00fcr Konsumg\u00fcter auf breiter Front massiv, kaskadenartig und dauerhaft einbrachen. Die Gro\u00dfe Depression in den 20er Jahren ist eines der wenigen Beispiele. Sie war wohl das einschneidende Ereignis, das die Angst vieler vor Deflation auch heute noch nachhaltig pr\u00e4gt. Damals brach das wirtschaftliche Wachstum massiv ein, die Arbeitslosigkeit stieg massenhaft an, die politischen Strukturen zerbrachen. Nach der Gro\u00dfen Depression ist in entwickelten L\u00e4ndern jedoch nichts Vergleichbares mehr passiert. Auch der viel beschworene japanische Fall der beiden letzten Jahrzehnte ist anders gelagert. In Japan kann von einem nachhaltigen massiven Einbruch der Preise auf breiter Front keine Rede sein. Die Preise erholten sich immer wieder, um von neuem unter die Nulllinie zu fallen. Und die Wirtschaft wuchs, die Arbeitslosigkeit blieb niedrig. Von einer Deflation \u00c3\u00a0 la Gro\u00dfe Depression fehlt in Japan jede Spur.<\/p>\n<p>Es gibt bisher nicht viele empirische <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15583\">Studien<\/a>, in denen seri\u00f6s untersucht wurde, wie sich anhaltende deflation\u00e4re Tendenzen auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken. Meist existiert nicht mehr als anekdotische Evidenz. Die Bank f\u00fcr Internationalen Zahlungsausgleich (<a href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/qtrpdf\/r_qt1503e.htm\">BIZ<\/a>) hat j\u00fcngst versucht, diese L\u00fccke zu schlie\u00dfen. Sie untersuchte f\u00fcr die Zeit zwischen 1870 und 2013, wie sich sinkende Preise f\u00fcr G\u00fcter und Dienste auf das wirtschaftliche Wachstum auswirkten. Das Ergebnis mag viele \u00fcberraschen: Der Zusammenhang zwischen Deflation und Wirtschaftswachstum ist \u00e4u\u00dferst schwach. Nur in der Zeit der Gro\u00dfen Depression sind deflation\u00e4re Entwicklungen eindeutig negativ mit dem wirtschaftlichen Wachstum korreliert. L\u00e4sst man allerdings diese Zeit au\u00dfen vor, entwickeln sich Wirtschaftswachstum und das Preisniveau der Konsumg\u00fcter weitgehend unabh\u00e4ngig voneinander. In der Nachkriegszeit sind Phasen sinkender Preise f\u00fcr G\u00fcter und Dienste sogar Zeiten, in denen das wirtschaftliche Wachstum besonders hoch ist.<\/p>\n<p>Anders sieht allerdings die Lage aus, wenn man die Entwicklung der Verm\u00f6genspreise betrachtet. L\u00e4ngere Phasen massiv sinkender Preise f\u00fcr Aktien und Immobilien k\u00f6nnen erhebliche \u00f6konomische Sch\u00e4den anrichten. Der Verlust an wirtschaftlichem Wachstum ist das eine, ein massenhafter Anstieg der Arbeitslosigkeit das andere. Als besonders sch\u00e4dlich hat sich der massive Verfall der H\u00e4userpreise herausgestellt. Das galt auch f\u00fcr die Gro\u00dfe Depression. Ihr ging ein massiver Einbruch der Aktienkurse und der Immobilienpreise auf breiter Front voraus. Die BIZ vermutet deshalb, dass massive Einbr\u00fcche bei Verm\u00f6genspreisen, vor allem bei den H\u00e4userpreisen, die Wirtschaft schrumpfen und einen deflation\u00e4ren Verfall der Konsumg\u00fcterpreise ausl\u00f6sen. Nicht sinkende Preise f\u00fcr G\u00fcter und Dienste sind die Ursache \u00f6konomischer Sch\u00e4den, sondern stark fallende Preise f\u00fcr Verm\u00f6genswerte l\u00f6sen einen Teufelskreis von einbrechendem wirtschaftlichen Wachstum, steigender Arbeitslosigkeit und sinkenden Konsumg\u00fcterpreisen aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>The good, the bad and the ugly<\/strong><\/p>\n<p>Die Studie der BIZ zeigt, die landl\u00e4ufige Vorstellung, Deflation sch\u00e4dige L\u00e4nder immer und \u00fcberall, trifft nicht zu. Eine Ausnahme bildet die Zeit der Gro\u00dfen Depression. In der Nachkriegszeit wuchsen die L\u00e4nder in Phasen r\u00fcckl\u00e4ufiger Preise f\u00fcr G\u00fcter und Dienste sogar schneller. Die These, Deflation sei grunds\u00e4tzlich schlecht, ist offensichtlich falsch. Das allgemeine Preisniveau kommt unter Druck, wenn sinkende Kosten der Produktion oder eine r\u00fcckl\u00e4ufige Nachfrage nach G\u00fctern und Diensten zu einem Angebots\u00fcberhang auf den Absatzm\u00e4rkten f\u00fchren. Eine angebotsseitige Deflation ist allerdings \u201egut\u201c. Die Preise f\u00fcr G\u00fcter und Dienste sinken (P1), der Output w\u00e4chst (Y1), die Besch\u00e4ftigung steigt. Diese Art von Deflation entsteht, wenn die Produktivit\u00e4t der Produktionsfaktoren steigt, Arbeit, Kapital oder Zwischenprodukte, wie etwa \u00d6l, billiger werden oder sich der Wettbewerb auf den Absatzm\u00e4rkten intensiviert. Seit den 90er Jahren haben diese Faktoren inflation\u00e4re Entwicklungen in Schach gehalten (\u201eGreat Moderation\u201c), ohne Deflation zu erzeugen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/deflabb1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Deflation1\" alt=\"Deflation1\" src=\"\/wordpress\/bilder\/deflabb1.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die treibende Kraft hinter den gegenw\u00e4rtig sinkenden Preisen f\u00fcr G\u00fcter und Dienste in der EWU ist der rapide Verfall der Notierungen f\u00fcr Roh\u00f6l und Rohstoffe. Diese Entwicklung ist aber tempor\u00e4r. Ein geldpolitischer Handlungsbedarf besteht nicht. Sie wird sich in Deutschland bald umkehren, weil die \u00d6lpreise nicht weiter fallen und die nominellen Lohnst\u00fcckkosten kr\u00e4ftig steigen werden. Ein schwacher Euro verst\u00e4rkt diese Entwicklung. Das mag in einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, wie etwa Griechenland oder Spanien, noch anders sein. Dort k\u00f6nnen Angebots\u00fcberh\u00e4nge auch aus einem Mangel an kaufkr\u00e4ftiger Nachfrage erwachsen. Eine nachfrageseitige Deflation ist \u201eschlecht\u201c. Die Preise sinken (P1), der Output schrumpft (Y1), die Arbeitslosigkeit steigt. Die Zweifel wachsen allerdings, dass die \u201eOutput-L\u00fccke\u201c noch gro\u00df ist. Arbeit und Kapital wurden in den letzten Jahren entwertet. Das Produktionspotential ist massiv geschrumpft. Die \u201eOutput-L\u00fccke\u201c <a href=\"http:\/\/www.nber.org\/papers\/w20185\">verdampft<\/a> zusehends. Sinkende Preise f\u00fcr G\u00fcter und Dienste sind immer weniger nachfragebedingt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/deflabb2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Deflation2\" alt=\"Deflation2\" src=\"\/wordpress\/bilder\/deflabb2.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p>Die negativen Erfahrungen in der Gro\u00dfen Depression zeigen, dass man die wirtschaftliche Lage durch regulierende Eingriffe der Politik verschlimmern kann. Aus einer \u201eschlechten\u201c kann dann eine \u201eh\u00e4ssliche\u201c Deflation werden. Auch bei einer nachfragebedingten Deflation mildern r\u00fcckl\u00e4ufige G\u00fcterpreise die Output- und Besch\u00e4ftigungsverluste ab. Versucht die Politik allerdings, den Preismechanismus auf G\u00fcter- und Faktorm\u00e4rkten au\u00dfer Kraft zu setzen, verst\u00e4rkt sie die Mengeneffekte. Der Output sinkt st\u00e4rker (Y2), die Arbeitslosigkeit steigt st\u00e4rker. Die Regierung unter Pr\u00e4sident Franklin D. Roosevelt glaubte, die deflation\u00e4re Entwicklung durch nach unten inflexible G\u00fcterpreise und Nominall\u00f6hne bremsen zu k\u00f6nnen. Sie erlaubte die Bildung von Kartellen auf den G\u00fcterm\u00e4rkten und die Existenz von Gewerkschaften auf den Arbeitsm\u00e4rkten. G\u00fcterpreise (P0 = P2) und Nominall\u00f6hne wurden so eingefroren. Starre Preise und L\u00f6hne haben in den USA in der Gro\u00dfen Depression aus einer \u201eschlechten\u201c eine \u201eh\u00e4ssliche\u201c Deflation gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"\/wordpress\/bilder\/deflabb3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"centered\" title=\"Deflation3\" alt=\"Deflation3\" src=\"\/wordpress\/bilder\/deflabb3.png\" width=\"400\" \/><\/a><br \/>\n<small>&#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Grafik klicken &#8211; <\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>EZB und Deflation<\/strong><\/p>\n<p>Die Gefahr der \u201eschlechten\u201c Deflation droht Europa gegenw\u00e4rtig nicht. Von einer Output-L\u00fccke ist in der EWU <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15265\">immer weniger<\/a> zu sehen. Seit dem Ausbruch der Finanz- und Euro-Krise haben massive Entwertungsprozesse ganze Arbeit geleistet. Human- und Realkapital mussten teilweise massiv abgeschrieben werden. Das Produktionspotential ist in den Krisenl\u00e4ndern signifikant geschrumpft. Die Gefahr eines Preisverfalls auf breiter Front wegen mangelnder Nachfrage ist gebannt. Von einer drohenden Deflation, die gro\u00dfe wirtschaftliche Sch\u00e4den in Europa verursacht, kann deshalb keine Rede mehr sein. Das ist nicht die Stunde der monet\u00e4ren und fiskalischen Nachfragepolitik. Ein breiter wirtschaftlicher Aufschwung kann nur von der Angebotsseite \u00fcber <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16316\">umfassende Strukturreformen und eine Konsolidierung der Haushalte<\/a> kommen. Die Anreize der Unternehmen, wieder mehr zu investieren, m\u00fcssen gest\u00e4rkt werden. Dazu kann die Geldpolitik der EZB aber nur wenig beitragen. Die Zinsen sind schon sehr niedrig. Das Billionen-Aufkauf-Programm wird daran nicht viel \u00e4ndern. Die EZB hat ihr geldpolitisches Pulver verschossen.<\/p>\n<p>Der Weg, den die EZB geht, ist ein <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16316\">Irrweg<\/a>. Die Finanzm\u00e4rkte mit Geld zu fluten, schadet mehr als es n\u00fctzt. Vielleicht rettet die EZB damit die EWU und sich selbst vor dem sofortigen Kollaps. Der Preis, den Europa daf\u00fcr zahlen muss, ist allerdings enorm hoch. Mit einer dauerhaften Niedrigzins-Politik setzt die EZB den Mechanismus der relativen Preise au\u00dfer Kraft und produziert von neuem gef\u00e4hrliche <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=13733\">Finanzzyklen<\/a>. Sie dr\u00fcckt den Marktzins unter den \u201enat\u00fcrlichen\u201c Zins. Knappe Ressourcen werden massenhaft in falsche Verwendungen gelenkt. Bei einem Zins von Null (und darunter) rechnen sich auch unproduktive Investitionen. Erhebliche Wachstumsverluste sind vorprogrammiert. Die EZB legt mit einer solchen Politik aber auch den Grundstein f\u00fcr weitere gef\u00e4hrliche Blasen auf den Finanzm\u00e4rkten. Private und staatliche Schulden steigen, Immobilienpreise und Aktienkurse explodieren, Zombie-Banken steigen wieder aus der Gruft. Und die monet\u00e4re Staatsfinanzierung schreitet voran. Es w\u00e4re gegen alle historische Erfahrung, wenn am Ende nicht mehr Inflation st\u00fcnde.<\/p>\n<p>Die fiskalische Geldpolitik der EZB hat auch eine distributive Achillesferse. Das zeigt sich besonders deutlich hierzulande. Der deutsche Sparer hat nicht nur ein europaweit unterdurchschnittliches Nettoverm\u00f6gen. Er hat auch gro\u00dfe Teile seines Verm\u00f6gens wenig ertragreich auf dem Sparbuch angelegt. Von <a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15057\">Immobilienbesitz und Aktien<\/a> h\u00e4lt er eher wenig. Es ist deshalb kein Wunder, dass die Verm\u00f6gen in Deutschland sehr ungleich verteilt sind. Nur in wenigen reichen L\u00e4nder, wie Schweden oder den USA, ist die Verm\u00f6gensverteilung ungleicher. Die hyper-aktive Geldpolitik der EZB versch\u00e4rft diese Entwicklung. Mit der anhaltenden Null-Zins-Politik trifft sie die deutschen Sparer besonders hart. Von den explodierenden Preisen auf den H\u00e4user- und Aktienm\u00e4rkten, getrieben durch die Geldpolitik der EZB, hat der deutsche Median-Sparer wenig. Die EZB tr\u00e4gt vielmehr mit dazu bei, dass sich die Verm\u00f6gen in Deutschland noch ungleicher verteilen. Das verst\u00e4rkt den Widerstand der Deutschen gegen die hyper-expansive Geldpolitik der EZB.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die EZB k\u00e4mpft gegen ein Phantom: Das Gespenst der Deflation. Von einer \u201eschlechten\u201c Deflation ist die Euro-Zone weit entfernt. Den meisten Mitgliedern mangelt es weniger an kaufkr\u00e4ftiger Nachfrage, sie leiden vielmehr unter schlechten Angebotsbedingungen. Gefragt sind nicht geld- und fiskalpolitische Nachfragepolitiken, sondern rigorose Strukturreformen und solide Haushaltspolitiken. Die kann allerdings nicht die EZB installieren. Hier muss die Politik der Nationalstaaten endlich liefern. Die \u201eNeue Geldpolitik\u201c der EZB, mit der sie eine vermeintlich nachfrageseitige Deflation bek\u00e4mpfen will, ist ein gef\u00e4hrliches Spiel mit dem Feuer. Die Gefahr ist gro\u00df, dass sie neue Blasen auf den Finanzm\u00e4rkten produziert, die Allokation der Ressourcen verzerrt, einen Zyklus von Inflation und Deflation ausl\u00f6st und distributive Fehlentwicklungen verst\u00e4rkt. Damit aber nicht genug. Die hyper-aktive Geldpolitik der EZB hat das Zeug, einen W\u00e4hrungskrieg mit den USA und China vom Zaun zu brechen. Damit w\u00e4re keines der europ\u00e4ischen Probleme gel\u00f6st, ein neues schwerwiegendes weltwirtschaftliches k\u00e4me allerdings hinzu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zur Deflation:<\/strong><\/p>\n<p>Henning Klodt: <a title=\"Permanent Link: &lt;small&gt;\u201c2. W\u00fcrzburger Ordnungstag\u201c\u009d&lt;\/small&gt;&lt;br\/&gt;Wer hat Angst vor der Deflation?\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16457\" rel=\"bookmark\">Wer hat Angst vor der Deflation?<\/a><\/p>\n<p>Thorsten Polleit: <a title=\"Permanent Link: \u00dcbertriebene Deflationssorge\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16272\" rel=\"bookmark\">\u00dcbertriebene Deflationssorge<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a title=\"Permanent Link: &lt;br\/&gt;Monet\u00e4re Fiskalpolitik aus Frankfurt&lt;br\/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Mario Draghi f\u00fchrt die EZB in die babylonische Gefangenschaft der Politik&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=16316\" rel=\"bookmark\">Monet\u00e4re Fiskalpolitik aus Frankfurt. Mario Draghi f\u00fchrt die EZB in die babylonische Gefangenschaft der Politik<\/a><\/p>\n<p>Gunther Schnabl: <a title=\"Permanent Link: Das Aufblasen der Zentralbankbilanzen senkt die Inflation und erh\u00f6ht sie nicht!\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15856\" rel=\"bookmark\">Das Aufblasen der Zentralbankbilanzen senkt die Inflation und erh\u00f6ht sie nicht!<\/a><\/p>\n<p>Mathias Erlei: <a title=\"Permanent Link: Wie gef\u00e4hrlich ist Deflation?\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15583\" rel=\"bookmark\">Wie gef\u00e4hrlich ist Deflation?<\/a><\/p>\n<p>Norbert Berthold: <a title=\"Permanent Link: Irgendwie, irgendwo, irgendwann&lt;br \/&gt;&lt;font size=3; color=grey&gt;Deflation, Inflation oder Stagflation?&lt;\/font&gt;\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=15265\" rel=\"bookmark\">Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Deflation, Inflation oder Stagflation?<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/53711b2d41404a1990ec02cfe5ef12f7\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIf markets don\u2019t work, have government intervene. 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