{"id":17152,"date":"2015-04-15T00:01:46","date_gmt":"2015-04-14T23:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17152"},"modified":"2015-04-14T18:14:58","modified_gmt":"2015-04-14T17:14:58","slug":"frankfurt-luebeck-und-was-nun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17152","title":{"rendered":"Frankfurt, L\u00fcbeck und was nun?"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. Zeitreise in Frankfurt<\/strong><\/p>\n<p>Franz Josef Degenhardt sang damals, 1969, davon, \u201edass das blo\u00dfe Geschichten bleiben, die man den Enkeln erz\u00e4hlen kann!\u201c Von den Geschichten habe ich einiges aus n\u00e4chster N\u00e4he gesehen, als ich in den fr\u00fchen 1970er Jahren gegen\u00fcber dem alten Hauptgeb\u00e4ude der Universit\u00e4t Frankfurt wohnte. Auch damals gefiel mir nicht, was ich auf dem Univorplatz und auf der Stra\u00dfe sah. Die Rechtsbr\u00fcche der Studentenschaft ebenso wie die Steinw\u00fcrfe der Polizei in die Fenster eines Studentenwohnheims auf dem Campus fand ich emp\u00f6rend auch schon als junger Student.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Was damals aus der N\u00e4he ziemlich dramatisch schien, war im Kern eher harmlos. Im Nachhinein wissen wir, dass die Bundesrepublik in jener Zeit nach autorit\u00e4ren ersten durch kurze Flegel-Jahre in einen reifen pluralen Rechtsstaat \u00fcberging. Zu der Zeit war das nat\u00fcrlich nicht so klar, wie es heute scheint. Es gab die fundamentale Kapitalismus-Kritik der sogenannten 68er. Es gab Hegel und Marx auf den Stelzen der philosophischen Frankfurter Schule. Aber au\u00dferhalb der Studentenschaft und des f\u00fcr gestelzten Unfug notorisch anf\u00e4lligen Feuilletons der Tageszeitungen hatte die \u201eTheorie\u201c wenig Einfluss auf die \u201egesellschaftliche Praxis\u201c. Die Herausforderungen durch sektiererische politische Extremisten wie die Baader-Meinhof Gruppe waren eher symbolisch als realpolitisch. Es h\u00e4tte schief gehen k\u00f6nnen, wenn sich jene Gruppierungen, die den Rechtsstaat zu seinem \u201eSchutz\u201c gern in wesentlichen Teilen abschaffen wollten, durchgesetzt h\u00e4tten. Aber auch diese Gefahr bestand vermutlich nicht ernsthaft.<\/p>\n<p>Gegenw\u00e4rtig geben wir uns der Hoffnung hin, dass der neue Rauch \u00fcber Frankfurt nicht Ausdruck tieferer Verwerfungen in unserer Gesellschaft war, sondern eine lokale letztlich unwichtige Erscheinung. Es sieht auch alles so aus wie damals. Ein paar Objekte gingen in Flammen auf. Akademische Zaunsitzer begleiten das ganze mit moralisch-religi\u00f6sen Mahnungen. Die die altromantische und altreligi\u00f6se, jedenfalls vor-moderne Kritik an der Geldwirtschaft, die wir etwa von der Frankfurter Schule kennen, tritt uns nun in \u00c2\u00a0aufgepepptem, globalisiertem Gewande entgegen. Michael Sandel von philosophischer und amerikanischer \u2013 Was man f\u00fcr Geld nicht kaufen kann \u2013 und Thomas Piketty \u2013 Das Kapital im 21ten Jahrhundert \u2013 von \u00f6konomischer und franz\u00f6sischer Seite flankieren die Kritik an der modernen Gesellschaft und ihrer Ungerechtigkeit. Sie geben einer breiteren bildungsb\u00fcrgerlichen \u00d6ffentlichkeit das Gef\u00fchl, dass an der Kritik an der unbequemen Marktkonkurrenz und deren Verteilungswirkungen, die \u201eman\u201c selbst aus dem Bauch heraus nicht mag, \u201eetwas dran\u201c ist.<\/p>\n<p>Die Kirchen kritisieren weiterhin den \u201en\u00e4chsten-lieblosen Kapitalismus\u201c.\u00c2\u00a0 Sie tun dem Konzept der Freiheit etwa das gleiche an, wie die linken und rechten Gemeinschaftsromantiker. Beide Gruppen wissen, wie \u201ees richtig ist und wie man\u2019s machen soll\u201c (um wieder zu Degenhardt zur\u00fcck zu kehren). Aber es brennen am Ende nur ein paar Autos. Ansonsten funktionieren die M\u00e4rkte ebenso unbeirrt weiter wie die EZB, der die Aufregung galt.<\/p>\n<p>Irgendwie scheint alles wie gehabt. Doch das stimmt nicht ganz. Diesmal gibt es Wahlergebnisse, die zeigen, dass das Unbehagen an der Kultur der \u201eFrei-Vertragsgesellschaft\u201c, in der sich autonome B\u00fcrger begegnen, in der Mitte der politischen Gesellschaft angekommen ist.\u00c2\u00a0 In Frankreich sprechen die j\u00fcngsten Erfolge des \u201ePen clubs\u201c eine deutliche Sprache von der rechten, in Griechenland sprechen die Ergebnisse der jetzigen Regierung von der linken Seite f\u00fcr das Gleiche. Es steht zu bef\u00fcrchten, dass die Revolutionstouristen aus den s\u00fcdlichen EU L\u00e4ndern (zu denen ich Frankreich rechne), die in Frankfurt zur EZB-Er\u00f6ffnung aufliefen, keineswegs nur \u201eBoten\u201c marginaler politischer Str\u00f6mungen sind. Auch in Deutschland gibt es im \u00fcbrigen heute eine Respektabilit\u00e4tskulisse f\u00fcr die occupy Bewegung und ihre Varianten, die dem \u201evenceremos\u201c, mit dem Degenhardt sein Lied beendete, etwas von seinen grotesken Klang nimmt.<\/p>\n<p><strong>2. Politik- nicht Marktversagen<\/strong><\/p>\n<p>Das Politikversagen, das f\u00fcr die massive Schuldenkrise fast aller \u00f6ffentlichen Haushalte verantwortlich ist, ist von der Mehrheitsdemokratie selbst verursacht. Angefixt vom bequemen Leben auf Pump werden die Demokraten selbst zum Totengr\u00e4ber ihrer Systeme. Die politische Konkurrenz um Stimmen zwingt ihre Repr\u00e4sentanten auf einen gef\u00e4hrlichen und latent ruin\u00f6sen Kurs der Schulden-Finanzierung. Das gilt nicht nur f\u00fcr die s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4nder. Auch die \u00f6ffentlichen H\u00e4nde der Bundesrepublik Deutschland profitieren von den Niedrigzinsen und k\u00fcnstlich reduzierten Erwerbslosenzahlen. Unsere vorgeblich hohe fiskalische Disziplin wird uns durch eine Zentralbank-Geld-Diarrhoe \u00c2\u00a0erleichtert, so wie eine Magenverstimmung das Abnehmen vor\u00fcbergehend unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Warten wir ab, ob die in unsere deutsche Verfassung eingef\u00fchrte Forderung nach einem ausgeglichenen Haushalt \u2013 eine wirklich vorbildliche Entscheidung unserer Politik \u2013 wirklich wirkt, wenn die Zeiten des politisch leicht gemachten Geldes vor\u00fcber sind. Dass vergleichbare Ma\u00dfnahmen in den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern nicht funktionieren werden, sollte aber ebenfalls klar sein.<\/p>\n<p>Die \u201eKonvergenz der Lebensbedingungen\u201c droht die Konkurrenz um bessere Regierungssysteme, die wir in der EU ansatzweise fanden, endg\u00fcltig zu dominieren. Die heute als Wurzel allen \u00dcbels verschrienen recht vorsichtigen Deregulierungen bestimmter Lebensbereiche, die vor mehr als einer Generation erst z\u00f6gerlich und dann immer st\u00e4rker in einigen L\u00e4ndern vollzogen wurden, werden in Deutschland insbesondere am Arbeitsmarkt zur\u00fcckgedreht. In den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern werden die Arbeitsmarkregulierungen ebenso wie unhaltbare Transfer- und Finanzsysteme verteidigt. Das ist reale Politik und Realpolitik kann eine gewisse vor\u00fcbergehende Notwendigkeit dazu nicht ignorieren. Innehalten in der Markt\u00f6ffnung ist vermutlich ebenso n\u00f6tig, wie der Irrsinn der heutigen Geldpolitik, um noch schwereren kurzfristigen Schaden abzuwenden. Die Entw\u00f6hnung aller jener, die an der Nadel billigen Geldes und den Lippen populistischer Politikversprechen h\u00e4ngen, braucht Zeit. Selbst dann, wenn man ernsthaft das Richtige will, k\u00f6nnen nicht alle L\u00e4nder so entschlossen wie die Iren und einige baltische Staaten agieren. Wer den demokratischen Rechtsstaat richtiger Weise f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte zivilisatorische Errungenschaft \u00fcberhaupt h\u00e4lt, muss alles tun, um ihn nicht zu gef\u00e4hrden. In Deutschland ist er intern nicht gef\u00e4hrdet. Aber er ist europ\u00e4ischen Risiken ausgesetzt zumal im halborientalischen Griechenland, das sich selbst immer noch als Hort der Zivilisation missversteht.<\/p>\n<p>Die geradezu arabische Hoffnungslosigkeit der nachwachsenden Generationen in den s\u00fcdlichen L\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union birgt die Gefahr, dass die Jugend zu gro\u00dfen Teilen den parlamentarisch-demokratischen Institutionen des Rechtsstaats entfremdet werden k\u00f6nnte. So, wie die Bundesrepublik Deutschland sich durch ihren wirtschaftlichen Erfolg auch als rechtliches Erfolgsmodell in den Herzen und K\u00f6pfen der B\u00fcrger verankern konnte, so k\u00f6nnte es gegenw\u00e4rtig im S\u00fcden zum genauen Gegenteil kommen. Was geschieht, wenn ernsthafte wirtschaftliche Krisen in Deutschland \u2013 etwa dann, wenn die sich bei uns aufbauende Immobilienblase dereinst platzen wird \u2013 entstehen, ist auch nicht leicht vorherzusehen.<\/p>\n<p>Das, was eigentlich Ausdruck des Politikversagens und des Versagens der kollektiven Entscheidungsmechanismen ist, wird den freiheitlichen Institutionen der Wirtschaft und der b\u00fcrgerlichen Selbsthilfe jetzt schon schlecht geschrieben. Das, was gerade durch eine Vielzahl fehlgeleiteter staatlicher Eingriffe in den so genannten Kapitalismus entsteht, wird als Schuld der verteufelten Geldwirtschaft ausgewiesen. Am Ende wollen die B\u00fcrger es nicht wahrhaben, dass es ihre Politik und nicht die unpolitische Welt der Marktkr\u00e4fte ist, die an dem Ast s\u00e4gt, auf dem sie alle sitzen. Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird es politisch gegen Schuldzuweisungen, die das freiheitliche Rechts- und Wirtschaftssystem unterminieren, kein Mittel geben und die Kirchen und das Feuilleton werden dazu gegen das kulturlose angels\u00e4chsische Profitstreben und den Mammon wettern. \u2013 Business as usual, doch leider nicht ganz.<\/p>\n<p><strong>3. Wenn der Kaiser nichts an hat, sollte man es sagen<\/strong><\/p>\n<p>Wie alle Bankrotteure tun wir uns schwer, den Bankrott zuzugeben. Die so genannte politische Klasse war zwar im wesentlichen Agent des B\u00fcrgerwillens als sie die niedrigen Zinsen wahrnahm, um auf die Weltbegl\u00fcckungs-Pauke zu hauen. Die B\u00fcrger der s\u00fcdlichen EU rufen nun Verrat. Sie werden die politischen \u00dcberbringer der schlechten Nachrichten gern erschlagen bzw. abw\u00e4hlen. Was unsere B\u00fcrger machen werden, wenn die unangenehmen Wahrheiten zu Tage kommen, ist v\u00f6llig offen. Klar ist nur, dass sie auch die \u00dcberbringer schlechter Nachrichten f\u00fcr deren Inhalt verantwortlich machen werden. Sie werden z\u00f6gern, diejenigen zu w\u00e4hlen, die schonungslos anerkennen sollten, wie verfahren die Lage ist.<\/p>\n<p>Das strukturelle Problem unserer Politik wird nicht durch mehr Schulden, sondern nur durch eine Entschuldung zu l\u00f6sen sein. Da die meisten L\u00e4nder keineswegs die Kraft Irlands zur rigorosen Sparpolitik besitzen, werden wir die Entschuldung \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 wohl nur durch Inflation hinbekommen. Auch bei dieser Option d\u00fcrfen wir nicht weiter zuwarten, wenn wir sie in \u201ekontrollierter Form\u201c realisieren wollen. Die reine Lehre predigen, hilft wenig. Nur im Subsystem der weltanschaulich gefestigten Anh\u00e4nger wirtschaftspolitischer Rechtgl\u00e4ubigkeiten wird es Beifall geben.<\/p>\n<p>Wenn wir immer alles aufschieben, werden wir schlie\u00dflich anstatt der Geldwert- die demokratisch-rechtsstaatliche Stabilit\u00e4t in Gefahr bringen. Es steht zu f\u00fcrchten, dass die Alternativen schon jetzt au\u00dferhalb der staatstragenden und in diesem Falle der rechtsstaatlichen Parteien gesucht werden. Diese Gefahr besteht auch in Deutschland. Sie wird sich vor allem im Falle unkontrollierter Inflation zeigen, eine kontrollierte aber wom\u00f6glich \u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Es ist an der Zeit, dass in den wenigen L\u00e4ndern, die wie die Bundesrepublik Deutschland noch \u00fcber eine stabile Haushaltspolitik und eine stabile Wirtschaftsordnung verf\u00fcgen, endlich der Ernst der Lage erkannt und anerkannt wird, dass bestimmte Schulden niemals wieder beizutreiben sein werden. Der Mist, der in der Euphorie f\u00fcr ein einiges Europa nun einmal angeh\u00e4uft wurde, sollte uns nun nicht erdr\u00fccken. Es wird Zeit, dass wir wach werden und den Tatsachen ins Auge sehen. Wir m\u00fcssen ausmisten, indem wir Forderungen abschreiben.<\/p>\n<p>Ganz schlecht ist die im Augenblick verfolgte Politik nicht. Gl\u00e4ubiger sollten sich \u2013 so wie das schon jetzt stillschweigend geschieht \u2013 von ihren Schuldanspr\u00fcchen trennen, daf\u00fcr aber fundamentale strukturelle Gegenleistungen verlangen. Machen wir uns aber klar: Es geht dabei nicht um Wirtschaft, sondern es geht um Politik.<\/p>\n<p>So wie die Amerikaner nach der ersten F\u00f6deration und fundamentaler Finanzkrisen im 18ten und 19ten Jahrhundert eine bessere, stabilere entwickeln mussten, so m\u00fcssen wir die Kraft finden, die EU zu reformieren. Wenn wir nicht die Kraft finden, L\u00e4nder aus dem Euro hinauszuweisen, werden wir sp\u00e4ter auch nicht die Kraft finden, L\u00e4nder, die etwa Diktaturen einf\u00fchren und den Rechtsstaat unterminieren, aus der EU hinauszuwerfen. Das w\u00e4re dann wirklich das Ende dessen, wof\u00fcr Europa steht.<\/p>\n<p>Der Rauch \u00fcber Frankfurt ist jedenfalls nicht der wei\u00dfe der konziliaren Erl\u00f6sung gewesen, sondern Vorbote schlimmer Krisen, wenn wir nicht endlich erkennen, dass die Demokratien des S\u00fcdens in Gefahr sind. Die Diktaturen Griechenlands, Portugals und Spaniens sind ja nicht schon seit ewig vergangen. Wirtschaftliche Preise f\u00fcr bestimmte politische Ziele zu zahlen, ist in Ordnung, wenn wir es schaffen, daf\u00fcr eine politische und wirtschaftliche Langfristperspektive zu erhalten. Wir brauchen neue\u00c2\u00a0 Selbststeuerungsmechanismen wie automatische \u201eRuhensklauseln\u201c f\u00fcr Mitgliedschaften in Gremien der EU. Wir brauchen politische Strukturreformen in der EU. Die Einf\u00fchrung des Euros war ein Fehler. Aber der l\u00e4sst sich nicht mehr zur\u00fcckdrehen. Die Politik muss voranschreiten. Dabei sollte sie auch angesichts der neuen alten Bedrohungen aus dem Osten auf milit\u00e4rische Verteidigungsbereitschaft und -gemeinschaft bei Beibehaltung eigener Armeen setzen, aber zugleich die internen Mechanismen der Konkurrenz st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Mit Einzelinterventionen wie \u201eMarshall Pl\u00e4nen\u201c und \u00e4hnlichem werbewirksamen Forderungen ist nichts zu machen. Gemessen am Bruttosozialprodukt waren die Summen des fr\u00fcheren Marshall Plans \u201ePeanuts\u201c im Vergleich zu dem, was heute n\u00f6tig w\u00e4re. Die Pfadabh\u00e4ngigkeit unserer Probleme wird keine sch\u00f6nen L\u00f6sungen zulassen. Reden wir \u00fcber die am wenigsten h\u00e4ssliche, reden wir endlich \u00fcber eine gewollte und vern\u00fcnftig institutionell \u2013 das hei\u00dft durch politische Garantien der Haushaltskonsolidierung \u2013 begleitete Inflationspolitik. De facto ist das das, was die EZB bereits f\u00fcr die Anlageg\u00fcter betreibt. Wenn jemand bessere Ideen als kontrollierte Inflation hat, die politik-\u00f6konomisch und nicht nur \u00f6konomisch gangbar sind, dann sollten wir diese unbedingt verfolgen. Wegen des allgemeinen Beissreflexes gegen die damit noch weiter zunehmende Ungleichheit der Verm\u00f6gensverteilung kann man die Politik aber nicht der EZB \u00fcberlassen, wegen der damit verbundenen noch gr\u00f6\u00dferen Ausweitung der Politik aber auch nicht einer durchregulierten Transferpolitik. Guter Rat ist teuer und wird immer teurer \u2013 auch eine Form der Inflation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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